Nachhaltige Investmentfonds

Das Thema Nachhaltigkeit ist zu Recht in aller Munde, das gilt auch und insbesondere für nachhaltige Investmentfonds. Was ist das? Wie funktioniert das? In diesem Blogpost gibt es eine Übersicht, was Fonds überhaupt sind, wie die so grob funktionieren und was nachhaltige Investmentfonds von konventionellen unterscheidet. Viel Spaß beim Lesen!

Anmerkung: Dieser Blogpost geht nicht explizit auf Kosten von Geldanlagen ein. Selbstverständlich fallen bei Investmentanlagen Kosten an. Wie die aber konkret ausfallen, kann nur im persönlichen Beratungsgespräch erläutert werden. Er spricht keine Anlageempfehlung oder ähnliches aus. Er erläutert lediglich die Funktionsweise von Investmentfonds und den speziellen Ansatz der Nachhaltigkeit. Dies alles kann nur im persönlichen Beratungsgespräch geschehen.

Investmentfonds

Was sind Investmentfonds?

Ein Investmentfonds ist eine Ansammlung von Wertpapieren (Aktien, Beteiligungen, usw.) bzw. physischen Werten (Immobilien, Rohstoffe). Es gibt viele verschiedene Arten von Investmentfonds.
Diese unterscheiden sich nach der Art der Werte bzw. Wertpapiere.

Funktionsweise eines Fonds

Stell dir einfach einen Korb vor. Diesen Korb kannst du mit verschiedenen Dingen befüllen oder ihn Dingen der gleichen Art. So funktionieren vom Prinzip her Investmentfonds.

Von einem Fonds kannst du Anteile kaufen. Dies müssen keine ganzen Anteile sein, es können auch Bruchteile sein. Je nachdem wie viel Geld du investieren möchtest.

Ein Fonds hat einen sogenannten Anteilspreis. Das ist der Wert von einem Anteil.

Beispiel: Du möchtest 5.000 € auf einmal investieren. Der Anteilspreis liegt bei 100,- €. Jetzt fällt es nicht schwer zu rechnen. Du erhältst 50 Anteile für deine Investition.

Der Kurs (Anteilspreis) des Fonds ändert sich aber. Er kann steigen, aber auch fallen. Um zu wissen, wie viel deine Investition wert ist, multiplizierst du den Anteilswert mit der Anzahl der Anteile.

Steht ein Anteil z.B. bei 104,80 und du hast immer noch die 50 Anteile, dann hast du einen Gesamtwert von 5.240 €. Damit hat der Wert deiner Geldanlage sich um 4,8% erhöht.

Der Anteilspreis setzt sich aus dem Gesamtwert der Fondsbestandteile (Fondsvermögen) geteilt durch die ausgegeben Anteile des Fonds zusammen.

Beispiel: Der Fonds hat einen Gesamtwert von 500.000.000 €. Es sind 25.000.000 Anteile ausgegeben worden. Damit hat ein Anteil einen Wert von 200 €. Gar nich so schwer, oder?

Investieren kannst du in solch einen Fonds normalerweise auf zwei Arten:

  1. Die Einmalanlage, die ich eben beschrieben habe
  2. Mittels ratierlicher Anlagen. Beispielsweise monatlich einen gleichbleibenden Betrag. In der Regel ab 25 € monatlich, bei manchen Fonds auch erst ab 50 € monatlich. Hierbei kannst du dir den Cost-Average-Effekt zu Nutze machen. Dieser ist hier erklärt:

Wenn du Fragen zur Funktion oder Historie des Fondssparens hast, verweise ich hier auf meinen anderen Blogartikel:

Da

Nachhaltige Investmentfonds

Seit einigen Jahren wird das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger, was auch gut ist.

Mittlerweile ist das Nachhaltige auch im Investmentbereich angekommen.

Wie wird das umgesetzt? Wie müssen Fonds sein, damit sie als „nachhaltig“ gelten?

Here we go!

Es gibt zwei Ansätze für nachhaltiges Investment.

  1. ESG
  2. SDG

Der ESG Ansatz

ESG ist ein englisches Akronym und steht für

  • Environment (Umwelt)
  • Social (Soziales)
  • Governance (Unternehmensführung)

Diese Faktoren werden analysiert und es wird bestimmt, ob eine Anlage nach dem ESG Ansatz als nachhaltig eingestuft werden kann. Hier ein kleines Beispiel, welche Kriterien dabei wichtig sind:

Der SDG-Ansatz

SDG ist ebenfalls ein englisches Akronym und steht für „Sustainable Development Goals“.

Auf deutsch: Ziele für nachhaltige Entwicklung.

Diese beruhen auf einem Beschluss der UN (United Nations / Vereinte Nationen).

Die Vereinten Nationen haben insgesamt 17 Ziele festgelegt, die bis 2030 erreicht werden sollen und der Förderung nachhaltigen Friedens, Wohlstands und dem Schutz des Planeten dienen. Unternehmen, die auf eines oder mehrere dieser UN-Ziele einzahlen, sind somit eine Investmentmöglichkeit unter SDG-Gesichtspunkten. Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung umfassen folgende Punkte:

SDG und ESG schließen sich nicht gegenseitig aus und können parallel zueinander stehen. Beide Ansätze ergänzen die klassische Investmentanalyse um den Gedanken der Nachhaltigkeit.

Nachhaltige Investmentfonds haben von der Performance und der Wertentwicklung keinerlei Nachteile gegenüber den konventionellen Investmentfonds.

Nachhaltige Investmentfonds beachten also viel mehr Kriterien als den reinen Umweltschutz.

Nachhaltige Investmentfonds erkennst du in der Regel auch am Namen. Oftmals haben sie die Bezeichnung ESG oder SDG im Namen.

Durch die Investition in diese Fonds tust du nicht nur dir und deinem Vermögen etwas Gutes, sondern auch der Nachhaltigkeit.

Solltest du dich für eine solche Geldanlage interessieren, scheue dich nicht deinen Berater oder auch mich zu kontaktieren.

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Vorurteile bei Finanzberatern und -produkten

Vermutlich gibt es keinem Berufsstand und keiner Branche gegenüber mehr Vorurteile als bei dem Thema Finanzen.

Um da ein klein wenig aufzuräumen und vielleicht auch, um ein bisschen Aufklärungsarbeit zu leisten, schreibe ich diesen Beitrag.

Gängige Vorurteile

  • Versicherungen zahlen doch eh nie, die wollen dass ich immer nur zahle
  • Berater/Vermittler haben doch nur eins im Sinn: Den eigenen Profit
  • Kundenwünsche sind total egal
  • Lebensversicherungen sind Scheiße, da verdienen nur die Versicherer
  • Investment? Hör mir auf, da verlier ich nur und alle anderen verdienen dran
  • Provisionen? Ist nur was für gierige.
  • Das kostet alles viel zu viel Geld!

Solltest Du noch andere Vorurteile kennen, teil sie mir gerne mit! Ich freu mich über jedes Feedback.

Vorurteile Teil 1: Versicherungen zahlen ja eh nie

Das Vorurteil, dass Versicherungen sowieso nicht zahlen ist eins der am meisten verbreiteten.

Kurz und knapp: Das stimmt nicht.

Sofern ein bedingungsgemäßer Schaden vorliegt, zahlt die Versicherung. Egal ob Haftpflicht, Hausrat, Lebensversicherung oder Berufsunfähigkeit.

Dieses Vorurteil beruht darauf, dass viele gemeldete Schäden schlicht und einfach nicht versichert sind.

Es ist der Job und die Aufgabe des Beraters und Vermittlers klar und deutlich zu erklären, was versichert ist und was nicht. Stichwort: Ehrlichkeit.

Generelle Faustregel: Was du dir selber kaputt machst, bezahlt in der Regel keine Versicherung. Keine. Nada.

Ausnahmen: Vollkasko beim Auto und Glasversicherung.

Vorurteile Teil 2: Eigener Profit und Kundenwünsche sind total egal

Dieses Vorurteil stimmt zu einem gewissen Prozentsatz wirklich. In der Tat. Leider gibt es, wie überall, schwarze Schafe.

Aus genau diesem Grund wurden im Lauf der letzten 15 Jahre sowohl die Versicherungsvermittlerverordnung, die Finanzanlagenvermittlerverordnung als auch die Verordnung für Immobiliardarlehensvermittler eingeführt.

Jede dieser drei Verordnungen hat viele Vorschriften, Vorgaben, Bedingungen etc. Es ist eigentlich gar nicht mehr möglich, gegen den Kundenwunsch zu beraten und zu vermitteln. Such dir deswegen einen FAIREN Berater und Vermittler. Am besten einen, der in allen 3 Vermittlungsregistern geführt ist.

Diese findest du unter www.vermittlerregister.info. Mich findest du beispielsweise in allen 3 Registern.

Die registrierten Vermittler haften für ihre Beratung, verpflichten sich zu anständigem Verhalten und dürfen nicht negativ auffallen. Ein Streichen aus dem Register kommt einem Berufsverbot gleich.

Außerdem, wer vertraut einem Berater, der nur an sich denkt, nur am Kundenbedarf vorbei handelt? Kein Mensch. Und kein Berater kann sich das auf Dauer leisten!

Von daher: Auch dieses Vorurteil kann man mittlerweile streichen!

Vorurteil 3: Lebensversicherungen sind scheiße, da verdienen nur die Versicherer

Bei diesem Abschnitt verweise ich auf meinen Blogeintrag zum Thema Lebensversicherung.

Kurze Zusammenfassung: Es gibt sinnvolle und rentable Lebensversicherungen, es gibt aber auch Lebensversicherungen, die unrentabel und absoluter Schwachsinn sind. Da das Thema sehr komplex ist, habe ich ihm schon vor einiger Zeit einen eigenen Artikel gewidmet.

Fazit: Es kommt drauf an!

Vorurteil 4: Investment ist das Böse in Person!

Hier gilt das gleiche wie beim Thema Lebensversicherung. Natürlich gibt es hochriskante Anlagen mit Totalverlustrisiko und Nachschusspflicht. Ebenso gibt es Anlagen, die riskant sind und extremen Schwankungen unterliegen bzw. abstürzen können.

Erstaunlicherweise kommt ein Großteil der Bedenken von solchen Menschen, die damals mit der Telekomaktie bzw. Investments vom neuen Markt auf die Nase gefallen sind.

Diese werden dir aber von seriösen Beratern nicht angeboten!

Seriöse Berater erstellen zuerst eine Analyse gemäß FinVermV, um dein persönliches Risikoprofil zu erfassen und dann für dich passende Vorschläge bzw. Konzepte zu erstellen.

Auch hier ist der Berater / Vermittler in der Pflicht, dich korrekt und umfassend zu informieren.

Und für seine Arbeit Geld zu bekommen, ist absolut legitim.

Also ist auch bei diesem Thema das Vorurteil bei seriös und anständig arbeitenden Vermittlern falsch.

Vorurteile Teil 5: Finanzberater „kassieren fette Provisionen“ für wenig Arbeit

Eins der verbreitetsten Vorurteile.

Würdest du lieber Honorar für eine Beratung zahlen? Dann bist du schnell bei mehreren Tausend Euro.

Und das unabhängig davon, ob der Berater einen guten Job macht, ob du was abschließt oder nicht.

Weiterhin musst du bei vielen Bereichen eine jährliche Beratungsgebühr zahlen. Willst du das?
Meine Meinung zu dem Thema habe ich hier dargestellt: Beratung – Honorar- oder Provisionsbasiert?

Was du für diese „fetten Provisionen“ an Leistung bekommst, wissen die meisten gar nicht. Aber alle Details findest du in dem verlinkten Artikel.

Kassieren Autoverkäufer eigentlich auch ungerechtfertigt „fette Provisionen“? Oder Möbelhändler?

Der Einzelhandel im Ganzen? Der erhält nämlich auch nichts anderes als eine Provision, wenn er die Produkte der einen oder der anderen Firma verkauft. Bitte mach dir darüber mal Gedanken.

Fazit: Ja, Finanzberater leben von Provisionen. Ob die fett sind? Oder zu hoch? Ob die gerechtfertigt sind? Nun. Darüber streiten sich die Menschen. Vielleicht am besten mal ohne Vorurteile darüber nachdenken, nachdem du den anderen Artikel gelesen hast.

Vorurteil 6: Das kostet alles zu viel Geld

Ja, Finanzprodukte und Finanzberatung ist mit Kosten verbunden. Und mit Sicherheit gibt es Produkte, die überteuert sind. Auch ist die Frage, sind die Produkte dann richtig eingesetzt?!

So ist z.B. eine Rentenversicherung kein adäquates Produkt, um kurz- oder mittelfristig Vermögen aufzubauen. Dafür ist diese einfach nicht gedacht. Und auch nicht gemacht.

Es gibt einen wunderbaren Satz: „Wer sich über die Preise von Profis beschwert, möchte nicht wissen, was es kostet, wenn sich Amateure darum kümmern“

Lass das bitte mal sacken und denk darüber nach.

Du kriegst auch kein Rinderfilet für 5 €. Oder?

Ich weiß, dass gerade dieser Block von vielen anderes gesehen werden wird.

Sprich mich einfach drauf an

Zusammenfassung

Aus meiner Sicht sind die gängigsten Vorurteile in unserer Branche besprochen.

Wenn du weitere kennst und mich damit konfrontieren möchtest – feel free!

Alles weitere lässt sich am besten im persönlichen Beratungsgespräch herausfinden. Dies kann übrigens auch online stattfinden. Da spricht nichts dagegen.

Ich würde mich freuen von Dir zu hören. Ganz egal wie.

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Return of the Bausparvertrag

Er ist der Inbegriff der deutschen Spießigkeit und der Langeweile. Der Bausparvertrag.
Warum der jetzt doch wieder interessant werden kann, darum geht’s in diesem Post.

Warum der Bausparvertrag uninteressant geworden ist

Der Bausparvertrag hatte seine Stärke in einem zinsgünstigen Darlehen. Die Konditionen für dieses Darlehen sichert man sich bei Abschluss des Vertrages.

Allerdings waren die Zinsen für Darlehen in den letzten Jahren so günstig, dass das Konstrukt Bausparvertrag nicht mehr attraktiv war.

Einer der Hauptgründe waren bzw. sind auch die Guthabenzinsen. Diese wurden so weit abgesenkt, dass man ohne eine Förderung durch die Wohnungsbauprämie oder Arbeitnehmersparzulage am Ende weniger Geld im Vertrag hatte, als man selbst eingezahlt hat.

Das konnte man nicht guten Gewissens empfehlen, außer es war klar, dass das Darlehen geplant war. Bauspardarlehen können für kleine Renovierungen und ähnlich durchaus lukrativ sein. Die Verwendung des Darlehens muss wohnwirtschaftlich sein. Diese Verwendung bestätigt ja Dein Berater.

Wie Bausparverträge allgemein funktionieren, was der weitere Sinn dahinter ist und viele weitere Details findest du übrigens hier: Bauen und Sparen – Bausparen!

Warum „Return of the Bausparvertrag“?

Das ist recht einfach erklärt. Zinsen! Ganz einfach: Zinsen. Es geht fast immer um Zinsen.

Die Bauzinsen steigen schon seit ner ganzen Weile wieder. Viele Baufinanzierungen bzw. Immobilienfinanzierungen werden ohne Eigenkapital angegangen. Das ist zwar möglich, spiegelt sich aber in einem höheren Zinssatz wieder. Warum das so ist, sprengt heute den Rahmen. Kontaktiert mich einfach bei Fragen dazu.

Ein für mich sehr interessanter Aspekt: Ein Bausparvertrag zählt als Eigenkapital. Auch wenn das Darlehen in Anspruch genommen wurde. Natürlich muss das Geld noch da sein, das musst du ja auch nachweisen.

Von daher ist es ab jetzt durchaus sinnvoll, einen Bausparvertrag zu haben. Sei es als Grundlage für die Immobilienfinanzierung. Oder auch als Finanzierungsmöglichkeit für andere Dinge. (Wenn sie wohnwirtschaftlich verwendet werden… Carport oder so.)

Du kannst dir auch hier auf der Seite meines Partners Badenia gerne mal durchlesen, was an einem Bausparvertrag Sinn machen kann. So schön kann Bausparen sein (badenia.de)

Fazit

Ein Bausparvertrag kann Sinn machen, muss er aber nicht. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass er für dich Sinn macht.

Alles weitere lässt sich am besten im persönlichen Beratungsgespräch herausfinden. Dies kann übrigens auch online stattfinden. Da spricht nichts dagegen.

Ich würde mich freuen von Dir zu hören. Ganz egal wie.

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Freiwillig gesetzlich oder privat?

Es geht um das Thema Krankenversicherung. Was sind wirklich die Unterschiede?
Was spricht für freiwillig gesetzlich versichert, was für privat? Die Entscheidung, ob gesetzlich oder privat liegt aber letztendlich nur bei dir. Aber wie so oft der Tipp: Lass dich kompetent und fair beraten!

Gesetzlich oder privat – Wann steht diese Entscheidung an?

Nun, nicht jeder kann sich entscheiden, ob er sich gesetzlich oder privat versichern kann.

Nur Selbstständige, Beamte oder Angestellte, die über der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdienen, steht diese Entscheidung offen.

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt im Jahr 2022 bei 64.350 Euro brutto. Nur wenn Du als Angestellter mehr verdienst, endet die Pflichtversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Da Du darüber von deinem Arbeitgeber und/oder deiner Krankenkasse darüber informiert wirst, kannst du den Moment auch nicht verpassen.

Des weiteren kannst Du Dich auch nur dann privat krankenversichern, wenn Dein Gesundheitszustand dies zulässt. Sprich darüber mit Deinem Berater. Eventuell kannst Du einen Probeantrag stellen oder ähnliches.

Ein Ausnahme gibt es nur im folgenden Fall: Du fängst eine Laufbahn als Beamter an. Zu diesem Zeitpunkt besteht durch die „Öffnungsaktion“ ein Kontrahierungszwang für die privaten Versicherer. Was das ist: Schau mal hier

Die Leistungen

Zu den Leistungen bei sowohl gesetzlicher als auch privater Krankenversicherung verweise ich auf den bestehenden Artikel. Der heißt zwar Krankenzusatzversicherung, erklärt aber auch den Unterschied zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung.

Weitere entscheidende Unterschiede bei gesetzlich oder privat

Neben den Leistungen ist der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Möglichkeiten die Art der Beitragsgestaltung.

Darauf gehe ich sowohl bei der privaten als auch bei der freiwillig gesetzlichen Krankenversicherung ein.

Beitragsgestaltung bei der privaten Vollversicherung

Der Beitrag bei der privaten richtet sich nach deinem Alter, deinen „gebuchten“ Leistungen und teilweise deinem Gesundheitszustand. Je bessere Leistungen du vereinbarst, desto höher ist der Beitrag. Es kann auch zu Beitragszuschlägen aufgrund von Vorerkrankungen kommen. Der Beitrag ist aber unabhängig von deinem Einkommen bzw. deinen Einnahmen.
Du kannst damit rechnen, dass er jährlich immer ein bisschen steigt. Dies hat viele Ursachen und Gründe.
Primär jedoch steigende Ausgaben und Kosten im Gesundheitswesen.

Es kursiert ja das Gerücht, dass die Beiträge für die PKV im Alter so hoch sein werden, dass sie nicht mehr finanzierbar sind. Dies ist so nicht ganz korrekt. Bis zum Alter 60 zahlst du einen gesetzlichen Zuschlag von 10%, der dafür genutzt wird, die Beiträge im Alter stabil zu halten.

Weiter Informationen findest Du hier.

Die Beiträge sind in der Regel auch um ein gutes Stück günstiger als die in der freiwilligen gesetzlichen Versicherung. Diese Ersparnis kannst Du sinnvoll nutzen, Dein Berater hat da sicher die eine oder andere gute Idee.

Allerdings braucht jede versicherte Person auch einen eigenen Vertrag und hat seinen eigenen Beitrag zu zahlen. Sowohl Ehepartner als auch Kinder. In der privaten Krankenversicherung gibt es KEINE beitragsfreie Familienversicherung wie in der gesetzlichen.

Beitragsgestaltung bei der freiwilligen gesetzlichen Versicherung

Bei der gesetzlichen Versicherung wird ein prozentualer Anteil deiner Einnahmen für die Berechnung des Beitrag herangezogen. Der gesetzliche Beitragssatz liegt 2022 bei 14,6% zuzüglich eines eventuellen Zusatzbeitrages. Den erheben aber alle Krankenkassen. Allerdings in unterschiedlicher Höhe.

Großer Vorteil der gesetzlichen Versicherung ist die beitragsfreie Familienversicherung für nicht erwerbstätige Familienmitglieder. Diese gilt für Kinder und Ehepartner.

Angestellte zahlen die Hälfte des Beitrages, der maximal bei 769 Euro pro Monat liegt.
Dieser ergibt sich aus Beitragsbemessungsgrenze von 58.050 Euro pro Jahr und dem Beitragssatz von 14,6% plus dem Zusatzbeitrag.

Es ist zwingend zu beachten und zu wissen, dass ALLE Einkommensarten beitragspflichtig sind. Als Arbeitnehmer ist das vielleicht nicht so wild, da man eh den Höchstbeitrag zahlt. (Sonst wäre man nicht freiwillig versichert. Die Versicherungspflichtgrenze liegt über der Beitragsbemessensgrenze)

Kritisch kann das als Rentner werden. Da werden auf ALLE Einnahmen, die man hat die 14,6% fällig. Das gilt für private Rentenversicherungen, Mieteinnahmen, etc. etc.

Beamte zahlen ebenfalls die 14,6% alleine, wenn sie sich gesetzlich krankenversichern wollen. Dies sollte man wissen. Beamte haben Anspruch auf Beihilfe durch den Dienstherrn, so dass sie nur die Restkosten selbst absichern müssen. Der Beihilfesatz liegt zwischen 50 und 80%, je nach Situation. Hier ist in der Regel die private Versicherung die bessere Alternative, auch wenn man nur durch die Öffnungsklausel mit dem Kontrahierungszwang angenommen werden sollte.

Fazit

Was tun sprach Zeus? Wie sollst du dich jetzt entscheiden?

Das kommt drauf an! Du hast gemerkt, dass es so viele Punkte gibt, die für die private Krankenversicherung sprechen, aber gleichzeitig auch einige, die für die gesetzliche Variante sprechen.

Was für dich das Richtige ist, das kann man nur anhand einer eingehenden Analyse deiner individuellen Situation entscheiden. Und mach das bitte nicht alleine, sondern sprich mit einem Profi zu dem Thema.

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Warum ETFs keine Altersvorsorge sind

und andere Fondssparpläne auch nicht

ETFs werden immer beliebter. Warum auch nicht? Man kann bissl Investmentsparen machen, ohne dass es was kostet.
Das ist toll. Oder? Man kann die Vorteile des Investmentsparens genießen, ohne was dafür zu bezahlen. Der Traum vieler Deutscher.

Wie Fondssparen funktioniert, hab ich ja schon hier erklärt, einfach nachlesen:

Was sind eigentlich ETFs?

ETFs sind Investmentfonds. Sogenannte Indexfonds. Das heißt ein ETF bildet einen sogenannten Index nach. Indizes sind der DAX, Dow Jones, usw usw. Kennst du sicher, oder?

Der Vorteil der ETFs wurde schon genannt. Die kosten keine Ausgabeaufschläge. Also keine Provisionen. Keine gierigen Vermittler, die sich die Taschen vollmachen. (Bitte die Ironie beachten.)

Die Nachteile?

Der ETF ist vollkommen vom Verlauf des Index abhängig, den er abbildet. ETFs können keine Titel austauschen, wenn die schlecht laufen oder es vermutet wird, dass der Kurs nachgeben wird. (Beispiel: Wirecard).

Vergleichst du ETFs mit gemanagten Fonds, wirst du in der Regel die weitaus bessere Performance (Kursentwicklung) bei den gemanagten Fonds finden. So ist zumindest meine Erfahrung.

Des weiteren kannst du bei ETFs nicht wirklich auf Beratung und Tipps von registrierten Vermittlern zurück greifen können. Diese wollen, wie jeder andere, für ihre Arbeit fair bezahlt werden. Aber darum geht es heute nicht.

Die Überschrift sagt ja deutlich, dass auch andere Fonds nicht zur Altersvorsorge geeignet sind.

Warum Direktinvestment auch in ETFs keine Altersvorsorge ist

Aber warum ist das so?

Dafür gibt es einen gewichtigen Grund:

Du weißt nicht, wie alt du wirst! Ganz einfach.

Beim Investment hast Du mit 67 (oder wann auch immer Du in Rente gehst) den Betrag X zur Verfügung.

Dieser wird weitaus höher sein als das, was du selbst eingezahlt hast. Aber jetzt stell dir folgende Frage:

Wie lange soll das Geld reichen? 10 Jahre? 20? 30? Vermehrt sich das Geld weiterhin oder hast du nen Auszahlplan? Was, wenn das Geld eben nicht reicht? Wenn du die monatliche Rente zu hoch angesetzt hast?

Wie kann man das Problem lösen?

Ganz einfach. Du überlässt das Thema „Langlebigkeit“ denen, die sich damit auskennen.
Den Lebensversicherern. Deren Job ist es, dein Geld so zu verwahren, dass du längstmöglich davon hast.

Du wirst eine lebenslange Rente haben. Das ist Fakt. Und selbst deine Hinterbliebenen werden eine Rente bekommen. Das Geld KANN nicht alle werden. Und genau das brauchst Du. Etwas, auf das Du dich zu 100% verlassen kannst.
Da fallen dann so Worte wie Rentengarantiezeit, Vererbbarkeit, lebenslange Rente.
Und die Gerüchte, dass du 200 Jahre alt werden musst, damit Du das Geld rausbekommst, was Du eingezahlt, sind totaler Unsinn und an den Haaren herbeigezogen.

Welche Form der Altersvorsorge für dich die Richtige ist, das weiß ich nicht. Das muss man im persönlichen Gespräch herausfinden. Das kannst du übrigens hier buchen:

Alexander Brünisholz (office365.com)

Du kannst dich ja auch gerne schonmal vorab hier über Altersvorsorge allgemein informieren:

Oder auch hier über Altersvorsorge für Fortgeschrittene

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Bestleistungsgarantie

Was ist eine Bestleistungsgarantie?

Bestleistungsgarantie gibt es bei den ganz normalen Versicherungen.

Hausrat. Haftpflicht. Unfall. Haushaltsglas. Wohngebäude.
Die kennst Du ja sicher.

In Fachkreisen wird diese Sparte SUH (Sach Unfall Haftpflicht) oder einfach „Sachversicherungen“ genannt. Jede Gesellschaft hat andere Versicherungsbedingungen bzw. andere Leistungen. Die einen mehr, die anderen weniger. Die einen fassen Begriffe großzügiger, die anderen enger.

Dadurch ergibt sich natürlich ein Leistungsgefälle. Mal mehr Leistungen, mal weniger.
Und eigentlich müsstest Du gucken, welcher Versicherer in welchem Bereich die besten Leistungen hat.
Dazu muss natürlich auch der Preis passen. Also das Preis/Leistungsverhältnis.

Dem ganzen entgehst Du, wenn Du Dir einen Versicherer mit Bestleistungsgarantie suchst.

Die Bestleistungsgarantie bedeutet folgendes:

Du hast einen Versicherungsfall, bzw. einen Schaden.
Du kontaktierst Deinen Versicherer.
Dein Versicherer sagt: Nope, sorry, ist bei uns kein bedingungsgemäßer Schaden.
Jetzt gibt es aber andere Versicherer in Deutschland. Und einer der anderen hat genau diesen Schaden mitversichert. Jetzt ärgerst Du Dich, weil Du da nicht versichert hast. Was nachvollziehbar ist.
Jetzt greift die Bestleistungsgarantie.
Die besagt, dass wenn ein Schaden bei einem anderen Versicherer auf dem deutschen Markt versichert ist, wird dein Schaden so reguliert, als ob er auch bei deinem Versicherer eingeschlossen wäre.

Das heißt. Du musst Dir nicht mehr zig Versicherer für Hausrat, Haftpflicht, Glas und Wohngebäude suchen. Sondern, Du hast alles bei einem und Du hast garantiert die beste und leistungsstärkste Versicherung auf dem deutschen Markt.

Meines Wissens gibt es genau einen Versicherer, der diese Bestleistungsgarantie anbietet.

Mehr erfährst du dann hier: vsp2021.bruenisholz.com

Solltest Du weitere Fragen haben, kannst Du mich gerne kontaktieren.

Die Kontaktdaten findest Du hier:

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Ich hoffe, ich konnte Dir im Hinblick auf die Bestleistungsgarantie ein bisschen weiterhelfen.

Gerne freue ich mich über jedes Feedback von Dir.

Pass auf Dich auf und bleib gesund!

Dein Alex

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Änderungen in 2022

Wie in jedem Jahr, so gibt es auch in 2022 einige Änderungen. Es geht nur um die, die meinen Tätigkeitsbereich und damit deine Finanzen betreffen. Nur in dem Bereich sehe ich mich als Experte.

Alles andere liest Du bitte bei anderen Seiten nach. Denn da sind die die Experten.

Dann lasst uns mal schauen, was es so Neues an Änderungen geben wird:

Änderungen in der Sozialversicherung

Die Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung liegt künftig bei 64.350 € im Jahr. Das sind 5.362,50 € im Monat. Wenn du mehr als das verdienst, kannst Du Dich privat krankenversichern.

Das vorläufige Durchschnittsentgelt beträgt 38.901 €. Dieses Jahresbrutto bringt dir genau 1 Entgeltpunkt für die gesetzliche Rente. Das Durchschnittsentgelt sank sogar im Vergleich zum Vorjahr.

Die Bezugsgröße in der Sozialversicherung beträgt 3.290 € im Monat. Davon wird vieles abgeleitet. So zum Beispiel der maximale sozialversicherungs- und steuerfreie Betrag für die betriebliche Altersversorgung. Was noch durch die Bezugsgröße bestimmt wird, findest du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Bezugsgr%C3%B6%C3%9Fe#Von_der_Bezugsgr%C3%B6%C3%9Fe_abh%C3%A4ngige_Werte_(Auszug)

Die Pflegeversicherung zahlt einen Zuschuss zum Eigenanteil für stationär betreute Menschen. Dieser steigert sich in 4 Stufen. Im ersten Jahr des Aufenthalts beträgt er 5%. Im zweiten 25%, im dritten Jahr sind es 45% und in allen Folgejahren 70%. Schau Dir sich aber die durchschnittliche Verweildauer in Pflegeheimen an. Deswegen ist es dennoch wichtig, privat vorzusorgen. Wie das geht: Hier lang!

Der Beitrag für Kinderlose in der Pflegeversicherungsteigt von 3,3 auf 3,4%.

Steuern

Der Grundfreibetrag in der Einkommenssteuer erhöht sich auf 9.984 €.

Der Entlastungsbeitrag für alleinerziehende von 4.008 gilt ab 2022 vorerst unbefristet weiter.

Änderungen beim Mindestlohn

Der Mindestlohn steigt am 1.1.2022 auf 9,82 und am 1.7.2022 auf 10,40 €.

Im Lauf des Jahres will die Bundesregierung den Mindestlohn auf 12 € erhöhen.

Wann das sein wird, steht noch nicht fest.

Private Altersvorsorge

Durch die Absenkung des Rechnungs- / Garantiezinses auf 0,25% ist es für viele Versicherer und Fondsgesellschaften nicht mehr möglich, die Riester-Rente mit 100% Beitragsgarantie anzubieten.
Deswegen wird dieses Produkt leider von fast keinem Anbieter mehr vertrieben. Es ist de facto nicht mehr möglich, eine gute Riester-Rente abzuschließen.

Nichtsdestotrotz gibt es immer noch tolle Möglichkeiten, staatlich gefördert Altersvorsorge zu betreiben.

Lass Dich hierzu von Deinem Vermögensberater beraten!

Terminanfrage? Hier: termine.bruenisholz.com

Ich wünsche Dir ein frohes, glückliches und gesundes neues Jahr!

Vor allem aber viel Gesundheit. Pass auf Dich auf!
Dein

Alexander Brünisholz

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Verwahrentgelt

Verwahrentgelt… da hab ich doch schon mal was gehört? Was ist das denn?
Kleiner Tipp: Du kennst es vermutlich eher unter dem Ausdruck „Minus-Zinsen“oder Negativzins.
Jetzt weißt Du was gemeint ist, oder? Genau! Wenn Du der Bank Zinsen zahlen musst, damit die auf dein Geld aufpassen.

Historie

In der jüngsten Vergangenheit fingen die ersten Banken 2014 damit an, für hohe Summen Negativzinsen zu verlangen.

Dies kam daher, dass die EZB den Einlagezins für Banken auf -0,1% festsetzte. Dies gaben die Banken natürlich an ihre Kunden teilweise weiter.

Lag der Betrag, ab dem das Verwahrentgelt verlangt wurde damals noch bei 3 Mio Euro, so ist dieser bei manchen Banken mittlerweile bis auf 5.000 € gesunken

Quelle: Gebühren für Bankguthaben: Negativzinsen schon ab 5000 Euro | tagesschau.de

Was kann ich gegen das Verwahrentgelt tun?

Aber du kannst etwas gegen diese Negativzinsen tun. Was das ist? Das erfährst du hier: Geldanlagen – Welche passt zu mir? – Alex erklaert Finanzen (alex-erklaert-finanzen.de)

Allgemeines zum Thema Zinsen kannst du hier finden: Zinsen in der Geldanlage – Alex erklaert Finanzen Neues (alex-erklaert-finanzen.de)

Warum schreibe ich heute darüber?

Ich schreibe heute über das Thema, da es ein richtungsweisendes Urteil zu diesem Thema gab.

Ein Landgericht in Berlin entschied in erster Instanz, dass das Verwahrentgelt nicht zulässig ist.

Grob umrissen wurde festgestellt, dass die Banken Darlehensnehmer der Kundengelder sind.

Und für Darlehen sind negative Zinsen nicht zulässig.

Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig, da die Bank (Sparda Bank Berlin) angekündigt hat, in Berufung zu gehen. Sollte das Urteil aber bestätigt werden, so droht den Banken eine riesige Welle an Rückzahlungen, die in die Milliarden gehen kann.

Das heißt einfach, dass dieses Urteil wegweisende Bedeutung haben wird.
Die Banken werden sich natürlich dagegen wehren.

Was letztendlich dabei rauskommt, wissen nur die Götter bzw. die Gerichte.

Hier die Quelle zu der Nachricht: https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/urteil-sparda-bank-minuszinsen-negativzinsen-rueckzahlung-100.html

Da erfährst du auch noch ein bisschen mehr zu dem Thema

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig Information geben.

Bei Fragen zu diesem oder einem anderen Thema kannst du mich gerne auf den bekannten Wegen kontaktieren.


Bleib gesund und pass auf Dich auf!

Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

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Der Countdown läuft!

Welcher Countdown? Was ist denn jetzt schon wieder? Ach DAS! Das interessiert jemanden? Echt?
Ja, doch. Durchaus. Es interessiert wirklich noch einige, dass sie jetzt gerade noch Riester abschließen können.

Riester. Das ist ja böse. Und überhaupt. Da verdient doch nur der Versicherer! Okay. Mit diesen Vorurteilen habe ich bereits aufgeräumt. Und zwar hier: https://alex-erklaert-finanzen.de/besser-als-ihr-ruf-die-riester-rente/

Warum Countdown?

Der Countdown läuft, weil ab dem Jahr 2022 kein Versicherer mehr eine Riester-Rente anbieten wird.

Der Grund ist auch recht einfach. Der Rechnungszins wird von 0,9 auf 0,25% gesenkt. Somit ist es nicht möglich, die Garantie darzustellen.

Warum? Die Kosten sind zu hoch. Auch die Vergütung für uns Vermittler. Jetzt sagen viele. Genau! Scheiss Provision! Alles unnötig! Dann macht Riester halt ohne Provision/Vergütung!

Ernsthaft? Arbeitest Du umsonst? Gute Beratung hat ihren Preis. In der Provision ist eine lebenslange Betreuung. Jedes Anliegen, solange dieser Vertrag läuft, ist da drin. Du musst keine Gebühren, keine Honorare, nichts selbst zahlen.

Was glaubst Du? Wie gut wäre eine Beratung, die dem Berater keinerlei Einnahmen bringt? Genau. Ungefähr so gut wie eine Autoreparatur, die die Werkstatt gratis macht.

Aber zurück zum Thema.

Wie lange läuft der?

Der Countdown läuft bis ca. Mitte Dezember. Ab dann veröffentlichen die Versicherer ihre neuen Rechenkerne. Dann ist keine Berechnung von Angeboten mehr möglich.

Du hast also ab jetzt noch ca. 4 Wochen Zeit, dich beraten zu lassen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass der Antrag rechtzeitig gestellt wird.

Der Vertragsbeginn kann durchaus erst im März oder April liegen. Das ist kein Problem

Auch der Beitrag kann erst mal kleiner sein, als er eigentlich sein sollte. Dazu sprich bitte mit einem Berater und lies dir den verlinkten Artikel zum Thema Riester durch.

Hak das Thema bitte nicht ab, ohne dich richtig zu informieren. Irgendwann könntest du das bereuen.

Warum? Weil du vielleicht doch in 2-3 Jahren Kinder bekommst, für die es 300 Euro Zulage pro Jahr gibt.

Weil du eventuell doch irgendwann die Entscheidung triffst, dass private Altersvorsorge wichtig ist.

Und aus meiner Sicht gibt es kein besseres Produkt zur privaten Altersvorsorge als Riester.

Lass den Countdown nicht herunterlaufen, ohne dass du dir zumindest mal genau angehört hast, wie das funktioniert und was für dich da drin ist. Denn das ist oftmals mehr als das, was man so hört und weisgemacht bekommt.

Gerne diskutiere ich auch konstruktiv darüber. Wie Du mich erreichst?

Am besten hier:

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Oder einfach in den Kommentaren hier.

Aber bitte bleib fair und sachlich!

Pass auf Dich und bleib gesund!


Dein

Alexander Brünisholz

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Welche Versicherungen sind wirklich wichtig?

Versicherungen. Oftmals beschimpft, eigentlich immer unbeliebt. Aber dennoch können sie Dich im entscheidenden Moment vor dem Ruin bewahren. Das gilt natürlich nicht für alle. Denn einige sind einfach nur „nice-to-have“. Was wie zu sehen und zu bewerten ist, darum soll es hier und heute gehen.

Ich werde hier einige Versicherungen auswählen, die wirklich wichtig sind. Und ich erläutere, warum die wichtig sind und in welchen Situationen.
Auf gehts!

Kranken – Versicherungen

Ich denke, ich muss nicht erklären, warum die Krankenversicherung als erstes genannt und die wichtigste Versicherung überhaupt ist. Doch? Okay.

Jeder wird mal krank, jeder kann mal ins Krankenhaus kommen. Die Kosten dafür sind immens. Deswegen ist die Kranken-Versicherung wichtig. Und sie kann dir dein Leben retten.

Mehr zu dem Thema Krankenversicherung findest du hier: Kranken Zusatzversicherung – Alex erklaert Finanzen (alex-erklaert-finanzen.de)

Da lernst du auch, wie das Thema in Deutschland aufgebaut ist. Und wie du dir Versicherungsschutz besorgen kannst, der nicht durch die gesetzliche Versicherung abgedeckt ist.

Zur Krankenversicherung zähle ich die Verdienstausfallversicherung (auch Krankentagegeld genannt). Diese Versicherungen sind dafür da, die Lücke zu schließen, wenn Du Krankengeld beziehst. Das passiert, wenn Du länger als 6 Wochen krank bist. Hier der Link zum separaten Artikel darüber: https://alex-erklaert-finanzen.de/krankentagegeld/

Ebenfalls zur Krankenversicherung zählt eine der Versicherungen, die Du in deinem Leben fast garantiert brauchen wirst: die Zahnzusatz-Versicherung.

Im Durchschnitt verliert jeder Mensch im Laufe seines Lebens 14 Zähne. Diese zu ersetzen kostet richtig viel Geld. Das ganze wird durch diesen Schutz viel viel günstiger.

Weiterführende Informationen findest du unter dem folgenden Link: https://alex-erklaert-finanzen.de/zahnzusatzversicherung/

Haftpflicht – Versicherungen

Es gibt viele Arten der Haftpflichtversicherung. Die für die meisten Menschen wichtigste ist die Privathaftpflicht. Warum? Weil jedem ein Missgeschick passieren kann.

Und du haftest für Schäden, die du anderen zufügst. Mit deinem gesamten Vermögen.

Da es Schäden gibt, die in die zigtausende gehen können, ist eine Haftpflicht – Versicherung unerlässlich.

Weitere Informationen zum Thema Haftpflicht hab ich dir hier bereit gestellt: https://alex-erklaert-finanzen.de/vermogenssicherung-haftpflichtversicherung/

Berufsunfähigkeits – Versicherung

Mittlerweile werden zwischen 25 und 30% aller Beschäftigten vorzeitig berufsunfähig. Das heißt sie müssen ihre Erwerbstätigkeit früher als geplant beenden. Daher fehlt ihnen Einkommen. Zusätzlich können sich keine Entgeltpunkte mehr für die Rente verdienen. Das bedeutet, dass die Rente entsprechend niedrig ausfällt.

Das kann ja nicht in deinem Interesse sein, oder?

Welche Punkte es bei der Versicherung gegen BU zu beachten gilt, kannst du gerne in dem folgenden Blogpost nachlesen: https://alex-erklaert-finanzen.de/berufsunfahigkeit-mythen-und-wahrheit/

Gerade bei diesem Thema ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, einen Berater in Anspruch zu nehmen.

Die (Risiko-) Lebensversicherung

Du hast eine Baufinanzierung oder eine Familie abzusichern. Dann ist eine Risiko-LV wichtig Denn die sichert entsprechend hohe Schulden und dein Einkommen ab.

Wenn der Partner viel zu früh verstirbt, ist so wenigstens die Finanzierung der Immobilie bzw. die finanzielle Zukunft gesichert.

Dies kann den Verlust des Menschen natürlich niemals ersetzen!

Weitere Informationen zum Thema LV: https://alex-erklaert-finanzen.de/der-klassiker-die-lebensversicherung/

Wohngebäude – Versicherung

Für Hausbesitzer ist es wichtig, das Haus zu versichern. Denn die Immobilie ist in der Regel die größte Investition deines Lebens. Diese nicht gegen die wichtigsten Gefahren zu versichern ist schon mehr als grob fahrlässig.

Stell dir vor, Dein Haus brennt ab oder wird überflutet und du bist nicht versichert. Dann hast Du wirklich Probleme!

Mehr Informationen zum Thema Wohngebäudeversicherung: https://alex-erklaert-finanzen.de/vermogenssicherung-teil-4-wohngebaudeversicherung/

Zusammenfassung

Dies sind die aus meiner Sicht wichtigsten Versicherungen.

Alles andere ist zwar auch wichtig und kann vor vielem schützen. Aber die hier genannten bewahren Dich vor dem Ruin! Hier solltest Du absolut nicht am falschen Ende sparen! Denn wer billig kauft, kauft oft zweimal!

Bitte pass auf Dich auf und bis zum nächsten Blogpost.

Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

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Private Altersvorsorge – Die 5 größten Fehler

Heute setze ich die Reihe „Die 5 größten Fehler“ fort. Thema: Private Altersvorsorge. Sei gespannt. Ich hoffe, Du findest interessante Ansätze für Dich.

Lass uns direkt loslegen.

Fehler 1: Du nutzt keinen Versicherer

Versicherungen sind doch böse und blöd und zocken einen nur ab!

So lautet ein gängiges Vorurteil. Wenn Du Dir alles genauer anschaust, stimmt das nicht. Aber darum geht’s hier und heute ja nicht. Warum Altersvorsorge über eine Versicherung? Ich kann doch auch super mit ETFs Vermögen aufbauen und ansparen?
Ja, das ist richtig. Vermögen kannst Du in der Tat so aufbauen. Aber keine Altersvorsorge.
Warum? Ganz einfach: ein Versicherer versichert Dir das sogenannte Langlebigkeitsrisiko.

Häh? Ok. Von vorne.

Du sparst eine Summe an. Bis zu dem Tag, an dem Du in Rente gehst. Dann kommt das Geld zur Auszahlung. So weit so gut.

Beim ETF, Depot, etc. kriegst Du Dein Geld auf einmal. Oder Du vereinbarst einen Auszahlplan. Damit hast Du sowas wie eine Rente. Aber eben „nur sowas wie eine Rente“.

Gibst Du das Geld einem Versicherer, erhältst Du eine lebenslange Rente. Die kann nicht sinken. Die bleibt wie sie ist. Und du weißt vor der ersten Auszahlung an, wie hoch sie sein wird. DAS kann dir nur ein Versicherer bieten.

Private Altersvorsorge gehört in die Hände eines Versicherers.

Womit wir zu Punkt 2 kommen.

Fehler 2: Du wählst den falschen Versicherer für die private Altersvorsorge

Jetzt wird’s aber kompliziert. Erst einen Versicherer. Dann jetzt den falschen. Was denn noch?

Private Altersvorsorge gehört in die Hände des richtigen Versicherers. Keine Sorge, davon gibt’s mehr als nur einen. Aber warum kann da denn ein falscher Versicherer ausgewählt werden? Das erkläre ich Dir gern.

Versicherer werden nach ihrer Finanzkraft bewertet. Und da gibt es (auch namhafte) Versicherer, die richtig Probleme haben. Das liegt zum Großteil an der Niedrigzinsphase. Aber nicht nur.

Als Stichworte werfe ich mal Solvency II und Eigenkapitalquote in den Raum.

Hier die Erklärung zu Solvency II: Säule III: Berichtspflichten unter Solvency II (gdv.de)

Hier ein Ranking der Versicherer. Assekurata_PM_09_04_2021_Solvenzquoten_Lebensversicherer_2020.pdf

Allerdings gibt es noch mehr Auswahlkritierien für die private Altersvorsorge.

Der garantierte Rentenfaktor

Der besagt, wieviel Rente du pro x Euro Fondsguthaben bekommst.
Wie Fondsguthaben? Ja, Fondsguthaben. Festverzinsliche Rentenversicherungen bringen gar nix mehr. Wenn eine Rentenversicherung, dann fondsgebunden.

Auch wichtig: Dein Anbieter sollte keine Treuhänderklausel haben. Was heißt das schon wieder?
Die Treuhänderklausel besagt, dass der Rentenfaktor durch einen Treuhänder gesenkt werden kann.

Besprich das auch mit Deinem Berater. Der weiß, welche Anbieter diese Klausel haben und welche sie nicht haben. (Sollte er zumindest).

Wenn er das nicht weiß, ist es vielleicht Zeit für einen neuen Berater. Einse weiß ich auf jeden Fall: Du kannst mich gern diesbezüglich kontaktieren!

Fehler 3: Du betreibst private Altersvorsorge, aber mit den falschen Produkten!

Private Altersvorsorge kann man auf mehrere Arten betreiben. Gefördert, ungefördert, Fondsgebunden, festverzinslich, Lebensversicherungen, uvm.

Viele nutzen immer noch die klassischen Lebens- und Rentenversicherungen wie früher für die private Altersvorsorge.

Tu das nicht. Warum nicht fragst Du Dich?

Bei Lebensversicherungen zum Beispiel geht ein zu großer Anteil Deines Beitrages für den Todesfallschutz drauf, der in der Regel auch viel zu niedrig ist. (Vergleiche dazu den Artikel Lebensversicherung).

Die klassische Rentenversicherung verzinst sich viel zu schlecht. Nutze stattdessen die fondsgebundene Variante. Dein Berater erklärt Dir, warum das sinnvoll ist.

Und warum nutzt Du keine geförderte Altersvorsorge? Sei es über Zulagen, Steuerrückerstattung oder andere Anreize. Wenn Du den Links folgst, kannst Du was zu den Themen nachlesen.

Nutze geförderte Produkte. Auch wenn vielleicht viele sagen, dass die nicht gut sind. Haben die eine Ausbildung in dem Bereich? Hörst Du auch beim Thema Gesundheit oder Steuern auf die „Experten“? Oder nimmst Du Dir doch einen Profi?

Merk dir bitte folgenden Satz: „Wenn Du die Beratung durch einen Profi teuer findest, möchtest Du nicht wissen, was die durch einen Amateur wirklich kostet.“

Einen allgemeinen Artikel zum Thema Altersvorsorge findest Du hier.

Fehler 4: Du denkst, mit 50 € im Monat kannst Du Deine Rentenlücke schließen.

Viele Menschen denken wirklich, dass sie mit 50 oder 100 Euro im Monat ihre Rentenlücke schließen können.

Das funktioniert vielleicht dann, wenn du direkt als Berufseinsteiger damit anfängst. Oder noch besser:

Wenn Deine Eltern schon mit dem sparen anfingen, als du selbst noch Kind warst.

Ansonsten ist das leider nicht möglich. Das kannst Du Dir relativ einfach ausrechnen.

Wenn du mit 30 Jahren anfängst 100 € monatlich zu sparen, dann sparst Du selbst in etwa 45.000 €.

Mit einer schönen Rendite kommen wir da auf insgesamt etwa 100.000 €.

Gehen wir von einem durchschnittlichen Rentenfaktor von 25 € Rente pro 10.000 € Fondsguthaben aus. Das wäre schon ein echter guter Faktor. Dann hättest Du eine monatliche Rente von ca. 250 €. Lebenslang.

Nicht schlecht. Aber reicht das, die Lücke zu schließen? Wie groß die Lücke ist, erfährst Du am besten im Gespräch mit Deinem Berater über das Thema private Altersvorsorge.

Aber Spoileralarm: Sie wird viel größer als 250 € sein.

Fehler Nr. 5 und der wirklich allergrößte Fehler, den Du machen kannst: Du betreibst gar keine private Altersvorsorge!

Wäh, das bringt doch eh nix. Wäh, ich will aber konsumieren. Wäh, ich lebe jetzt.

Ja, du lebst jetzt. Aber wenn Du Pech hast, wirst du doch alt und hast irgendwann die Wahl zwischen Miete zahlen und Lebensmitteln kaufen.

Du hast die Wahl zwischen jetzt freiwillig auf etwas zu verzichten oder späterhin auf vieles verzichten zu müssen, weil Du es Dir nicht leisten kannst!

Zum Rentenniveau habe ich in diversen anderen Artikeln etwas gesagt. Soviel sei aber nochmal erwähnt:

Angenommen Du verdienst Dein Leben lang soviel, wie der Durchschnittsverdienst in Deutschland ist (aktuell sind das knapp 3.500 € brutto).

Dann hast du ca. 1.000 € monatliche Rente.

Wenn Du denkst, das reicht Dir – bitte. Aber dann nicht jammern. Denn es wird Dir nicht reichen, gerade, wenn Du ein anderes Einkommensniveau gewöhnt bist.

Also. Sprich mit Deinem Berater. Und denk an die anderen 4 Fehler.

Pass auf Dich auf und bleib gesund!

Alles Liebe!

Dein

Alexander Brünisholz

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Fondssparen

Die Deutschen sind Sparweltmeister. Kein Volk spart mehr. Aber auch kein zentraleuropäisches Volk hat weniger Rendite beim Sparen! Warum ist das so? Weil die Deutschen Angst vorm Fondssparen haben und weiterhin lieber auf das Sparbuch setzen, bei dem es kolossale 0,01% Zinsen gibt.

Warum brauchst Du keine Angst vor dem Fondssparen zu haben? Warum solltest Du nicht aufs Sparbuch sparen? Diese und mehr Fragen werde ich Dir hier und heute beantworten.

Die Angst vor dem Fondssparen

Woher kommt diese für Angst der Deutschen vor dem Fondssparen bzw. Investmentsparen?

Deutsche sind sehr sicherheitsorientiert. Lieber minimale Zinsen oder sogar gar keine als die theoretische Möglichkeit eines Verlustes.

Das zentrale Ereignis hierfür liegt schon eine Weile zurück.

Es war der Absturz der Telekom-Aktie, die als Volksaktie bezeichnet wurde und der Absturz des total überbewerteten „Neuen Marktes“ am Ende der 90er Jahre bzw. in den frühen 2000er Jahren.

Was passierte?

Absturz Neuer Markt und der Telekom-Aktie

Der „Neue Markt“ war die Bezeichnung für die ersten Technologie- und Internetfirmen, die an die Börse gingen. Für diese Firmen gab es einen unglaublichen Hype. Dadurch wurden die Aktien dieser Firmen unglaublich teuer, weil sich viele Gewinne versprachen. Allerdings erwirtschafteten diese Firmen keine Gegenwerte. Der Aktienkurs setzte sich in diesem Fall nur aus Angebot (wenig) und Nachfrage (viel) zusammen. Nicht wie sonst üblich aus den Werten und Gewinnen dieser Firmen.

Als man so langsam bemerkte, dass da kein Gegenwert war, dass die Firmen Verluste schrieben, wollte jeder plötzlich verkaufen. Dazu kamen noch viele Betrugsfälle mit Scheingeschäften und gefälschten Adhoc-Meldungen. Dadurch gab es den bekannten Crash, der zu Insolvenzen führte und schließlich zur Schließung des Segmentes „Neuer Markt“ an der Deutschen Börse in Frankfurt. Viele Menschen verloren viel Geld.

Die Geschichte der Telekom-Aktie, die mit dem Crash des Neuen Marktes einhergeht, kannst Du hier nachlesen:
20 Jahre Telekom-Börsengang: Eine Aktie fürs Volk – Wirtschaft – Tagesspiegel

Auch hier verloren viele Bundesbürger viel Geld.

Und aus diesem Grund haben die Deutschen so große Angst vor Fondssparen bzw. Investment.
Was man davon hält, ist jedem selbst überlassen.
Ich höre aber wirklich oft: Oh nee, Investment, da verliert man ja nur Geld. Ist das wirklich so?

Beispieldepots.

Ich zeige Dir gleich einige Bilder von Depots meiner Kunden. Dann sagst Du mir, was Du davon hältst, ja?

Das sieht für mich nicht nach „da verliert man nur Geld“ aus.

Warum ist das so?

Es gibt etwas, das nennt sich den Cost-Average-Effekt.

Und der funktioniert so:

Und es gibt seit einigen Jahren die Verpflichtung, Kunden nur solche Anlagen zu vermitteln, die zu ihnen passen. Deswegen gibt es mal höhere und niedrigere Renditen. Natürlich schwanken die Anlagen. Das ist normal. Aber langfristig gehen die Kurse immer nach oben.
Auch sollte man seine Anlagen streuen. Was heißt das? Das bedeutet, dass Du viele verschiedene Anlageformen haben solltest. Denn es wird immer Unternehmen geben, die gutes Geld verdienen, was sich dann in den Aktienkursen niederschlägt.

Wenn Du zB in einen weltweit anlegenden Fonds investierst, der einigermaßen gut gemanaged und verwaltet wird, kann dir langfristig eigentlich nichts passieren. Als Beispiel und Indikator sei hier der Index MSCI-World genannt, der einen groben Überblick über die weltweite Aktienlage in Industrieländern gibt:

In gut 30 Jahren hat sich der Wert versechsfacht.

Warum spricht man immer davon, dass Investment zocken ist und man nicht weiß, ob man nicht sein ganzes Geld verliert?

Quelle: MSCI World Historie | Kurshistorie | Schlusskurse – boerse.de

Dieser Blog spricht keine Anlageempfehlung aus und rät auch nicht zu Investments in bestimmte Indizes, Fonds oder Aktien. Er erklärt lediglich die Funktionsweise und bespricht die Historie.

Hier habe ich noch einen kleinen Film für Dich:

Warum Fondssparen statt Sparbuch?

Bleibt noch die Frage offen, warum kein Sparbuch?!

Diese Frage habe ich in einem gesonderten Blogpost beantwortet:

Blogpost „Zinsen in der Geldanlage“

Zusammenfassung

Meiner Meinung nach ist die Angst vieler Menschen vor Investment unbegründet.
Es gibt viele Mittel und Wege, dich langsam und vorsichtig an das Thema heranzuführen.
Und wenn es Dir dann gefällt, kannst Du Dich intensiver dem Thema widmen. Und wenn nicht, dann hattest du kein Risiko.
Denn ich verspreche Dir eins: Wenn Du nicht die Nerven verlierst, ist es quasi unmöglich, Verluste zu realisieren. Du brauchst Zeit. Und ein bisschen Geduld.
Lass Dich doch einfach mal zu dem Thema beraten. Lass Dir persönlich Deine individuelle Investmentstrategie ausarbeiten. Alles, wirklich alles ist besser als das Sparbuch oder das Kopfkissen oder der eigene Tresor.

Ich freu mich auf Feedback von Dir und hoffe, Dir das Thema Fondssparen ein bisschen näher gebracht zu haben.

Pass auf Dich auf!

Dein

Alexander Brünisholz

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Elementarversicherung

In Anbetracht der katastrophalen Ereignisse der letzten Tage möchte ich Dich auf die Elementarversicherung hinweisen! Bitte lies das aufmerksam!

Es gibt eine einzige Versicherung, die bei Starkregen und Hochwasserereignissen zahlt:

Und zwar die Elementarversicherung. Diese wird in die Hausrat- bzw. Wohngebäudeversicherung eingeschlossen.

Ja, die kostet mehr. Aber diese Mehrkosten können Dir im wahrsten Sinne des Wortes den Arsch retten.

Diese Wetterkapriolen nehmen immer mehr zu. Immer mehr Anträge auf diesen Schutz werden zukünftig abgelehnt werden.

Bitte kümmere Dich darum. Schau in Deiner Hausratpolice nach. Schau, falls vorhanden, in Deiner Wohngebäudeversicherung nach, ob Du eine Elementarversicherung hast.

Hier geht es nicht darum, irgendetwas zu verkaufen. Statt dessen geht es um eine eindringliche Warnung. Und zwar, Dein gesamtes Hab und Gut kann weg sein. Dein Haus kann zusammenstürzen, wie gesehen.

Immer wieder hab ich folgendes gehört:

  • Aber das brauch ich nicht, ich wohn oben im Ort.
  • Ach was, da passiert mir nix, ich hab nen Rücklaufstop.
  • Was Du sagst?! So stark regnet es bei mir nicht.

Aufforderung und Bitte

Dazu wirklich nochmal die dringende Bitte: Es kann mittlerweile wirklich jede Gegend treffen.

Früher hieß es, dass Du nur dann gefährdet bist, wenn Du am Fluss oder so wohnst.

Das ist absolut nicht mehr so. Städte im Ruhrgebiet saufen regelrecht ab. Da ist kein großer Fluss.

Flüsse erreichen Rekordpegelstände. Mit Abstand Rekordpegelstände.

Talsperren wie in Wuppertal laufen über. Das Wasser wird von nichts aufgehalten.

Bitte melde Dich bei Deinem Berater. Lass überprüfen, ob Du diese mittlerweile elementar wichtige Absicherung hast. Oder überprüfe es selbst.

Hier geht es nicht um irgendeinen unnötigen Quatsch! Sondern um Dein gesamtes Lebenswerk, das Du absichern solltest.

Spare bitte nicht am falschen Ende. Das würdest Du Dir nie verzeihen!

Hier noch ein Link zur Tagesschau mit aktuellen Neuigkeiten und Erklärungen.

Folgen der Unwetter: ++ Häuser und Teil der Burg in Erftstadt eingestürzt ++ | tagesschau.de

Bitte pass auf Dich auf und bleib sicher!

Alexander Brünisholz

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Die gesetzliche Rente

Die gesetzliche Rente ist mal wieder in aller Munde:

Nicht alle wissen wirklich Bescheid, wie sie funktioniert. Wie Deine Rentenansprüche zusammen kommen. Warum das Niveau so ist, wie es ist.

Funktionsweise der gesetzlichen Rente

Die gesetzliche Rente ist ein sogenanntes Umlagesystem. Das bedeutet folgendes: Du sparst nicht selbst Geld auf einem Konto oder ähnlichem an, sondern Du erwirbst Dir Entgeltpunkte. Die Beiträge, die Du zahlst, werden an die bestehenden Rentner*innen ausgezahlt. Eine Randinformation, die aber evtl. ganz interessant ist:

Die Reserven der gesetzlichen Rente reichen für in etwa 6 Wochen. Und das obwohl es so viele Beitragseinnahmen wie noch nie gibt.

Was ist dann das Problem? Warum ist die Rente so niedrig? Wie hoch ist die Rente eigentlich?
Diese Fragen möchte ich Dir beantworten.

Leistungen gesetzliche Rente

Welche Leistungen erbringt die gesetzliche Rente eigentlich?

Dazu zitiere ich die Bundeszentrale für politische Bildung:

Das gesetzlich vorgeschriebene Leistungsspektrum der Rentenversicherung umfasst die:

  • Zahlung von Altersrenten,
  • Die Zahlung von Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit (Erwerbsminderungsrente),
  • Auszahlung von Hinterbliebenenrenten (Witwen-, Witwer- und Waisenrenten),
  • Zahlung von Zuschüssen an die Krankenversicherung der Rentner (KVdR),
  • Durchführung von Rehabilitationsmaßnahmen und
  • Beratung und Information für Versicherte und Betriebe.

Auch an der Genehmigung und der Dauer der Kuren und Rehamaßnahmen kann man das finanzielle Dilemma der gesetzlichen Rente ablesen.

Wie hoch ist die gesetzliche Rente?

Das Rentenniveau liegt momentan bei 48%. Was bedeutet das eigentlich?

Ganz „einfach“: Dazu zitiere ich die Website der Deutschen Rentenversicherung:

Was ist das Rentenniveau?

„Das Rentenniveau zeigt die Relation zwischen der Höhe einer Rente (45 Jahre Beitragszahlung auf Basis eines durchschnittlichen Einkommens) und dem durchschnittlichen Einkommen eines Arbeitsnehmers/einer Arbeitnehmerin.“

Der Durchschnittslohn beträgt momentan 3.462 € im Monat. Das bedeutet, dass Du in diesem Fall eine Rente von 1.661,76 erwarten kannst.

Nochmal kurz zur Einordnung. Dies ist der fiktive Fall, dass Du Dein Leben lang genau den Durchschnitt verdient hast. Was in der Realität absolut unrealistisch ist. Es geht nur darum, die Funktionsweise aufzuzeigen.

Das sind beides Bruttowerte. Ganz wichtig! Davon gehen noch Sozialversicherung ab und evtl. Steuern.
Daraus ergibt sich dann eine Nettorente von ca. 1.100-1.300 Euro.

Nicht so wirklich viel, oder?

Wie sich Deine Rente berechnet, das erfährst Du hier unter dem Punkt „GRV.

Warum ist das eigentlich so?

Wie wird die gesetzliche Rente eigentlich finanziert?

Zum überwiegenden Teil wird sie aus den Beiträgen der Versicherten und der Arbeitgeber der Versicherten finanziert. Dazu kommen noch Zuschüsse des Bundes. Dieser Zuschuss belief sich im Jahre 2019 auf ca. 72,3 Milliarden Euro.

Die Beitragseinnahmen beliefen sich im Jahr 2020 auf ca. 252 Milliarden Euro. Das bedeutet, dass mittlerweile knapp 25% der Renteneinnahmen Zuschüsse des Bundes sind.

Für jeden Angestellten werden 18,6% seines Bruttogehaltes in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt. Jeweils hälftig durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Kurz zur Dimension: Bei einem Bruttogehalt von 3.000 € sind das genau 558 €. Jeden Monat.

Aber genau hier liegt meiner Meinung ein Problem begraben. Die Einnahmen durch Beiträge sind mittlerweile zu gering. Und das trotz einer fast Vollbeschäftigung. Von Vollbeschäftigung spricht man bei einer Arbeitslosenquote von 2-3%. Da sind wir ein bisschen drüber. Warum gibt es nicht mehr Beitragsseinnahmen?
Das liegt daran, dass es immer Arbeitsplätze im Niedriglohn-Sektor gibt.
Wer wenig verdient, kann nicht viel in die Rente einzahlen. Das ist logisch, denke ich.

Dazu kommt, dass es immer weniger Beitragszahler pro Rentner gibt.

Entwicklung der Beitragszahler und Rentner

Im Jahr 1962 haben 6 Beitragszahler einen Rentner finanziert.

Im Jahr 2019 finanzieren 2,1 Beitragszahler einen Rentner.

Diese Entwicklung ist auch noch nicht zu ändern. Gemäß demographischen Rechenmodellen werden im Jahre 2050 1,25 Beitragszahler einen Rentner finanzieren müssen.

Jetzt hat man logischerweise zwei Möglichkeiten.

  1. Man erhöht den Beitragssatz
  2. Man verringert die Leistungen

Beides ist nicht schön. Man müsste den Beitragssatz dann wohl so weit erhöhen, dass dem Arbeitnehmer fast nichts mehr zum Leben bleibt. Das ist absolut unrealistisch.

Der Zuschuss wird immer weiter steigen, aber das reicht nicht annähernd, um die fehlenden Beiträge aufzufangen.

Daher ist wohl die Konsequenz, dass man die Leistungen immer weiter verringern wird.

Zumindest solange die geburtenstarken Jahrgänge noch Rente beziehen. Wann das zu Ende ist?

Alles begann mit dem sogenannten „Pillenknick“ in der zweiten Hälfte der 60er Jahre.
Ab diesem Zeitpunkt gab es weniger Kinder. Das war der Beginn des „demografischen Wandels“ in Deutschland.

Alles andere kannst Du Dir ausrechnen.

Gesetzliche Rente reformieren

Eine große Chance steckt in der Reform der Rente. Und zwar in einer Form, die auch schon lange von diversen politischen Strömungen gefordert wird.

Ein Teil der Problematik ist folgender:
Es geht hier nur um Angestellte und einige wenige Selbstständige.

Die meisten Selbstständigen und alle Beamten zahlen nicht in die gesetzliche Rente ein.
Beamte erhalten nach ihrem Erwerbsleben eine Pension, die komplett vom Staat finanziert ist.
Wenn diese und viele gut bis sehr gut verdienende Selbstständige in die Rentenkasse einzahlen würden, wäre ein Teil des Problems gelöst. Wohlgemerkt, ein Teil. Die ultimative Lösung ist das nicht.

Ein weiterer Schritt wäre ein vernünftiger Lohn für jeden. Ausnahmslos jeden. Denn je höher der Lohn, desto höher der Beitrag, der fließt. Dadurch steht mehr Geld für die Renten zur Verfügung. Der Staat würde Milliarden an Pensionszahlungen sparen, die für andere Haushaltsposten genutzt werden könnte.

Leider bezweifle ich, dass wir etwas entsprechendes sehen werden.

Die Zukunft

Du siehst, dass es ziemlich problematisch und komplex ist, an der gesetzlichen Rente Grundlegendes zu verändern.

Viele schlagen auch einen Wechsel von der umlagefinanzierten zur kapitalgedeckten Altersvorsorge vor.

Allerdings ist dies eine riesige und unglaublich komplexe Aufgabe. Da maße ich mir nicht an, dass ich da die Lösung habe.

Bis dahin müssen wir mit der aktuellen Situation leben. Dies beinhaltet auch die private Altersvorsorge.

Ohne diese wirst du meiner Meinung nach zwangsläufig in die Altersarmut rutschen. Und wenn Altersvorsorge, dann am besten, in dem man den Staat mit einbezieht.

Besprich das alles aber am besten mit Deinem Berater.

Denn diese wichtige Entscheidung solltest Du gemeinsam mit einem Profi treffen.

Wie Du Kontakt zu einem aufnehmen kannst, siehst Du unten in der Signatur.

Pass auf Dich auf und bleib gesund!

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

Hier kannst du Kontakt mit mir aufnehmen, wenn Du irgendwelche Fragen hast:

Die Kontaktdaten findest Du hier:

Kontakt – Alex erklaert Finanzen (alex-erklaert-finanzen.de)

Impressum: Impressum und Datenschutz: – Alex erklaert Finanzen (alex-erklaert-finanzen.de)

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Makler

Oftmals hört man: Ja, die Makler, die sind die Guten. Die können Dir nämlich den kompletten Markt abdecken und die suchen Dir immer das günstigste und beste Angebot raus. Aber stimmt das überhaupt?

Vorneweg: Es gibt überall hervorragende Menschen, die eine super Arbeit machen. Es gibt auch überall schwarze Schafe. Es wäre total falsch, wenn man sagt: „Makler sind alle Mist.“ Genauso falsch wäre es aber auch, wenn man sagt „Vermögensberater sind alle geldgierig und zocken die Kunden ab“.

Es gibt beides. Auf beiden Seiten! In diesem Post möchte ich einfach darauf hinweisen, was ein Makler in Deinem Namen alles darf und kann. Und ob Du das wirklich so toll findest.

Ebenfalls erklären werde ich Fintech-Apps wie Clark usw. Clark ist nichts anderes als ein digitaler Makler.

Sämtliche Nennungen des Wortes Makler beziehen sich in diesem Artikel übrigens auf Versicherungsmakler.

Dann starten wir mal mit der Betrachtung.

Rechtliche Stellung der Makler

Der Makler handelt grundsätzlich im Auftrag des Kunden. Dadurch ist er verpflichtet, das für den Kunden bestmögliche Angebot auszuwählen. Er muss gemäß höchstrichterlicher Rechtsprechung nicht alle Versicherer des deutschen Marktes anbieten. Lediglich eine angemessene Auswahl an Versicherern. Der Makler ist dem Kunden gegenüber verpflichtet, zu begründen, warum er welchen Versicherer ausgewählt hat. Allerdings kann er im Einzelfall ausdrücklich auf eine eingeschränkte Auswahl von Versicherern hinweisen. Dies muss er allerdings ebenfalls rechtfertigen und begründen. Siehe auch § 60 VVG – Einzelnorm (gesetze-im-internet.de).

Man bezeichnet den Makler auch oft als Sachwalter des Kunden. Dies ist deswegen so, weil er nicht im Auftrag des Versicherers handelt, sondern er vom Kunden beauftragt ist, den passenden Versicherungsschutz zu besorgen. Er ist dazu verpflichtet, im Interesse des Kunden zu handeln.

Festgelegt wird das im sogenannten Maklervertrag, den Du eingehen musst. Dieser wird nicht immer in Schriftform geschlossen, aber meistens schon.

In diesem Vertrag sind alle Rechte und Pflichten sowohl des Maklers als auch des Kunden festgeschrieben.

Makler-Vertrag

Das klingt jetzt erstmal super. Aber ist es das wirklich?

Es gibt Menschen, für die ist der Versicherungsmakler der richtige Ansprechpartner. Zweifelsohne.

Und ein Makler, der seinen Job anständig und korrekt macht, ist sehr viel wert. Und auch definitiv nichts Schlechtes!

Denn jetzt kommen wir dazu, was ein Makler in der Regel alles darf.

Das umfasst die folgenden Rechte:

  • Er darf in Deinem Namen Versicherungsverträge abschließen und kündigen.
  • Die Post der Versicherer kann er zu sich schicken lassen.
  • Er kann seine Bestände an einen anderen Makler weiterverkaufen. Ohne dass Du das mitbekommst. Das bedeutet, es kann passieren, dass plötzlich ein Dir völlig unbekannter Mensch Einblick in Deine Finanzen hat.

Was bedeutet das konkret für Dich?

Es kann sein, dass Du keinerlei Einsicht mehr in Deine Versicherungsunterlagen hast. Du weißt nicht wo Du wie versichert bist. Du weißt nicht, wie Deine Verträge aussehen.

Es besteht durchaus die Gefahr, dass Gesundheitsfragen ohne Dein Wissen beantwortet werden und damit evtl. falsch. Das kann Dich im worst case Deinen Versicherungsschutz kosten. Damit wären sämtliche Prämien bei dieser Police weg und unwiderbringlich verloren.

Achtung: Ich sage nicht, dass es viele Makler gibt, die das tun. Ich sage lediglich, dass die Gefahr besteht. Es ist mir absolut wichtig, zu betonen, dass ich keinen Kollegen kenne, der so arbeitet.

Der Maklervertrag bedeutet auch, dass Du die Entscheidungsgewalt über Deine Versicherungen aus der Hand gibst. Es können Änderungen passieren, von denen Du nicht mal weißt. Diese Änderungen wirst Du erst dann bemerken, wenn Du Deine Kontoauszüge prüfst.

In der Regel wird der Makler keine Änderung vornehmen, ohne mit Dir gesprochen zu haben. Aber prinzipiell ist er dazu nicht verpflichtet.

Einen Maklervertrag kann man normalerweise ohne Kündigungsfrist kündigen.

Clark und was daran problematisch ist

Problematisch wird das ganze aber erst dann, wenn Du Apps wie Clark benutzt. Clark nehme ich mal exemplarisch für einige andere, die es auf dem Markt gibt.

Was ist Clark? Das ist eine App. Diese App wirbt damit, dein digitaler Versicherungsordner zu sein. Du kannst deine Versicherungen da erfassen.
Was viele nicht wissen: Du schließt mit Clark einen Maklervertrag. Was das bedeutet, hab ich eben erklärt.

Clark verspricht zwar, niemals ohne Dein Einverständnis Deine Versicherungen umzudecken, aber es ist möglich. Des weiteren erhält Dein bisheriger Finanzberater eine Mitteilung, dass Du einem Makler das Mandat erteilt hast und er keine Informationen mehr über Deine Verträge bekommt. Wenn Du Deine Verträge in einer App haben möchtest, frag Deinen Berater, ob er sowas für dich hat.

Ich kann dir nur raten, bei solchen Apps alles genau durchzulesen. Clark verheimlicht das nicht. Aber es ist nicht direkt in der Werbeschlagzeile zu lesen. Niemand verhält sich gesetzeswidrig oder unanständig. Du bist in der Pflicht, dir die AGB etc. durchzulesen.

Bei uns in der Gesellschaft gibt es das. Sie nennt sich MeineAPP. Und im Gegensatz zu Clark etc. erteilst Du kein Maklermandat, sondern die App vereinfacht wirklich nur die Verwaltung Deiner Verträge. Wenn Du Dir den Link anschaust, siehst Du, was sie noch alles kann.

Vorteile der Makler

Das gleiche, was als Nachteil angeprangert werden kann, kann man auch als Vorteil betrachten.

Makler haben eine große Auswahl an Gesellschaften. Sie können dir einen günstigen Versicherungsschutz vermitteln. Sie nehmen Dir alles an Arbeit mit den Versicherungen ab, Du brauchst Dich um gar nichts zu kümmern.

Und ich wiederhole mich: Wenn Du einen seriösen Makler hast, dann ist alles in Ordnung. Wenn Du dem vertraust, dann ist das in Ordnung. Ein guter Kumpel von mir ist Versicherungsmakler. Dem würde ich niemals irgend etwas schlechtes unterstellen. Der Mann macht einen tollen Job.

Was kann der Makler nicht bieten?

Der Makler bietet in der Regel keine Allfinanz-Beratung an. Er ist spezialisiert auf Versicherungen.

Der Vermögensberater kennt Deine GESAMTEN Finanzen. Vom Girokonto über die Krankenkasse bis zur Baufinanzierung und deinen Energieversorgen. Alles aus einer Hand. EIN Ansprechpartner für alle Fragen und Schadensfälle etc.. Bisweilen arbeiten bei diesem Weg sogar die Anbieter Hand in Hand, damit Du gerade bei Krankheit etc. keine Frist versäumen kannst.

Der Vermögensberater bietet Dir alle Dienstleistungen rund um das Thema Finanzen und Vermögen an. Ja, der Vermögensberater hat in vielen Bereichen nur eine Partnergesellschaft. Das macht aber nichts, wenn diese Gesellschaft in vielen Bereichen unter den Top Anbietern ist.

Der Vermögensberater ist rechtlich anders gestellt als der Makler. Er ist Erfüllungsgehilfe des Versicherers. Das ist aber nichts negatives. Kein seriös arbeitender Vermögensberater wird gegen Dich als Kunden arbeiten.

Du gehst mit einem Vermögensberater KEINEN Maklervertrag ein. Das heißt, er kann nicht selbstständig Verträge ändern, aktualisieren, umstellen, kündigen oder abschließen. Auf gar keinen Fall.

Der Vermögensberater kann Dir Mehrwerte bieten, die der Makler nicht hat. Was das alles ist, das erfährst Du am besten im persönlichen Gespräch mit einem Vermögensberater.

Zusammenfassung

Du musst für Dich entscheiden, welcher Ansprechpartner der Richtige für dich ist.

In der Regel bist Du bei beiden gut aufgehoben. Es gibt einfach Unterschiede, die man ansprechen sollte und die du kennen musst. Nur so kannst Du eine Entscheidung für Dich und Deine Finanzen treffen.

Weder Makler noch Vermögensberater machen normalerweise schlechte Arbeit. Du kannst sowohl den einen Weg gehen als auch den anderen. Allerdings empfehle ich Dir, einen Weg dann komplett zu gehen.

Ich würde mich freuen, von Dir zu hören!

Ansonsten bleib gesund und pass auf Dich auf.

Dein

Alexander Brünisholz

Vermögensberater mit Herz und Verstand

Schulacker 8

66482 Zweibrücken

alexander@bruenisholz.com

06332-9077480

WhatsApp: 0179-4862792

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Zinsen in der Geldanlage

Wer erinnert sich nicht? Am Weltspartag ging man zu seiner Bank, um auf dem Sparbuch die Zinsen eintragen zu lassen und ein Geschenk zu bekommen. Doch wie wir alle wissen, sind diese Zeiten leider erstmal vorbei.

Vielleicht fragst Du Dich, warum das so ist? Wann das wieder anders wird? Was die Alternativen sind? Worin liegt das Problem, wenn die Zinsen so niedrig sind? Welche Folgen zieht das nach sich?
All diese Fragen werde ich versuchen, in diesem Artikel zu beantworten.

Zinsen – Was ist das überhaupt?

Die Zinsen sind der Preis für geliehenes Geld. Alles was Du leihst oder verleihst, hat seinen Preis. Von Autos über Deine Arbeitskraft bis hin zu Geld. Klingt jetzt erstmal komisch, ist aber so.

Wenn Du Dir ein Auto leihst, zahlst Du eine Leihgebühr.
Deine Arbeitskraft stellst Du Deinem Arbeitgeber oder Auftraggeber zur Verfügung. Dafür erhältst Du dann Geld. (normalerweise!) Und wenn Du jemandem Geld leihst oder Du Dir Geld leihst, bekommst oder zahlst Du dafür auch eine Leihgebühr. Nur heißt die hier Zinsen. Wenn Du Dich für tiefergehende Informationen interessierst, kann ich Dir den entsprechenden Wikipedia-Artikel ans Herz legen. Den findest Du hier:

Zins – Wikipedia.

Aber so, wie Du Zinsen zahlst, wenn Du Dir Geld leihst, so bekommst Du auch Zinsen, wenn Du Banken oder Firmen Geld leihst.

Denn nichts anderes tust Du, wenn Du Dein Geld der Bank gibst. Du leihst es ihr, damit sie damit arbeiten kann. Entweder legt sie es an, oder sie gibt es anderen Kunden für eine Finanzierung. Also leiht sie es weiter.

Anleihen

Nichts anderes passiert übrigens bei Anleihen bzw. Rentenpapieren. Ist nebenbei gesagt beides das Gleiche, nur ein anderer Name. Ich bin mir sicher, die Bezeichnung hast Du schon gehört.

Du gibst Dein Geld in diesem Fall aber nicht der Bank, sondern einer Firma oder einem Staat. Der Begriff Staatsanleihen sagt Dir was? Da leihst Du dem/einem Staat Geld und bekommst dafür was? Natürlich Zinsen!

Aber Stop. Das war mal so. Die Rendite, also der Zins für 10-jährige deutsche Staatsanleihen liegt momentan (Stand Juni 2021) bei -0,28%. Das heißt Du ZAHLST der Bundesrepublik Deutschland Zinsen, damit die Dein Geld nimmt. Krass, oder? Hat was mit der Sicherheit zu tun.
Allerdings kannst Du die Anleihen an der Börse verkaufen, die haben auch einen Kurs. Der ist höher als der Zins. Dies ist allerdings recht kompliziert zu erklären. Deswegen verzichte ich an dieser Stelle darauf. Allerdings kannst Du es hier nachlesen, sollte es Dich interessieren:

Anleihen kurz und leicht erklärt (geldanlage-fibel.de)

Soviel zu Anleihen. Kommen wir zu den bekannteren Produkten. Wir kennen deren Prinzip aus dem Artikel über Geldanlagen. Da habe ich über Geldwerte gesprochen.

Sichteinlagen

Diese Produkte nennt man zusammengefasst „Sichteinlagen“. Das bedeutet, dass Du jederzeit auf dieses Geld zugreifen kannst.

Darunter fallen Dein Girokonto, das Sparbuch und Tagesgeldkonten.

Ich denke, diese Dinge sind Dir alle bekannt. Bitte kontaktiere mich, wenn das bei einem Produkt nicht der Fall ist.

Was haben diese drei Produkte gemeinsam? Du kannst (im großen und ganzen) jederzeit über Dein Geld verfügen. Das Sparbuch hat da eine Einschränkung. Wenn Du mehr als eine bestimmte Summe auf einmal abheben möchtest, musst Du sogenannten Vorschuss-Zinsen zahlen. Diese Summe ist meistens um die 2.000 €. Die Vorschusszinsen sind eine Art Strafe bzw. Gebühr für vorzeitiges Abheben. Allerdings ist diese Summe minimal. Wie übrigens auch die Zinsen selbst beim Sparbuch.

Wie hoch sind die Zinsen da eigentlich und warum?

Auf dem Girokonto hast Du in der Regel gar keine Zinsen. Also keine Guthabenzinsen. Wenn Du einen Dispo hast und nutzt, zahlst Du sehr hohe Zinsen. Das ist der teuerste Kredit überhaupt.

Das Guthaben wird mit 0,0% verzinst. Der Zinssatz beim Dispo liegt zwischen 4 und 14%.

Das Sparbuch wird im Schnitt mit 0,01% pro Jahr verzinst. Es gibt Banken, die höhere Zinssätze anbieten (0,05) oder auch welche, die mit 0,001% verzinsen.

Beim Tagesgeld gibt es bei deutschen Banken Stand heute (02.06.2021) zwischen 0% und 0,01%. Also auch NIX. Gar nix. Wenn Du Dein Geld in Malta oder Rumänien anlegen willst, dann bekommst Du bis zu 0,2%.
Aber bist Du sicher, dass Du das wirklich tun willst? Stichwort Einlagensicherung?!

Warum sind die Zinsen so wie sie sind?

Zum einen ist das Zinsniveau generell auf dem niedrigsten Niveau aller Zeiten. Das dürfte jedem bekannt sein. Der Grund hierfür ist die sogenannte Finanzrepression. Das bedeutet, dass die Zinsen durch die EZB zum Teil künstlich niedrig gehalten werden. Warum? Damit die Staaten, Kommunen, Gemeinden etc. sich entschulden können. Erinnert Euch an die Lage in Griechenland vor einigen Jahren. Oder Portugal, Italien. Wären die Zinsen höher gewesen, wären diese Staaten über kurz oder lang zahlungsunfähig geworden. Ein weiterer Grund ist folgender: So können Unternehmen und Privatpersonen zinsgünstige Darlehen aufnehmen. Dadurch können Sie mehr investieren und konsumieren. Dies wiederum kurbelt die Wirtschaft an, was zu höheren Steuereinnahmen für den Staat führt. Dadurch können sich Staaten und Kommunen finanziell erholen und entlasten.

Zum anderen sind DIESE Zinsen so niedrig, weil die Banken mit dem dort vorhandenen Geld nicht rechnen können, weil das Geld täglich verfügbar sein muss. Je weniger die Bank bzw. der Anbieter mit dem Geld planen kann, desto niedriger sind die Zinsen.

Das zeigt sich auch, wenn Du Dir Festgeldanlagen anschaust. Vor allem in der Vergangenheit.

Termineinlagen

Termineinlagen sind anders als Sichteinlagen nicht direkt verfügbar, sondern zu einem festen Termin.

Allerdings gilt alles unter 30 Tagen „Laufzeit“ als Sichteinlage, da der Zeitpunkt der Auszahlung doch schon sichtbar ist.

Die bekannteste Termineinlage ist das Festgeld. Beim Festgeld legst Du fest, wie lange Du das Geld der Bank zur Verfügung stellst. Meistens wählte man dabei 1 Jahr, 5 Jahre oder 10 Jahre.

Stand Juni 2021 erhältst Du für eine Festgeldanlage von 1 Jahr 0,1%, bei 10 Jahren 0,45%!

Wie es in den letzten 7 Jahren war und wie die Entwicklung, siehst du hier:

Quelle:
Festgeld – Entwicklung des durchschnittlichen Zinssatzes bis 2020 | Statista

Da kommt die Frage auf, ob es sich bei diesen mickrigen Zinsen lohnt, so lange auf sein Geld zu verzichten? Was passiert, wenn der Zins wieder steigt? Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass die Zinsen in den nächsten 10 Jahren steigen, allerdings ist es möglich.

Inflation

Richtig problematisch wird es, wenn man sich die Inflationsrate in Relation zu den Zinsen anschaut.

Hier seht Ihr die Entwicklung der Inflation in den letzten 12 Monaten:

Inflationsrate in Deutschland 05/2020 bis 05/2021

Inflationsrate in Deutschland 2021 | Statista

Mit wenigen Ausnahmen war die Inflation eigentlich immer höher als die Zinsen.

Die Entwicklung der Inflation seit 1992 zeigt die folgende Grafik:

Quelle:
Inflationsrate bis 2020 | Statista

Vergleich Zinsen vs. Inflation

Jetzt fragen sich sicher viele: Was ist daran so schlimm? Was ist das Problem?

Das zeige ich Dir gerne:

Stell Dir vor, Du legst 10.000 € für 1 Jahr fest an. Du bekommst 0,1% Zinsen.

Das sind 10 Euro Zinsen. Also hast Du 10.010 € auf Deinem Konto.
Zuwachs… Yay!

Äh, ne. Sorry, ich muss die Party crashen.
Warum? Zeig dich Dir:

Die Inflation ist ja die Entwicklung der Kaufkraft.
Durch die Inflation findet eine Geldentwertung statt.
Die Kaufkraft sinkt effektiv gesehen.
Wir nehmen jetzt mal eine Inflationsrate von 1% an, nicht die 2,5%, die es momentan wirklich sind.

Denn Deine 10.010 € sind in diesem Fall effektiv nur noch 9.909,90 € wert!!

Obwohl Du Zinsen bekommen hast, sinkt die Kaufkraft und damit der Wert Deines Geldes.

Das ist das Problem an den niedrigen Zinsen momentan. Der effektive Wert Deines Geld sinkt.

Folgerungen und Alternativen

Was kannst Du jetzt dagegen tun? Nun, dagegen tun kannst Du erst mal nichts. Die Zinsen sind wie sind.

Und gemäß vieler Experten wird sich das in diesem Jahrzehnt auch nicht mehr ändern. Langfristig kann man keine seriöse Voraussage treffen.

Du kannst aber gerade für deine Geldanlage Alternativen suchen. Da gibt es tolle Instrumente und Möglichkeiten, Dein Geld gewinnbringend und sicher anzulegen.

Dazu solltest Du das Gespräch mit einem FAIRmögensberater suchen, der im Vermittlerregister für Finanzanlagen eingetragen ist. Dies bedeutet viel Sicherheit für Dich, da er für seine Beratung haftet und der Aufsicht öffentlicher Behörden unterliegt.

Meinen Eintrag im Vermittlerregister für Finanzanlagen findest Du hier: Vermittlerregister | Recherche

Jemand, der nicht in diesem Register eingetragen ist, darf eigentlich in Deutschland nicht zu diesem Thema, also Finanzanlagen, beraten. Deswegen ist es so schwierig, wenn Amateure glauben, dieses Gebiet so gut zu beherrschen wie Profis.

Dazu fällt mir folgendes Zitat ein, da ja oftmals über die Kosten diskutiert wird:

Wenn Du glaubst, dass die Beratung durch einen Profi teuer ist, solltest Du Dich mal von einem Amateur beraten lassen.

Zusammenfassung

Folgendes kann ich zusammenfassend über Zinsen in der Geldanlage sagen:

  • Es gibt auf absehbare Zeit keine Zinsen mehr (0,01% ist nichts, gar nichts).
  • Du solltest Dir alternative Geldanlagen suchen, wenn Du nicht effektiv Geld verlieren möchtest.
  • Das Sparbuch heißt mittlerweile so, weil Du es Dir sparen kannst.
  • Achte auf das Vermittlerregister
  • Such Dir einen guten Berater, vielleicht den, der Dir das hier alles erklärt hat.

Pass auf Dich auf und bleib gesund!

Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

Schulacker 8

66482 Zweibrücken

alexander@bruenisholz.com

06332-9077480

WhatsApp: 0179-4862792

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Termin buchen: http://termine.bruenisholz.com

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Beratung – Honorar- oder Provisionsbasiert?

Immer wieder kommen Diskussionen auf, welche Art der Bezahlung für Beratung bei Finanzen die bessere ist.

Dabei geht es immer um 2 Varianten. Honorarberatung oder Bezahlung auf Provisionsbasis.

Vor allem Verbraucherschützer behaupten immer wieder, dass die Beratung auf Honorarbasis doch viel fairer, ehrlicher und günstiger für die Verbraucher ist. Aber stimmt das wirklich?
Es wird immer wieder durch Formulierungen wie „fette Provisionen“, „Provisionsgier“, „kassieren“ etc. Stimmung gegen Provisionen gemacht.
Heute möchte ich Euch zeigen, was wirklich die Unterschiede sind und ob eine Beratung auf Honorarbasis wirklich besser, günstiger und fairer ist.

Dazu analysieren wir die Honorar- und die Provisionsberatung hinsichtlich verschiedener Punkte.

Let’s go!

Transparenz über die Kosten der Beratung

Bei der Honorarberatung unterschreibst Du einen Vertrag, der Dich über alle Kosten informiert.
Ganz genau auf Euro und Cent. Transparenter geht es kaum.

Bei der Provisionsberatung siehst Du das nicht genau. Du bekommst zwar in einem Produktinformationsblatt die exakten Kosten mitgeteilt. Allerdings siehst Du nicht, wer da welche Provision bekommt. Relativ transparent, aber es ginge sicher transparenter.

Wobei… müssen Möbelhäuser, Autohäuser usw. mitteilen, wie hoch ihre Gewinnspanne ist? Nein, oder?

Fairness

Wenn Du Dich für einen Honorarberater entscheidest, so musst Du die Beratung bezahlen. Völlig egal, ob Du etwas abschließt oder nicht, weil der Berater seine Dienstleistung (die Beratung) erbracht hat. Somit ist es legitim, dass Du ihn bezahlen musst.

Entscheidest Du Dich für einen Berater, der auf Provisionsbasis arbeitet, so erhält er diese nur bei Abschluss eines oder mehrerer Verträge. Man könnte sagen, die Bezahlung ist erfolgsbasiert.

Es kann also sein, dass der Honorarberater seine Arbeit macht, Du aber nichts abschließen kannst oder willst. Bezahlen musst Du trotzdem.

Was ist jetzt fairer für Dich als Kunden?Entscheide Du mal und schreib es mir gerne in die Kommentare.

Das ist insofern momentan unproblematisch, als dass du die Wahl zwischen Honorar und Provision hast.
Aber was, wenn Du diese Wahl nicht mehr hast? Fändest Du es gut, wenn Honorarberatung Pflicht wird?

Höhe der Kosten

Das Thema, das mir am meisten Bauchschmerzen bereitet.

Die Provisionsberatung kann sich jeder leisten. Jeder. Ohne Ausnahme. Das ist sehr sozial. Da sind die Prämien und Beiträge natürlich auf die jeweilige finanzielle Situation abzustimmen. Wie das bei mir funktioniert, siehst du in dem Beitrag Finanzcoaching oder auch bei dem Thema Frühjahrsputz für die Finanzen.

Honorarberater haben eine Gebührenordnung. Diese findest du hier:

Gebührenordnung Honorarberatung | Honorarberater e.V. (bundesverband-honorarberater.com)

Diese Preise und Honorare werden die abschrecken, die eine Beratung am ehesten brauchen. Denn welcher Kleinverdiener kann sich das leisten? Ich wüsste niemanden. Und dafür spart auch niemand. Das ist im Vergleich zur Beratung auf Provisionsbasis sehr unsozial in meinen Augen.

Und schau dir dann auch bitte die laufenden Kosten an. Die sind nicht ohne. Das kann sich der normale kleine Mann meiner Meinung nach nicht leisten!

Unterschiede beim Umfang der Beratung

Ich kann jetzt nur von mir ausgehen. Daher vergleiche ich meine Tätigkeit mit der des Honorarberaters.

Der Honorarberater bearbeitet laut Gebührenordnung 4 Themenkomplexe:

  • Altersvorsorge
  • Geldanlage
  • BU und Krankenversicherung
  • Immobilienfinanzierung

Die Kosten für alle 4 Bereiche erreichen schnell 3.000 € und mehr.
Diese Gebühren zahlst Du, völlig gleich ob du das so machst. Cash.
Dazu kommen die monatlichen Raten und Beiträge für die abgeschlossenen Finanzprodukte.

Bei provisionsbasierter Beratung zahlst Du cash erst mal nix. Menschen wie ich werden aus Deinen Prämien, Beiträgen und Raten bezahlt.
Du zahlst aber nur für das, was Du abschließt. Ausschließlich.

Welche Leistungen erhältst Du bei mir dagegen?
Ich markiere Dir farbig, welche Beratungsleistungen Du bei einem Honorarberater NICHT bekommst.

  • Sachversicherungen (KFZ, Haftpflicht, Hausrat, Unfall, Rechtsschutz, Wohngebäude)
  • Privatkredite
  • Bausparverträge und -darlehen
  • Immobilienfinanzierungen
  • Altersvorsorgekonzepte
  • Kinderversorgung
  • Private Krankenversicherung
  • Pflegeversicherungen
  • Gesetzliche Krankenversicherungen
  • Girokonto
  • Physisches Gold für den Vermögensaufbau
  • Investmentanlagen
  • Biometrische Versicherungen außer BU (Schwere Krankheiten, Lebensversicherung, Grundfähigkeitsabsicherung)
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Energieversorgung
  • Erstellung eines Haushaltsbuches mit allen Ausgaben und Einnahmen

Möchtest Du freiwillig auf Hilfe in den grünen Bereichen verzichten?

Beim Honorarberater ist es nun mal so, dass Du keinerlei Hilfe bei Sachversicherungen hast. Du kannst alle Deine Sachversicherungen im Internet abschließen. Das ist billig. Aber was ist, wenn Du wirklich nen Schaden hast? Einen der vielleicht sogar kompliziert ist? Ein schwieriger Unfall mit deinem Auto. Oder ein Wasserschaden in Deinem Haus. Das ist nicht schön, da alleine gelassen zu werden.

Warum bieten Honorarberater da keine Beratung und Hilfe an? Ich habe keine Antwort auf diese Frage. Zumindest keine nette.

„Fette Provisionen“ und „gierige Vermittler“

Es gibt das Vorurteil, das Honorarberater fairer beraten als Provisionsberater. Weil Provisionsberater das vermitteln, was die dicksten Provisionen bringt. Angeblich.

Wenn du als Kunde etwas für die Altersvorsorge tun willst, dann brauchst Du eine Rentenversicherung. Wie die genau aussieht, ist individuell zu betrachten. Punkt.

Fondssparpläne und Investmentanlagen sind das Richtige für den Vermögensaufbau. Aber nicht für die Altersversorgung? Warum nicht? Da nenne ich Dir als Stichworte garantierter Rentenfaktor, lebenslange Rente, usw.
Die bieten Fondssparpläne nicht. Obwohl ich ein echter Fan von Investmentfonds bin. Aber eben nicht für die Rente.

Es ist mir als seriösem Vermittler finanziell gesehen total egal, ob du Riester, Rürup, eine betriebliche Altersversorgung oder eine normale Fondspolice aus der dritten Schicht abschließt. Wirklich. Ich krieg für alle das gleiche Geld. Von daher ist es totaler Blödsinn, dass ein seriöser Berater (egal von welcher Gesellschaft, ob Makler, Versicherungsvertreter oder Vermögensberater) ungeeignete Produkte anbietet, weil’s mehr Geld gibt.

Natürlich gibt es überall schwarze Schafe, die eben nicht so seriös arbeiten, die Fondspolicen für den Vermögensaufbau verkaufen. Aber das ist eine absolut überschaubare Minderheit. Durch die Haftung für die Beratung wird das auch immer schwieriger. Durch Bewertungen im Internet und Mundpropaganda wird es immer schwieriger. Usw. usw..

Von daher ist dieses Argument für mich absolut nicht haltbar.

Was ist mit anderen Argumenten? Hohe Kosten in den Produkten?

Schau Dir an, welche Leistungen Du dafür bekommst. Du hast hier die lebenslange Betreuung inklusive. Ohne zusätzliche Kosten. Beim Honorarberater musst Du jedes Jahr „Betreuungsgebühren“ bezahlen. Zum Beispiel bei einer Baufinanzierung mindestens 990 €. JEDES JAHR!

Ich könnte noch lange so weiter machen. Aber ich denke, Du weißt, welche Message ich vermitteln wollte und will.

Dennoch würde ich mich über Deine Meinung sehr freuen. Vielleicht weicht sie ja von meiner ab?

Pass auf Dich auf und bleib gesund!

Bis bald!
Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

Einen Termin kannst du direkt unter termine.bruenisholz.com buchen

Hier kannst du Kontakt mit mir aufnehmen, wenn Du irgendwelche Fragen hast:

Kontakt – Alex erklaert Finanzen (alex-erklaert-finanzen.de)

Gerne freue ich mich über jedes Feedback von Dir.

Impressum: Impressum und Datenschutz: – Alex erklaert Finanzen (alex-erklaert-finanzen.de)

2 thoughts on “Beratung – Honorar- oder Provisionsbasiert?

  1. Ich war da bisher auch zwiegespalten. Auf der einen Seite haben sowohl mein Vater als auch meine Mutter (geschieden) einen „Versicherungsvertreter“ – und das aus gutem Grund. Mittlerweile sogar die nächste Generation, die ebenfalls dieses Job lernte.
    Auf der anderen Seite liest und hört man natürlich immer wieder diese Vorurteile, von denen du ja auch schreibst – „die wollen dir eh nur was andrehen!“
    Meine Erfahrung und mein Bauchgefühl sagen aber: da ist einer, der hat Ahnung vom Finanzmarkt und seinen Produkten. Der begleitet dich evtl. dein ganzes Leben (wie bei meinen Eltern), kennt deine finanzielle Situation. Und will eben nicht nur abzocken.

    Ich merke, wie mich viele Themen überfordern, weil ich einfach zu wenig Ahnung habe. Und andererseits zu wenig Zeit, mentale Kapazitäten, um mich damit auseinander zu setzen.

    Ein Berater auf Honorarbasis ist für mich als junge Mutter einer Familie nicht leistbar. Und wie du schon schriebst: ein Autohändler sagt mir ja auch nicht, wie viel er tatsächlich verdient.

    Fazit: Ein guter FAIRmögensberater auf Provisionsbasis macht für mich persönlich mehr Sinn.

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Versicherung – Die 5 häufigsten Fehler

Heute möchte ich Dir zeigen, was die 5 häufigsten Fehler beim Abschluss einer Versicherung sind.

Es gibt alle möglichen Sorten von Versicherungen:
existenzielle, wichtige, weniger wichtige, nice to have und total unwichtige.

Was was ist, hängt natürlich auch von Deiner persönlichen Situation ab.

Aber kommen wir jetzt zu den 5 häufigsten Fehlern, die mir bei laufenden Versicherungen bekannt sind:

1. Die Versicherung ist zu niedrig abgeschlossen

Das erlebe ich immer wieder bei allen möglichen Arten von Versicherungen.
So zum Beispiel bei der Hausratversicherung, bei der falsch gerechnet wurde oder in der immer noch die alte Wohnung von vor 20 Jahren versichert ist.


Oder die monatliche Rente bei Berufsunfähigkeitversicherungen. Was willst Du mit ner Rente von 800 € anfangen?
Das bedeutet, Du bekommst kein ALG 2, keine Sozialhilfe, nichts an staatlicher Unterstützung. Allerdings musst Du Deine Krankenversicherung bezahlen, Deine Altersvorsorge, etc..


Das gleiche gilt bei Pflegeversicherungen. 500 Euro Pflegerente? Bitte informier Dich, was ein Pflegeheim monatlich kostet. Welche Kosten sind durch gesetzliche Pflege und evtl. Rente gedeckt? Wie hoch ist die Lücke, die bleibt? Das musst Du absichern.


Lebensversicherung. Oftmals wird eine Lebensversicherung zur Absicherung einer Baufinanzierung abgeschlossen.
Auch hier ist aber zu bedenken: Was nutzen Dir oder Deinen Hinterbliebenen 50.000 €, wenn 200.000 € finanziert sind?

Krankentagegeld. Das Krankentagegeld hast Du als Berufseinsteiger oder Azubi abgeschlossen, aber nie angepasst?
Du wärst nicht der erste und nicht der letzte. Wiederum die Frage: Was nutzen Dir 300 € im Monat, wenn Du das doppelte brauchst? Denk mal drüber nach.

Das ganze könnte ich jetzt noch weiter führen. Aber ich denke Du weißt, worauf ich hinauswill!

Empfehlung von mir: Lass Deine Finanzen von einem Profi überprüfen. Das solltest Du ohnehin alle paar Jahre tun. Und das am besten immer von dem gleichen Berater. Einer, dem Du vertraust. Einer der alles miteinander verbinden und verknüpfen kann.

2. Der Tarif Deiner Versicherung ist für Dich ungeeignet

Als Beispiel kann ich Dir folgende Situation schildern, die ich immer wieder erlebe:
Die Haftpflicht oder Rechtsschutzversicherung hast Du vor Ewigkeiten abgeschlossen. Mittlerweile bist Du verheiratet, hast ein Kind und nen Hund. Aber Deine Haftpflicht ist immer noch der Singletarif ohne Hund.

Heutzutage ist es Standard, dass vernünftige Tarife die „grobe Fahrlässigkeit“ mitversichert haben. Sei es in der Wohngebäude, der Haftpflicht oder der Hausratversicherung. Das heißt aber nicht, dass jeder Tarif vernünftig ist.

Du hast vor 20 Jahren eine Krankenzusatz für die Zähne abgeschlossen. Das Problem dabei ist folgendes: Damals leistete die gesetzliche Versicherung noch viel mehr als heute. Deine Lücke ist wieder größer denn je!

Bei Deinem Auto ist immer noch die Vollkasko drin, obwohl Dein Auto 10 Jahre alt ist? Brauchst Du die wirklich noch? Und die ist teuer, puh!

Die Lösung dafür: Lass Dich vernünftig beraten, bring Deine Finanzen auf den neuesten Stand. Das gleiche machst Du ja auch mit Deinem Handy und anderen Geräten, oder?

3. Die Prämie Deiner Versicherung ist das wichtigste und nicht die Leistung

Mein Lieblingsthema. Kurze Anekdote:
Ich saß bei meinem Schwiegervater, wir haben seine Versicherungen neu geordnet.
Mein Schwager kam dazu und fragte „Oh, hastes billiger bekommen? Ich: Nein, besser und leistungsstärker für bissl mehr Geld.“ Mein Schwager konnte das in diesem Moment nicht nachvollziehen.

Viele denken, es muss immer billig sein. Die sogenannte Geiz ist Geil Mentalität. Viele erwarten die besten Leistungen für den geringsten Preis.

Tut mir leid, aber das ist einfach nicht möglich.

Bitte tu Dir selbst den Gefallen und schließe nichts ab, was einfach nur billig ist. Du wirst es bereuen. Glaub mir.
Was nutzt Dir der billigste Versicherer, wenn Du im Schadensfall alles alleine machen musst? Dann machst Du Fehler. Daraufhin leistet der Versicherer nicht und alles ist Mist. Vor allem für Dich.

Versicherungen müssen funktionieren, wenn sie funktionieren müssen. Zahlungen müssen schnell erfolgen. Du musst Dich auf Deinen Versicherer verlassen können. Das kannst Du aber nur, wenn der Versicherer finanzstark ist.

4. Dein Versicherer ist nicht optimal

Denn nur dann kann Dein Versicherer die Leistungen auch erbringen. Es gibt starke und gute Versicherer. Und weniger starke. Auch ehemals starke können finanzschwach werden. Das passiert durch Fehler und Missmanagement.

Wie erkennst Du einen guten und starken Versicherer?

Dafür musst Du ein bisschen ins Detail gehen. Schau Dir an, ob ein Versicherer alle gängigen Produkte anbieten kann. Und schau Dir an, wieviel ein Versicherer leistet. Wie hoch sind seine Leistungen im Vergleich zu den Beiträgen?

Oder gerade im Bereich der Lebensversicherung (Biometrische Versicherungen, Altersvorsorge, usw.) kann man sich Solvency-Quoten anschauen. Die besagen, wie „flüssig“ ein Versicherer ist. Dann gibt es Stress-Tests. Was wäre wenn so und soviele Leistungen ausgeschüttet werden müssen? Kann der Versicherer das stemmen?

Leistungs- und Prozessquoten bei BU-Leistungsfällen. Leistet ein Versicherer anständig oder versucht er sich mit allen möglichen und unmöglichen Argumenten aus der Leistung zu winden? Kann man alles nachlesen.

Dann sind da noch die erwähnten Produkte. Wenn ein Versicherer z.B. keine Riestertarife mehr anbietet, was bedeutet das? Vielleicht, dass es sehr schwierig wird, die Garantieleistung darzustellen? Vielleicht hat er sich verkalkuliert?

Es ist jedenfalls nichts positives daran! Gar nichts. Und wenn Du einen Riester-Vertrag bei einem dieser Anbieter hast: vielleicht solltest Du von Deinem Recht zu wechseln Gebrauch machen. Vielleicht. Wenn das für Dich sinnvoll ist. Sprich mit einem Berater darüber. Der informiert Dich auch gerne über die finanzielle Situation der jeweiligen Gesellschaft.

Der Versicherer sollte auch ein großes Kollektiv haben. Zu kleine Gesellschaften sind immer weniger überlebensfähig.

Kommen wir zum 5. und letzten Punkt heute.

5. Antragsfragen werden nicht korrekt beantwortet

Das, liebe Freunde, das ist einer der Hauptgründe, warum Versicherungen einen schlechten Ruf haben.

Antragsfragen werden falsch beantwortet. Sei es bei der Wohngebäude, bei der Hausrat oder bei den Personenversicherungen, wie Kranken- und Lebensversicherung.

Es gibt so viele „Fallen“ hierbei. Bitte tu Dir selbst den Gefallen und sei bei Antragsfragen immer ehrlich und achte auch drauf, dass der Vermittler/Berater korrekt arbeitet. Es gibt hier schwarze Schafe, die gerade bei Gesundheitsfragen nachlässig sind. Gib wirklich jedes Leiden an, dass Du hast. Ein Schnupfen führt nicht zur Ablehnung, aber eine Allergie muss bekannt sein.

Wenns dann nämlich wirklich zur Leistung kommt, gibt es genau einen, der gearscht ist, und das bist DU!

Die Versicherung leistet nicht und im schlimmsten Fall wird der Vertrag aufgelöst und Deine ganze Kohle ist weg!
Es gibt eigentlich fast immer die Möglichkeit, Dir einen Versicherungsschutz anzubieten, der zu Dir passt und für Dich möglich ist. Das gilt für ALLE Sparten.

Gib die Vorschäden an. Gib die Wohnfläche bitte richtig an. Sei ehrlich bei den Gesundheitsfragen. Es geht um DICH! Und um DEIN Hab und Gut!
Und wenn der Berater sagt, ach was, das brauchst Du nicht anzugeben. DOCH. DU MUSST ES ANGEBEN! Wirklich. Ausgenommen sind hier wirklich nur explizit grippale Infekte, die eigentlich jeder Mensch jedes Jahr hat.
Konfrontier den Berater damit, dass er da nicht die Wahrheit sagt. Und dann schau wie er reagiert.

Ich bin ja der Meinung, dass Du solche Berater in die Tonne kloppen kannst. Dass die nicht vertrauenswürdig sind. Dass die nicht Dein Bestes im Sinn haben.

Aber Gott sei Dank gibt es viele viele andere, die ihren Job ernst nehmen und die wirklich für Dich da sind.

Die, die Dich vor den 5 Fehlern (und vielen anderen) bewahren können.

Pass auf Dich und bleib gesund!


Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

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Altersvorsorge für Fortgeschrittene

Was soll das denn heißen? Altersvorsorge für Fortgeschrittene. Hab ich ja noch nie gehört.
Macht nichts, deswegen schreib ich ja drüber.

Für Fortgeschrittene heißt einfach hinter die Kulissen zu schauen. Damit man sieht, was wie warum funktioniert.
Es bedeutet, dass Du siehst, welche Gedanken dahinter stecken.
Welche Zusammenhänge bestehen. Gründe für verschiedene Produkte oder Altersvorsorgeformen.
Und nicht einfach „weil halt“.

Wir gehen das ganze mal chronologisch und systematisch an.

Grundlage

Die Grundlage ist die Bestandsaufnahme. Was brauche ich dafür?

  1. Deine persönlichen Daten. (Alter, Beruf, Wohnort, etc.)
  2. Deinen Lohnzettel / Gehaltszettel
  3. Deine aktuellste Renteninformation
  4. Deine Steuerklasse
  5. Deinen Familienstand (ledig oder verheiratet? Kinder?)
  6. Deine gesamten Einnahmen und Ausgaben
  7. Deine Wunschrente.
  8. Dein sogenanntes Risikoprofil
  9. Bestehende private/betriebliche Verträge

Weiterverarbeitung

Diese Daten verarbeite ich weiter und erstelle ein Profil von Dir. Dieses Profil zeigt mir vor allem folgende Informationen:

  1. Wie hoch ist Deine Lücke zwischen gesetzlicher Rente und Deiner Wunschrente?
  2. Welche Förderungen kannst Du in Anspruch nehmen, um den Eigenanteil zu verringern?
  3. Wieviel Geld kannst Du wirklich in Deine Altersvorsorge stecken?
  4. Gibt es unnötige Ausgaben? Kannst Du diese in Deine Altersvorsorge stecken?
  5. Welche Produkte und Tarife sind für Dich geeignet?
  6. Wie ist die Strategie, die wir exklusiv für Dich festlegen?

Der letzte Punkt ist einer der Wichtigsten überhaupt! Deine exklusive und auf DICH zugeschnittene Strategie. Das ist Altersvorsorge für Fortgeschrittene

Produkte und Strategien

Die Produkte und Strategie für Deine Altersvorsorge legen wir gemeinsam fest.
Die Kriterien sind Förderung, Anlageformen, Beiträge.

Produkte für Deine Altersvorsorge

Bist Du Angestellter oder Beamter? Oder mit jemand verheiratet, der das ist? Vielleicht ist Riester für Dich sinnvoll. Warum? Das erläutere ich ausführlich in diesem Artikel! Ich bleibe bei der Aussage. Wer sagt, dass sich Riester nicht lohnt, tut das entweder aus ideologischen Gründen oder weil er schlicht und einfach keine Ahnung hat.
Bevor Du Gerüchte usw. zitierst, bitte lies den oben verlinkten Artikel.

Edit: Leider ist Riester nicht mehr abschließbar.

Du möchtest eine steuerlich geförderte Altersvorsorge. Dein Arbeitgeber soll aber nicht mitbestimmen können wo du die hast? Da könnte die Basis-Rente für Dich geeignet sein. Die kennst Du nicht? Macht nichts. Hier habe ich einiges darüber geschrieben. Dazu passt auch dieser Sway, den Du dir gerne anschauen kannst.

Du weißt, dass Du lange/längere Zeit bei Deinem Arbeitgeber bleiben wirst? Dann könnte die betriebliche Altersversorgung was für Dich sein. Hierzu gibt es noch keinen Artikel, kommt aber bald.

Vielleicht ist auch die „private Altersvorsorge“ gut für Dich geeignet. Da gibts am Ende nämlich ne satte Einmalzahlung, wenn Du das so möchtest. Dazu hab ich im Artikel Altersvorsorge was geschrieben.

Das Thema Immobilie kann auch als Bestandteil der Altersvorsorge angesehen werden. Mietfreies Wohnen ist im Alter toll. Aber Du darfst nicht vergessen, welche Verpflichtungen das auch nach sich bringt.

Strategie-Elemente

Was aber ist, wenn Du Berufsunfähig wirst? Was ist dann mit Deiner Altersvorsorge? Zahlst DU die weiter? Höchstwahrscheinlich nicht. Also gilt es, die Sparziele abzusichern, damit Du auch im Falle der BU Deine Rente bekommst. Denn wenn Du BU bist, kriegst Du auch keine Entgeltpunkte mehr für Deine gesetzliche Rente.

Moment, was ist denn mit Fonds? Die sind doch kostengünstiger als ne Versicherung? Das stimmt. Aber ein Fondssparplan bzw. dann ein Auszahlplan garantiert Dir keine lebenslange Rente. Wenn das Geld dann alle ist, ist es alle. Bei der Versicherung ist das nicht der Fall!

Fonds hingegen sind für den Vermögensaufbau genau das richtige. Besser als jede Versicherung. Denn Fonds lassen keine Absicherung der biometrischen Risiken zu. Dafür braucht man eine Versicherung.

Eine Immobile kann in die Strategie mit eingebunden werden. Darf aber keinesfalls den Löwenanteil ausmachen.

Und man braucht einen vernünftigen Berater, am besten einen FAIRmögensberater, der Dir alle Formen der Altersvorsorge erklären und anbieten kann. Einen Berater, der die Strategie immer wieder anpasst, wenn es nötig ist. Der die Stellschrauben kennt und bedienen kann.

Beiträge

Zur Strategie zählen auch die Beiträge. Also wieviel zahlt man ein.

Fängt man direkt mit Betrag X an? Oder fangen wir kleiner an und lassen alles sich dynamisch anpassen?
Was bringt eine Dynamik? Ist das nicht reine Abzocke, damit es für mich teurer wird?
Kurzer Exkurs: Nein ist es nicht. Denn da gibt es etwas, das wir Inflation nennen. Schon mal gehört? Bestimmt.
Du bekommst in 30 Jahren garantiert nicht mehr das gleiche für 10.000 € wie heute. Um dem entgegenzuwirken, gibt es die Dynamik.

Und der Knaller: Solltest Du BU werden und der Versicherer die Beitragszahlung für Dich übernimmt, dann tritt die Dynamik jedes Jahr in Kraft. Und Du musst nix dafür bezahlen dann. Das ist doch cool, oder?

Versicherer

Die Beitragsbefreiung bei BU kannst Du bei vernünftigen Versicherern in jedes Altersvorsorgeprodukt integrieren. Such Dir einen Versicherer, der das kann. Auch kann oder will nicht jeder Versicherer mehr Riester anbieten. Warum? Sicher nicht, weil er finanziell so stark ist, oder?

Für mich ist absolut sinnvoll, alle Altersvorsorgeprodukte in einer Hand zu haben. Sprich bei einem Versicherer. Das ermöglicht viele Vereinfachungen. Dazu kommt, Du hast alles im Blick und keine 2 oder 3 Leistungsprüfungen, wenn der BU Fall oder ähnliches eintritt.

Hebel

Hebel? Häh? Was hat das mit Altersvorsorge zu tun?
Bei der richtigen Strategie eine ganze Menge. Eins der Fördermittel bei verschiedenen Altersvorsorgeprodukten ist ja die Steuerrückerstattung.
Wenn Du die jetzt nicht in die eigene Tasche steckst, sondern ebenfalls in Deine (geförderte) Altersvorsorge steckst, erhöhst Du den Anteil der staatlichen Beiträge für DEINE Altersvorsorge. Denk mal drüber nach!

Steuern

Ja, alle Leistungen aus den genannten Produkten sind steuerpflichtig. Allerdings wird Deine Steuerlast nicht annähernd so hoch ausfallen, wie Du jetzt eventuell denkst. Als Stichwort sei nur der Grundfreibetrag genannt, der jedes Jahr immer höher wird. Dazu kommt, dass Du ja auch künftig im Rentenbezug vieles steuerlich geltend machen kannst.

Das führt jetzt aber zu weit und ist individuell bei der Erstellung der Strategie zu besprechen.

Zusammenfassung

Also halten wir fest:
Es gibt nicht DAS eine Produkt für jemanden. Aber eine individuelle Strategie Es sollte immer eine Mischung aus vielen verschiedenen Möglichkeiten sein. Mit Förderung für die Rente. Ohne Förderung für eine Einmalzahlung zum Rentenbeginn. Denn gerade, wenn man frisch in Rente ist, möchte man sich doch vielleicht ein neues Auto oder eine Weltreise gönnen.
Ich kann nicht wissen, was Du möchtest. Du musst mir sagen, was Deine Wünsche und Ziele sind. Nur so kann ich eine Strategie für Dich erstellen, damit Du merkst und spürst, wie Altersvorsorge für Fortgeschrittene funktioniert. Individuell, auf Dich zugeschnitten, flexibel.

Soviel zum Sneak Preview in die Altersvorsorge für Fortgeschrittene. Mehr bzw. alles darüber gerne im persönlichen (digitalen) Gespräch.

Pass auf Dich auf. Bleib bitte gesund.

Dein

Alexander Brünisholz

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Frühjahrsputz für die Finanzen

Seit Ewigkeiten ist der Frühjahrsputz Tradition in Deutschland. Da wird die Wohnung oder das Haus komplett sauber gemacht und geputzt.

Warum machst Du das nicht bei Deinen Finanzen? Einfach mal gucken lassen, was einer Überarbeitung bedarf, was bereinigt werden muss. Weil Deine Finanzen einfach wichtig sind!

Eben ein Frühjahrsputz für die Finanzen.

Mit vielen meiner Kunden führe ich jetzt die Jahresgespräche, damit sie sich für das Jahr sauber aufstellen können.

Was bedeutet das?

Frühjahrsputz bedeutet in dem Fall, dass wir gemeinsam alle Deine Finanzprodukte überprüfen. Ebenfalls führe ich mit Dir eine neue Finanzanalyse durch. Aus dem Grund, dass wir alle Deine Einnahmen und Ausgaben checken. Diese Analyse ist die Grundlage für alles Weitere.

Wie das geht? Durch die Formel des finanziellen Glücks kontrollieren wir gemeinsam, ob alles (noch) so ist, wie es sein soll. Was das ist? Das erkläre ich Dir gerne, wenn wir uns mal kennenlernen.

Details zum Frühjahrsputz

Eventuell hat sich Dein Gehalt geändert. Oder Du hast Dich beruflich komplett verändert.

Aber nicht nur berufliche Veränderungen sind. Auch private können da ein Eingreifen erfordern.

Bist Du mit Deinem Partner zusammen gezogen? Oder alleine umgezogen?

Der Frühjahrsputz soll alle Punkte ansprechen, bei denen sich eine Änderung hätte ergeben können.

Ist Dein Tarif in der Sachversicherung noch richtig? Oder arbeitest Du mittlerweile evtl. im Home-Office? Müssen wir die zu fahrenden KM in Deiner Autoversicherung anpassen, so dass diese günstiger wird?

Was machen Deine Investments? Laufen die so, wie es sein soll? Müssen wir da nachjustieren? Kannst Du Gewinne realisieren?

Dein Eigenbeitrag in der Riester-Rente? Bekommst Du da die volle Zulage?

Deine neueste Rentenauskunft ist auch da. Was bedeutet das genau für Dich?

Können wir die Ausgaben bei Deinem Energieversorger optimieren?

Was ist mit Deinem Privatkredit? Läuft der noch? Können wir da den Zinssatz verbessern?

Oder ist der fertig und Du kannst die Raten für Deinen Vermögensaufbau und/oder Deine Altersvorsorge nutzen?

Deine Krankenkasse? Seit 1.1.2022 gibt es veränderte Zusatzbeiträge.

Du siehst, es gibt vieles, was jedes Jahr zur Überprüfung ansteht.

Macht Dein bisheriger Finanzberater das alles für dich?
Oder suchst Du vielleicht selbst eine neue berufliche Herausforderung? Oder ist Dein Arbeitsplatz akut gefährdet?
Es gibt so vieles, was im Frühjahrsputz besprochen werden kann/soll/muss!
Das ganze geht natürlich auch Digital per Zoom.

Was kostet das alles?

Der Frühjahrsputz ist für Dich kostenlos. Er kostet Dich lediglich Deine Zeit. Ich bin nicht berechtigt, ein Beratungshonorar zu berechnen.

Du kannst mich jederzeit kennenlernen. Wie? Indem Du mich auf einem der unten angegeben Wege kontaktierst.
Oder Du kannst hier einen Onlinetermin buchen.

Ich freue mich darauf, von Dir zu hören und zu lesen!

Pass auf Dich auf und bleib gesund!

Dein

Alexander Brünisholz

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1 thought on “Frühjahrsputz für die Finanzen

  1. Danke für die Erinnerung. Bei uns hat sich in den letzten Jahren so viel verändert (Familiengründung, Berufseinstieg), dass wir da dringend drüber schauen müssen.

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Schadenregulierung

Deswegen schließt Du Versicherungen ab, für die Schadenregulierung.

Vorurteile

Oft liest und hört man „die zahlen eh nicht“, „totaler Schwachsinn“, „kaum hat man mal nen Schaden, wollen die nichts rausrücken“.

Kennst Du? Schon mal gehört? Mir begegnen diese Vorurteile über die Schadenregulierung immer wieder.

Woher kommen diese Vorurteile? Meistens durch Schäden, die schlicht und einfach nicht versicherbar sind oder durch leicht zu vermeidende Fehler beim Melden der Schäden.

Wie lässt sich dieser Frust vermeiden? Wie lassen sich diese Vorurteile abbauen? Ist an diesen Vorurteilen was dran? Wie kann ich vermeiden, dass meine Versicherung nicht zahlt?

Zunächst, das klingt jetzt blöd, ist aber so, musst Du wissen, was versichert ist?

Welche Schäden durch welche Ursachen? Also musst Du Dich fragen, wer oder was hat mir den Schaden zugefügt?

Schadenregulierung bei Eigenschäden

Oftmals sind es Eigenschäden, die reguliert werden sollen. Gerade im Bereich Privathaftpflicht kommt das immer wieder vor.

Eigenschäden sind nur bei der Glasversicherung versichert.
Es gibt Ausnahmen in der Haftpflicht, diese müssen aber extra vereinbart werden, kosten zusätzliche Prämie und beinhalten eine Selbstbeteiligung. Von daher möchte ich gar nicht wirklich darauf eingehen.

Schadenregulierung im Bereich Hausrat

Hierzu solltest Du dann wissen, was in der Hausratversicherung versichert ist. Dazu verweise ich auf diesen Artikel: Hausrat und Glas

Wichtig! Wichtig! Wichtig!

Bei der Hausratversicherung ist NICHT versichert, wenn Du Dir selbst irgendwas kaputt machst. Oder jemand anders. Bei jemand anders ist dessen Haftpflichtversicherung zuständig.

Ein gerne genommenes Beispiel:
Du setzt Dich auf deine Brille und die ist kaputt.
Das zahlt Dir leider KEINE Versicherung der Welt. Keine.
Außer Du hast irgendeine exotische Versicherung genau für diese Brille abgeschlossen.

Wenn jemand anderes sich draufsetzt, hm. Auch nicht wirklich versichert, weil derjenige nicht damit rechnen kann, dass auf dem Stuhl oder dem Sofa eine Brille liegt.

Die Hausratversicherung zahlt für Schäden durch Feuer, Sturm und Hagel (Blitze!), Einbruchdiebstahl, nicht sachgemäß austretendes Leitungswasser und, wenn eingeschlossen, Elementarschäden.

Was sind Elementarschäden?

Elementarschäden sind Schäden, die durch die „Elemente“ verursacht werden.

Dazu zählen: Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben, Lawinen, Vulkanausbrüche.

Klingt jetzt erstmal lächerlich. Aber die Starkregenereignisse nehmen immer mehr zu. Und wenn z.B. durch Überschwemmung und Rückstau durch Starkregen Deine Toilette nicht mehr abfließt, und der ganze Sch*** sich in der Wohnung verteilt, dann zahlt das nur die Elementarversicherung, keine andere!

Ja, die Elementarversicherung ist recht teuer. Aber nur durch ein einziges Schadenereignis lohnt sich die Mehrprämie.

Elementarversicherungen gibt es bei der Hausratversicherung und bei der Wohngebäudeversicherung.

Problematisch ist nur folgendes: Sofern Du einmal von einem Elementarereignis betroffen warst, bekommst Du hierfür keinen Versicherungsschutz mehr. Bitte denk rechtzeitig dran, Dich hier abzisichern.

Wohngebäude

Schäden bei Wohngebäuden sind oftmals teuer. Da sprechen wir schnell von mehreren Tausend Euro oder auch noch mehr.

Deine Immobilie ist die größte Investition, die Du jemals tätigst. Bitte spare nicht an der vernünftigen Absicherung. Setz Dich hier mit einem FAIRmögensberater zusammen, der sich damit auskennt und Dich umfassend berät.

Denn nur hierdurch kannst Du auf Nummer sicher gehen, dass Du im Schadensfall nicht leer ausgehst.

Es gibt so viele Tarife, so viele Klauseln. Die kannst Du nicht alle kennen. Das ist auch nicht schlimm. Dafür gibts Menschen wie mich.

Denn wir haben nur dann zufriedene Kunden, wenn die Schadenregulierung optimal funktioniert.

Haftpflichtversicherung

Die wohl verbreiteste Versicherung ist die Haftpflichtversicherung.

Der Grund ist, dass Du laut BGB für Schäden haftest, die Du anderen zufügst. Dies gilt für so ziemlich alle möglichen Arten an Schäden. Vermögensschäden, Verletzungen, du machst jemandem was kaputt, Dein Hund macht was kaputt oder beißt jemanden oder nen anderen Hund, etc. etc.

Und gerade hier heißt es oft: „Die Versicherung zahlt nicht.“

Dafür gibt es genau einen Grund: Für das, was passiert ist, bist Du nicht haftbar zu machen oder du hast es vorsätzlich gemacht. Sonst keinen. Punkt.

Die Versicherung prüft, ob Du Schuld an dem Schaden bist. Und wenn das der Fall ist, dann zahlt die.

Zahlt die Versicherung nicht bist du nicht schuld oder Du hast es absichtlich gemacht. Dann ist das eine Straftat oder gar ein Verbrechen und damit hast Du dafür keinen Versicherungsschutz.

Viele wollen die Schadenmeldung dann so formulieren, dass sie quasi schuldlos sind. Nach dem, was Du jetzt gelesen hast, weißt Du:

Das ist absolut das Falsche! Denn wie bereits erwähnt, damit die Versicherung zahlt, musst Du Schuld sein.
Ob fahrlässig, grob fahrlässig oder aus Schusseligkeit.

Wobei Du da aufpassen musst, dass Dein Versicherer grobe Fahrlässigkeit zu 100% mitversichert. Das ist nicht bei allen der Fall.

Am besten wäre es doch, wenn Du Dir sicher sein kannst, dass alles, was am Markt versichert sein kann, auch bei Dir versichert ist, oder?

Nennt sich Bestleistungsgarantie und das haben nur bestimmte Versicherer.
Wenn Dich das interessiert, dann sprich mich an oder vereinbare einfach einen Onlinetermin mit mir.

Rechtsschutzversicherung

Bei der Rechtsschutzversicherung solltest/musst Du auf jeden Fall erst die Kostenübernahmeerklärung der Versicherung einholen, bevor Du den Anwalt beauftragst. Dies kann böse Überraschungen ersparen.

Denn es gibt Fälle, die nicht versichert sein könnten und solche, die nicht versicherbar sind.

Aber auch hier gilt: Sprich mit Deinem Berater.

Zusammenfassung

Diese ganze Materie ist viel zu komplex und zu sensibel, um sich nicht richtig darum zu kümmern oder es Laien zu überlassen.

Es ist für viele Vermittler ein Geschäft, das kein großes Einkommen bringt und deswegen wird es vernachlässigt.

Bei einem FAIRmögensberater kannst Du ganzheitliche Beratung erwarten, die sich auch und gerade um die Vermögenssicherung kümmert. Und das genauso intensiv wie andere Sparten, die lukrativer sind.

Im schlimmsten Fall kann Deine finanzielle Existenz ruiniert werden.
Dies verhindert das, wofür es Versicherungen gibt, die Schadenregulierung!

Es muss funktionieren, wenn es funktionieren muss!

Dann zeigt sich die wahre Qualität Deines Beraters und Deines Versichers.

Bei Fragen, Anregungen, Ideen aller Art kannst Du mir einen Kommentar hinterlassen, mir mailen, mich anrufen, mir eine WhatsApp schicken oder sonst wie mit mir Kontakt treten.

Pass auf Dich auf und bleib gesund!

Dein

Alexander Brünisholz

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1 thought on “Schadenregulierung

  1. Danke! Die Versicherungen sind mir natürlich ganz allgemein bekannt. Aber da waren doch einiges Sachen dabei, die ich noch nicht wusste.
    Eine super Übersicht!

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Die erste Wohnung!

Früher oder später kommt der Tag für fast jeden. Du ziehst mit Partner*in oder auch alleine in die erste eigene/gemeinsame Wohnung! Vieles ist dann neu und ungewohnt.

Was ist neu? Worauf muss ich achten?

Die Hausarbeit, die Ihr/Du erledigen müsst. Außerdem fallen Kosten an, die für Dich noch nie relevant waren. Denn Strom, Wasser, evtl. Gas, Müllabfuhr usw. haben bislang Deine Eltern bezahlt.

Auch die wichtigen Versicherungen und Finanzprodukte solltest Du kennenlernen, damit Du nicht vor unüberwindbaren Hindernissen stehst.
Weiterhin sollst Du wissen, worauf Du achten musst, damit Du keine bösen Überraschungen erlebst.

Von der Miete brauch ich nicht zu reden, das ist ja selbstverständlich!

Welche Versicherungen brauchen wir für die Wohnung?

Es soll hier und heute nur um die Wohnung gehen, nicht um Deine persönliche Vorsorge.

Die wichtigste Versicherung für Eure Wohnung ist die Private Haftpflichtversicherung.

Sie ersetzt Schäden, die Du anderen zufügst. Auch und insbesondere gilt dies für Mietsachschäden. Also wenn Du etwas an oder in der Wohnung kaputt machst, das nicht Dir gehört.

Weitere ausführliche Informationen zur privaten Haftpflicht findest Du unter diesem Link.

Solltet Ihr zusammen ziehen und jeder von Euch hat seine eigene Haftpflichtversicherung, so ist eine davon unnötig. Denn es reicht eine Versicherung im Familien- oder Paartarif.

Welche bestehen bleibt, könnt Ihr Euch aber nicht aussuchen. Es bleibt die bestehen, die schon länger läuft.

Hausratversicherung – kann Deine Existenz sichern

Für Eure Wohnung solltet Ihr auf jeden Fall eine Hausratversicherung haben. Und zwar eine mit Elementarabsicherung.

Was das ist und wie das funktioniert, das erfahrt Ihr, wenn Ihr diesem Link folgt.

Sinnvoll ist es, Hausrat und Haftpflicht beim gleichen Anbieter zu haben, da so Rabatte erzielt werden können und die beiden Anbiete sich nicht darum streiten, wer nicht zahlen muss, da manche Schäden erst beim genauen Hinsehen als Haftpflicht- oder Hausratschaden klassifiziert werden können.

Zur Hausratversicherung gehört auch die…

Glasversicherung – Glas in der Wohnung?

Wofür braucht man eine Glasversicherung? Was bezahlt die?
Ist die wirklich wichtig? Ja, ist sie. Da geht es zwar nicht um Existenzen, aber auch Glasschäden können sehr teuer sein!

Bei dem obrigen Link zur Hausratversicherung erfährst Du auch einiges über Glas.

Rechtsschutz – Damit Ihr sorgenfrei wohnen könnt

Leider gibt es auch im Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter immer wieder mal unterschiedliche Meinungen. Diese unterschiedlichen Meinungen führen oftmals zu Gerichtsverfahren. Da ist es durchaus sinnvoll, eine Rechtsschutzversicherung mit Mieterrechtsschutz für die Wohnung zu haben.

Alles über Rechtsschutz erfährst Du unter diesem Link.

Alternativ dazu gibt es hier auch noch Infos dazu!

Soviel zum Thema Versicherungen. Was musst Du noch beachten?

Die Wahl Deines Energieversorgers für die Wohnung

In Deiner Wohnung brauchst Du Strom und Wärme. Den Strom zahlst Du in der Regel selbst an den Versorger, den Du Dir aussuchst. Auch hier hilft Dir ein FAIRmögensberater bei der Auswahl, wenn Du das so möchtest. Bei der Heizung ist es mal so, dass Du Dir den Anbieter selbst aussuchst, aber in der Regel sind die Kosten hierfür in den Nebenkosten der Wohnung mit eingerechnet. Das Wasser ist ebenfalls in den Nebenkosten einbegriffen.

Diese solltest Du aber kontrollieren, denn auch unter Vermietern gibt es schwarze Schafe. Aber natürlich nicht nur bzw. sind das doch die wenigsten.

Mit offenen Augen durchs Leben gehen, hat eigentlich noch niemandem geschadet.

Die Miete für die Wohnung

Bevor Du umziehst, solltest Du überprüfen, wieviel Miete Du Dir bzw. Ihr Euch leisten könnt.

Du musst auch die weiteren Kosten bedenken, so z.B. die Mietkaution.

Wie hoch ist die? Hast Du soviel gespart? Musst Du Dir da etwas leihen?
Oder machst Du das über eine Mietkautionsversicherung?
Auch bei dieser Frage kann Dir Dein FAIRmögensberater weiter helfen.

Du wusstest nicht, dass es sowas gibt? Dann hast Du jetzt schon was gelernt.

Die Einrichtung der Wohnung

In der neuen Wohnung braucht es nunmal auch Möbel. Denn niemand hat Lust auf dem Boden zu schlafen. Oder beim Fernsehen auf dem Boden zu sitzen. Macht Ihr vielleicht Homeoffice in der neuen Wohnung? Dann braucht Ihr einen Schreibtisch. Oder zwei. Vernünftige Stühle. usw usw.

Hast Du die Kohle für diese Anschaffungen schon angespart? Wenn ja, super! Glückwunsch! Das freut mich echt. Das schaffen die wenigsten.

Wenn nein. Dein FAIRmögensberater kennt mit Sicherheit gute und auch günstige Möglichkeiten diese Anschaffungen zu finanzieren.

Hast Du vielleicht einen angesparten und zugeteilten Bausparvertrag?

Mach nicht den Fehler und versuche alles alleine zu regeln. Dafür gibt’s Berater, die das professionell und absolut in Deinem Sinne machen.

Zusammenfassung

Du siehst, auch bei der Entscheidung „erste eigene Wohnung“ gibt es vieles zu beachten und an vieles zu denken.

Die FAIRmögensberater können Dich durch die Strategie der Formel zum finanziellen Glück mit der ganz intensiven und genauen Datenaufnahme und Analyse Deiner Situation wie keine Anderen unterstützen.

Nutze diese Chance und vereinbare einen Termin, um mehr Informationen zu bekommen. Ganz unverbindlich und auch online per Zoom oder Teams.

Bleib bitte gesund und pass auf Dich auf!

Dein

Alexander Brünisholz

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2 thoughts on “Die erste Wohnung!

  1. Hach Mensch, es wäre schön gewesen, wenn ich deinen Blog schon gekannt und diesen Artikel hätte lesen können, als wir damals in unsere Wohnung gezogen sind. Einiges davon haben wir dann irgendwann sel at herausgefunden. Wäre so aber einfacher gewesen.

    1. Das freut mich zu hören bzw. zu lesen! Solltest Du zu diesem oder einem anderen Thema Fragen irgendwelche Art haben, einfach kontaktieren 🙂
      Und vielleicht ist bei nem anderen Artikel was dabei, was dir dann zukünftig weiterhelfen kann!

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Vermögenswirksame Leistungen (VWL)

Viele bekommen sie, fast jeder kennt sie. die VWL. Oder VL, Vermögenswirksame Leistungen.

Was sind VWL?

Die VWL beruhen auf dem 5. Vermögensbildungsgesetz aus dem Jahre 1990.

Sie wurden geschaffen, um den Arbeitnehmern die Vermögensbildung zu erleichtern und zu vereinfachen. Die Höhe der Leistung beläuft sich in der Regel auf maximal 40 € im Monat. Allerdings gibt es auch Anlagen, bei denen weniger möglich ist. Die VWL erstrecken sich normalerweise auf einen Arbeitgeberanteil und einen Arbeitnehmeranteil. Manchmal zahlt aber der Arbeitgeber den gesamten Betrag.
Generell schwankt der Zuschuss des Arbeitgebers von 3,33 € monatlich bis hin zum vollen Betrag von 40 €.

Wie funktionieren die VWL

Der gewählte Betrag muss vom Arbeitgeber direkt an den Produktgeber gezahlt werden. Nur so wird er als VWL-Beitrag gewertet und die Vorteile können in Anspruch genommen?

Jetzt gibt es Fragen:

  • Welche Produkte?
  • Welche Vorteile?
  • Wie geht das?

Produkte

Mittlerweile gibt es nur noch zwei Produkte, die förderungsfähig sind.
1. Den Bausparvertrag
2. Den Investmentsparvertrag

Vorteile

Die Vorteile, die das VWL Sparen bietet, sind gerade in Null-Zins-Zeiten enorm.

  1. Die bereits erwähnten Zuschüsse der Arbeitgeber. Allerdings ist es keine Pflicht, etwas dazuzugeben. Du kannst auch alleine bezahlen und die anderen Vorteile dennoch in Anspruch nehmen
  2. Die Arbeitnehmersparzulage bei beiden Vertragsarten.
  3. Die Wohnungsbauprämie beim Bausparen

Wie funktioniert das mit den Vermögenswirksamen Leistungen jetzt genau?

Okay, das ist relativ schnell erklärt.

Du gehst zu Deinem Fairmögensberater und sagst ihm, dass Du gerne Deine VWL anlegen würdest.

Dann unterhaltet Ihr Euch und legt gemeinsam fest, ob in einem Bausparvertrag oder einem Investmentsparvertrag. Die Details, was für Dich besser geeignet ist, die besprecht bitte im persönlichen Gespräch.

Die Vorteile des Bausparens findest Du hier, die des Investments hier.

Wenn Ihr Euch geeinigt habt, dann legt Ihr den Sparbetrag fest. Dieser sollte gut gewählt sein, damit Du das Optimum an Förderung bekommst.

Dies ist beim Bausparen der Fall, wenn Du 470 € im Jahr in den Vertrag einzahlst. (Meistens macht man 40 Euro im Monat, sind dann 480 Euro. Das ist einfach ne rundere Sache). Du erhältst dann 9% der eingezahlten Summe als Arbeitnehmersparzulage! Das sind maximal 42,30 pro Jahr und Nase. (Netter Rendite-Ersatz übrigens, oder?)

Beim Investmentsparen hingegen zahlt der Staat Dir 20% von maximal 400 € als Prämie, also insgesamt bis zu 80 €.

Clevere Menschen nutzen beide Möglichkeiten, sofern sie dies wollen.

Allerdings sind die Arbeitnehmersparzulagen an gewissen Einkommensgrenzen gekoppelt.

Beim Bausparen darf Dein zu versteuerndes Einkommen (ZVE) nicht höher als 17.900 € im Jahr sein. Hingegen sind es beim Investmentsparen 20.000 € ZVE im Jahr.

Wie hoch ist Dein ZVE? Alle Informationen dazu hab ich Dir hier verlinkt.

Es gibt für die Bausparer sogar noch ein zusätzliches Extra:
Die Wohnungsbauprämie. Diese ist sogar unabhängig von den Vermögenswirksamen Leistungen. Das wird aber oft verwechselt, deswegen die kurze Erwähnung. Die dazugehörigen Informationen findest Du im oben verlinkten Bauspar-Artikel.

Die Besonderheit bei V(W)L-Anlagen ist auch die Laufzeit. Um die Förderung zu bekommen, muss ein Vertrag 6 Jahre bespart werden und dann ein Jahr ruhen. Alternativ kann er auch 7 Jahre bespart werden.

Nur dann erfolgt die Auszahl der Prämien! Bitte beachte das!

Fazit

Ich hoffe, ich konnte Dir das Thema VWL etwas näher bringen und vielleicht sogar Dein Interesse wecken.
Falls Du nicht weißt, ob Dir VWL zustehen, schau einfach mal in Deinen Arbeitsvertrag oder frag Deinen Chef. Der weiß das normalerweise.

Was allerdings sein kann, ist dass der Arbeitgeberzuschuss der VWL in eine betriebliche Altersversorgung gehen müssen. Dazu wird es demnächst einen Post geben.

Viel Erfolg beim Vermögensaufbau.

Pass auf Dich auf und bleib gesund!

Dein

Alexander Brünisholz

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Basisrente

Heute möchte ich Dir eine weitere geförderte Form der Altersvorsorge näher bringen. Vermutlich kennst Du sie nicht oder nicht gut:
Die Basisrente. Auch Rürup-Rente genannt.

Warum gibt es die Basisrente?

Die Basisrente wurde im Jahre 2005 eingeführt. In diesem Jahr ersetzte die Bundesregierufn das in Deutschland geltende 3-Säulen-Konzept der Altersvorsorge durch das sogenannte 3-Schichten-System.

Bis einschließlich 2004 waren die Ablaufleistungen aus den bis dahin so populären Lebens- und Rentenversicherungen steuerfrei. Zumindest wenn Du sie mindestens 12 Jahre hast laufen lassen und 5 Jahre lang Beiträge gezahlt hast. Dies führte zu den absurdesten und wildesten Konstrukten, die heutzutage kein Mensch mehr in Betracht ziehen würden.

Long Story short. Gegen die Ungerechtigkeit in der Besteuerung der Alterssicherung klagte ein Beamter. Diese Klage richtete sich gegen die Unterschiede in der Besteuerung der Alterssicherungen.

Sprich, er fand die volle Besteuerung der Pension im Vergleich zur nur minimalen Besteuerung der AltersRente unfair.
Sein Ziel war natürlich, die Besteuerung der Pensionen zu senken.
Dieser Fall landete natürlich vor Gericht, sogar vor dem Bundesverfassungsgericht.

Dies entschied, dass der Unterscheid tatsächlich gegen die Verfassung verstößt. Genauer gesagt gegen den Gleichheitsgrundsatz. Allerdings nicht so wie der Herr hoffte, sondern im genauen Gegenteil. Die Besteuerung der Renten wurde angepasst.
Dies geschieht in einem Prozess, der bis ins Jahre 2040 andauern wird.

In diesem Zusammenhang führte man die Basisrente ein. Diese ist ein Äquivalent der Versicherungswirtschaft zur gesetzlichen Rente. Genau wie diese gehört auch die Basisrente zur ersten Schicht. Zu dieser gehören weiterhin die Pensionssysteme der Beamten, die Versorgungswerke und die Alterssicherung der Landwirte

Wie funktioniert die Basisrente?

Ich habe ja schon kurz gesagt, dass die Basisrente zur ersten Schicht der Altersvorsorge gehört. Damit ist auch die Funktionsweise festgelegt. Sie funktioniert analog der gesetzlichen Rente.

Konkret heißt das, dass Du bis zu einem bestimmten Stichtag Beiträge zahlst. Das ist die sogenannte „Aufschubzeit“.
Nach der Aufschubzeit kommt die Abrufphase. Ab diesem Stichtag erhältst Du eine immer gleichbleibende monatliche Rente. Immer gleich heißt, die Rente kann nicht geringer werden. Höchstens mehr, wenn die Überschüsse dies zulassen.

Nachteile

Die Nachteile, wenn man es denn so sehen will, sind folgende:

  1. Die Basisrente ist nicht kapitalisierbar. Das heißt, dass Du sie nicht kündigen und auszahlen lassen kannst.
  2. Die Basisrente lässt am Ende keine Kapitalleistung zu. Du erhältst stattdessen ausschließlich eine lebenslange monatliche Rente.
  3. Die Basisrente ist nicht vererbbar. Stattdessen kannst Du nur eine Witwen- und Hinterbliebenenrente vererben. Dies ist analog der gesetzlichen Rente. Dementsprechend begrenzt ist der Kreis der berechtigten Personen: Ausschließlich Ehepartner und kindergeldberechtigte Kinder sind dazu berechtigt.

Vorteile

  1. Die Basisrente ist in hohem Maße gefördert.
  2. Sie ist eine richtige Altersvorsorge
  3. Die Basisrente ist ALG II und Insolvenzgeschützt. Das heißt, niemand kann sie Dir wegnehmen.

Wie du siehst, alles hat zwei Seiten. Ob die Nachteile oder Vorteile für Dich überwiegen, das kannst nur Du alleine entscheiden. Allerdings lässt Du Dich am besten von einem FAIRmögensberater im Rahmen einer Allfinanzberatung beraten. Der kennt alle Zusammenhänge und kann Dir sagen, ob eine Basisrente Sinn für Dich macht.

Gestaltungsmöglichkeiten bei der Basisrente

Eine Basisrente kannst Du für mehrere Zwecke nutzen.

  1. Sie ist eine der besten wirklichen Altersvorsorgearten.
  2. Kannst Du die Basisrente als Träger für eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder Grundfähigkeitsversicherung benutzen.

Warum kann dies Sinn machen?
Das kann sinnvoll sein, damit Du die BU steuerlich gelten machen kannst. Klingt im ersten Moment super, kann es auch sein. Muss es aber nicht. Denn auch die Besteuerung der Leistung ist eine andere als bei der 3. Schicht. Das genau zu erläutern, sprengt hier aber den Rahmen. Deswegen gilt auch hier: Lass Dich in Kontext Deiner gesamten Finanzsituation beraten! Für einen Schnellschuss ist das Thema zu komplex und zu wichtig. Für mehr zum Thema Berufsunfähigkeit, schau mal hier vorbei. Da hast Du einiges an Infirmation dazu.

Förderung der Basisrente

Wie sieht die Förderung bei der Basisrente denn genau aus?

Bei der Riester-Rente läuft die Förderung über Zulagen und eine eventuelle Steuererrückerstattung. Details hierzu findest Du im Artikel über Riester.

Die betriebliche Altersversorgung fördert der Staat über sozialabgaben- und steuerfreie Beiträge. Dazu mehr in einem kommenden Blogpost.

Die Förderung der Basisrente läuft über die Steuererklärung.

Du erhältst darüber Beiträge zurückerstattet.
Ein Beispiel zeige ich Dir hier gerne:

Angenommen, Du zahlst im Jahr 1.000 € in die Basisrente ein.
Davon kannst Du im Jahre 2021 92% steuerlich geltend machen.
In diesen konkreten Fall wären das 920 €.
Jetzt hast Du z.B. einen Durchschnittsteuersatz von 35%.
Dann bekommst Du 35% von 920 € zurück, insgesamt 322 €.
Diese 322 € kannst Du dann im Folgejahr zusätzlich investieren, was Deine Steuerrückerstattung hebelt, sondern auch Deine Rente erhöht. KOSTENLOS!
Rechne Dir das mal kurz in Gedanken hoch. Wieviel Du vom Staat dazu bekommst, wenn Du jedes Jahr einfach nur Deine 1.000 € bezahlst.
Bis zum Jahr 2025 erhöht sich der Anteil, den Du geltend machen kannst auf 100%.
Dann wären es 350 € pro Jahr, die Du nur für Deinen Anteil zurückbekommst, über 520 € inkl. der Reinvestition!

Jetzt gehen wir mal davon aus, Du bist 35 Jahre jung und arbeitest bis 67. Dann reden wir hier von weit in etwa von 16.500 €! Ohne irgendwelche Wertentwicklung in dem Vertrag!
Das bedeutet, der Staat beteiligt sich mit 50% Deiner Beiträge an Deiner Rente. Ohne irgendeine Rendite wären aus 32.000 € 48.500 geworden. Noch Fragen, ob das lohnt?

Maximaler Förderbetrag

Der maximal förderungsfähige Betrag beläuft sich im Jahr 2021 auf 25.787 € pro Person. Bei Ehepaaren das Doppelte. Hier aber bitte aufpassen, die Summe gilt für ALLE Beiträge der ersten Schicht. Also auch für die gesetzliche Rente, berufsständische Versorgungswerke und die Rente für Landwirte. Aber der Durchschnittsverdiener kommt nicht wirklich in die Nähe dieser Summen.

Bezugsphase

In der Rentenbezugsphase musst Du beachten, dass Steuern fällig werden.
Die Höhe der Besteuerung richtet sich nach dem Renteneintrittsjahr.
Im Jahr 2021 sind es 81%. Dieser Satz erhöht sich bis 2040 auf 100%.
Achtung: Entscheidend für Deinen Besteuerungsanteil ist ausschließlich das Renteneintrittsjahr. Dieser Anteil erhöht sich nicht, außer für Erhöhungen, die wie eine neue Rente bewertet werden.

Nochmal Achtung: Das gilt auch für die BU-Renten, sollten diese an die Basisrente gekoppelt sein. Diese sind steuerpflichtig!! Sprich mit Deinem Berater!

Solltest du freiwillig gesetzlich versichert, so fallen hier wie bei jeder Einkunftsart Krankenversicherungsbeiträge an.

Solltest Du während der Bezugsphase in der Rentengarantiezeit versterben, so wird aus dem noch vorhanden Kapital eine Hinterbliebenenrente gezahlt. Diese läuft ebenfalls lebenslang. Auch hier gilt: Besprich die Details dazu mit Deinem Berater!

Zusammenfassung

Du siehst wie komplex und wieviele Gestaltungsmöglichkeiten die Basisrente bietet. Hierzu kann ich nur immer wieder sagen: Vereinbare einen Termin mit Deinem Berater. Der kann Dir zu allem helfen.

Ich hoffe, Du erkennst, wie sinnvoll die Basisrente sein kann. Wenn mir das gelungen ist, dann habe ich alles richtig gemacht.

Bei Fragen kannst Du mich wie immer kontaktieren.
Die verschiedenen Kontaktmöglichkeiten findest Du am Ende.

Bleib bitte gesund, pass auf Dich auf!

Bis bald!
Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

Schulacker 8

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Krankentagegeld

Das Krankentagegeld ist einer der unterschätztesten und gleichzeitig eine der wichtigsten Absicherungen überhaupt.

Warum ist das so?

Viele wissen, auch durch Medienberichte lanciert, dass eine Berufsunfähigkeitsabsicherung wichtig ist.

Auch wenn es da viele falsche Gerüchte und Mythen gibt (eine Aufklärung verlinke ich Dir hier mal), die meisten wissen, dass das wichtig ist.

Selbst zur BU gibts es mittlerweile Alternativen. Alles, damit man den Verlust der Arbeitskraft finanziell abmindern kann.

Was hat das jetzt alles mit dem Krankentagegeld zu tun?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung greift erst nach 6 Monaten. Gemäß den Versicherungsbedingungen bist Du berufsunfähig, wenn Du Deinen Beruf voraussichtlich mindestens sechs Monate ununterbrochen zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben kannst. Gezahlt wird rückwirkend und dann monatlich.

Die ersten 6 Wochen Deiner Krankheit hast Du Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber. Das bedeutet, Du bekommst Dein ganz normales Gehalt, trotz Krankheit. Nach 6 Wochen bekommst Du Dein Krankengeld von Deiner Krankenkasse.

Der große Nachteil: Es ist nicht Dein gesamtes Gehalt. Jetzt fragst Du Dich, wieviel? Das beantworte ich Dir sehr gerne:
Es beträgt 70% Deines Brutto-Einkommens, aber nicht mehr als 90% Deines Nettos. Es gilt der geringere Wert. Und von diesem werden dann noch die Arbeitnehmeranteiler ALLER Sozialversicherungen abgezogen. Dabei gibt es noch eine Begrenzung von 112,88 € pro Tag.

Als Spitzenverdiener fehlt Dir dann also richtig viel von Deinem monatlichen Einkommen.

Im Normalfall geht man von 25-30% aus, das Dir von Deinem Nettoeinkommen fehlt.

Und das 6 Monate lang, bis eine eventuell vorhandene Berufsunfähigkeitsversicherung greift.

Jetzt stell Dir bitte folgende Fragen:

Kannst Du mit diesem Geld sämtliche Fixkosten bestreiten, die Du hast?

Kannst Du mit diesem Geld Deinen Lebensstandard annähernd halten?

Erreichst Du mit dem Krankengeld alle Deine Sparziele und Konsumziele?

Solltest Du auch nur eine dieser Fragen mit „Nein“ beantworten, sprich bitte mit einem FAIRmögensberater Deines Vertrauens, damit Ihr das Thema gemeinsam angehen könnt. Es kann Deine Existenz retten!

Wie funktioniert das mit dem Krankentagegeld?

Du lässt Dir ausrechnen, wie hoch Deine Lücke ist. Dabei kommt ein Tagessatz als Ergebnis raus. Der bewegt sich in der Regel zwischen 10 und 20 € am Tag. Bei Spitzenverdienern natürlich mehr, bei Azubis und Geringverdienern weniger.

Anschließend beantragst Du diesen Versicherungsschutz bei einer privaten Krankenversicherung.
Bitte aufpassen: Es wird hier Dein Gesundheitszustand abgefragt. Inklusive COVID-19. Ein positiver Test bzw. eine Erkrankung an COVID-19 führt dazu, dass Dein Antrag erst 12 Monate nach folgenloser, gesamter Ausheilung angenommen wird.

Was bedeutet das jetzt konkret für Dich? Solltest Du den Abschluss eines Krankentagegeldes erwägen, handele jetzt direkt. Bevor Du positiv getestet wirst bzw. erkrankst. Je früher, desto besser.

Das Krankentagegeld kostet auch wirklich nicht die Welt. Je nach Höhe des Tagessatzes und Eintrittsalter musst Du mit 5-25 Euro monatlich rechnen. Dies betrifft die von mir angesprochenen Durchschnittswerte. Bei außergewöhnlich hohen Absicherungen kann das natürlich auch weitaus mehr kosten. Allerdings bewegen wir uns hier auch eher im Bereich der privaten Vollkostenversicherung.

Ablauf im Leistungsfall

Die ersten 6 Wochen erhältst Du, wie bereits erwähnt, normal Dein Gehalt von Deinem Arbeitgeber. Ab dem 43. Tag zahlt Dir Deine Krankenkasse automatisch das Krankengeld abzüglich der Sozialabgaben.

Wenn Du das Krankentagegeld in Anspruch nehmen willst, musst Du rechtzeitig das sogenannte „Pendelformular“ zur Versicherung schicken.

Darauf bescheinigt der Arzt die Krankschreibung über den 42. Tag hinaus.
Pendelformular deshalb, weil es immer zwischen Arzt und Versicherung pendelt.

Vielen passiert es, dass sie vergessen, das Formular rechtzeitig zu beantragen.

Die komfortable Lösung!

Dies kann Dir nicht passieren, wenn Du bei einer Krankenkasse versichert bist, die eine Kooperation mit der entsprechenden privaten Krankenversicherung hat und Du einem Datenaustausch zugestimmt hast.

Dann informiert die Krankenkasse nämlich automatisch die private, damit Du direkt das Geld bekommst, das Dir auch zusteht. Für Informationen hierzu, sprich bitte mit einem FAIRmögensberater.

Und wenn Du es richtig komfortabel anstellen möchtest, dann schließt Du Deine BU bei dem Versicherer ab, der mit den beiden Krankenversicherern kooperiert.

Warum?
Weil Du dann auch nicht versäumen kannst, die Leistungen aus der BU umgehend zu beantragen. Denn wenn Du richtig krank bist und Leistungen aus der BU brauchst, hast Du oftmals andere Sorgen als diese Versicherung.

Ich kenne aber nur eine einzige Kombination aus Krankenkasse, privater Krankenversicherung und Lebensversicherung, bei denen diese Konstellation vorliegt.

Die verrate ich Dir gerne in einem persönlichen Gespräch.

Ich hoffe, ich konnte Dir einige Einblicke in dieses wirklich wichtige Thema geben und freue mich auf Kommentare, Fragen und sonstige Interaktionen mit Dir.

Pass auf Dich auf und bleib gesund!

Dein

Alexander Brünisholz

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Änderungen 2021

Jedes Jahr gibt es pünktlich zum 1. Januar Änderungen in allen möglichen Lebensbereichen. Da bleibt auch der Bereich Finanzen nicht außen vor.

Was es hier Neues gibt, möchte ich Dir heute in diesem Artikel präsentieren. Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollzähligkeit, sondern setzt sich mit dem auseinander, was für meine Tätigkeit wichtig ist.

Kindergeld

Ab dem 1.1.2021 wird das Kindergeld für die ersten beiden Kinder auf 219 Euro erhöht. Für das dritte Kind gibt es 225 Euro und ab dem 4. Kind gibt es ab jetzt 250 Euro.

Dies ist eine Erhöhung von 15,- € pro Kind. Wäre es da nicht eventuell sinnvoll, diese Änderung zur Gesundheitsvorsorge für den Nachwuchs einzusetzen? So zum Beispiel für eine Krankenzusatzversicherung im stationären Bereich oder eine Zusatzversicherung, die kieferorthopädische Maßnahmen ersetzt. Frag mal am besten einen FAIRmögensberater, die haben da super Konzepte und Ideen. Hier gibts einige Ideen dazu: Kinderversorgung

In diesem Zusammenhang möchte ich auch erwähnen, dass die Kinderkrankengeld künftig für 20 statt für 10 Tage pro Elternteil gezahlt wird. Alleinerziehende haben 40 Tage zur Verfügung. In meinen Augen eine der besten Änderungen.

Änderungen beim Kinderfreibetrag

Der Kinderfreibetrag steigt für das Jahr 2020 auf 5.172 Euro. Dazu kommt ein Freibetrag für Betreuungs-, Erziehungs-, und Ausbildungsbedarf für Kinder von 2.640 Euro. Insgesamt können somit bei der Steuererklärung für 2020 7.812 Euro angesetzt werden.

Solidaritätszuschlag

Um bei dem Thema Steuern und Abgaben zu bleiben:
Schon oft erwähnt und drüber gesprochen. Jetzt ist es soweit.
Seit dem 1.1.2021 fällt für 90% der Steuerzahler der Soli komplett weg und für ca. 6% wird er reduziert.

Den vollen Soli muss nur noch zahlen, wer ein zu versteuerndes Einkommen von über 96.820 € als Alleinstehende*r oder 193.641 als Verheirateter hat. Dies betrifft in etwa 3,5% der Lohn- bzw. Einkommenssteuerpflichten in Deutschland.
Bis zu einem Jahresbrutto von ca. 73.000 € zahlst Du gar keinen Soli mehr, bei Verheirateten entsprechend das doppelte, also bis ca. 146.000 €.

Das sind doch tolle Änderungen, da sind Ersparnisse von bis zu 1.000 € drin, wenn man die Erhöhungen der Freibeträge mit einrechnet. Damit kann man einiges sinnvolles für die Vorsorge machen. Sei es im Bereich Pflege, Krankenzusatz oder auch Altersvorsorge. Sprich einfach mit einem FAIRmögensberater darüber.

Änderungen beim Krankenkassenbeitrag

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag steigt von 1,1 auf 1,3%. DIes ist u.a. der Corona-Pandemie geschuldet, die hohe Zusatzkosten bei der Gesundheitsversorgung verursacht hat. Angenehm ist das natürlich nicht. Umso wichtiger ist es bei der Krankenkassenwahl aufzupassen und eine vernünftige Entscheidung zu treffen.

Mindestlohn

Der Mindestlohn steigt von 9,35 € Brutto auf Brutto 9,60 €. Dass dieser Mindestlohn keinesfalls ausreichend für ein sorgenfreies Leben ist, darüber brauchen wir nicht zu reden. Aber immerhin gibt es mittlerweile einen Mindestlohn, darauf kann man aufbauen.

Steuerliche Absetzbarkeit von Altersvorsorge-Beiträgen

Die Beiträge zu Altersvorsorgeverträgen der ersten Schicht (Gesetzliche Rente, Basis-Rente, Versorgungswerke) kannst Du in 2021 zu 92% bei der Steuererklärung geltend machen. Die maximale Summe beläuft sich auf gut 21.000 €, da die Bemessungsgrenze hierfür dieses Jahr bei ca. 25.000 € liegt.
Die Basis-Rente ist eine sehr unterschätzte Form der Altersvorsorge, bei Fragen wende Dich vertrauensvoll an Deinen FAIRmögensberater. Der erklärt Dir alles, was Du wissen willst und musst.

Pendlerpauschale

Die Pendlerpauschale steigt auf 35 Cent pro KM, wenn Dein Arbeitsweg mindestens 21 km beträgt. Bis 20 KM bleibt sie bei 30 Cent.

Änderungen bei der KFZ-Steuer

Die Berechnung der KFZ-Steuer wird wieder ein bisschen mehr dahingehend geändert, dass der CO2-Ausstoss stärker berücksichtigt wird.

Dies gilt allerdings nur für PKW, die ab 2021 neu zugelassen werden. Beibereits angemeldeten Fahrzeugen ändert sich nichts.

Das sind die wichtigsten mir bekannten Änderungen, die meine Tätigkeitsbereiche betreffen.

Wenn Du Fragen hast, kanns Du Dich gerne an mich wenden.

Bis dahin, bleib gesund und pass auf Dich auf!

Dein

Alexander Brünisholz

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Finanzcoaching 2021

Bevor ich zum eigentlichen Thema Finanzcoaching komme, wünsche ich Dir ein frohes und gesundes Jahr 2021.
Das vergangene Jahr 2020 war durch viele seltsame Ereignisse und extreme Herausforderungen geprägt. Dadurch litten auch die Finanzen vieler Menschen. Vielleicht auch Deine?

Die Pandemie wird uns auch im Jahr 2021 weiter im Griff haben. Und zwar solange bis ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist.
Das kann und wird aber seine Zeit dauern. Viele Experten rechnen mit Mitte bis Ende des Jahres 2021.

Was solltest Du im Hinblick auf Deine jetzt tun?

Du solltest Deine Finanzen einem Coaching unterziehen!

Wann hast Du Deine Finanzen zuletzt aktualisiert? Hast Du jemals ein Finanzcoaching wahrgenommen?
Worum geht es bei einem Finanzcoaching?

  • Ist alles noch aktuell?
  • Wo geht Dein schwer verdientes Geld hin?
  • Ist Deine finanzielle Absicherung noch aktuell?
  • Du gönnst Dir im Schnitt alle zwei Jahre ein neues Smartphone?
  • Du kaufst Dir auch regelmäßig neue Kleidung?

Wo solltest Du das tun?

  • Im Internet?
  • Bei der Bank?
  • Bei einem Versicherungsmakler?
  • Meiner Ansicht nach machst Du das am besten bei einem FAIRmögensberater.
    Der hat nämlich Deine gesamten Finanzen im Blick.

Denn nur wenn jemand Deine Finanzen allumfassend kennt, kann er Dich optimal beraten.
Kannst Du vielleicht irgendwo unnötige Ausgaben einsparen, um dieses Geld sinnvoller einzusetzen?
Vielleicht sogar existenziell notwendige Lücken in Deiner Vorsorge zu schließen?
Ein Fairmögensberater hilft Dir genau das herauszufinden, so dass Ihr gemeinsam Deinen Weg in die Zukunft ebnen könnt.

Oder möchtest Du eventuell einfach nur mal wissen, wo Dein ganzes Geld hingeht?

Viele haben nach dem Finanz-Coaching einen unglaublichen Aha-Effekt!

Möchtest Du den auch mal total unverbindlich kennenlernen?
Möchtest Du auch wissen, wie Du Vermögen aufbauen, sichern und mehren kannst?

Dann scheue Dich nicht, mich zu kontaktieren, um einen Online-Termin zu vereinbaren.
Dieser kann natürlich auch dazu dienen, dass wir uns einfach einmal kennenlernen. Ohne Verpflichtungen, ohne Druck, ohne Zwang.

Ich freue mich darauf, von Dir zu hören.

Bitte bleib gesund und pass auf Dich auf!

Alles liebe,

Dein

Alexander Brünisholz

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Gold – Die ultimative Geldanlage?

Vorneweg, „die ultimative Geldanlage“ gibt es nicht. Die Überschrift war eine Provokation. Physisches Gold übt aber schon immer eine Faszination auf Menschen aus.

Faszination Gold

Warum ist das so? Gold ist nur begrenzt verfügbar. Gold ist seit Ewigkeiten ein Symbol für Reichtum, für Besonderes, für Wertstabilität.
Nicht umsonst waren die Geldmengen der Staaten früher an die Goldreserven gekoppelt.
Schon als Kinder sind wir von Gold fasziniert, seinem Glanz, seiner Farbe und seiner Anziehungskraft.
Ein „Schatz“ besteht eigentlich immer aus Gold, weil es ist einfach toll.

Gold zuhause symbolisiert Beständigkeit, Wohlstand, ja teilweise auch Reichtum.

Wer wollte nicht schon immer einen kleinen „Goldschatz“ zuhause haben?
Gold verliert nie wirklich an Wert, selbst wenn es eine neue Währung geben sollte. Nicht, dass sowas zur Disposition steht, keineswegs. Aber es ist einfach ein tolles Gefühl.

Viele haben kein Gold zuhause, weil sie es sich nicht leisten können, bzw. die Anschaffungskosten dafür, selbst einen kleinen Goldbarren, viel zu hoch sind.

Da gibt es jetzt endlich einen Ausweg für. Und zwar den Goldsparplan. Mit monatlichen Raten ab 25 € kannst Du Dir nach und nach Deinen eigenen Goldbaren ersparen. Exklusiv bei deinem FAIRmögensberater!

Ist das cool? Natürlich nur dann, wenn Du daran Interesse hast und das für Dich in Frage kommt!

Die in Deutschland am meisten gegoogelte Finanzfrage ist die nach Anlagemöglichkeiten in Gold bzw. Silber. Demnach interessieren sich ca. 60% aller Deutschen für eine solche Anlage.

Die Argumente müssen jetzt nicht nochmal aufgezählt werden. Was aber auch wichtig ist: Deine Anlagestruktur darf nicht nur auf Edelmetallen beruhen, sondern soll diversifiziert sein. Gold ist nämlich nicht unbedingt schnell zu verwerten, außer in Notfällen.
Wie Du Deine Vermögenswerte ansonsten aufstellst, solltest Du mit einem FAIRmögensberater, der auch Fachmann für Finanzanlagen ist (und auch bei der IHK registriert ist) besprechen.

Warum ist diese Registrierung wichtig?

Die Haftung für die Beratung ist mittlerweile sehr wichtig. Bei einem registrierten Fachmann für Finanzanlagen kannst Du sicher sein, dass auch bei Falschberatungen Dein Geld nicht weg ist. Der Berater haftet wie gesagt dafür. Er MUSS sogar eine Haftpflichtversicherung dafür abschließen uvm.

Dies gilt, wie gesagt, für die anderen Anlagen, nicht für das Gold. Da Du es aber nicht als Hauptanlage haben solltest, ist das eben sehr sehr wichtig.

Mich findest Du z.B. im Vermittlerregister für Finanzanlagen. Dies sorgt auch für Vertrauen und Transparenz.

Jeden Berater für Finanzfragen solltest Du auf diese Art und Weise prüfen. Nur wenn er oder sie in diesem Register erfasst ist, ist es erlaubt, zu beraten.

Gerade in der heutigen Zeit gibt es wieder viele schwarze Schafe. Lass Dich nicht übers Ohr hauen!

Solltest Du weitere Fragen zum Thema Gold, Geldanlagen oder Vermittlerregister haben, frag einfach. Du weißt mittlerweile wo Du mich findest.

Pass auf Dich auf und bleib gesund.

Alexander Brünisholz

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Geld sparen und Kosten senken. Aber wie?

Jeder möchte Geld sparen und seine Kosten senken. Doch kaum einer hat eine gute Lösung.

Die Pandemie

Die Corona-Pandemie 2020 hat unser Leben wie kein anderes Ereignis seit dem 2. Weltkrieg beeinflusst. Genauer gesagt, tut sie das immer noch.
Die Folge sind für viele sehr schlimm. Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, weniger Einkommen. Von den psychischen Folgen ganz zu schweigen.

Existenzangst. Ein Wort, mit dem sich die Empfindung vieler Menschen momentan beschreiben lässt. Die Schließung vieler Betriebe und die damit verbundenen finanziellen Einbußen lassen viele verzweifeln.
Was kann man jetzt tun? Kosten senken. Ausgaben verringern.
Aber wie? Oftmals hat man als Otto-Normalverbraucher nicht das nötige Wissen und kennt die Möglichkeiten nicht.

Ein FAIRmögensberater hingegen kann dir auf vielerlei Art zeigen, wo Gelder einzusparen sind und wie Du Deine Angst vor den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie verringern kannst.

Wo man Geld sparen kann

Ob Energiekosten, Versicherungen, unnötige Komsumausgaben oder auch versteckte und offene Bankgebühren. Ist Dein Privatkredit vielleicht zu teuer?
Oder Du bist im Dispo und könntest mit einem solchen Privatkredit echt bares Geld sparen?

Durch die Analyse mit der Formel zu finanziellen Glück findet Ihr gemeinsam alle Bereiche, in denen Dein Geld ungesehen versickert.

Hier kannst Du jede Ausgabe erfassen. Du siehst genau, was Dich davon abhält, finanziell unabhängig zu werden und Deine Ziele zu erreichen.

Klar, theoretisch kannst Du vieles davon alleine machen. In der Praxis sieht es jedoch oftmals so aus, dass Du nicht alle Möglichkeiten kennst oder dass Du einfach nicht wissen kannst, wo Du suchen musst.

Der FAIRmögensberater kann gleichzeitig noch nachschauen, ob Du irgendwelche existenzbedrohenden Lücken hast.

Eventuell bietet er Dir auch die Möglichkeit nebenberuflich ein kleines Zusatzeinkommen aufzubauen. Das wäre sicher eine der besten Möglichkeiten, Deine wirtschaftlichen Sorgen in der Pandemie zu bekämpfen. Denk vielleicht mal drüber nach. Was würden so 2-300 € mehr jeden Monat bei Dir bewirken?

Wie das funktioniert, wie Du davon profitieren kannst, das erzählt Dir am besten Dein FAIRmögensberater. Einfach mal ein Gespräch führen. Vielleicht gibt es da Möglichkeiten, die Dir entgegen kommen?!

Nutze die Möglichkeiten, die FAIRmögensberater Dir bieten. Ich bin überzeugt, dass kein anderes Konzept Dir so viele Möglichkeiten und Sicherheiten bietet.

Das hat natürlich auch mit dem Allfinanz-Konzept zu tun, das nirgendwo anders so gelebt und praktiziert wird.

Bei Fragen kannst Du Dich jederzeit an mich oder einen anderen FAIRmögensberater wenden, wir helfen Dir gerne!

Pass auf Dich auf und bleib gesund!

Alexander Brünisholz

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Mehr Netto ab dem 1.1.2021

Ja Du hast richtig gelesen. Ab dem 1.1.2021 hast Du (wahrscheinlich) mehr Geld. Netto.

Wie das fragst Du Dich eventuell? Ich hab keine Gehaltserhöhung, keine neue Stelle. Wie soll das gehen?

Solidaritätszuschlag

heißt das erste Schlagwort. Für die allermeisten Bundesbürger fällt dieser ab dem 1.1.2021 weg. Nur wer über 109.000 € Brutto verdient, für den bleibt er erhalten. Hast Du zwischen 73.000 und 109.000 € Brutto im Jahr, dann zahlst Du einen reduzierten Satz. So zahlen künftig ca. 90% gar keinen Soli mehr und etwa 6,5% den reduzierten Soli.

Wieviel das genau an mehr Netto für Dich ausmacht, kann Dir Dein Berater ausrechnen. Dieser hat dann auch sicherlich Ideen, was Du mit der Ersparnis anfangen kannst. Denn verkonsumieren solltest Du sie nicht.
Sicher hast Du noch 1-2 Lücken im Vorsorgebereich, die Du damit effektiver und günstiger schließen kannst. Wer beteiligt den Staat nicht gerne an seiner Alters- oder Gesundheitsvorsorge?

Wie gesagt, sprich mit Deinem Berater, was Du tun kannst und solltest!

Der zweite Punkt ist das Kindergeld, das ab dem 1.1.2021 erhöht wird.

Es beträgt dann 219 Euro für das erste Kind, 225 für das zweite und ab dem dritten sind es 250 Euro pro Kind. Macht eine Erhöhung von 15 Euro monatlich für jedes Kind. Nicht die Welt, aber auch hier kannst Du die Erhöhung nutzen, um Dein/e Kind/er besser abzusichern und die Vorsorge zu verbessern. Krankenzusatz, einen Grundstock für das Vermögen Deines Nachwuchses bilden? Vielleicht schon Richtung Absicherung der Arbeitskraft? Gold?

Viele können es sich nicht leisten, vorzusorgen.
Aber gerade dann ist ein Termin und ein Gespräch mit einem FAIRmögensberater unabdinglich und wichtig. Denn er kann Dir helfen, Förderungen zu finden, die Du noch nicht kennst oder mit kleinen Beträge viel zu bewegen
.

Dass auch mit kleinen Mitteln einiges möglich ist, zeigt das folgende Bild. Da geht es um Geldanlagen und Renditen:

Du siehst, dass innerhalb von 10-11 Monaten Renditen von 10% möglich sind. Die sind nicht garantiert. Klar. Aber trotz Covid-Pandemie und Shutdowns etc. ist das möglich. Aber nur wenn man etwas Mut hat und nicht auf nicht vorhandene Zinsen setzt. Zinsen wird es so schnell keine mehr geben. Daher solltest Du unbedingt eine Beratung zum Thema Investment in Anspruch nehmen. Wozu hast du schließlich sonst mehr Netto?

Vielleicht bist Du ja jetzt etwas neugierig zu einem dieser Themen geworden?

Dann sprich mich einfach an oder reserviere Dir einen Onlinetermin.

Pass auf Dich auf und bleib gesund.

Dein

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Finanzen in der Corona-Pandemie

Ende Oktober 2020. Viele dachten, wir hätten die Pandemie zum größten Teil überstanden. Leider ist dem nicht so, wie wir alle gerade mitbekommen. Die zweite Welle schwappt gerade so richtig heftig über uns.
Viele haben Angst vor einem zweiten Lockdown.

Was solltest Du jetzt im Hinblick auf Deine Finanzen tun? Nun, ich werde einige Beispiele aufführen, die Dir helfen können, ohne allzu große Sorgen durch die Pandemie zu kommen.

Die Gesundheit

Das aller wichtigste Thema ist Deine Gesundheit.
Die Angst vor überfüllten Krankenhäusern und Intensivstationen ist bei vielen Menschen allgegenwärtig. Was kannst Du da tun? Du kannst Dir und deiner Familie die bestmögliche gesundheitliche Versorgung sichern, in dem Du sie zu Privatpatienten im Krankenhaus machst. Dadurch stehen Euch ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung. Sprich darüber mit Deinem Fairmögensberater! Der steht Dir gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Liquidität

Genug Geld auf der Seite zu haben ist wichtiger denn je. Vielleicht drohen finanzielle Engpässe und Durststrecken durch Kurzarbeit oder ähnliches.
Da kann es sinnvoll sein, einen Privatkredit abzuschließen und/oder die monatlichen Belastungen zu reduzieren. Vielleicht auch nur vorübergehend. Vielleicht bieten Deine Versicherer bzw. Anbieter von Sparanlagen Dir ja die Möglichkeit, die Zahlungen während der Pandemie zu stunden oder auch die Beitragszahlung temporär einzustellen.

Wenn nicht, solltest Du doch mal drüber nachdenken, Deine Anbieter zu wechseln. Gerade bei beitragsintensiven Produkten wie Berufsunfähigkeit oder auch bei Deiner Altersvorsorge sollte das doch möglich sein. Wenn es bei Deinen Anbietern nicht möglich ist, sprich mit mir, ich hab da so 1-2 Ideen für Dich.

Zusätzlich würde ich überprüfen lassen, ob ich momentan irgendwo unnötige Ausgaben einsparen und somit mehr Liquidität erzeugen kann. Auch hierbei kann mir ein FAIRmögensberater durch das Allfinanz-Konzept und die Formel zum finanziellen Glück hervorragende Hilfe leisten!

Deine Rechte

In diesen Zeiten gibt es viele rechtliche Fragen, vor allem zum Arbeitsrecht und zum Reiserecht.

Da hilft Dir eine Rechtsschutzversicherung, insbesondere eine, die telefonische Rechtsberatung beinhaltet. Denn viele Fragen lassen sich telefonisch klären. Dies ist daher echt sinnvoll, da hierbei keine Selbstbeteiligung anfällt, die ja doch oft vereinbart ist.

Die Erfahrungen sagen uns, dass insbesondere die Themen Home-Office, Quarantäne, Kurzarbeitergeld und Betriebsschließungen eine große Rolle spielen.

Geldanlagen

Geht es Dir auch wie vielen anderen und Du hast Angst um Dein Geld? Oder fühlst Dich richtig und gut aufgestellt?
Die Pandemie ist eine Möglichkeit, Deine Geldanlagen zu überprüfen. Passen Deine Anlagen überhaupt zu Dir? Hast Du eine Strategie oder nur Einzelprodukte? Wie entwickelten Deine Anlagen sich während und nach der ersten Welle im Frühjahr? Sind die Werte wieder auf dem Niveau vor der Pandemie? All das solltest Du Dir anschauen und mit einem Experten besprechen.

Absicherung der Arbeitskraft (Berufsunfähigkeit)

Allerspätestens jetzt solltest Du Dir Gedanken machen, wie Du Deine Arbeitskraft absicherst. Eine COVID Infektion mit nicht mildem Verlauf kann Dich für Monate außer Gefecht setzen. Des weiteren ist unklar, ob Du nach einer COVID Infektion überhaupt noch ein Berufsunfähigkeits-versicherung oder ein Krankentagegeld bekommst. Dies gilt wohl auch für die Alternativen zur BU.

Baufinanzierung

Momentan sind die Zinsen so niedrig wie nie. Dies solltest Du nutzen, wenn Du finanzieren willst oder eine Umschuldung bzw. Verlängerung Deiner Baufinanzierung ansteht. Sprich mit einem FAIRmögensberater, dieser hat Zugriff auf viele Banken und Finanzierungspartner und die Kompetenz Dir das passende Konstrukt zu vermitteln. Jede Baufinanzierung ist anders und auf Dich individuell zugeschnitten.

Energiekosten (Strom und Gas)

Durch das Allfinanz-Prinzip ist es auch möglich, Deine Energiekosten bei Strom und Gas zu senken. Diese Ersparnisse kannst Du dazu nutzen, Deine Rücklagen auszubauen oder um Deine Liquidität zu erhöhen. Je nachdem was für Dich die höhere Priorität hat.

Du erkennst, dass die Pandemie auch Deine Finanzen vor Herausforderungen stellt, an die man sonst nicht wirklich denkt.
Weiterhin macht die aktuelle Situation durchaus deutlich, worauf der Fokus liegen sollte, was Du noch zu erledigen hast, weil es wirklich wichtig ist.

Das Allerwichtigste ist aber, dass Du gesund bleibst und auf Dich aufpasst!

Bleib zuhause und trag eine Maske!

Alles Liebe!

Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

Einen Termin kannst du direkt unter termine.bruenisholz.com buchen

Hier kannst du Kontakt mit mir aufnehmen, wenn Du irgendwelche Fragen hast:

Kontakt – Alex erklaert Finanzen (alex-erklaert-finanzen.de)

Gerne freue ich mich über jedes Feedback von Dir.

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Allfinanz – Was ist das?

Warum Allfinanz?

Deswegen Allfinanz:
Bei allen Finanzfragen ist es so, dass die Experten häufig ihren eigenen Standort und ihr eigenes Fachgebiet haben. Bei Bankgeschäften berät Dich im Optimalfall Dein Bankberater, der Versicherungsvertreter kümmert sich um Deine Versicherungsfragen und auch bei Fragen rund um die Baufinanzierung gibt es einen Experten oder eine Expertin, welche Dich berät. Dies zieht sich immer so weiter. Für jedes Finanzprodukt gibt es einen eigenen Ansprechpartner oder einen Experten, welcher für Dich verantwortlich ist.

Doch ist das klug? Denn zum einen ist es beinahe unmöglich die Übersicht zu behalten und die einzelnen Produkte miteinander zu vergleichen, zum anderen kannst Du Dir nicht sicher sein, dass jeder der Berater nur Dein Bestes möchte. Ein Beispiel: Ein Bankberater berät Dich nicht objektiv, sondern er möchte Dir ein Produkt seiner Bank verkaufen. Er bekommt schließlich keine Provision, wenn er Dir das beste Produkt empfiehlt, sondern nur dann, wenn er Dir ein Produkt aus dem Angebot seiner Bank schmackhaft macht. Und dies ist auch bei den anderen Experten häufig der Fall.

Eine zentrale Anlaufstelle für Versicherungen, Geldanlagen, Finanzierungen

Was Du brauchst ist eine zentrale Anlaufstelle für alle Finanzprodukte, welche Dich objektiv berät und welche Dir hilft die besten Produkte und die besten Produkt-Kombinationen für Deine individuelle Situation zu finden. Die Verknüpfung der verschiedenen Produkte zu einem einheitlichen und für Dich sinnvollen Gesamtbild ist essentiell in der heutigen Zeit und in der modernen Finanzberatung. Besser noch in der Fairmögensberatung.

Und wir sagen auch gerade heraus: Wir sind Berater, verdienen aber dennoch unser Geld mit unseren Leistungen. Wir müssen Dir aber nicht irgendein Produkt verkaufen, sondern Dich richtig beraten und für Dich die optimale Lösung finden. Wir arbeiten nicht nach Schema F, sondern suchen für Dich ganz individuell und zu Deiner Person passend die optimalen Lösungen.

Warum ist das so?

Warum genau so? Weil jeder Mensch anders ist. Jeder hat andere Wünsche und Ziele, jeder steht an einem anderen Punkt in seinem Leben! Deine Wünsche und Ziele kannst Du am besten erreichen, wenn Du mit einem Ansprechpartner zusammen arbeitest, der den kompletten Überblick über Deine gesamten Finanzen hat. Du weißt, wie schwer Kommunikation unter Menschen ist. Der BauFi-Mensch sollte sich mit dem Versicherungsmenschen absprechen, was Sache ist und umgekehrt. Dein Investment-Berater sollte mit dem, der sich um Dein Girokonto kümmert harmonieren. Und wie geht das besser, als wenn das eine einzige Person macht?

Natürlich muss dazu auch die Qualität der Produkte passen. Was nutzt das alles, wenn Du keine vernünftigen Produkte von Deinem FAIRmögensberater bekommen würdest? Genau, nichts. Die Qualität der Produkte zeigt dir Dein FAIRmögensberater sicher gerne.
Dann muss natürlich auch Dein Berater die entsprechende Qualität haben. Der Service muss stimmen. Die Erreichbarkeit. Dein FAIRmögensberater muss Dir in einfachen Worten erklären können, was der Sachstand ist, wie die Produkte funktionieren.

Qualität von Beratern und Finanzprodukten

Wie misst man die Qualität der Produkte?

Meistens durch Ratings. Und man erlebt sie anhand des Services. Wie schnell etwas bearbeitet wird. Wie verbraucherfreundlich die AGB und AVB sind. Da man als Laie sowas oftmals schwer durchschaut, kann man sich anhand von Tests schlau machen. Oder Du fragst einfach, wie es bei anderen Kunden dieser Gesellschaft läuft bzw. gelaufen ist.

Die Qualität des Beraters kannst Du anhand seiner Qualifikationen und der Erfahrungen seiner Kunden erfahren. Liegen Beschwerden vor? Hat er alle Zulassungen, die er braucht?

Ein Versicherungsmensch hat die Qualifikation, über Versicherungen zu beraten. Ein Immobiliardarlehensfachmann vermittelt Baufinanzierungen und kennt sich damit aus und der Finanzanlagenfachmann. Der berät Dich hinsichtlich Finanzanlagen. Privatkredit und Bauspardarlehen? Bank? Internet? Wo wie was?
Auch dafür gibt es eine Zulassung.

Wie hätte ich es denn gerne? Vertreter oder Allfinanz-Berater?

Ich hätte gerne einen Berater, der gemäß der §34 c,d,f und i der Gewerbeordnung sein Gewerbe ausüben darf. Denn so ist sichergestellt, dass der Berater kompetent ist, dass er unter gewerberechtlicher Aufsicht steht, sich dauerhaft weiterbildet und auch zum Wohle des Kunden handelt.

Was bedeutet das alles für dich? Klingt sehr abstrakt. Ist aber ganz einfach, Du wirst sehen.
Nun, letztendlich heißt das, dass der Berater für seine Beratungen haftet, dass er eine Haftpflichtversicherung für den Fall der Fehlberatungen hat und dass er aufpassen muss, sonst verliert er seine Zulassungen, da er ja unter behördlicher Kontrolle steht. Er muss sehr viele Bedingungen erfüllen, um alle Zulassungen zu behalten. Da ist es nahezu ausgeschlossen, dass Du an ein schwarzes Schaf gerätst.
Tipp: Schau Dir die Homepage des Beraters an und such nach Bewertungen. Check mal in Google, ob Du da was über ihn findest. Google sortiert Fakebewertungen in der Regel aus, so dass Du das, was da steht, für bare Münze nehmen kannst.

Was ist Allfinanz?


Um zur Frage in der Überschrift zurück zu kommen:
Allfinanz ist, wenn Konzept den Preis schlägt.
Allfinanz ist, wenn eine Strategie Produkte schlägt.
Allfinanz ist, wenn Du Dir keine Sorgen machen musst, ob Dein Krankentagegeld rechtzeitig anläuft, weil die Krankenkasse das alles mit der Privaten Zusatzversicherung regelt.
Allfinanz ist, wenn Du Rabatte bei der Zusatzversicherung bekommst, weil Du die leistungsstärksten Tarife im Sachversicherungsmarkt hast.
Allfinanz ist, wenn Du die Ersparnis aus Deinen Energiekosten in Deine Alters- oder Pflegevorsorge stecken kannst.
Allfinanz ist, wenn Du jetzt schon den finanziellen Weg für Deine Kinder ebnen kannst.
Allfinanz ist, wenn Du trotz einer laufenden Baufinanzierung Altersvorsorge betreiben und genug Rücklagen bilden kannst.
Allfinanz ist letztendlich, wenn Du Deinem FAIRmögensberater vertrauen kannst, weil viele andere es auch tun.

Wenn Du jetzt neugierig auf das Thema Allfinanz geworden bist und wie das „live“ aussieht und sich anfühlt, dann vereinbare einen unverbindlichen Gesprächstermin. Gerne auch mit mir.

Die Kontaktdaten findest Du wie immer am Ende der Seite

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

Schulacker 8

66482 Zweibrücken

alexander@bruenisholz.com

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Finanzen für Beamte

Der Beamte. Viele wissen, dass da einiges anders ist, als bei den „normalen“ Arbeitnehmern, also den Angestellten und Arbeitern. Aber was genau?

Heute möchte ich mit einigen Gerüchten und Vorurteilen aufräumen, die Beamte und ihre Sicherungssysteme betreffen.

Einige denken, die zahlen ja keine Steuern, die kriegen alles geschenkt, usw. usw.. Ich zeige Dir in diesem Post, dass daran nicht alles wahr ist, dass das Beamtenleben nicht nur cool ist, wie man vielleicht glaubt.

Was ist beim Beamten denn überhaupt anders als beim Angestellten?

So einiges:

  1. Die Krankenversicherung
  2. Die Alterssicherung
  3. Die Arbeitskraftabsicherung
  4. Eventuell die Haftpflichtversicherung

Beginnen wir mit der Krankenversicherung.

Je nach Dienstherrn haben Beamte Anspruch auf einen bestimmten Prozentsatz an Beihilfe in der Krankenversicherung und unterliegen nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung.

So hat z.B. die Bundespolizei genau wie die Bundeswehr freie Heilfürsorge, d.h. sie müssen sich gar nicht selbst versichern, sämtliche Krankheitskosten trägt der Beihilfeträger, in diesem Fall der Bund.

Landesbeamte haben in der Regel einen Beihilfesatz von 50%, d.h. sie müssen noch 50% der Kosten absichern. Die, die es gesundheitlich können, machen das in der Regel über eine private Krankenversicherung.

Dies ist in der Regel viel günstiger als die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung, da ja nur 50% abgesichert werden müssen.

Kinder haben meistens 70-80% Beihilfe, je nach Bundesland.

Was jedoch alle absichern müssen, ist die Pflegepflichtversicherung, auch die Beamten mit freier Heilfürsorge wie Bundeswehr und Bundespolizei.

Dies verbindet man meistens mit dem Abschluss einer Anwartschaft, gerade bei der Bundeswehr, da ja doch die wenigsten Berufssoldaten werden und irgendwann eine Beamtenstelle bei einem Land als Beihilfeträger und Dienstherrn bekommen. Der Vorteil einer Anwartschaft ist, dass man sich den Gesundheitszustand zum Abschluss sichert und sich keiner erneuten Gesundheitsprüfung unterziehen muss.

Hast Du Fragen zur Beihilfe oder zum Thema Krankenversicherung für Beamte? Dann schreib mir doch einfach: alexander@bruenisholz.com

Thema Nummer 2 ist die Alterssicherung für Beamte.

Beamte erhalten nach ihrem Erwerbsleben keine Rente, sondern eine Pension. Diese staffelt sich nach Ihrem Entgelt in der Dienstzeit und der Anzahl an Dienstjahren.
Maximal sind dies ca. 71% der letzen Dienstbezüge. Diese Marke ist erreicht, wenn der Beamte 40 Jahre im Dienst war.

Das klingt jetzt erstmal viel. Zudem der Beamte in seinem Erwerbsleben keine Abzüge für die Altersversorgung hat, im Gegensatz zum Angestellten oder Arbeiter, der gemeinsam mit seinem Arbeitgeber einen Rentenversicherungsbeitrag von momentan 18,6 % seines Bruttos zahlt.

Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass von der Pension noch die Beiträge für die private Krankenversicherung gezahlt werden müssen. Diese sind oftmals nicht unerheblich und doch mehr als der Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung der Rentner.

Die durchschnittliche Pension eines Beamten liegt bei 2.570 €, die durchschnittliche Rente eines sozialversicherungspflichten Angestellten bei 984 €.

Woher kommt das? Unter den Beamten gibt es in der Regel keinen Niedriglohnsektor. 80% aller Beamten haben studiert. Akademiker verdienen normalerweise mehr als Nicht-Akademiker. (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel!)

Ist das fair? Das weiß ich nicht, es ist auch nicht meine Aufgabe, dies jetzt sozialpolitisch aufzuarbeiten und zu beurteilen. Ich möchte nur die Fakten darstellen.

3. Die Arbeitskraftabsicherung für Beamte.

Sowohl „gesetzlich“ als auch privat fällt die Arbeitskraftabsicherung anders aus als bei den sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern.

Für die Arbeitnehmer gibt es die Rente bei Erwerbsminderung und die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Bei Beamten gibt es die sogenannte Dienstunfähigkeit. Eine private Versicherung sollte die „Dienstunfähigkeitsklausel“ (DU) enthalten.

Dienstunfähigkeit bedeutet, dass man aufgrund seines Gesundheitszustandes nicht mehr in der Lage ist, seine Dienstpflicht zu erfüllen. Sollte dies der Fall sein, wird man als Beamter in den Ruhestand versetzt. Die Bezüge, die man dann erhält, richten sich nach Salär und Dienstzeit, betragen jedoch wenigstens die sogenannte Mindestpension.

Diese beträgt momentan amtsunabhängig 65% der letzten Bezüge, bei einem Dienstunfall 66,67% der letzten Bezüge.

Für genaue Details Deiner Situation besprichst Du Dich am besten mit dem Berater Deines Vertrauens.

Wichtig ist, dass Du erkennt, dass Du auch als Beamter in diesem Bereich etwas für Deine Vorsorge tun solltest.

4. Kommen wir zum Abschluss zu dem Thema Haftpflicht, genau genommen zur Diensthaftpflicht.

Diese ist nötig, da Du als Beamter für Schäden, die Du in Deinem Dienst verursachst haftbar gemacht werden kannst. Dies gilt sowohl für Schäden, die Du den „Kunden“ als auch für die, die Du Deinem Dienstherren zufügst.

Rechtliche Grundlage:

Grundlage der Haftung:

§ 78 Abs. 1 Bundesbeamtengesetz: „Verletzt ein Beamter vorsätzlich oder grob fahrlässig die ihm obliegenden Pflichten, so hat er dem Dienstherrn, dessen Aufgaben er wahrgenommen hat, den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Haben mehrere Beamtem gemeinsam den Schaden verursacht, so haften sie als Gesamtschuldner.“

§ 839 Abs. 1 BGB:
 „Verletzt ein Beamter vorsätzlich oder fahrlässig die ihm einem Dritten gegenüber obliegende Amtspflicht, so hat er dem Dritten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Fällt dem Beamten nur Fahrlässigkeit zur Last, so kann er nur dann in Anspruch genommen werden, wenn der Verletzte nicht auf andere Weise Ersatz zu erlangen vermag.“

Daraus geht hervor, dass die Privathaftpflicht das nicht abdeckt, sondern dass Du eine spezielle Deckung brauchst.

Dies gilt im Übrigen nicht nur für Beamte, sondern auch für Angestellte des öffentlichen Dienstes.

Vielen ist das gar nicht bewusst, von daher bitte informier Dich, ob Deine Haftpflicht das Thema „Diensthaftung“ mit einschließt. Wenn nicht, sprich mit Deinem Berater, damit Du da abgesichert bist und Dir keine Sorgen machen musst.

Alexander Brünisholz

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In Rente – und jetzt?

Irgendwann kommt für alle Arbeitnehmer und auch die meisten Selbstständigen der Tag, an dem die Arbeit Arbeit ist und man sich zur Ruhe setzt bzw. in Rente geht.

Viele freuen sich auf diesen Tag, die Rente, die Pension, den Ruhestand.

Egal wie man es nennt, es ist die wohlverdiente Phase nach dem Erwerbsleben, in der man hoffentlich zur Ruhe kommt, das Leben genießen kann und unbeschwert und stressfrei leben sollte.

Wenn sich auch von jetzt auf gleich vieles ändert, eins bleibt dennoch gleich.

Auch im Rentenalter braucht man gewisse Finanzprodukte, die Dir das Leben erleichtern sollen und können.

Welche das sind, und wie Du mit den bisherigen verfahren solltest, darüber will ich Dich jetzt informieren.

Was Du weiterhin brauchst, sind die so genannten Sachversicherungen, allerdings teilweise in geänderter Form.

Haftpflicht, Hausrat, Glas und Unfallversicherung, da ändert sich nix dran. Die Unfallversicherung wird sogar immer wichtiger, da laut Statistik die Unfallgefahr im Alter deutlich zunimmt.

Die Rechtsschutz brauchst Du auch noch, aber da kannst und solltest Du den Arbeitsrechtsschutz ausschließen, da Du den nicht mehr brauchst. Du bist ja schließlich nicht mehr berufstätig.

KFZ bleibt ebenfalls wie es ist, da ändert sich nix dran. Außer: Fahrleistung überprüfen, vielleicht kannst Du die reduzieren.

Die Altersvorsorge ist ebenfalls weg, da Du das Alter für die die gedacht ist, erreicht hast. Allerdings bleibt die Frage: Wie lässt Du Dir die Leistung auszahlen? Welche Produkte sind das, die da zur Auszahlung kommen.

Sprich bitte mit Deinem Berater darüber.

Berufsunfähigkeit oder Grundfähigkeit? Enden in der Regel mit dem Renteneintrittsalter. Da wird in der Hinsicht auch nichts Neues mehr abgeschlossen, da viel viel viel zu teuer und teilweise auch nicht mehr abschließbar.

Krankenzusatzversicherungen: Hier muss man etwas genauer hinschauen:

Krankentagegeld brauchst Du nicht mehr, Du kannst ja nicht mehr arbeitsunfähig geschrieben werden. Deine Rente bekommst Du ja ohnehin. Ob Du krank bist oder nicht.

Zahnzusatz, Krankenhaus, oder Ambulante Zusatzversicherungen solltest Du auf jeden Fall behalten, da die Wahrscheinlichkeit für Leistungen mit zunehmendem Alter immer höher wird.

Was Du hingegen auf jeden Fall spätestens jetzt in Betracht ziehen solltest, ist eine Pflegeversicherung. Denn ab Mitte 70 nimmt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Du Pflegefall wirst, exorbitant zu

Spätestens im Rentenalter solltest Du auch Deine Strategie der Geldanlage ändern. Von Rendite und Zuwachs auf Vermögenserhalt. Sprich, das Risiko minimieren, das Geld verfügbar machen, etc. Lass Dich dann bitte entsprechend von jemandem mit einer Erlaubnis dafür beraten.

Evtl. solltest Du über eine Sterbegeldversicherung nachdenken.
Ohne pietätlos zu sein, ist es für wirklich wichtig zu wissen, dass die Erben mit den Kosten der Bestattung nicht belastet werden sollen. Wenn Dir das egal ist, dann ist auch vollkommen in Ordnung. Du solltest da aber wirklich mit Deinem Berater sprechen, um alles Notwendige in die Wege zu leiten.

Du merkst also, dass jede Lebensphase eine individuelle Finanz- und Vermögensplanung erfordert.

Ich werde künftig mehrere dieser Szenarien schildern. Über Dein Feedback freue ich mich natürlich immer wieder.

Bleib bitte gesund, pass auf Dich auf.

Alexander Brünisholz

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Alternativen zur BU

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist bekanntlich eine der wichtigsten Absicherungskomponenten, die es auf dem Markt gibt. Denn nicht immer ist das Leben fair oder planbar und Unglücke kommen schneller, als einem lieb ist.

Nicht jeder kann einfach eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen

Für einige von uns ist es allerdings schwierig bis unmöglich, eine passende Berufsunfähigkeitsversicherung vernünftig abzuschließen. Denn auch die Versicherungsunternehmen schauen sehr genau darauf, wer eine solche Versicherung abschließen möchte. Bist Du bereits in einem gesetzteren Alter oder arbeitest Du sogar in einem Beruf, wird diese Absicherung sehr teuer. Hast Du bestimmte Vorerkrankungen, führen die oftmals zur direkten Ablehnung.

Die Höhe der BU-Rente muss Deinem Leben angemessen sein

Die BU-Rente muss eine angemessene Höhe haben, sonst brauch ich keine. Ich brauche keine Monatsrente von 800 € abzuschließen, wenn ich ein Netto von 2.000 € habe. Allerdings ist es ebenso widersinnig eine monatliche Prämie von 200-250 € zu zahlen, wenn ich die erwähnten 2.000 € Netto habe, dazu noch eine Familie (mit)ernähren muss, eine Hausfinanzierung trage, usw. Das bedeutet, dass ich viel Zeit investieren muss, um eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden, welche exakt zu mir und zu meinen Ansprüchen passt. Einfache Vergleiche, beispielsweise über Webseiten, bilden immer nur den Durchschnitt ab. Deshalb meine Empfehlung, sprich mit einem Berater Deines Vertrauens.

Versteh mich nicht falsch. Ich bin keinesfalls jemand, der gegen eine BU ist, im Gegenteil! Aber manchmal ist sie für den jeweiligen Geldbeutel leider das nicht passende Produkt.

Die BU ist (je nach Gesellschaft und Tarif) ein absolutes Premium-Produkt.

Premium Produkte kosten nun mal mehr als Nicht-Premium. Nicht jeder kann sich die Premium-Produkte immer leisten, so Schade das auch ist.

Deine Gesundheitsgeschichte als Ausschlusskriterium

Ebenfalls dagegen sprechen kann, wie bereits angedeutet, Dein Gesundheitszustand. Es gibt Diagnosen, die den Abschluss einer BU unmöglich machen. Manche Alternative ist dagegen durchaus noch abschließbar. Und vielleicht trifft das ja auch auf Dich zu? Keine Versicherung wird sich einen Versicherungsnehmer ins Haus holen, bei dessen Krankengeschichte genau abzusehen ist, dass eine Berufsunfähigkeit droht. Und alle Versicherungen prüfen genau, wie es um Deinen Gesundheitszustand steht. Spätestens dann, wenn die BU eintritt und Du die Leistungen der Versicherung in Anspruch nehmen möchtest. Daher können Alternativen in solchen Situationen eine wichtigere Rolle spielen, als Du es vielleicht ahnst.

Diese Alternativen sollten aber wirklich nur dann in Betracht gezogen werden, wenn der Abschluss einer BU wirklich zu teuer oder wie eben erwähnt aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist.

Welche Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es denn?

Wenn also eventuell die BU für Dich nicht in Frage kommt, solltest Du Dich in jedem Fall um Alternativen bemühen. Auf dem deutschen Markt sind das die Auf dem deutschen Markt sind das die Schwere-Krankenheiten-Vorsorge und die Grundfähigkeitsabsicherung

Beide Varianten sind in Deutschland zwar anerkannt, aber noch nicht lange am Markt etabliert und bei vielen Menschen noch nicht angekommen. Denn beide Versicherungen kommen aus dem angelsächsischen und dem skandinavischen Raum und sind dort viel häufiger im Einsatz.

Für Deutschland bedeutet dies, dass Du diese Versicherungen zwar abschließen kannst, allerdings deutlich weniger Gesellschaften diese Möglichkeiten anbieten als es beispielsweise bei der klassischen BU der Fall ist.

Die Schwere-Krankheiten-Versicherung im Detail

Die Schwere Krankheiten Versicherung, auch Dread-Disease-Police genannt, leistet, wenn eine von vorher fest definitiven Krankheiten eintritt und Du diese 4 Wochen überlebst. Ich weiß, dass das makaber klingt, aber ist leider so.

Bei dieser Art der Versicherung wird eine feste Summe an Dich gezahlt, keine monatliche Rente. Diese ist dafür gedacht, Dir das Leben zu finanzieren bis Du wieder gesund bist oder um Kosten zu decken, die aufkommen können und sehr hoch sind. Die gängigsten Krankheiten, bei denen diese Police leistet sind: Krebs, Schlaganfall und Herzinfarkt. 80% aller Leistungsfälle in dieser Segment kommen aus diesen 3 Krankheiten.

Es sind auch 3 Krankheiten, vor denen die Deutschen mit am meisten Angst haben. Eine weitere ist übrigens Demenz. Vor den finanziellen Folgen der Demenz kannst Du Dich ja aber mit der Pflegeversicherung schützen.

Es gibt Versicherer, die weitaus mehr Krankheiten einschließen. Was für Dich das Richtige ist, kannst letztendlich nur Du entscheiden.

Die Gesundheitsfragen richten sich in der Regel nach denen in der Risiko-Lebensversicherung.

Die Summen, die man hier abschließt liegen meistens zwischen 20.000 und 200.000 €. Je nach Geldbeutel und Bedarf. Solltest Du Dich für diese Absicherung interessieren, dann erarbeite am besten mit einem Berater Deines Vertrauens die passende Versicherungssumme für Dich. Dabei gilt es, die unterschiedlichen Faktoren zu berücksichtigen, welche man als Laie meist kaum auf dem Schirm hat. Die Erfahrung aus dem skandinavischen und angelsächsischen Raum zeigt, dass die Versicherungssummen ohne einen Fachberater falsch und häufig zu niedrig angesetzt werden.

Die Grundfähigkeitsversicherung im Detail

Diese Versicherung wird analog der BU mit einer monatlichen Rente als Leistung abgeschlossen. Diese Rente sollte hoch genug sein, dass sie als einziges Einkommen ausreicht. Besprich das mit Deinem Berater. Denn, dass Du Leistungen aus der Grundfähigkeitsversicherung erhältst bedeutet nicht, dass Du erwerbsgemindert bist. Erwerbsminderung ist hier erklärt.

Was ist eine Grundfähigkeit und wie funktioniert das?

Zu den Grundfähigkeiten gehören folgende Tätigkeiten:

  • Sehen
  • Hören
  • Sprechen
  • Gehen
  • Eine (!) Hand gebrauchen
  • Einen Arm gebrauchen
  • Knien und bücken
  • Heben und tragen

Solltest Du eine dieser Fähigkeiten nicht mehr ausüben können, erhältst Du die vereinbarte Rente solange dies der Fall ist, jedoch maximal bis zum Ende der Versicherungsdauer.

Solltest Du diese Absicherung aus finanziellen Gründen der BU vorziehen und sich Deine finanzielle Situation verbessern, hast Du bei verschiedenen Ereignissen die Möglichkeit, diese Police ohne Gesundheitsfragen in eine BU umzutauschen.

Allerdings gilt dies nur, wenn Dein Gesundheitszustand bei Abschluss auch den Abschluss einer BU möglich gemacht hätte.

Wie Du jetzt ganz richtig vermutest, kannst Du die Grundfähigkeit auch dann abschließen, wenn Du keine BU bekommen würdest.

Dies gilt vor allem bei dem Thema „Psyche“. Eine Behandlung der Psyche in den letzten 5 Jahren ist ein K.O.-Kriterium für die BU.

Bei der Grundfähigkeit hingegen nicht, da die Psyche nicht versichert ist.

Die Grundfähigkeitsversicherung ist eine Lösung für alle, die aus Gründen der Psyche keine BU bekommen.

Es ist keine 1A-Lösung wie die BU, aber es ist eine sehr gute Lösung für die Absicherung der Arbeitskraft.

Kleines Fazit

Die Psyche ist mittlerweile die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit. Nahezu 30-35% aller Fälle beruhen auf Krankheiten der Psyche.

Daher ist natürlich auch die Prämie der Grundfähigkeitsversicherung weitaus geringer als die für die Berufsunfähigkeit.

Die Grundfähigkeit kann auch von und für Schüler abgeschlossen werden, die noch nicht wissen, was sie werden wollen. Oder von Azubis, die sich noch keine BU leisten können oder wollen, aber dennoch schon einen vernünftigen Versicherungsschutz wollen.

Solltest Du Fragen zu diesem Produkt haben oder Dir irgendetwas unklar sein, zögere nicht, mich anzusprechen.

Das gleiche gilt natürlich auch für alle anderen Produkte, Ideen, Ansätze, etc.

Die Kontaktmöglichkeiten findest Du am Ende dieses Artikels.

Bleib gesund und pass auf Dich auf!

Dein

Alexander Brünisholz

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Azubi in der Ausbildung- Und jetzt?!

Du bist gerade fertig mit der Schule. Was jetzt? Weiter Schule? Studium? Ausbildung?

Du hast Dich entschlossen eine Ausbildung zu machen.

Je nach Deiner Situation gibt es verschiedene Finanzprodukte und Absicherungen, die für Dich wichtig sind.

Ich gehe aber erst auf die ein, die bei allen identisch sind.

Gesetzliche Krankenversicherung

Die ist Pflicht. Da kommst Du auch nicht drumrum. Das ist auch gut so.

Du kannst Dir aus den über 100 Kassen in Deutschland eine aussuchen, die Dir sympathisch ist bzw. die du für Dich am besten findest. Meistens ist es erstmal die Kasse der Eltern, da man da oftmals lange mitversichert war, die eventuellen Ansprechpartner kennt, etc. Oder Du lässt Dich auch da beraten. Aber am besten vor dem Beginn Deiner Ausbildung, denn wenn Du Dich erstmal für eine Kasse entschieden hast, dann bist Du 18 Monate an diese Entscheidung gebunden. Im Falle eines Wahltarifes (hat man aber fast nie) sogar 36 Monate, also 3 Jahre.
Komplett kündigen kannst Du die gesetzliche Krankenversicherung nicht, Du kannst nur wechseln. Nach Ablauf der Bindungsfrist bist Du nach der Kündigung bei Deiner alten Kasse noch 2 volle Monate an diese gebunden.
Außerdem muss Deine neue Kasse Dir eine Kündigungsbestätigung zukommen lassen. Diese musst Du bei der neuen einreichen, damit sie Dich aufnehmen kann und darf.

Die Ausnahme sind die Beamtenanwärter, die sich privat versichern können/müssen/dürfen, da je nach Beihilfeträger (Land oder Bund) ein bestimmter Prozentsatz der Leistungen von der Beihilfe des Landes oder Bundes kommt.

Der Bund ist für Zoll, Bundespolizei und die Bundesverwaltung, also Ministerien usw. zuständig.

Für die Landespolizei und Verwaltung auf Länder- und Kommunalebene sind die jeweiligen Bundesländer zuständig.

Bei Beamten ist die Wahl der Krankenkasse bzw. des Versicherers nicht ganz so einfach, da mehr beachtet werden muss. Gesundheitszustand, Erstattungssätze der Beihilfe, unterschiedliche Leistungen der Tarife und Gesellschaften. Bitte lass Dich da von einem FAIRmögensberater beraten und unterstützen.

Girokonto

Dann das Girokonto, sofern Du noch kein richtiges hast oder mit Deiner aktuellen Bank nicht so ganz zufrieden bist. Auch da gibt es Möglichkeiten, sich beraten zu lassen. Du kannst hier klicken, um etwas über Girokonten zu erfahren. Man kann sogar bei der Wahl des Kontos einiges falsch oder richtig machen.

Als eine der wichtigsten Absicherungen, auch und gerade für Azubis, ist die Berufsunfähigkeitsabsicherung. Warum und wieso, das habe ich in diesem Artikel zusammengefasst. Hier gilt noch mehr als bei allen anderen Sparten: Lass Dich beraten, denn eine falsche Entscheidung in diesem Bereich kann sehr gravierende Folgen haben.

Krankenzusatzversicherung

Und auch als Azubi solltest Du den Bereich Krankenzusatzversicherung nicht vernachlässigen. Insbesondere das Thema Krankengeld (Lohnfortzahlung) ist da wichtig. Denn, wie wir wissen, ab dem 43. Tag zahlt die Krankenkasse. Und ab dann fehlen Dir 25-30% Deines Einkommens. Das muss ja nicht sein. Da gibt’s sehr kostengünstige Lösungen. Sprich mal mit Deinem Berater.

Auch bei den anderen Krankenzusatztarifen gibt es spezielle für Auszubildende oder Studenten. Meistens kosten die dann nur die Hälfte der regulären Prämie. Nach Ende der Ausbildung wird dann auf die reguläre Prämie umgestellt.

Auch die Details zu diesen Produkten habe ich in einem separaten Post zusammen gestellt.

Altersvorsorge

Ergänzend zu den bisherigen Produkten empfehle ich Dir auch immer einen Start in die private Altersvorsorge mit einer Deinem Einkommen angepassten Riester-Rente.

Warum? Weil Du in der Ausbildung sehr geringe Eigenbeiträge hast, aber 175 € Zulage pro Jahr bekommst. Steuerlich hat das kaum bis keine Auswirkungen, da Du je nach Höhe Deiner Ausbildungsvergütung ja auch keine bis kaum Steuern zahlst. So kannst Du mit einem kleinen Beitrag schon in der Ausbildung den Grundstock für Deine Altersvorsorge legen. Und Du sicherst Dir die aktuellen Rententabellen und Garantien. Mehr zu Riester findest Du hier.

Vermögenswirksame Leistungen

Sofern Deine Firma Dir Vermögenswirksame Leistungen bietet, solltest Du die auf jeden Fall nutzen. Denn das ist geschenktes Geld, das Dir als Grundlage zum Vermögensaufbau dienen kann. Ob Du einen Bausparvertrag oder einen Fondssparplan abschließt, das hängt von Dir und deinen Plänen ab. Über die Prämien beim Bausparen habe ich hier geschrieben, die bei den Fonds sind ähnlich!

Sachversicherungen

Solltest Du auch schon ausgezogen und mit Deinem Partner zusammenleben oder in einer WG, dann sind auch die Sachversicherungen für Dich wichtig: Hausrat, Rechtsschutz, usw.
Die private Haftpflicht hingegen brauchst Du erst selbst, wenn Du Deine Erstausbildung beendet hast und nicht mehr zu Hause wohnst! Das hängt auch von der Gesellschaft ab.

Rücklagen

Und letztendlich solltest Du Dir ein wenig Geld auf die Seite packen, damit Du Rücklagen hast und nicht für jede größere Anschaffung oder Reparatur einen Kredit brauchst. Was man da am besten macht, das kann man nicht pauschal sagen, sondern bedarf eines Gesprächs mit Deinem Berater.

Wie Du das alles schaffst trotz kleiner Ausbildungsvergütung, das erklärt Dir und Deinen Eltern Dein FAIRmögensberater.

Um einen (Online-) Termin zu vereinbaren, nutze einfach Kontaktformulare oder ruf ihn an!

Ich hoffe, ich konnte Dir Einblicke geben, was für den Start in das Berufsleben wichtig ist.

Wenn Du Fragen hast oder mich kontaktieren möchtest, keine Scheu!

Bis dahin, bleib gesund und pass auf Dich auf!

Dein

Alexander Brünisholz

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Girokonto und Kreditkarte

Girokonto

Das am häufigsten benutzte Finanzprodukt ist das Girokonto.

Eigentlich hat jeder mindestens eins. Viele bei der lokalen Sparkasse oder Genossenschaftsbank (Volks- und Raiffeisenbanken), vor allem in ländlichen Gegenden.

Als Kind hattest Du vielleicht ein Taschengeldkonto. Das kostet nix, Du kannst kleine Mengen Geld abheben. Und bekommst coole Comicheftchen und am 31. Oktober gibts was geschenkt (Weltspartag).

Ja. Das war einmal. Heute siehts anders aus. Es gibt Banken, die nehmen 3-5 € Grundgebühr, erlassen Dir einen Euro, wenn Du Onlinebanking machst, nehmen dafür aber 5 Cent für jede Überweisung und jede Lastschrift. Also über Onlinebanking. Bei beleghaften Buchungen (also die, die Du am Schalter abgibst) zahlst Du mindestens 1,50 € pro Überweisung.

Andere Banken nehmen 8-10 € monatlich, dafür hast Du quasi eine Flatrate.

EC Karte, Buchungen (beleglos), Geld abheben, usw. Toll, oder?

Der Service und die Filialdichte werden dafür immer weniger.

Allerdings gibt es auch die Banken, bei denen Du nichts fürs Konto zahlst. Vorausgesetzt wird in der Regel lediglich ein gewisser Geldeingang und die Nutzung als Gehaltskonto.

Brauchst Du eine Bankfiliale? Wenn nein, dann schau Dich doch nach einer Direktbank um. Überweisungen machst Du ja in der Regel per Onlinebanking und Bargeld gibt es ja mittlerweile in allen möglichen Supermärkten und Tankstellen.

Es gibt allerdings eine Situation, in der eine Filiale oder zumindest ein Geldautomat mit Einzahlfunktion durchaus sinnvoll ist:

Wenn Du Trinkgeld bekommst, weil Du in der Gastronomie arbeitest oder sonst wie viel Bargeld bekommst und das dann auf Dein Konto einzahlen willst.

Ansonsten braucht eigentlich fast niemand mehr eine Bankfiliale.

P-Konto

Interessant und durchaus wichtig zu wissen ist, dass Du Dein Girokonto in ein pfändungssicheres Konto (P-Konto) umwandeln kannst.

Dadurch kann im Falle eines Falles dein Konto bis zu einem Guthaben von ca. 1.178 € nicht gepfändet werden. Das sichert Dir in einem finanziellen Notfall das Überleben. Allerdings ist ein P-Konto sehr teuer und verbessert Dein Standing und Rating bei der Bank absolut nicht, im Gegenteil. Dadurch wirst Du eher stigmatisiert.

Solltest Du also KEINE Probleme finanzieller Natur haben, sondern alles in Ordnung sein, empfehle ich Dir keinesfalls ein P-Konto.

Guthabensverzinsung beim Girokonto

Interessant ist auch eine Guthabensverzinsung. Auch wenn sie nicht hoch ist, Minizinsen sind besser als keine Zinsen.

Apropos Zinsen: Wie hoch ist der Zinssatz bei Deinem Dispo bzw. Dein Überziehungszinssatz?

Der Dispo ist der teuerste Kredit, den es gibt. Solltest Du dauerhaft im Dispo sein, denk mal drüber nach, ob ein Privatkredit für Dich nicht Sinn machen würde?! Folge dem Link, um einfach mehr darüber zu erfahren.

Du musst einfach entscheiden, was bei einem Girokonto wichtig für Dich ist. Schau Dich da einfach im Netz um oder sprich mit einem FAIRmögensberater, die haben nämlich meistens gute Ideen.

Zum Thema Kreditkarten.

Da gibt es auch viele verschiedene Möglichkeiten.

Generell solltest Du Dich entscheiden, ob Du die Kreditkarte bei Deiner Hausbank willst oder doch bei einem externen Dienstleister.

Beispiele für externe Dienstleister sind American Express und Barclays Card.

Deswegen wirst Du diese beiden Anbieter auch nie als Kreditkarte bei Deiner Bank bekommen.

Die Banken kooperieren mit VISA und Mastercard.

Daher sind auch oftmals sowohl die Gebühren als auch die Zusatzleistungen höher. Welche Du brauchst, was sinnvoll ist, usw., das weißt nur Du.

Eine Kreditkarte zu haben ist oftmals sinnvoll, gerade, wenn man im außereuropäischen Ausland ist oder für diverse Anbieter von Onlineshops.

Auch hier gilt es, auf Gebühren, eventuelle Limits, Akzeptanzstellen und eventuelle Ratenzahlungen zu achten. Hierfür ist aber auch wiederum der Zins sehr hoch, ähnlich wie beim Dispo.

Zusammenfassend soll der Artikel Dich darauf aufmerksam machen und sensibilieren, dass es verschiedene Angebote gibt und nicht immer die lokale Sparkasse oder Volksbank das Richtige für dich ist.

Auch bei Fragen zum Thema Zahlungsverkehr, Girokonto, etc. kannst Du mich gern kontaktieren und mich fragen, was Dich interessiert.

Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

Schulacker 8

66482 Zweibrücken

alexander@bruenisholz.com

06332-9077480

WhatsApp: 0179-4862792

www.facebook.com/alexander.bruenisholz

http://vermoegensberatung.bruenisholz.com

Termin buchen: http://termine.bruenisholz.com

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Immobilienfinanzierung – Das Buch mit 7 Siegeln

Bedeutung der Immobilie

Die größte Investition des Lebens machst Du in aller Regel genau einmal – Deine hoffentlich Traum – Immobilie.

Keine andere Investition oder Anschaffung ist mit soviel Herzblut und soviel Emotion verbunden wie Dein Haus oder Deine Wohnung.

Ob Du eine Bestands-Immobilie kaufst oder ob Du Dir ein Grundstück kaufst und Dein Traumhaus selbst baust bzw. bauen lässt, Dein Zuhause ist wichtig. Und es ist wichtig, dabei möglichst wenig Fehler zu machen.

Dabei soll Dir dieser Post ein bisschen helfen. Dir Impulse geben, Anstöße.

Ganz wichtig bei dem Thema Immobilie ist es, dass Du wenig Schnellschüsse machst, dass Du direkt alles unterschreibst und zusagst.

Ich werde Dir den Ablauf einer Immobilienfinanzierung bzw. des Erwerbs einer Immobilie schildern. Worauf zu achten ist, was es da alles zu tun gibt, etc.

Was dieser Artikel Dir nicht ersetzen will, kann und darf ist die Begleitung eines Finanzdienstleisters bei Deiner Finanzierung. Dazu bedarf es intensiver Gespräch mit Analysen, Datenerfassung, Unterlagensammlungen usw. Gerne kannst Du aber mit mir einen unverbindlichen Gesprächstermin vereinbaren, wenn Du daran Interesse hast.

high angle shot of suburban neighborhood
Photo by David McBee on Pexels.com

Ganz am Anfang dieses Prozesses steht die Entscheidung, Wohneigentum erwerben zu wollen.

Kaufen oder bauen?

Anschließend entscheidest Du Dich bzw. meistens ja doch eher Ihr Euch, ob Ihr kaufen oder bauen wollt.

Vom finanziellen Aufwand her hält sich das meistens die Waage. Dabei ist natürlich entscheidend, in welcher Gegend Du wohnen möchtest. Die Immobilien- bzw. Grundstückspreise unterscheiden sich von Region zu Region erheblich. So kann eine Eigentumswohnung 60.000 Euro kosten oder 1 Million.

Damit sind wir bei einer entscheidenden Variablen direkt am Anfang angelangt:

Dein Budget für die Immobilie

Dieses setzt sich aus Deinem/Eurem Einkommen, Eurem Eigenkapital und evtl. vorhandenen Vermögenswerten zusammen.

Lass Dich da von Banken oder einem Vermögensberater oder Makler beraten. Klär vorab, wieviel Du finanzieren kannst, um vor unangenehmen Überraschungen gefeit zu sein.
Es ist so unglaublich enttäuschend, sein Traumhaus zu sehen, oder zu konfigurieren und dann zu merken, dass Du Dir das nicht leisten kannst.

Wenn das Budget steht, schau neben den Anschaffungs- bzw. Baukosten noch auf die Baunebenkosten.

Dazu zählt die Grunderwerbssteuer, eine eventuelle Maklercourtage, Notarkosten, Erschließungskosten, Architektenkosten, Möbel, Küchengeräte, andere Elektrogeräte, usw usw.

Grob gerechnet, betragen diese Kosten zwischen 8 und 15% vom Kaufpreis bzw. der Bausumme. Es wäre gut, wenn diese Gelder bereits als Eigenkapital zur Verfügung stünden bzw. wenn diese nicht mitfinanziert werden müssen.

Bei der Kostenaufstellung wird oft vergessen, dass ein Teil der Arbeiten selbst gemacht werden kann, diese Kosten brauchen dann nicht finanziert zu werden.

Dies kann für die Kondition durchaus Relevanz haben, da sich die auch über den Beleihungsauslauf entscheidet.

Beleihungsauslauf der Immobilie

Beleihungs…was?

Der Beleihungsauslauf berechnet sich aus Beleihungswert (das ist der Wert, der mit höchster Wahrscheinlichkeit zurückgezahlt werden kann) und dem Darlehensbetrag.

Der Beleihungswert ist oftmals die Obergrenze, die eine Bank für eine bestimmte Immobilie zur Verfügung stellt.

Der Beleihungsauslauf wird in Prozent ausgedrückt. Je geringer der Beleihungsauslauf ist, desto besser ist der Zins für die Finanzierung, da alles über 1A für die Bank ein höheres Risiko darstellt und es deswegen einen Risikozuschlag beim Zins gibt.

red toy house placed on table with pile of coins
Photo by bongkarn thanyakij on Pexels.com

Die drei Grenzen beim Beleihungsauslauf der Immobilie

Die 1A-Kondition bekommt man bei Beleihungsausläufen bis zu 60%, die nächste (1B) bis 80%. Dafür benötigt man natürlich das entsprechende Eigenkapital.

Natürlich gibt es auch Banken, die 100% oder mehr finanzieren, wenn Dein Einkommen und Dein Alter bzw. die Restlaufzeit das ermöglichen.

Einkommen ist ja klar. Aber wieso das Alter?
Ganz einfach. Eine Immobilienfinanzierung wird oftmals nicht länger als bis zum Rentenbeginn begleitet. Salopp: Bis zum Rentenbeginn muss die Finanzierung fertig sein. Die Laufzeit hat also Einfluß auf die Tilgung und damit auf die Rate. Und die musst Du Dir einfach leisten können.

Und jetzt schaust Du Dir mal Deine letzte Renteninformation an, die Du bekommen hast. Alles klar? Denke mal schon, oder?

Apropos Rate. Wie setzt sich die zusammen?

Beim Annuitätendarlehen (was die verbreitetste Finanzierungsart ist), aus Zins und Tilgung.
Der Tilgungssatz wird zu Beginn der Finanzierung für die Dauer der Zinsfestschreibung festgelegt. Momentan werden mindestens 2% der anfänglichen Darlehenssumme als jährliche Tilgung verlangt. Was heißt das genau?

Angenommen Du finanzierst 200.000 €. zu 1,5 % Darlehenszinsen und mit einer Tilgung von 2%, dann zahlst Du pro Jahr eine Annuität von 3,5% der Finanzierungssumme von 200.00 €.

Wie Du schnell ausgerechnet hast, sind das 7.000 €.Wenn Du das durch 12 teilst kommst Du auf eine monatliche Rate von 583,33 €.

Davon zahlst Du aber nur in der allerersten Rate Zinsen auf 200.000 Euro, da sich mit jeder Rate die Zinsen verringern und die Tilgung erhöht. In der ersten Rate tilgst du 333,33 und zahlst 250 € Zinsen. Da Du ja nur auf die Restschuld Deine Zinsen zahlst, Deine Rate ja aber gleich bleibt, tilgst Du jeden Monat ein klein bisschen mehr von Deinem Darlehen.

Ich hoffe, ich konnte Dir das verständlich erklären, da das viele nicht wissen.

Zinsbindung

Die Zinsbindung wird ebenfalls am Anfang der Finanzierung festgelegt. Standard sind 10 Jahre. Wenn diese endet und keine neue Zinsbindung vereinbart wird, ist der Zins variabel. Dies kommt aber selten vor.

Nach diesen 10 Jahren werden die Konditionen neu vereinbart. Das Prozedere ist in der Regel das gleiche wie beim ersten Mal. Allerdings vereinfach für Dich als Darlehensnehmer, da die finanzierende Bank Dich ja kennt und sie vieles besser und einfacher einschätzen kann.

Du kannst aber auch die Bank wechseln. Dann läuft alles wie bei der Anfangsfinanzierung ab.

Du als Darlehensnehmer hast das Recht nach 10 Jahren mit einer Frist von 6 Monaten zu kündigen, selbst wenn die Zinsbindung 15 Jahre war. Dein Berater weiß da Bescheid.

Vor dieser Frist ist aber auch keine ordentlich Kündigung bzw. Ablösung des Darlehens möglich.

Ausnahmen gibt es nur, wenn die Immobilie vorzeit veräußert wird.

Dann wird allerdings auch eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig, die der Bank die entgangenen Zinsen erstatten soll. Hier findest Du eine gute Erklärung, die in diesem Artikel den Rahmen sprengen würde.

Vorhin sprachen wir von Unterlagen. Welche brauchst Du da eigentlich?

Unterlagen

batch books document education
Photo by Pixabay on Pexels.com

Das ist davon abhängig, ob Du kaufst oder baust.

Aber auf jeden Fall brauchst Du Unterlagen, die Dein Eigenkapital nachweisen, Dein Einkommen, Unterlagen die das Objekt betreffen (Grundbuchauszug, Bauplan, Selbstauskunft für die Bank).

Alles andere ist von Bank zu Bank und von Finanzierung zu Finanzierung unterschiedlich. Dein freundlicher und fairer Berater wird Deine Finanzierung begleiteten und Dir vieles abnehmen und Dich unterstützen.

In der Regel kostet Dich das auch nix, da sein Verdienst in die Finanzierung eingepreist wurde.

Anders sieht es natürlich bei Honorarberatern aus, aber das ist heute nicht das Thema.

Finanzierungsvarianten einer Immobilie

Neben dem Annuitätendarlehen ist auch die Finanzierung über Bausparverträge eine beliebte Möglichkeit, sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen.

Dabei gibt es einige gravierende Unterschiede zum Annuitätendarlehen:

Die Bausparkasse darf nur Darlehen mit einem Beleihungsauslauf von maximal 72% finanzieren, entsprechend den 1b-Konditionen beim Annuitätendarlehen.

Bei der Bausparfinanzierung tilgst Du lange nichts. Du zahlst nur Zinsen, parallel dazu sparst Du einen Bausparvertrag zur Tilgung an.

Erst wenn der Bausparvertrag zuteilungsreif ist, beginnst Du auch zu tilgen.

In der Regel nach Ende der ersten Zinsbindung, also nach 10 Jahren.

Dies führt dazu, dass der Gesamtaufwand für solch ein Darlehen weitaus höher ist als der eines Annuitätendarlehens.

Beispiel für die Finanzierung

In einem konkreten Beispiel sieht das so aus

Du finanzierst 200.000 Euro. Beides zu einem effektiven Zins von 1,7% über die gesamte Laufzeit.

Beim Annuitätendarlehen zahlst Du insgesamt 258.000 Euro zurück, beim Bauspardarlehen 311.000.

Allerdings ist ein über 30 Jahre gleichbleibender Zins beim Annuitätendarlehen sehr unrealistisch.

Womit wir zum Hauptvorteil des Bauspardarlehens kommen:
Die Planbarkeit. Du weißt von Anfang bis Ende was Du zahlst.

Konstante Raten über 30 Jahre. Dies hat aber nun mal seinen Preis.

Der effektive Zins kann in 10 Jahren beim Annuitätendarlehen höher oder niedriger sein. Das weiß man eben nicht.

EIn weiterer Vorteil ist, dass Du beim Bausparen, sobald Du tilgst immer soviel zusätzlich tilgen kannst, wie Du magst.

Beim Annuitäten-Darlehen muss die Sondertilgung normalerweise extra vereinbart werden, und das kostet einen kleinen Aufschlag auf den Zins.

Die Entscheidung was Dir wichtiger ist, die musst Du treffen.
Aber nimm dir Hilfe. Denn es gibt immer Aspekte und Punkte, die der Profi besser kennt und manchmal auch mit Ratio besser beurteilt als Du mit Emotion.

Denn nichts anderes bestimmt dieses Thema Hauskauf oder Hausbau. Es geht bei den allermeisten ausschließlich um das Thema Emotion dabei.
Was natürlich auch voll okay und absolut normal ist.

Was Du bei Erwerb und Bau von Wohneigentum nicht vergessen solltest, sind die Absicherungen.

Versicherungen

Sachversicherungen für Immobilien

Für das Objekt selbst eine Wohngebäudeversicherung mit Elementarschutz, eine Hausratversicherung mit Elementarschutz und bei Neubau eine Rohbauversicherung sowie eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht, damit Du nicht unfreiwillig schadensersatzpflichtig bei Verletzungen der Bauarbeitert wirst usw. Bei vielen Versicherern ist die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht für 1- und 2 Familienhäusern in der Wohngebäudeversicherung inkludiert.

Biometrische Versicherungen

Um die Finanzierung abzusichern, solltest Du über das Thema Berufsunfähigkeitsabsicherung und Krankengeld gnachdenken und über eine Risiko-Lebensversicherung. Dies macht gerade dann Sinn, wenn Du Nachwuchs hast oder auch nur in einer Partnerschaft lebst. Denn wenn beide Einkommen für die Finanzierung gebraucht werden, was ist wenn eins der Einkommen wegfällt?

Wie Du beides gestaltest, das besprichst Du am besten mit Deinem Berater. Und gerade hier ist ein Berater sehr sehr wichtig, da es Laien leider oftmals nicht gelingt, hier die passende Absicherung zusammen zu stellen.

Eine früher sehr populäre Möglichkeit, Immobilien zu finanzieren war bzw. ist die eines endfälligen Darlehens.

Endfälliges Darlehen

Hier zahlst Du während der Laufzeit nur Zinsen, sparst aber parallel in ein sogenanntes Tilgungssurrogat. (Ersatzprodukt).

Aus steuerlichen Gründen schloß man hier früher gerne eine kapitalbildende Lebensversicherung ab und löste mit der Ablaufleistung das Darlehen zum Laufzeitende (endfällig eben) ab.

Durch die mittlerweile quasi nicht mehr vorhandenen Guthabenszinsen ist diese Art der Finanzierung nicht mehr interessant und verschwindet mittlerweile in der Bedeutungslosigkeit.

Die Alternative zur Lebensversicherung war ein Bausparvertrag, durch dessen Guthabenzinsen man einiges an Tilgung sparen konnte. Da diese auch nicht mehr wirklich vorhanden, lohnt sich das ebenfalls nicht mehr.

Was Sinn macht, ist dass man wenn man einen Bausparvertrag zusätzlich abschließt, um diesen später zu finanzieren, damit man sich die Zinsen sichert und nicht dem Zinsrisiko ausgesetzt ist.

Leider kommt die Bausparfinanzierung für viele nicht in Frage, da sie maximal 80% des Beleihungwertes finanzieren darf. Es sei denn, es werden Zusatzsicherheiten gebracht und genutzt. Dies sind aber Einzelfälle. Pauschal ist gültig, dass bis 80% finanziert werden können.

Das besondere beim Bauspardarlehen ist auch, dass die Bausparkasse im Grundbuch in den Nachrang gehen kann.

Das Grundbuch

Da ich Deinen fragenden Blick sehe, kurze Erklärung:
Im Grundbuch werden die Hypotheken in einer gewissen Rangfolge abgebildet.
Nach dieser Rangfolge werden die Gläubiger im Falle einer Zwangsversteigerung oder einer Verwertung generell befriedigt, also bezahlt. Oftmals bleibt für den zweiten oder gar dritten Rang kein Geld übrig. Daher möchte eigentlich niemand in den Nachrang.
Bausparkassen tun dies aber durchaus.

Nachrangdarlehen sind in der Regel teurer als die im Erstrang.
Generell kannst Du Dir merken: Höheres Risiko bedeutet höherer Preis, sprich schlechterer Zins.

Manchmal geht es aber nicht anders und dann ist man froh, dass man zB eine Nachfinanzierung überhaupt bekommt.

Es gibt eigentlich noch so viel zum Thema Immobilienfinanzierung zu sagen.

Die Bedeutung des Grundbuchs, welche Lasten darin stehen können, wie die eine Finanzierung verhindern können.

Dann das Thema Erbpacht. Hier kannst Du das Grundstück, auf dem das Haus steht oder gebaut werden soll nicht kaufen. Wie der Name sagt, pachtest Du das Grundstück vom Eigentümer. Oftmals ist dies die Kirchenschaffnei.

War das Erbbaurecht früher ein Mittel, um Bodenpreisspekulationen vorzubeugen und auch ärmeren Menschen Wohneigentum zu ermöglichen, ist est heute doch eher ein „lästiger“ Eintrag im Grundbuch.

Besonderheit hierbei: Das Erbbaurecht steht im Grundbuch IMMER im ersten Rang. Dieser kann auch im Gegensatz zu anderen Grundbucheinträgen nicht geändert werden. Dies dient dem Schutz des Erbbaurechtes bei Zwangsversteigerungen.

Allerdings ist das Erbbaurecht kein Hindernis für eine Finanzierung, es erschwert sie manchmal nur etwas.

Pro und Contra eigene Immobilie

Allgemein gibt es sehr viele Gründe FÜR eine Immobilienfinanzierung bzw. den Erwerb von Wohneigentum. Aber auch viele dagegen.

Vielleicht denkst auch Du, dass Du keine zusätzliche Altersvorsoge brauchst, wenn Du Wohneigentum erwirbst, da Du ja im Alter mietfrei wohnen kannst.

Allerdings ist dem mitnichten so. Denk bitte daran, welche Kosten eine Immobilie auch im Rentenalter mit sich bringt. Du musst immer wieder investieren, modernisieren, renovieren, etc.

In der Mietwohnung ist für vieles Dein Vermieter verantwortlich. Wenn etwas kaputt geht, wenn etwas zu reparieren.

Als Eigentümer musst DU das zahlen. Und dafür brauchst Du viel Geld. Bau Dir Vermögen auf. Spar in Investmentfonds oder ähnliches.

Sprich mit Profis, nicht mit Laien

Hier ist eine Strategie von Nöten. Und die erstellst Du am besten mit einem FAIRmögensberater. Schau dir Bewertungen an, hör Dich um.

Aber bitte tu Dir selbst einen Gefallen: Hör nicht auf das was Laien sagen.

Sprich mit richtigen Experten, die das beruflich machen, Erfahrung haben und für Ihre Aussagen haften. Jemand der was weiß, der einen kennt, bei dem das mal so war oder der irgendwas irgendwo gelesent hat, ist KEIN Experte.

Die wissen auch nicht, wie man eine eventuelle KFW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) Förderung beantragt. Was dafür an der Immobilie getan werden muss. Diese Förderung kann aus Zuschüssen, zinsgünstigen Darlehen und noch einiges anderes bestehen. Details erfährst Du auch hier wieder von Deinem Berater oder Deiner Bank.

Du siehst, es gibt so viele Möglichkeiten eine Immobilie zu finanzieren.

Was für Dich die Richtige ist, das kann man nicht pauschal per Ferndiagnose sagen. Dazu muss Deine Situation analysiert werden, viele verschiedene Parameter abgefragt und verarbeitet werden.

Jede Immobilien-Finanzierung ist absolut einzigartig.

Ich könnte jetzt noch unendlich weiter schreiben, aber dann bleibt nichts für die Beratung übrig und das wäre doch schade.

Wenn Du Fragen zu dem Thema allgemein hast oder Dir gar eine Beratung zu dem Thema wünschst, dann scheue Dich nicht, mich zu kontaktieren.

Die größte und beste Investition Deines Leben will schließlich gut vorbereitet und mit hoher Professionalität angegangen werden. Dich in deine Traum-Immobilie bringen zu dürfen, wäre mir eine große Ehre und Freude.

Bis dahin, pass auf Dich auf. Bleib bitte gesund!

Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

Einen Termin kannst du direkt unter termine.bruenisholz.com buchen

Hier kannst du Kontakt mit mir aufnehmen, wenn Du irgendwelche Fragen hast:

Kontakt – Alex erklaert Finanzen (alex-erklaert-finanzen.de)

Gerne freue ich mich über jedes Feedback von Dir.

Impressum: Impressum und Datenschutz: – Alex erklaert Finanzen (alex-erklaert-finanzen.de)

2 thoughts on “Immobilienfinanzierung – Das Buch mit 7 Siegeln

  1. Hallo Herr Brünisholz,
    ich kann Ihre Aussage zu 100% unterzeichnen. Viele neuen Immobilienbesitzer sind noch unerfahren, wollen viel selber machen, Kosten sparen und hören auf die falschen Menschen. Dazu kommt, dass oft Kosten unterschätzt und Deadlines nicht eingehalten werden.

    Danke für Ihre Aufklärung und schöne Grüße aus Hilden
    Sascha von Kubikom Immobilien Hilden

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Tier-Versicherungen

Wir alle lieben unser Haustier. Ob Hund, ob Katze oder das Pferd.

Warum gerade diese drei Tier-Arten? Was ist mit Hamstern, Kaninchen, Hasen, etc.?

Ganz einfach. Weil es für diese drei Tierarten Möglichkeiten gibt, etwas abzusichern.

Sei es die Haftpflicht bei Hunden oder Pferden oder das Thema Gesundheit bei Katzen, Hunden und Pferden.

Nur bei Hunden und Pferden brauchst Du eine spezielle Haftpflichtversicherung, alle anderen in Deutschland zur Haltung zugelassenen Tiere sind in Deiner Privathaftpflicht mitversichert.

Warum das so ist? Weils so im Gesetz steht:

Grundlage für die Tierhaftpflicht

§ 833
Haftung des Tier-halters

1.Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. 
2. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Schaden durch ein Haustier verursacht wird, das dem Beruf, der Erwerbstätigkeit oder dem Unterhalt des Tierhalters zu dienen bestimmt ist, und entweder der Tierhalter bei der Beaufsichtigung des Tieres die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde.

Diese Haftpflicht kannst Du bei den meisten Anbietern in Deine private Haftpflichtversicherung mit einschließen. Dies bietet sich dahingehend, dass es meistens günstiger als eine eigene Police ist und Du von Boni, die Du bei Bündelverträgen oft bekommst, profitieren kannst.

Was ebenfalls sehr ins Geld gehen kann, sind die Tierarztkosten.

Krankenversicherung für ein Tier

Da uns die Gesundheit unserer vierbeinigen Freunde und ihr Wohlergehen wichtig ist, gehen wir auch regelmäßig mit ihnen zum Tierarzt.

Seien es Impfungen, Kastrationen, Behandlungen bei Krankheiten oder sogar Operationen.

Diese können bis zu mehrere Tausend Euro kosten.

Dazu kommen Medikamente, Nachsorgeuntersuchen und vieles mehr.

Dafür gibt es sowohl für Hunden, Katzen als auch Pferde eine OP-Versicherung UND eine Krankenversicherung inkl. OP-Versicherung.

Du hast die Wahl der Deckung, also ob die 1- oder 2-fache Höhe der Gebührenordnung für Tierärzte erstattet wird.

Dies gilt für alle 3 Tierarten, die Du versichern kannst.

Ob der Tierarzt standardmäßig den 1- oder 2-fachen Satz abrechnet, liegt an der Region, in der der Tierarzt arbeitet. Es ist von Region zu Region unterschiedlich. Am besten informierst Du Dich da vorab, damit Du nicht zu wenig oder zuviel abschließt. Beides wäre wirklich blöd.

Diesmal also der Rat, nicht mit dem Berater zu sprechen, sondern Dich selbst zu informieren. Öfter mal was neues.

Speziell für Pferde gibt es noch eine Lebensversicherung sowie eine Leibesfrucht-Lebensversicherung.

Dies macht vor allem dann Sinn, wenn es Zuchtpferde sind, mit denen man auch Geld verdient.

Dies soll keinesfalls bedeuten, dass die Leben der anderen Tiere weniger wert sind. Allerdings ist es dann doch etwas anderes, wenn damit der Lebensunterhalt bestritten wird.

Viel mehr gibt es zu Versicherungen für Haus- und Nutztiere nicht zu sagen. Ich möchte nicht zu detailliert auf Bedingungen bestimmter Versicherer eingehen.

Sofern Du Deinen vierbeinigen Freund versichern willst, sprich mit Deinem Berater oder mach Dich im Netz schlau.
Denk an die Fallstricke und achte auf die Kleinigkeiten und die Ausschlüsse, von denen jede dieser Versicherungen sehr viele hat.

Pass auf Dich auf! Bleib gesund!

Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

Schulacker 8

66482 Zweibrücken

alexander@bruenisholz.com

06332-9077480

WhatsApp: 0179-4862792

www.facebook.com/alexander.bruenisholz

http://vermoegensberatung.bruenisholz.com

Termin buchen: http://termine.bruenisholz.com

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Kinderversorgung

Was ist das wertvollste, das wir haben? Unsere Kinder natürlich. Und weil das mit Recht auch so ist, wollen wir für unsere lieben Kleinen nur das Beste. Auch und gerade in finanzieller Hinsicht. Daher das Thema Kinderversorgung!

Heute beschäftige ich mich mit diversen Finanzprodukten für Kinder. Welche es gibt, wofür sie da sind, usw.

Als obersten Zweck haben alle diese Produkte eins gemein:

Unsere Kinder sollen sorgenfrei aufwachsen und Kind sein, ohne dass sie sich Gedanken über ihre Zukunft machen müssten.

Diese Aufzählung ist natürlich nicht abschließend und erhebt keinen Anspruch auf Vollzähligkeit, zumal es immer wieder neue Produkte diesbezüglich geben wird.

Bevorzugt möchte ich die Produkte ansprechen, die speziell für Kinderversorgung und Jugendliche entwickelt wurden, aber nicht ausschließlich.

Es wird um Vermögensaufbau, Krankenzusatzversicherung, Kinderinvaliditätsabsicherung sowie Kontenlösungen gehen.

Fangen wir direkt mit dem letzten Punkt an:

Ein Girokonto als Grundlage für die Kinderversorgung


Ein Girokonto für Kinder.
So ziemlich jede Bank bietet es mittlerweile an. Es ist in der Regel kostenlos, meistens bis zum Endalter 25 oder sogar 30. Allerdings wird oftmals umgestellt, sobald das „Kind“ seine Ausbildung beendet hat und um regulären Berufsleben steht.
Manche Banken bieten dabei sogar eine Guthabenverzinsung an, zwar nur eine geringe, aber immerhin.
Weiterhin sind regelmäßig Depots in Verbindung mit „Kinder-Konten“ ebenfalls kostenlos.
Viele Eltern überweisen ab einem gewissen Alter das Taschengeld auf Girokonten, statt es den Kids bar auszuzahlen.
Ich persönlich finde das sehr gut, lernen die Kids dadurch doch, wie der Zahlungsverkehr funktioniert und wo man Geld abheben kann.

Ab welchem Alter Du das machen solltest, das ist Dir selbst überlassen, dazu kann und möchte ich keine Empfehlung abgeben. Allerdings werden diese Konten meistens erst ab 7 Jahren oder im ähnlichen Rahmen angeboten.

money pink coins pig
Photo by Skitterphoto on Pexels.com

Depot für Investment

Das kostenlose Depot dabei kann ebenfalls sinnvoll sein. So hat das Sparen in Investmentfonds doch an vielen Stellen das traditionelle und bewährte Sparbuch abgelöst. Und das auch meiner Meinung nach aus gutem Grund, zumindest wenn es so langsam Richtung höherem Vermögen als einige hundert Euro geht. Mindestsparbetrag sind hier 25 €, bei manchen Investmentgesellschaften auch im Quartal.

Als Grundlage fürs Sparen ist ein Sparbuch schon in Ordnung, alleine damit nicht alles Geld ausgegeben wird. Aber sobald ein gewisser Sockelbetrag erreicht ist, sollten die Zahlungen auf eine Anlage gehen, die etwas mehr Rendite als 0,01 % oder ähnliches bringt.

Ein meiner Ansicht nach toller Effekt ist, dass der Nachwuchs so schon sehr früh lernt, was man mit Geld und Konten machen kann. Damit man vernünftig Vermögen bilden kann, solltest Du die Vermögensbildung vom Konsum trennen. So kannst Du schon in jungen Jahren die Weichen dahin stellen, dass Dein Kind niemals in finanzielle Probleme kommt.

Bleiben wir beim Vermögensaufbau.

Versicherungslösung als Alternative in der Kinderversorgung

Eine Alternative zum Depot oder auch Ergänzung ist das Sparen in eine Versicherungslösung. Auch hier sind 25 € der Mindestbeitrag, allerdings im Monat.
Diese kann als Grundlage für die Altersvorsorge dienen oder auch als langfristige Geldanlage, sofern Teilauszahlungen ohne Policendarlehen möglich sind. Auf gar keinen Fall sollte man so etwas abschließen, wenn man nicht ohne Policendarlehen oder Kündigung an sein Geld kommt.
Denn einem kleinen Kind eine Rentenversicherung zu machen, die bis 67 oder so läuft, das finde ich alles andere als seriös und bedarfsgerecht.

Der Vorteil gegenüber dem Depot ist die steuerliche Betrachtung. Denn bei der Versicherungslösung brauchst Du keinen Freistellungsauftrag, zahlst bei den Fonds keinen Ausgabeaufschlag.

Such hier bitte das Gespräch mit dem Berater Deines Vertrauens

Biometrische Risiken

Auch biometrische Risiken kannst Du für Kinder schon sehr gut absichern.

Sei es die „Schulunfähigkeit“, Invalidität im ganz allgemeinen oder auch eine Option auf den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsabsicherung.

Wie wichtig eine Berufsunfähigkeitsabsicherung ist, brauche ich Dir sicher nicht erzählen, wenn doch kannst du es hier nachlesen. Gerade in der Kinderversorgung. Denn jetzt ist der Nachwuchs in der Regel noch fit.

Du kannst Deinem Nachwuchs ab dem 3. Lebensmonat (!!) eine Option auf eine BU-Absicherung abschließen. Und der absolute Clou: Mit den dann aktuellen Gesundheitsangaben. Das heißt, Dein Kind muss nie wieder Gesundheitsfragen wegen einer BU beantworten.
Viele junge Erwachsene bekommen nämlich aufgrund ihres Gesundheitszustands keine BU mehr, wenn sie eine Ausbildung oder ihr Studium beginnen. Ja Du hast richtig gelesen. Du kannst Dich gegen BU versichern, wenn Du das Studium BEGINNST, nicht wenn Du es abschließt. (Dies ist von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich und ich kann nur für die Gesellschaft sprechen, die ich vermittle.)

Wie das bei anderen Gesellschaften ist, weiß ich jetzt im einzelnen nicht.

Etwas ähnliches wie die BU-Option gibt es auch im Bereich der Krankenzusatzversicherung.

Krankenzusatzversicherung

Du kannst Deinem Nachwuchs durch einmaliges Beantworten aller Gesundheitsfragen die Möglichkeit sichern, sich alle 2 Jahre ohne Gesundheitsprüfung einen höherwertigen Versicherungsschutz zu buchen. Bis hin zur privaten Vollversicherung. Bei uns heißt das „VIP-Ticket“.

DIESE Möglichkeit bietet nur eine Gesellschaft am Markt. Normalerweise mache ich keine Werbung für mich, aber in dem Fall muss es aus meiner Sicht sein, da dies eine fantastische Möglichkeit ist, Deine Kinder bestmöglich abzusichern.

In der Krankenzusatzversicherung ist für Kinder meiner Meinung nach der Baustein „stationärer Krankenhausaufenthalt“ erstmal der Wichtigste. Damit hast Du eine freie Krankenhauswahl, Chefarztbehandlung, Ein- oder Zweibettzimmer und Du kannst kostenfrei bei Deinem Kind im Krankenhaus bleiben. Dies alles zu einem echt fairen und niedrigen Preis.

Späterhin solltest Du darüber nachdenken, Kieferorthopädie und Zahnersatz und -behandlung zu versichern.

Obligatorisch sollte die Auslandsreisekrankenversicherung sein. Gerade wenn Du im Grenzgebiet zu anderen Ländern wohnst und öfter über die Grenze pendelst.

In Bezug auf die Gesundheit Deines Kindes besteht auch die Möglichkeit, eine Unfallversicherung für Dein Kind abzuschließen. Wie diese funktioniert, was da abgesichert wird und werden kann, habe ich in diesem Artikel zusammengefasst.

Es gibt auch noch vieles anderes, wie Du für Dein Kind vorsorgen kannst. Früher war auch ein Bausparvertrag als Sparanlage für Dein Kind interessant. Leider ist das mittlerweile nicht mehr wirklich attraktiv, da die Zinsen so gering sind, dass es ohne Förderung (die man frühestens mit 16 bekommt) ein Minusgeschäft für den Sparer ist.

Invalidität bzw. Schulunfähigkeit

Ich möchte nochmal auf die Invalidität bzw. Schulunfähigkeit eingehen.

Viele können sich darunter nichts bzw. nicht viel vorstellen.

Es bedeutet, dass analog der Berufsunfähigkeit das Kind unter 15 Jahren für mindestens 6 Monate aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage ist, die Schule (Grundschule, weiterführende Schule, Sonderschule, Förderschule) zu besuchen. Kurz zusammengefasst. Die genaue Formulierung entnimmst Du bitte den jeweiligen Bedingungen Deines Versicherers.

Dies gilt analog auch für Pflegebedürftigkeit, allerdings erst ab dem Alter 15.

Das besondere und der Unterschied zur BU. Die Leistung aus der Kinderinvalidität erhält Dein Kind solange dieser Zustand anhält. Und wenn dies ein Leben lang ist, so wird eben ein Leben lang gezahlt.

Deswegen ist es wichtig, die monatliche Rente nicht zu niedrig anzusetzen. Bedenke, welche Kosten darüber evtl. getragen werden müssen:
Krankenversicherung, Lebensunterhalt, etc.

Bei einigen Versicherern ist es auch möglich, den Versorger zu versichern, so dass bei Tod oder Berufsunfähigkeit des Versorgers der Vertrag vom Versicherer weitergezahlt wird. So wird die Kinderversorgung rund und es ist alles, was passieren kann, abgedeckt.

Welches Modell für Dich am besten ist, was Du für Dein Kind investieren möchtest, das besprichst Du am sinnvollsten mit Deinem Berater, der sicher weiß, welche Produkte und Tarife für Dich und Deinen Nachwuchs in Frage kommen.

Wie immer freue ich mich auf Fragen, Anmerkungen, Antworten und Feedback! Pass auf Dich und Deinen Nachwuchs gut auf! Bleibt gesund!

Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

Schulacker 8

66482 Zweibrücken

alexander@bruenisholz.com

06332-9077480

WhatsApp: 0179-4862792

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Bauen und Sparen – Bausparen

Ein Klassiker der deutschen Finanzproduktwelt. Viele kennen ihn, Oma und Opa haben oftmals einen für das Enkelchen abgeschlossen. Weil der ist ja sicher und wenn man bauen oder ein Haus kaufen will, ist mal der Grundstock da. So weit so gut, so gar nicht so falsch!
Manche sagen aber auch: Bausparen? Der Gipfel der Spießigkeit! Was soll ich damit? Ich will nie Wohneigentum erwerben. Ok, auch in Ordnung.

Aber was ist mit der Renovierung? Mit der neuen Möblierung, die wohl irgendwann mal ansteht. Denk einfach mal drüber nach.

Was ist ein Bausparvertrag?

In diesem Artikel möchte ich einfach aufzeigen, was ein Bausparvertrag ist, wie er funktioniert, was die Vor- und Nachteile sind, usw.

Worum es mir heute nicht geht, ist eine komplette Baufinanzierung über Bausparen. Darüber gibts bald einen anderen Artikel.

Allerdings kann es durchaus sinnvoll sein, bereits heute einen Bausparvertrag abzuschließen, um die Summe, die in 10-20 Jahren abgelöst werden muss, parat zu haben. Denn so sicherst Du Dir bereits heute die aktuell sehr niedrigen Zinsen für die Zukunft.

Wie funktioniert das Prinzip Bausparen?
Bausparen ist pro Bausparkasse ein geschlossenes Kollektiv.
Du sparst gemeinsam mit den anderen Kunden der Bausparkasse in einen Topf. Dafür bekommst Du Zinsen von der Kasse.
Aus diesem Topf werden dann die Darlehen ausgezahlt. Wie für jedes Darlehen zahlst Du dafür Zinsen an die Bausparkasse.

Von der Spanne davon lebt die Kasse, diese bilden die Einnahmen und später auch Gewinne.

Der Vorteil ist, dass der Topf sich durch das Kollektivsparen sehr schnell füllt.

Der Unterschied gegenüber „normalen“ Banken: Die Bausparkasse muss sich keine Gelder woanders leihen.

Geregelt ist das alles im Bausparkassengesetz.

Ablauf eines Bausparvertrages

Konkret sieht der Ablauf eines Bausparvertrages wie folgt aus:

Du schließt ihn mit einer bestimmten Bausparsumme ab. Auf dieser Bausparsumme beruhen so ziemlich alle anderen Parameter des Vertrages.

Das fängt bei der Abschlussgebühr an. Diese liegt je nach Kasse und Tarif zwischen 1,0 und 2,0 Prozent.

Öffentliche Bausparkassen, wie die LBSen oder Schwäbisch-Hall, haben in der Regel 1,0%, während private Bausparkasse wie die Badenia Bausparkasse oder andere 1,6% haben.

Jetzt denkst Du sicher: Warum soll ich bei ner privaten Bausparkasse abschließen, wenn die Gebühr bei den öffentlichen doch so viel günstiger ist?
Die Antwort ist wie so oft: „Es kommt drauf an“. Lass Dir von Deinem Berater Tarife vergleichen. Es ist durchaus möglich, dass ein Tarif mit höherer Abschlussgebühr günstiger für Dich ist. Sprich mit Deinem Berater!

Nach dem Abschluss fängst Du an zu sparen. Normalerweise mit dem Regelsparbetrag. Diesen gibt es, damit es keine Verträge gibt, die erst nach vielen vielen Jahren angespart sind.
So als Beispiel, dass mit 40€ Monatsbeitrag ein Bausparvertrag mit einer Summe von 50.000 oder sogar 100.000 € bespart werden. Selbst ohne Abschlussgebühr wären diese Verträge erst nach 40-80 Jahren komplett bespart. Super, oder? Und diese Verträge gibt es. Dürfte es nicht geben, aber gibt es. Zur Qualität dieser Beratung erspare ich mir jetzt mal jeglichen Kommentar!

Der Regelsparbetrag beträgt je nach Tarif zwischen 4 und 6 Promille, sprich 4 – 6 € pro 1.000 € Bausparsumme.

Wenn man das so umsetzt, dann hat man den Vertrag innerhalb von in etwa 7 Jahren angespart.

Diese sogenannte Mindestansparung beträgt je nach Tarif und Bausparkasse 40-60% der vertraglich vereinbarten Bausparsumme.

Anschließend bekommt man die Möglichkeit, sich sein Guthaben auszahlen zu lassen oder die Differenz zur Bausparsumme als recht zinsgünstiges Darlehen auszahlen zu lassen.

Dazu muss der Vertrag zugeteilt werden. Voraussetzungen für die Zuteilung sind das Erreichen der Mindestansparung sowie eine bestimmte Zeit, die vergangen sein muss. Diese ist von Bausparkasse zu Bausparkasse unterschiedlich. Sie kann von 14 Monaten bei Sofortauffüllung (was auch möglich ist) bis zu 69 Monaten dauern. Und eventuell rechnen sich bei sowas schon die 0,6% mehr Ausgabeaufschlag, wenn man es recht eilig hat.

Transparenz, Förderung, VL

Bausparverträge sind sehr transparent. Du weißt beim Abschluss schon, was Du später als Rate für das Darlehen zurückzahlen musst. Standardmäßig sind das 0,6% der Bausparsumme pro Monat. Also 6 Euro pro 1.000 € Bausparsumme. Sind es zum Beispiel 20.000 Euro Bausparsumme, so zahlst Du 120 Euro im Monat als Rate zurück. Das ist für die Planung echt praktisch.

Unterstützt wird Bausparen auch durch diverse staatliche Förderungen. So zum Beispiel die Arbeitnehmersparzulage bei Vermögenswirksamen Leistungen (VL), die Wohnungsbauprämie und eventuell sogar Riesterförderung.

Damit möchte die Bundesregierung den Erwerb von Wohneigentum fördern. Ob dies bei diesen Summen der Förderung aber tatsächlich Sinn macht, sei mal dahin gestellt. Jedenfalls hilft diese Förderung beim Vermögensaufbau an sich durchaus, gerade für nicht ganz so einkommensstarke Menschen.

Alle Förderungen erhältst Du nur auf Antrag. Diese Anträge sind aber sehr einfach. Die Arbeitnehmersparzulage beantrage ich mit der Einkommenssteuererklärung und die Wohnungsbauprämie bei der Bausparkasse direkt.

Wie hoch sind die Förderungen?
Die Arbeitnehmersparzulage beträgt 9% auf maximal 470 € Sparleistung im Jahr, also 43 € jährlich pro Nase.
Das maximale zu versteuernde Einkommen für diese Förderung beträgt allerdings 17.900 € pro Kopf.
Die Wohnungsbauprämie beträgt 8,8% auf maximal 512 € Sparleistung pro Jahr. Allerdings erhält man diese Prämie nur, wenn man maximal 25.600 € zu versteuerndes (!) Einkommen pro Jahr hat.

Seit dem Jahr 2021 beträgt sie 10% auf maximal 700 € Sparleistung. Die Einkommensgrenze wurde auf 35.000 € pro Jahr angehoben. Also, weitaus mehr Förderung für weitaus mehr Menschen!

Solltest Du mehr verdienen, was ich Dir absolut von Herzen gönne, so fallen beide Förderungen für Dich weg. In diesem Fall ist ein Bausparvertrag wirklich nur für Dich geeignet, wenn Du jetzt schon weißt, dass Du das Bauspardarlehen in Anspruch nehmen willst.
Anderenfalls sind die Kontogebühren zu hoch und die Guthabenszinsen zu niedrig, da Du so auf jeden Fall weniger ausgezahlt bekommst, als Du einzahlst. Und das ist nicht in Deinem Sinne und nicht fair. Solltest Du über eine Suche für eine VL Anlage hierhergekommen sein, so kann ich Dir dann wirklich nur zur Alternative, einem Investmentsparplan, raten.

Lass Dich dann hierzu von einem Berater mit §34F GewO Zulassung beraten.

Aber zurück zum Thema Bausparen.

Was macht Bausparen attraktiv?

Was das Bausparen in Zeiten niedriger Zinsen dennoch attraktiv hält, ist die Gestaltung des Darlehens. Du bekommst es ohne Grundschuldeintrag (im Rahmen gewisser Höchstgrenzen). Du bekommst es sehr schnell und Du hast weitaus mehr Zeit, es zurückzuzahlen als ein Privatkredit bei einer normalen Bank. Wenn das in Deinem Sinne ist, dann ist das gut für Dich. Ist Dir die Ratenhöhe egal und du willst ingesamt weniger bezahlen, so kann ein Privatkredit für Dich die bessere Lösung sein. Mal wieder gilt: Lass Dich beraten, sprich mit einem Experten.

Ein ganz großer Vorteil eines Bausparvertrages (auch bzw. insbesondere eines finanzierten) ist, dass dieses Geld bei einer Baufinanzierung als Eigenkapital gilt. Dies verbessert die Zinskondition und mindert die Höhe des Kredites.

Des weiteren macht ein Bausparvertrag immer dann Sinn, wenn man etwas einfach und ohne großen Aufwand finanzieren möchte. Die Verwendung muss wohnwirtschaftlich sein. Dies bestätigt Dir Dein Berater mit seiner Unterschrift….
Was dieser bestätigt prüft die Bausparkasse in der Regel nicht nach. Das Vertrauen ist normalerweise groß genug (zumindest ist das bei der Bausparkasse so, mit der ich zusammen arbeite).

Denk einfach mal drüber nach!

Weitere Argumente für Bausparverträge

Auch macht es durchaus Sinn, einen Bausparvertrag nebenbei laufen zu haben, da gerade bei einer älteren Immobilie immer wieder Reparaturen anfallen, die richtig ins Geld gehen können. Als Beispiele seien hier das Dach, die Heizung, neue Fenster, etc. genannt.

Als Faustformel kannst Du hier 1 € pro qm Wohnfläche rechnen, den Du zusätzlich sparen solltest.

Denk vielleicht auch an die Straßenausbaubeiträge. Je nachdem wo Du lebst, kann es sein, dass Du an denen per Einmalbeitrag beteiligt bist. Auch hier bist Du schnell bei einer Summe von 10 bis 20.000 Euro.

Da ist es ein gutes Gefühl, zu wissen, dass man die Summe verfügbar hat, wenn es von Nöten ist, stimmts?

Vielleicht konnte ich Dir mit diesem Artikel einige wertvolle Informationen und Einblicke in den Bereich „Bausparen“ geben.

Über ein Feedback würde ich mich wie immer sehr freuen.

Bleib gesund und pass auf Dich auf!

Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

Hier kannst du Kontakt mit mir aufnehmen, wenn Du irgendwelche Fragen hast:

Die Kontaktdaten findest Du hier:

Kontakt – Alex erklaert Finanzen (alex-erklaert-finanzen.de)

Gerne freue ich mich über jedes Feedback von Dir.

Pass auf Dich auf und bleib gesund!

Dein Alex

Impressum: Impressum und Datenschutz: – Alex erklaert Finanzen (alex-erklaert-finanzen.de)

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Zahnzusatzversicherung

Warum die Zahnzusatzversicherung jeder haben sollte und möchte!

Wir alle lieben Essen. Also ich zumindest. Und dafür und für vieles Anderes brauchen wir unsere lieben Beißerchen, die Zähne. Deswegen dieser Artikel über Zahnzusatzversicherung.

Außerdem fällt wenig so direkt auf wie Zahnlücken oder kranke Zähne.

Beweis gefällig? Here we go:

Jetzt haben die menschlichen Zähne leider eine begrenzte Lebensdauer. Meistens zumindest.

Dem durchschnittlichen Senioren fehlen ca. 14 Zähne. 14.

Weißt Du, was Zahnersatz kostet? Ist ziemlich teuer.

Schau mal hier:

Kosten

Ganz schön happig, oder?

Jetzt fragst Du Dich eventuell: Wo ist denn das Problem? Ich bin doch versichert? Wofür gibt’s denn die Krankenkasse? Warum dann noch eine Zahnzusatzversicherung?

Was zahlt die Kasse?

Die Krankenkasse gibts, damit Du nicht alles allein zahlst.

Was zahlt die Krankenkasse denn im Zahnbereich so?

Die Kasse zahlt Dir zwei zahnärztliche Kontrolluntersuchungen und eine Zahnsteinentfernung im Jahr.

Sie zahlt Dir alle zwei Jahre eine Paradontitis Früherkennung.

Zahnentfernungen bei, ich nenne es mal, Bedarf.

Das klingt und ist auch ganz vernünftig und ordentlich. Insbesondere wenn man mit anderen Ländern vergleicht.

Wenn Du Zahnschmerzen hast, wirst Du die in der Regel los, ohne, dass es Dich etwas extra kostet.

Beim Zahnersatz ist es etwas anders. Hier gibt es fest definierte Festzuschüsse. Dieser Festzuschuss beträgt 50% der Kosten für die Regelversorgung. Der Festzuschuss kann auf 70% erhöht werden. Dies aber nur, wenn regelmäßige Kontrolluntersuchungen nachgewiesen werden können.

Die Regelversorgung muss zweckmäßig, ausreichend, wirtschaftlich als notwendig angesehen werden.

Was heißt das? Das heißt, dass das billigste, was den Zweck erfüllt und funktioniert genommen und gemacht werden muss. Soweit so gut, niemand wird hängen gelassen. Das ist eine nicht zu verachtende Leistung! Viele Menschen würden sich so etwas wünschen.

Aber für viele Menschen reicht das eben nicht. Die möchten hochwertigeren Zahnersatz, der auch schöner aussieht.

Dennoch zahlt die Kasse nur den befundorientierten Festzuschuss. Das sind dann aber eben nur 20% oder 30% der Gesamtkosten, wenn es nicht die Regelversorgung ist.

Du hast vorhin ja gelesen, was die verschiedenen Zahnersatzarten kosten.

Da kommen dann schnell mehrere Tausend Euro zusammen.

Wie wird Zahnersatz finanziert?

Wie wird das finanziert? Ich hab Dir hier mal eine kleine Tabelle herausgesucht, die Dir das anhand des Beispiels Implantat aufzeigt.

Es wird von Ersparnissen, Krediten und Ratenzahlungen gesprochen. Nicht vom vorhandenen Guthaben auf dem Konto. Daran siehst Du, um welche Dimensionen es hier gehen kann!

Hast Du soviel Geld gespart? Willst Du unbedingt einen Kredit dafür aufnehmen oder ewig lange Ratenzahlungen leisten? (Was genau genommen nichts anderes als ein zinsloses Darlehen ist)

Nein? Dann überleg Dir, ob Du nicht eine Zahnzusatzversicherung abschließt.

Das ist die Versicherung, die neben den Pflichtversicherungen das meiste Interesse bei den Deutschen weckt.

Wenn man sich die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung dafür anschaut, ist das auch kein Wunder (siehe oben).

Zahnzusatzversicherung ok, aber welche?

Allerdings ist das ein wahrer Tarifdschungel.

Es gibt über 4.000 Tarife bei über 100 Versicherern. Wer soll da als Otto Normalverbraucher durchblicken?

Dafür gibts Berater oder auch Vergleichsportale. Wobei letztere in einigen Vergleichen mit Vorsicht zu genießen sind.

Sind die Vergleichsportale wirklich so transparent? Oder bieten sie nicht doch das an, bei dem sie die höchste Provision erhalten? Vergleichsportale sind nämlich auch nichts anderes als Vermittler, die Provision erhalten.

Und wenn Du den günstigsten Tarif wählst. Deckt der wirklich alles das ab, was Du willst? Wer erklärt Dir das Kleingedruckte? Wenn Du Dir das selbst zutraust, alles super! Dann pass auf Deine Daten auf. Lies genau die Datenschutzerklärung.

Hast Du hingegen einen Berater, dann hast Du einen Anspruch auf eine hochwertige Beratung, auf Erklärungen der Bedingungen, des Kleingedruckten, auf Tarifvergleiche usw.

Ich möchte Dir einen kurzen Überblick über verschiedene Tarifarten geben.

Wie immer, so gibt es auch hier, günstiges, billiges, hochwertiges, teures, usw. Etwas für jeden Geldbeutel und jeden „Geschmack“ sozusagen.

Was ist jetzt das Richtige für Dich? Das findest Du am besten mit Deinem Berater (oder im Internet) heraus.

Die günstigsten Tarifen sind normalerweise die, die den Festzuschuss einfach verdoppeln. (Darunter ein sehr bekannter, der sehr intensiv im TV beworben wird.)

Rechen Dir aus, ob das für Dich in Ordnung ist.

Oder Du suchst Dir einen aus, der inklusive der gesetzlichen Krankenversicherung einen bestimmten Prozentsatz der Gesamtrechnung erstattet.

Dieser schwankt zwischen 70% und sogar 100%.

Die 100% sind manchmal von gewissen Faktoren abhängig, so z.B. Bonusheft, Wahl des Zahnarztes, Material, etc.

Die Prämien sind hier natürlich unterschiedlich und von den Leistungen sowie dem Eintrittsalter abhängig. Denn wie so oft: Je älter Du bist, desto wahrscheinlicher sind Leistungsfälle und deswegen ist es teurer.

Prämien der Zahnzusatzversicherung

Apropos Prämien.
Wenn Du Prämien bei Zahnzusatzversicherungen oder überhaupt Krankenzusatzversicherungen vergleichst, musst Du unbedingt auf die Art der Kalkulation achten.
Es gibt die Kalkulation nach Art der Schadensversicherung und nach Art der Lebensversicherung.

Was heißt das jetzt?

Bei der Kalkulation nach Art der Schadensversicherung werden keine Altersrückstellung gebildet, damit der Tarif prämienstabil bleibt. Charakterisch sind Beitragssprünge in gewissen Phasen des Älterwerdens, heißt der Tarif wird immer teurer.

Die Kalkulation nach Art der Lebensversicherung bildet hingegen Altersrückstellungen, um die Prämie über die gesamte Laufzeit konstant und stabil zu halten.
Diese Tarife sind am Anfang etwas teurer, dafür aber auch wie erwähnt konstant.

Hier ein tolles Video dazu von meinem Kollegen Tim Wolff:

Was Dir lieber ist, das entscheidest einzig und allein Du.

Welche Zusatzleistungen gibt es und sind Dir wichtig?

Viele Versicherer erstatten professionelle Zahnreinigungen, die Erstattungssätze sind da aber unterschiedlich.

Die Zahnstaffeln solltest Du beachten:
Was heißt das jetzt wieder? In den ersten meistens 5 Kalenderjahren gibt es eine maximale Erstattung. Erst danach sind die Summen unbegrenzt. Das haben eigentlich alle Versicherer. Meistens so 1.000 – 1.500 € pro Kalenderjahr. Daher kanns Sinn machen, so eine Versicherung noch schnell im Dezember abzuschließen.

Manche Versicherer bestehen auch auf der Vorlage eines Heil- und Kostenplans, bevor sie erstatten. Viele empfehlen es aber. Das hat folgenden Grund: Die Versicherer prüfen, ob der Zahnarzt so arbeitet, dass es erstattet werden kann.

Dies kann sehr viel Ärger im Nachgang ersparen.

Such Dir einen solventen und liquiden Versicherer, damit Du Dir keine Sorgen machen musst.

Auch hier kann Dir Dein Berater helfen oder Du recherchierst gut.

Zusammenfassung

Du siehst, dass auch in diesem eigentlich doch recht einfach Segment der Finanzprodukte viele „Fallen“ und „Fußangeln“ auf Dich warten. Deswegen ist es gar nicht SO einfach ist, das passende Produkt für Deine Ansprüche und Dein Budget zu finden.

Ich hoffe, ich konnte Dir den Durchblick etwas erleichtern und Dir weiter helfen. Du kannst mir natürlich jederzeit schreiben, wenn Du etwas wissen willst oder Rat brauchst. Nutze auch gerne das Terminvereinbarungstool am Ende dieser Seite für Online-Termine.

Weitere Informationen zur Krankenzusatzversicherung findest Du übrigens hier:

https://alex-erklaert-finanzen.de/zusatzversicherung-trotz-krankenkasse-privat-versichert/

Bis dahin, pass auf Dich auf und bleib gesund!

Alles Liebe!

Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

Schulacker 8

66482 Zweibrücken

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Geldanlagen – Welche passt zu mir?

Es gibt eine große Anzahl von Geldanlagen.
Viele davon kennst Du, die kennt jeder. Von anderen haben nicht mal die Experten gehört.

Geldanlagen lassen sich im Generellen in zwei Kategorien aufteilen:

Kategorien von Geldanlagen

  1. Geldwerte
  2. Sachwerte

Geldwerte

Geldwerte zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich nominal nicht ändern.
100 Euro sind und bleiben 100 Euro. Auf Geldwerte bekommst Du Zinsen oder bezahlst Du Zinsen. Zinsen sind der „Preis“ für das Leihen des Geldes.

Sachwerte hingegen haben keinen festen Wert. Sie haben einen Preis.
Ob dieser Preis gerechtfertigt und werthaltig ist, das gilt es herauszufinden, um zu schauen, ob eine Geldanlage seriös und legal ist.

Geldwerte sind zum Beispiel Sparbücher, Kredite, Fest-Geldanlagen, Tages-Geldanlagen, kapitalbildende Versicherungen. Bausparverträge, Anleihen (Renten) und Geldmarktfonds.

Eigentlich alle Produkte, bei denen es Zinsen gibt.

Sachwerte

Zu den Sachwerten zählen Aktien, Rohstoffe, Edelmetalle, Immobilien, Aktienfonds und wertvolle Gegenstände wie Gemälde, Schmuck oder andere Kunstwerke.

Wenn Du kurz nachdenkst, wirst Du mir Recht geben. Jede dieser sogenannten Assetklassen hat einen Preis oder einen Wert, der sich ändern kann. Wie eigentlich alle Geldanlagen.

Warum ändert er sich? Oftmals sind Angebot und Nachfrage die Ursachen. Wodurch diese beeinflusst wird, das ist so mannigfaltig und komplex, da gibt es ganze Doktorarbeiten drüber. Dennoch werde ich einige Ursachen und Ansätze kurz ansprechen.

Bei Aktien ist es zum Beispiel so, dass der Preis dann steigt, wenn die Aktie begehrt ist. Dies ist dann der Fall, wenn die entsprechende Firma gute Gewinne macht oder innovative Geschäftsideen auf den Markt bringt.

Immobilien steigen dann im Wert, wenn sie eine gute Ausstattung haben, wenn die Substanz verbessert wird, wenn die Lage attraktiver wird, sprich.. wenn die Nachfrage steigt. Wenn es interessanter wird, diese Immobilie selbst zu besitzen oder sich dort einzumieten.

Das Gleiche kann man über Gold, Öl, etc. etc. sagen. Wenn es Gründe gibt, warum mehr Menschen dieses Gut haben möchten, dann steigt der Preis.

Solange das alles im „natürlichen“ Rahmen bleibt und gesund und solide ist, dann ist das alles auch seriös und vollkommen in Ordnung.

Wenn der Preis/Wert bei Sachwerten über Angebot und Nachfrage bestimmt wird, wie entsteht dann der Zinssatz bei Geldwerten?

Wie entsteht der Zinssatz bei Geldanlagen?

Auch dies ist eine komplexe Frage, deren Antworten mannigfaltig sind.

Versuchen wir es mal.

Die Grundlage aller Zinsen in der Euro-Zone ist der Leitzins der EZB (Europäische ZentralBank). Dieser beträgt momentan 0 Prozent. Ja, Du hast richtig gelesen. Null. 0,0. Dies ist der Zinssatz, zu dem sich Banken bei der EZB leihen können.

Wenn Banken Geld bei der EZB „parken“ wollen, müssen sie sogar Zinsen zahlen! Der Zinssatz hierfür liegt bei -0,5%.

Und mit diesem Satz hast Du die Erklärung, warum manche Instituten bei kleinen Krediten einen Zinssatz von -0,1% oder ähnlich haben. Das ist für die Bank günstiger, als das Geld bei der EZB zu parken. Ich denke, Du kennst die Werbung von Smava oder ähnlichen Firmen.
Ist das seriös? Naja… bei Kleinstbeträgen ist das sicherlich okay. Aber Du solltest Dir anschauen, wie es mit dem Datenschutz bei diesen Firmen ist, wer genau diese Kondition bekommt, usw. Denn oftmals bekommen nur sehr wenige Menschen genau diese Kondition.

Auch vorsichtig sein solltest, wenn Dir sehr hohe Renditen bzw. Zinsen bei Geldanlagen versprochen werden.

Schaust Du Dich bei Banken und Versicherungen um, so entdeckst Du normalerweise kein Angebot, bei dem die Zinsen eine andere Zahl als die Null vor dem Komma hat.
Solltest Du Angebote sehen, die Dir richtig hohe Zinsen, eventuell im zweistelligen Bereich, versprechen… VORSICHT! Lass Dich genau aufklären, recherchiere selbst im Internet, oftmals findet man da Warnungen bei unseriösen Angeboten.

Grauer Kapitalmarkt – Sehr riskante Geldanlagen

Man spricht hier auch oftmals vom sogenannten „grauen Kapitalmarkt“.
Grau, weil er nicht illegal (schwarz), aber auch nicht reguliert und top seriös (weiß) ist.
Dazu zählen viele geschlossene Fonds. Die Probleme hierbei sind das Risiko eines Totalverlust inklusiver einer Nachschusspflicht.
Das bedeutet konkret folgendes: Es kann nicht nur sein, dass Dein ganzes Geld weg ist, sondern es ist sogar möglich, dass Du für eventuelle Verbindlichkeiten des Fonds mit gerade stehen musst.
Nennt sich auch atypisch stille Beteiligung. Mein Rat, wenn Dir das Geld, das Du da investieren willst, nicht total egal ist: Lass Die Finger weg!

Ebenfalls zum grauen Kapitalmarkt zählen diese Geldanlagen, bei denen Dir die „Experten“ von Krypto-Währungen erzählen, wie sicher und renditestark ihr Produkt ist. Krypto Währungen können sehr lukrativ sein, können aber auch genauso gut alles an Wert verlieren. Denk dabei an die Warnung vor sehr sehr hohen Renditen!

Übrigens spielt der Graue Kapitalmarkt im Hinblick auf Anlage- und Finanzierungsdelikte (Betrug) eine bedeutende Rolle.
Das sollte Warnung genug sein.

Dennoch ist es leider oftmals so, dass die Deutschen Angst vor seriösen, regulierten Investmentfonds haben, aber bei diesen Angeboten sehr gerne zuschlagen. Es werden ja tolle Renditen versprochen und man kann Steuern sparen. Ja, das kann man wirklich, durch einen Verlustvortrag. Aber oftmals ist das das einzige, was man davon hat.

Vorteile und Nachteile von Geldwerten

Zurück zu den Geldwerten.
Sie haben Vorteile und Nachteile.
Ein Vorteil ist eindeutig, dass Dein Geld nominal nie weniger werden kann.
Auf Dein Geld erhältst Du Zinsen in festgelegter Höhe. Diese werden normalerweise jährlich gut geschrieben. Leider sind sie momentan so niedrig, dass auch der Zinseszinseffekt nicht mehr wirklich greifen kann.
Beim Sparbuch liegen die Zinsen zwischen 0,001 und 0,05% pro Jahr. Bei 1.000 € sind das 50 Cent Zinsen. 50 Cent.

Beim Tagesgeld bewegen wir uns auf einem ähnlichen Niveau.

Dann gibts da noch sowas wie die Inflation. Geldwertverlust. Kaufkraftverlust.
Moment. Ich hab doch gesagt, dass Geld kann nicht weniger werden. Nominal ist das absolut richtig. In einem Jahr werden aus 1.000 € 1.000,50 €.

Aber was bekomme ich für diese 1.000,50 €? Das selbe wie im Jahr davor für 1.000 €? Bei einem Jahr kann man die Frage in der Regel ungefähr bejahen. Schaut man hingegen genauer hin und recherchiert etwas, so stößt man darauf, dass die Inflation (Teuerungsrate) in Deutschland von Juni 19 bis Juni 20 bei 0,9% lag.

Das heißt die Verbraucherpreise stiegen um 0,9%, während Du auf Deine Geldanlage 0,05% Zinsen bekommen hast. Hat sich die Geldanlage jetzt gelohnt?

Bitte beantworte Dir die Frage selbst.

Vorteile und Nachteile von Sachwerten

Bei Sachwerten hast Du hingegen ein gewisses Risiko. Niemand kann in die Zukunft schauen und wissen, wie sich Preise entwickeln.

Allerdings hilft einem ein Blick in die Vergangenheit.
Dieser Blick gibt keine Garantie auf die Zukunft, aber wenn man sich näher damit beschäftigt, so kann man doch einige Vermutungen und Wahrscheinlichkeiten ablesen.

Wenn eine Geldanlage in den letzten 80 Jahren trotz gelegentlicher Rückschläge langfristig ihren Wert verzehnfacht hat. Wie wahrscheinlich ist ein Absturz oder Totalverlust genau dann, wenn DU einsteigst?
Sofern Du nicht gerade sehr abergläubisch bist, heißt die Antwort: Genau.. sehr unwahrscheinlich bis nahezu unmöglich.
Was natürlich sein kann: Die Anlage hat zu dem Zeitpunkt, zu dem du aussteigen willst einen niedrigeren Wert als zum Einstiegspunkt. Da solltest Du dann, sofern möglich, warten. Es wird wieder steigen. Ganz bestimmt.

Viele Deutsche haben das Problem, dass sie zu den falschen Zeitpunkten ein- und aussteigen wollen. Gerade an der Börse bzw. bei Investmentfonds ist das regelmäßig so. Warum? Weil man dann kauft bzw. einsteigt, wenn die Anlage gestiegen ist und weil man vor lauter Angst verkauft, wenn der Wert relativ bis sehr niedrig ist. Unbegründete Angst vor Totalverlusten.

Keine Angst dank Cost-Average-Effekt

Was kann man dagegen tun? Monatliches bzw. ratierliches Sparen. Dies nutzt den Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt) optimal aus.

Kennst Du nicht? Schau mal hier:

Bei den Sachwerten muss ich unbedingt noch auf Immobilien, auch als Altersvorsorge, zu sprechen kommen.

Viele wünschen sich vermietete Immobilien als Altersvorsorge.

Dies ist im Grunde auch nicht falsch, wenn man die ganzen spezifischen Dinge beachtet und im Voraus klärt.

Du musst Dich entweder Dein Leben lang selbst damit beschäftigen oder jemanden bezahlen, der die ganze Verwaltung und den gesamten Papierkram übernimmt. Steuern, Abgaben, Nebenkosten, eventuell Ärger mit Mietern bis hin zu Prozessen. Sind die Mieter auch solvent genug, immer die Miete zu zahlen? Was ist mit Einkommensteuer auf die Miete?
Hab ich die Immobilien dauerhaft vermietet oder bricht dieses Einkommen irgendwann weg, weil die Lage doch nicht so toll ist, wie ursprünglich vermutet oder prognostiziert.

All dies musst Du berücksichtigen und einplanen. Die Miete aus diesen Objekten ist keinesfalls brutto = netto.

Andererseits mit den richtigen Mietern, der richtigen Lage usw. können Immobilien eine tolle Altersvorsorge sein.

Sprich einfach mit den Menschen, die sich auskennen und seriös arbeiten. Lies das Exposé! Recherchiere.

Das gilt für alle diese Anlagen. Sprich immer mit Menschen, die sich auskennen, und zwar wirklich auskennen.

Berater – Was solltest Du wissen?

Ab 1.8.2020 müssen sämtliche Gespräche zur Investmentberatung protokolliert, Telefonate und Videochats sogar aufgenommen werden. Sollte sich da jemand gegen wehren oder sich seltsam verhalten, sei gewarnt. Es wird auch eine Geeignetheitsprüfung geben, in der abgeklärt wird, ob die Anlage wirklich für Dich geeignet ist. Lass Dir vieles bis alles schriftlich geben. Es steht Dir zu. Lass Dir Zeit, lies Dir alles durch.

Lass Dich bitte nicht übers Ohr hauen. Finde die Geldanlage, die zu Dir passt und bei der Du kein Bauchweh hast. Oftmals ist das Bauchgefühl ein sehr guter Indikator für oder gegen eine Anlageentscheidung.

Wenn Du Dir unsicher bist, stell Fragen. Der seriöse Berater wird Dir alle Fragen beantworten bzw. die Antworten selbst recherchieren. Keine direkte Antwort heißt nicht immer keine Ahnung, sondern er will sich sicher sein, was er Dir sagt. Da er für seine Beratung haftet.

So wie ich.

Wie immer gilt: Ich hoffe, Dir einige wertvolle Information gegeben zu haben. Sollten Dir Antworten fehlen, kontaktier mich oder schreib’s in die Kommentare. Ich helfe gerne!

Alles Liebe!

Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

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WhatsApp: 0179-4862792

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Besser als ihr Ruf – Die Riester-Rente

Leider nicht mehr abschließbar!

Aber den Eintrag lasse ich stehen, damit man weiß, was mal möglich war!

Baah, schon wieder Riester. Das ist doch Müll. Das bringt doch nix. Da haben nur Vermittler und Versicherer was davon. Das lohnt null, da legt man drauf. Das ist viel zu teuer. Das ist Unsinn.

Kennst Du diese Aussagen in Bezug auf Riester? Mit Sicherheit. Und vielleicht glaubst Du sie auch. Aber, wie schon im allgemeinen Renten-Artikel beschrieben eigentlich nur deswegen, weil Dir noch niemand gezeigt hat, wie Riester richtig funktioniert.

Woher kommt eigentlich „Riester“? Warum heißt das so? Was sollte man da wissen?
Die sogenannte Riester-Rente wurde zum Jahr 2001 im Rahmen einer Rentenreform eingeführt, bei der Rentenniveau des Eckrentners von 70 auf 67 % reduziert wurde.

Benannt ist sie nach dem damaligen Arbeitsministers Walter Riester, dessen Idee es war, die private Altersvorsorge durch staatliche Zulagen zu fördern.

Riester-Förderung

Die Förderung ist im Einkommenssteuergesetz geregelt. Sie besteht aus zwei Teilen.

  1. Die Altersvorsorgezulage
  2. Die steuerliche Geltendmachung der Beiträge zur Riester-Rente

Beide Bestandteile der Förderung sind essentielle Punkte bei der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit der Riester-Rente.

Es ist absolut falsch und unfair, die eingezahlten Beiträge separat und nur für sich zu betrachten, da dies nicht der Sinn dieser Altersvorsorgeform ist.
Aber aufgrund genau dieser Betrachtungsweise kommen viele Medien zu dem Schluss, dass Riester für den Sparer sinnlos und vergeudet ist.

Zulagen-Historie

Die Höhe der Zulage hat sich seit 2001 in 3 Schritten verändert, das war die sogenannte Riestertreppe.

Es begann für die Jahre 2002 und 2003 mit 38 € Grundzulage und 46 € Kinderzulage. Dafür war der Betrag, der in den Vertrag fließen musste, 1% des Jahresbruttoeinkommens.

2004 und 2005 erhöhten sich die Zulagen auf 76€ in der Grundzulage und 92 € für jedes Kind. Der Mindesteigenbeitrag stieg dabei auf 2% des Bruttojahreseinkommens.

In den Jahren 2006 und 2007 gab es 114 € bzw. 138 €, der Eigenbeitrag stieg auf, na? Weisst Du es? Genau! 3%!

Die letzte Stufe erreichte die Zulage im Jahr 2008. Die Grundzulage betrug 154 € und die Kinderzulage 185 €. Der Mindesteigenbeitrag stieg dabei auf 4%.

Dies hat man so gewählt, damit der Sparer sich langsam an die Beiträge gewöhnen konnte und nicht gleich mit dem vollen Beitrag belastet wurden.

Für Kinder, die ab dem 1.1.2008 geboren sind, gibt es für die Sparer eine Kinderzulage von 300 €. Hingegen zahlt der Staat für die vor dem 1.1.2008 geborenen Kinder weiterhin 185 €.

Riester heute (2021)

Um die Attraktivität von Riester von Riester weiterhin zu erhöhen, beschloss die Bundesregierung ab dem Jahr 2018 die Grundzulage auf 175 € zu erhöhen.

Außerdem erhalten Berufseinsteiger, die vor dem 25. Geburtstag einen Riestervertrag abschließen und den Mindesteigenbeitrag liefern, einen einmaligen Bonus von 200€.

Der maximale förderfähige Betrag liegt bei 2.100 € pro Jahr. Abzüglich der Grundzulage von 175 € pro Jahr kommst Du also auf einen Eigenbeitrag von 1.925 € im Jahr. Monatlich macht das 160,40 €, den Du selbst maximal in eine Riesterrente gefördert einzahlen kannst, sofern Du keine Kinderzulage erhältst. Diese reduzieren den Maximalbeitrag entsprechend.

Der Mindestbeitrag („Sockelbeitrag“) bei Riester beträgt 60 € im Jahr, also 5 € im Monat. Dieser wurde eingeführt, damit es keine reinen Zulagenverträge mehr gibt, wie es eine Zeit lang der Fall war. Es gibt viele, die dank hoher Zulagen nur diesen Mindesbeitrag zahlen und dennoch eine passable Rente bekommen.

Jetzt lass uns das mal ganz kurz durch rechnen.
Wir gehen vom „worst case“ aus. Du zahlst Maximalbeitrag und erhältst nur die Grundzulage von 175 €. Du zahlst also 1.925 € und erhältst die erwähnten 175 €. Das sind 9%.
Du erhältst also jedes Jahr 9% dazu. Und Du sagst das lohnt sich nicht?
Je nach Steuerklasse erhältst du auch noch zwischen 200 und 500 € über die Steuererklärung zurück.
Sagst Du immer noch das lohnt sich nicht?

Um bei einer Geldanlage in einem Jahr 175 € an Zinsen zu bekommen, müsstest Du bei einem sehr wohlwollenden Zinssatz von 0,5 % für ein Jahr 35.000 € anlegen, um auf die gleichen Zahlen zu kommen. Und es ist für Dich immer noch eine schlechte Geldanlage?

Wenn Ja, dann ist Riester wirklich nichts für Dich, das tut mir leid. Für alle anderen: Sprich mit Deinem Berater, was die beste Form für Dich ist.

Wie? Beste Form? Gibt es da mehrere?
Wenn ich so schon frage, oder?

Formen von Riester

  1. Die Riester-Renten-Versicherung
  2. Riester über Investmentfonds
  3. Wohnriester über Bausparverträge

Riester über eine Versicherung

Die Riester-Rente über die Versicherungslösung ist die verbreitetste Form, ca. 55% aller Verträge sind in diesem Bereich angesiedelt.
Dies meiner Meinung nach auch aus gutem Grund, denn es soll ja das „Risiko“ Langlebigkeit abgesichert werden. Dies können Lebensversicherungen nun mal am besten, da genau das ihre ureigenste Aufgabe ist.
Zusätzlich kannst Du Dir noch Zusatzbausteine wie eine Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit einbauen lassen. Dies ist durchaus sinnvoll, da Du dann trotz Berufsunfähigkeit Dein Sparziel und Deine Altersrente wie ausgerechnet erreichst.
Bei den Lebensversicherern funktioniert Riester wie folgt:
Du schließt den Vertrag ab und bekommst mitgeteilt, wie hoch Deine Garantie ist. Je nachdem ob fondsgebunden oder klassisch wird Dir eine garantierte Mindestrente oder ein garantierter Rentenfaktor mitgeteilt. Da steht dann z.B. pro 10.000 € Fondsguthaben erhältst du eine Rente von 27 € oder so. (Zahl ist exemplarisch gewählt).
Bei der klassischen Rentenversicherung erhältst Du eine garantierte Rente von 187,65 € oder so.

In diesem Jahr liegt der Rechnungszins bei 0,9%, was bedeutet, dass es vielen Versicherern schwer fällt, die staatlich erforderlichen Garantien zu erfüllen. Aus diesem Grund ziehen sich immer mehr Versicherer aus dem Riestergeschäft zurück.

Deswegen ist es wieder mal sehr wichtig, sich einen passenden Anbieter auszuwählen, bei dem man sicher sein kann, dass er das Geschäft nicht doch einstellt. Sprich mit Deinem Berater, der weiß da ganz gut Bescheid.

Aber zurück zum Ablauf. Du zahlst Deine Beiträge bis zum vereinbarten Rentenbeginn, in der Regel, der Monat nach deinem 67. Geburtstag.

Zu diesem Zeitpunkt stehen dir garantiert die eingezahlten Beiträge UND die Zulagen zur Verrentung zur Verfügung. Dazu kommen eventuelle Kursgewinne oder Zinsen sowohl auf die Beiträge als auch auf die Zulagen.

Jetzt stehen Dir folgende Möglichkeiten offen:

  • Du kannst Dir das komplette Kapital als lebenslange Rente verrenten lassen
  • Es steht Dir offen, 30% des gesamten Kapitals als Einmalzahlung ohne Zweckbestimmung auszahlen lassen
  • Du kannst Dir einen beliebigen Betrag auszahlen, der aber zweckgebunden für eine Immobilienfinanzierung eingesetzt werden muss. Der Geldfluss muss auch von der jeweiligen Bank bestätigt werden, also keine Chance zu tricksen.

Wie funktioniert ein Riester Fondssparplan?

Während Du bei der Versicherung eine lebenslang gleichbleibende Rente hast, wird beim Fondssparplan aus dem vorhandenen Kapital eine Rente bis zum 85. Lebensjahr gebildet.

Anschließend, also ab Deinem 85. Geburtstag wird das noch vorhandene Kapital in eine sofortbeginnende Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag gezahlt und Du erhältst dann daraus Deine Rente, die höchstwahrscheinlich viel geringer als die erste sein wird.
Die Gründe sind dann aktualisierte Sterbetafeln und weitaus geringeres Kapital, das logischerweise zur Verfügung steht.

Allerdings vertraten viele Experten bis vor kurzem immer die Theorie, dass bei Fondssparplänen aus Kosten- und Renditegründen ein ungleich höheres Kapital angespart ist, wodurch dieses Problem ausgeglichen wurde.

In Zeiten von Null Zinsen ist dies aber nimmer haltbar, da die Fondsgesellschaften fast nichts mehr vom Kapital in den renditestarken Fonds fließen lassen , da fast das gesamte Geld für die Garantie benötigt wird.

Fondsgesellschaften vermelden immer größere Rückgänge bei ihren Riester-Beständen und viele Vertriebsgesellschaften bieten keine Fondsriester mehr an, da es unseriös wäre, dem Kunden diese Produkte momentan anzubieten.

Welches dieser beiden Produkte wäre Dir momentan lieber? Schreib’s mir doch einfach mal.

Wohnriester

Das dritte Produkt, das relativ gerne und oft abgeschlossen wird, ist der sogenannte „Wohn-Riester“ oder die „Eigenheimrente“.

Diese Riester-Variante funktioniert über Bausparen. Leider relativ kompliziert.

Da bei dieser Riesterform keine Rente ausgezahlt wird, sondern das Geld ja in der Immobilie steckt, kann auch keine nachgelagerte Besteuerung erfolgen, wie bei den anderen Durchführungswegen.

Die Zulagen werden hierbei zur Entschuldung bzw. Hilfe beim Ansparen des Bausparvertrages genutzt.

Aus diesem Grund bildet der Anbieter hier ein sogenanntes Wohnförderkonto.

Auf diesem fiktiven Konto werden alle Zahlungen (Beiträge, Tilgungen, Zulagen) vermerkt. Diese werden mit 2% pro Jahr verzinst (unfassbar hoher Zinssatz in diesen Tagen). Dies ist der Preis dafür, dass Du Deine „Riester-Rente“ bereits im Erwerbsleben nutzen kannst.

Mit Renteneintritt musst Du das gesamte Guthaben dieses Wohnförderkontos dann versteuern.

Dann hast Du folgende Möglichkeiten:

  • Du versteuerst bis zum 85. Lebensjahr lang einen Teil Deines Wohnförderkontos. Also in der Regel ab dem 67. Geburtstag jedes Jahr 1/18.
  • Alternativ versteuerst Du mit 67 Dein ganzes Wohnförderkonto, erhältst dafür dann 30% Rabatt darauf. Allerdings hast Du dann natürlich einen höheren Steuersatz, da das ja als Einkommen zählt.
    Dies bewirkt, dass der Rabatt von 30% total unwirksam wird und die Steuerlast dann sogar noch höher ist.

Blickst Du noch durch? Hm, wenn nein, geht das vielen so. Das ist nicht schlimm. Die ersten Anbieter haben den Wohn-Riester auch schon wieder eingestellt, da er vielen zu kompliziert ist und viele dann doch im Alter lieber die monatliche Rente haben, als die Unterstützung bei der Entschuldung der Immobilie.

Und außerdem, nicht jeder möchte Wohneigentum erwerben.

Aber auch hier gilt wieder: Lass Dich beraten und zwar von Beratern, die alle drei Möglichkeiten anbieten können. Denn nur so ist sicher gestellt, dass Du eine branchenneutrale Wertung erhältst.

Noch ein wenig zur Geschichte von Riester

Am Anfang war die Riester-Rente unbeliebt, unter anderem weil der Zulagenantrag jedes Jahr selbst ausgefüllt werden musste. Dies fanden verständlicherweise viele Sparer blöd und haben deswegen oft keine Zulagen beantragt.
Dann waren die Summen in den ersten Jahren ja sehr gering. Dies verleitete zu dem Gedanken, dass es nur um minimale Summen ging. Auch dies war ein Grund, das Sparen aufzugeben.

Im Lauf der Jahre wurde dieses Produkt immer interessanter und lohnenswerter, insbesondere für die Sparer.

Aber deswegen darf nicht vergessen werden, dass die Riester-Rente geschaffen wurde, um eine Lücke zu schließen, die durch eine Reform der gesetzlichen Rente entstanden ist.

Also ist Riester nicht die ultimative Lösung für alles, aber meiner Meinung nach das beste Produkt für die Grundlage der privaten Altersvorsorge.

Die Rentengarantiezeit ist noch wichtig. Was bedeutet das?

Hier ist die Definition: https://www.versicherungsmagazin.de/lexikon/rentengarantiezeit-1946374.html

Diese sollte so lange wie möglich gewählt werden, damit so viel Geld wie möglich zurück kommt. Es gibt mindestens einen Anbieter, bei dem die Rentengarantiezeit bis zum 100. Geburtstag der versicherten Person geht.

Was passiert bei Tod des Versicherungsnehmers?
Während der Aufschubdauer (Ansparphase) kann das Guthaben förderunschädlich in einen anderen Riestervertrag übertragen werden. Kleiner Haken: Dies ist nur bei Eheleuten möglich. Alternativ kann aus dem vorhandenen Guthaben eine lebenslange Hinterbliebenenrente gezahlt werden, auch hier bleiben die Zulagen erhalten.

In der Rentenbezugsphase wird während der Rentengarantiezeit aus dem noch vorhandenen Kapital eine lebenslange Hinterbliebenenrente gezahlt. Ähnlich der Witwen/Waisenrenten.

Alle anderen Auflösungsmöglichkeiten der Riesterrente sind förderschädlich und daher müssen sowohl geflossene Zulagen als auch geleistete Steuerrückerstattungen zurückgezahlt werden.

Vorzeitige Kündigung und Auszahlung bei Riester

Dies gilt insbesondere bei Kündigung und Auszahlung des Rückkaufswertes. Es gibt gewisse Situationen, in denen so einige Kündigung Sinn machen kann. Aber dies ist die absolute Ausnahme. Wenn Du zum Beispiel die Diagnose einer unheilbaren Krankheit bekommst und nicht verheiratet bist, so ist es natürlich absolut legitim, diesen Vertrag zu kündigen und mit dem Guthaben noch eine schöne Zeit zu verbringen.

Was ist mit Kleinverdienern oder Leuten, die ALG 2 beziehen? Da war doch mal was mit Anrechnung und dass die ganze Sparerei umsonst war?!
Eine ganz wichtige Frage!!
Ja, bis vor kurzem war dies so und die gesamte Rente aus Riester wurde auf die Grundsicherung angerechnet. Dies ist seit 2018 nicht mehr der Fall.
Renten zwischen 100 und maximal 212 Euro werden nicht mehr auf die Grundsicherung angerechnet. Deine konkreten Zahlen besprich bitte mit Deinem Berater beim Jobcenter, da hier viele Variablen beachtet werden müssen. Aber die Kernbotschaft: Es wird nicht mehr angerechnet.

Besteuerung der Riester-Rente

Ja, die Riester-Rente wird nachgelagert besteuert. Das heißt, wenn Du Rentner bist, musst Du die Riester-Rente als steuerpflichtes Einkommen erklären. Allerdings ist Dein Steuersatz im Alter viel niedriger als während Deines Erwerbslebens.

Was sind unmittelbar und mittelbar förderberechtigte Personen?

Unmittelbar, also direkt förderberechtigt sind alle Arbeitnehmer, Beamte, ALG 2 Empfänger und Rentner wegen Erwerbsminderung. Also alle, die rentenversicherungspflichtig sind oder verbeamtet.
Die vollständige Liste findest Du hier!

Mittelbar förderberechtigt sind daher die, die mit einem unmittelbar förderberechtigten Menschen verheiratet sind, selbst aber nicht unmittelbar förderberechtigt sind. So einfach ist das. Dazu gehören nicht rentenversicherungspflichtige Selbständige, Studenten und Versicherungspflichtige in berufsständischen Versorgungen wie z.B. Anwälte.

Vorurteile und falsche Informationen über Riester

Das liegt an der fehlerhaften Berichterstattung über Riester und daran, dass für die Rentabilität oftmals einfach die Zulagen und Steuervorteile weggelassen werden.
Es gab mal einen Test im ZDF, bei dem festgestellt wurde, dass man 105 Jahre alt werden muss, um seine Beiträge als Rente zurück zu bekommen. Oder ähnlich, das ist schon einige Jahre her. Allerdings wurden bei diesem Test keine Renditen angenommen, die Förderung wurde herausgerechnet, etc. Also einfach alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Solche populistischen Thesen setzen sich aber in den Erinnerungen der Menschen fest. Und was im TV von seriösen Magazinen gesagt wird, stimmt ja immer.

Meistens ist das auch so, aber in diesen Fällen eben nicht.

Zusammenfassung

Wenn Du wirklich wissen willst, ob Riester sich für DICH lohnt, dann such das Gespräch mit einem fairen Berater, der sich wirklich um Deine Belange kümmert und nicht nur an sich denkt. Konfrontiere ihn mit Aussagen, die Du hier gelesen hast.
Bitte stell Deine Altersvorsorge nicht alleine im Internet zusammen, auch wenn Du es Dir zutraust. Wenn Du nicht aus diesem Bereich beruflich kommst, wirst Du zwangsläufig Fehler machen.
Ich traue mir auch nicht zu schweißen, zu mauern, Autos zu reparieren etc. Weil ich es nicht gelernt habe und keine Ahnung davon habe. Spiel bitte nicht mit Deiner Existenz und Deiner Zukunft.

Solltest Du Fragen irgendwelcher Art haben, oder auch Anregungen. Gerne in die Kommentare oder auch per Email an mich.

Pass auf Dich auf, regele bitte Deine Altersvorsorge und bleib gesund!!

Alles Liebe!

Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

Schulacker 8

66482 Zweibrücken

alexander@bruenisholz.com

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Der Klassiker – Die Lebensversicherung

Jeder hat schon davon gehört, viele haben eine, manche sogar mehrere. Die Lebensversicherung!
Allerdings ist sie nicht mehr annähernd so verbreitet wie früher.

Und in vielen Bereichen ist das auch gut so!
Warum? Darauf geh ich hier und heute ein.

Was ist eigentlich eine Lebensversicherung?

Eine Lebensversicherung ist eine Versicherung auf ein Leben.
Sprich: Stirbt die versicherte Person während der Vertragslaufzeit, wird die vereinbarte Versicherungssumme an die Hinterbliebenen ausgezahlt.

Diese Grundidee ist an und für sich gar nicht schlecht. Sie kann vielen Familien, die Schicksalsschläge erleiden müssen, zumindest die finanzielle Lage erleichtern bzw. retten.

Leider wurde und wird diese Grundidee von der Versicherungswirtschaft und vor allem von den schwarzen Schafen unter den Vermittlern ausgenutzt und oftmals ad absurdum gefühlt.

Die Lebensversicherung hat einen Versicherungsbeginn und in der Regel auch ein Ablaufdatum. Die einzige Ausnahme ist die Sterbegeldversicherung. Dazu später mehr.

Genau genommen zählen auch alle Rentenversicherung zur Sparte der Lebensversicherungen, auf diese gehe ich aber heute nicht ein, dafür gibt es separate Artikel. In diesem hier geht es nur um die Policen, die dafür da sind, den Tod abzusichern.

Aber auch da gibt es einige verschiedene Modelle:

  • Die Risiko-Lebensversicherung
  • Die kapitalbildende Lebensversicherung
  • Die fondsgebundene Lebensversicherung
  • Die Sterbegeldversicherung.

Bis vor kurzem wurden kapitalbildende und fondsgebundene Lebensversicherung vor allem zum Kapitalaufbau und zur Altersvorsorge abgeschlossen.
Das war aufgrund der Zinssituation auch nicht immer schlecht. Im Gegenteil, in den 80er- und 90er Jahren betrug die Garantieverzinsung immerhin 4-6%.
Das war schon recht anständig.
Was aber viele nicht wissen bzw. wussten, ist dass die Garantieverzinsung nur auf den Sparanteil und nicht auf den kompletten Beitrag bezogen ist.

Funktionsweise Kapitalbildende und fondsgebundene Lebensversicherungen

Da ich jetzt einige fragende Gesichter sehe, erkläre ich gerne mal.

Diese Lebensversicherung bestehen im Grunde aus 2 Teilen:
1. Der Absicherungsanteil. Denn, Du sicherst ja Dein Leben mit Summe X ab.
2. Der Sparanteil. Dieser wird verzinst. Bei fondsgebundenen Policen gibt es keine Garantie, dafür die Aussicht auf mehr Rendite bzw. höhere Ablaufleistungen.

Die beiden unterscheiden sich auch darin, dass es bei der kapitalbildenden LV eine feste Versicherungssumme (Todesfallsumme) gibt und es bei der Fondsgebunden LV an die zu zahlenden Beiträge gebunden ist.

Nachteile und Schwächen

Was bei beiden Varianten ebenfalls eine erhebliche Rolle spielt, sind die Kosten. Leider ist die Höhe nicht bekannt, dies sind oftmals Betriebsgeheimnisse der Versicherer.
Vermutungen besagen, dass bis zu 20/25% der monatlichen Beiträge in die Kosten fließen.
Allein aus diesem Grund kann ich Dir vom Abschluss einer solchen Versicherung nur abraten.
Es gibt meiner Meinung nach keinen Grund, der den Abschluss rechtfertigt, zumal bei der kapitalbildenden Variante nur noch ein minimaler Garantiezins (2020 0,9%, 2021 0,5%), wenn überhaupt angeboten wird.

Es gibt eine einzige Ausnahme und das ist die Sterbegeldversicherung. Details folgen später.

Ansonsten gilt:

Lass die Finger von diesen Versicherungen, sie bringen Dir absolut nichts.

Bitte beachten: Diese Empfehlung bezieht sich ausschließlich auf die Produkte kapitalbildende Lebensversicherung und fondsgebundene Lebensversicherung.

Warum FLV und KLV früher ihre Berechtigung hatten

In früheren Jahren waren diese Policen absolut okay, da es wenig besseres gab und da die Kapitalabfindung unter bestimmten Bedingungen (12 Jahre Laufzeit, 5 Jahre Beitragszahlungsdauer) steuerfrei war. Dies betraf Abschlüsse, die bis zum 31.12.2004 getätigt wurde.

Seitdem gilt das Halbeinkünfteverfahren, das besagt, das die Hälfte der Erträge (Gewinne) steuerfrei sind, wenn der Vertrag 12 Jahre lief und nicht vor dem 60. bzw. 62. Geburtstag endet.

Das macht es aber nicht besser. Zur Altersversorgung und zum Sparen sind beide Verträge absolut ungeeignet und von daher aus meiner Sicht, wie bereits erwähnt, nicht zu empfehlen.

Ebenso sind die Policen zur Absicherung des Todesfalls nicht geeignet, da die Todesfallsummen viel zu gering sind. Diese bewegen sich in der Regel zwischen 10.000 und 50.000 €.


Wie viel da wirklich sinnvoll ist, besprechen wir jetzt gleich bei der

Risiko-Lebensversicherung

Die Risiko-LV ist sinnvoll, wenn Du wirklich etwas absichern willst.

Sie funktioniert auch sehr einfach:

Du schließt eine bestimmte Versicherungssumme ab. Die Police hat einen Vertragsbeginn und ein Vertragsende. Stirbst Du dazwischen, erhält die begünstigte Person die Versicherungssumme.

Das wars! Das und nicht mehr.

Sie ist relativ preisgünstig, da wirklich nur das Risiko abgesichert wird. Wie beim KFZ, bei der Krankenversicherung, etc. Nur wenn was passiert, wird eine Leistung erbracht. Ich hoffe, dass niemand diese Police je wirklich braucht. Aber wenn man sie braucht, dass sie dann da ist und leistet.

Allerdings gibt es bestimmte Spielregeln bei dieser Form der Versicherung:

Spielregeln

  • Gesundheitsfragen. Bitte beantworte ALLE Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß, da der Versicherer sonst nicht leisten muss, wenn Du einen Umstand verschwiegen hast, der zu einer Ablehnung des Antrag geführt hätte.
  • Beitragszahlung. Die Beiträge müssen bezahlt sein.
  • Der Tod der versicherten Person muss unverzüglich gemeldet werden.

Das war’s in der Hinsicht eigentlich schon. Wenn Du diese drei Regeln beachtest, wird die Versicherung auch leisten. Im Gegensatz zu vielen Gerüchten.

Gestaltungsmöglichkeiten bei der Risiko-Lebensversicherung

Die Risiko-LV ist individuell gestaltbar. So kann sie eine konstante Versicherungssumme haben, eine linear fallende Versicherungssumme usw.

Dies macht zum Beispiel, wenn Du eine Hausfinanzierung hast und das Darlehen mit der Risiko-LV absichern willst. DIES ist eine wirklich sinnvolle Möglichkeit, eine Lebensversicherung einzusetzen.

Banken verlangen oft Risiko-Lebensversicherungen als Absicherung für die Baufinanzierung. Dies ist auch durchaus legitim und für Dich sinnvoll, da damit verhindert werden kann, dass Deine Familie Eure Immobilie nicht mehr halten kann.
Dies wäre dies eine große Erleichterung, da dann genug Geld da ist, um das Darlehen abzulösen. Natürlich bringt auch dies den Verstorbenen leider nicht zurück.

Insbesondere dann, wenn Nachwuchs vorhanden ist und einer der Partner deswegen evtl. nicht arbeiten kann.

Aus diesem Grund kann es auch sinnvoll sein, eine LV auf verbundene Leben abzuschließen, d.h. mit ZWEI versicherten Personen! Wie das funktioniert, dabei hilft Dir sicher gerne Dein Berater.

Ein Tipp von mir: Wenn Du eine LV auf ein Leben abschließt, dann setze als Versicherungsnehmer und Leistungsempfänger nicht die versicherte Person ein. Also Person A als Versicherungsnehmer und Begünstigter und als versicherte Person B. Hat steuerliche und erbschaftstechnische Gründe.

Frag mal Deinen Berater, was er was dazu weiß und lass Dich von ihm dazu beraten!

Laufzeit der Lebensversicherung

Wie lange sollte eine Risiko-LV eigentlich laufen?
Die klassisch blöde Antwort lautet: Es kommt darauf an!
Worauf? Auf das, was es abzusichern gilt!
Wenn es die Baufinanzierung ist, dann solange bis die Finanzierung abgeschlossen ist.
Oder wenn es die Familie ist, dann bis die Kinder aus dem gröbsten raus sind und sicher im Berufsleben stehen.
Diese Fragen kann ich Dir hier nicht beantworten, dafür gibts persönliche Beratung.

Aber als Faustformel kannst Du Dir 25 (Alter des jüngsten Kindes) oder 67 (Renteneintritt) merken. Das passt oftmals ganz gut.

Für die Risiko-LV gibt es natürlich auch Zusatzkomponenten, die Du vereinbaren kannst. Als Beispiel seien da Betragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit oder eine Leistung bei schweren Krankheiten genannt.

Oder Du suchst Dir das alles aus dem Internet, das geht natürlich auch. Da musst Du dann nur gucken, dass der von Dir favorisierte Versicherer auch alles anbietet, was Du brauchst bzw. möchtest.

Sterbegeldversicherung

Wie funktioniert eine Sterbegeldversicherung?

Eine Sterbegeldversicherung ist eine kapitalbildende Lebensversicherung, die wirklich lebenslang läuft.

Wie bereits bei den kapitalbildenden Lebensversicherungen angedeutet, ist dies die einzige Ausnahme zur Warnung vor kapitalbildenden Lebensversicherung.

Warum ist das so?

Manche Menschen wollen Ihren Hinterbliebenen die Kosten der Bestattung ersparen und erhalten aufgrund ihres Alters oder ihres Gesundheitszustandes keine Risiko-Lebensversicherung. Oder die wäre noch teurer als diese Variante.

Es ist nicht das Optimum aber für viele Menschen die einzig verbliebene Möglichkeit, ihre Bestattungskosten abzusichern.

Es gibt nur wenige Gesundheitsfragen, die es fast jedem der noch nicht todsterbenskrank ist, ermöglicht, dieses Risiko abzudecken.
Von daher halte ich diese Variante für legitim.

Folgendes ist hierbei zu beachten:
Die volle Versicherungssumme wird erst nach einer Weile fällig, meistens 2-3 Jahre, bis dahin werden bei Tod die gezahlten Beiträge zurückerstattet.

Auch hier gilt. Sprich mit Deinem Berater, was für Dich die sinnvollste Alternative ist. Die kann eine ganz andere als bei Deinem besten Freund, Deinen Geschwister oder ähnlichem sein.

Ich hoffe, Dir zum Thema Lebensversicherung einige wertvolle Tipps und Ideen näher gebracht zu haben.

Solltest Du Anregungen Fragen oder sonstiges haben, schreib mir einfach. Egal wo und wie, die Kontaktmöglichkeiten findest Du am Ende dieser Seite.

Bei Bedarf kann und wird dieser Artikel angepasst und ergänzt werden.

Bis zum nächsten Mal!

Bleib gesund und pass auf Dich auf!

Ich grüße Dich ganz herzlich!

Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

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Vermögenssicherung Teil 6 – Die KFZ-Versicherung

Des Deutschen liebstes Kind ist und bleibt das Auto. Die KFZ-Versicherung ist auch eine Pflichtversicherung.

Für wenig andere Dinge opfert der Deutsche soviel Herzblut, Zeit, Arbeit und Geld.

Da erstaunt es nicht, dass das Auto oftmals sogar besser versichert ist, als der eigene Körper bzw. man selbst.

Ob das richtig oder sinnvoll ist, darum geht es hier nicht. Es zeigt nur, wie wichtig den meisten Deutschen ihr Auto ist.
Nicht umsonst spricht der Schwabe gern vom „Heiligs Blechle“.

Für das Auto gibt es mehrere Versicherungsarten:

  • Die Haftpflicht
  • Die Kasko
  • Der Schutzbrief
  • Die Insassenunfallversicherung

Die Haftpflichtversicherung für ein KFZ ist SO wichtig, dass sie in Deutschland und vielen anderen Staaten eine Pflichtversicherung ist.

Dies ergibt sich aus der Gefährdungshaftung für KFZ Halter. Das bedeutet, dass kein Verschulden für die Haftung von Nöten ist.
Ohne Deckungszusage einer Haftpflichtversicherung (eVB, ehemals Deckungskarte) kannst Du kein KFZ zulassen. Die erhältst Du bei Deinem Berater oder Deinem Versicherer, je nachdem, ob Du einen Serviceversicherer oder Direktversicher ausgesucht hast.

Die Tarifierung der Haftpflicht im Bereich der KFZ-Versicherung ist von vielen Variablen abhängig.

  1. Die Typklasse, in die Dein Auto einsortiert wird. Die kannst Du anhand Herstellerschlüssel und Typschlüssel in Deinem Fahrzeugschein recherchieren.
  2. Die Regionalklasse deines Zulassungsbezirkes. Auch den kannst Du recherchieren.
  3. Dein Schadensfreiheitsrabatt, die berühmten „Prozente“.
    Je länger Du ohne Schaden fährst, desto geringer wird dein Beitragssatz. Es gibt je nach Versicherer zwischen 25 und 50 SF-Klassen. Auch das kannst Du ablesen bzw. recherchieren. (Oder Du fragst Deinen Berater!)
  4. Dem Fahrerkreis Deines Autos.
  5. Den Kilometern, die Du pro Jahr fährst (je mehr, desto höher die Prämie).
  6. Der Erstzulassung Deines Autos und der Erstzulassung auf Dich. (Je näher beides zusammen liegt, desto günstiger).
  7. Rabattschutz. Ja oder Nein? Rabattschutz bedeutet, dass Du nicht direkt nach dem ersten Schaden hochgestuft wirst. Manche Versicherer bieten einen Schaden (Freischuss) an, andere wiederum bieten Dir an, dass Du nie hochgestuft wirst, solange Du nicht wechselst. (Ich persönlich find das ziemlich geil!)

Du siehst, dass das durchaus komplex ist und man deswegen nicht gerade mal schnell ein Angebot machen kann. Nimm Dir Zeit dafür und sprich in Ruhe mit Deinem Berater, der Dir auch eventuelle Zusatzleistungen empfehlen kann oder Dir davon abrät, wenn sie für Dich keinen Sinn ergeben sollten. Oder, wenn Du Dir Deine KFZ-Versicherung selbst im Internet suchen solltest, dann nimm Dir Zeit, alles durchzulesen und Dir Deinen Versicherungsschutz zusammenzustellen. Sonst bereust Du irgendwann, genau das nicht ausgewählt zu haben.

Die Kaskoversicherung gibt es in 2 Varianten:

  1. Teilkasko
  2. Vollkasko mit Teilkasko

Was ist in der Teilkasko alles versichert und wie setzt sich die sich zusammen?

Die Teilkasko leistet bei gewissen Eigenschäden bzw. bei Schäden, die kein Dritter Mensch verursacht hat aufgrund verschiedener klar definierter Ursachen.
So zum Beispiel bei Zerstörung, Beschädigung, Totalschaden oder Diebstahl des Fahrzeugs.
Dies muss allerdings eine der folgenden Ursachen haben:

  • Zusammenstoß mit Tieren (Achtung: Manche Versicherer versichern nur die Zusammenstöße mit Wild, andere mit allen Tieren außer Insekten. Ist Dir das wichtig? Sprich mit Deinem Berater!)
  • Glasbruch
  • Kurzschlussschäden in der Verkabelung
  • Naturgewalten
  • Diebstahl
  • Tierbiss (hier ist der Marderbiss der Klassiker)

Oftmals wird in der Teilkasko eine Selbstbeteiligung von 150 oder 500 € vereinbart. Diese wird bei der Schadenserstattung abgezogen. Natürlich ist es auch möglich, ohne eine SB zu versichern. Dafür ist dann aber die Prämie ungleich höher.

Bei der Vollkasko-Versicherung sind zusätzlich zu denen der Teilkasko noch Eigenschäden versichert. Das heißt, wenn Du Dein Auto an die Wand setzt, bekommst Du es bezahlt. Entweder den Neupreis, den Kaufpreis oder den aktuellen Rest- bzw. Wiederbeschaffungswert. Was genau davon gilt, ist vom Versicherer und dem Alter Deines Fahrzeuges abhängig. Auch hier, sprich mit Deinem Berater, da gibt es zu viele Unterschiede, um das hier alles zu besprechen.

Wie lange sollte ich die Vollkasko bestehen lassen?
Als Faustformel gilt, dass Du die ersten 3-5 Jahre des Besitzes eine Vollkasko haben solltest (je nachdem wie lange Dein Versicherer den Kaufpreis bzw. Neupreis ersetzt), anschließend auf Teilkasko umstellen. Es sei denn, dass Du noch eine Finanzierung laufen hast. Dann lass die Vollkasko bitte so lange laufen, bis die Finanzierung abgewickelt ist.

Auch in der Vollkasko gibt es, wie bei der Haftpflicht, Schadensfreiheitsklassen. Das heißt:
Verursachst Du einen Schaden, sinken Deine schadenfreien Jahre und Deine Prämie steigt. Aber erst zur nächsten Hauptfälligkeit. Oftmals ist das noch der 1. Januar, aber längst nicht mehr bei jedem Versicherer und jedem Vertrag.

Unter dem Link findest Du eine sehr gute Definition von Hauptfälligkeit.

Im Rahmen der Vollkasko-Versicherung gibt es ja nach Versicherer viele verschiedene Zusatzleistungen. Diese erfragst Du am besten bei Deinem Berater oder suchst sie in den Bedingungen Deines Direktversicherers.

Ein Stichwort ist hier die „GAP-Deckung“ oder ein Kasko-Schutzbrief.
Die GAP Deckung kommt aus dem Englischen und bedeutet „Lücke“. Sie sorgt dafür, dass bei finanzierten oder geleasten Autos keine Deckungslücke entsteht. Dies kann sehr schnell passieren, da der Restwert vom Gutachter anders bestimmt werden kann als das, was noch an Finanzierung übrig ist.

Kurz erwähnen möchte ich noch den Schutzbrief.

Wofür braucht man den? Der Schutzbrief sorgt dafür, dass Du abgeschleppt wirst oder ähnliches, wenn Du mit einer Panne liegenbleibst. Es ist quasi eine Mobilitätsgarantie. Da stecken so viele Leistungen für wenig Geld drin, sei es das Abschleppen wegen Panne, das Abschleppen wegen Falschbetankung, die Hilfe bei Einschluss des KFZ Schlüssels uvm.

Weiterhin kann man die Insassen-Unfallversicherung dazu buchen.
Dies macht aus meiner Sicht aber absolut keinen Sinn, da die Versicherungssummen sehr niedrig sind und dies in keiner Relation zur Prämie stehen. Eine eigenständige Unfallversicherung ist weitaus leistungsstärker und sinnvoller.

Die KFZ-Versicherung ist für viele die Versicherung, bei der es nur um den Preis geht. Dies ist dann legitim und sinnvoll, wenn es einem wirklich egal ist, was der Tarif und die Police leistet und wenn man wirklich nur der Pflicht genüge tun will.

Solltest Du aber höhere Ansprüche haben und sollte Leistung Dir wichtig sein, dann verzichte bitte auf die „Geiz ist Geil“ Mentalität und nimm eine Beratung in Anspruch. Denn auch im Schadensfall kann die Hilfe des Beraters Gold wert sein, da Du als Kunde auch nicht immer weißt, was zu tun ist und was richtig und wichtig ist.

Du wirst sicher schon gemerkt haben, dass ich kein Freund von Internetversicherern bin und die Berater verteidige bzw. empfehle.

Das liegt zum Einen daran, dass ich selbst Berater bin und zum anderen ist es wirklich, damit Du Fallen entgehst, die oftmals bestehen. Oder damit Du auch über Leistungen aufgeklärt wirst, die Du vielleicht gar nicht kennst.
Ich muss ehrlich zugeben, ich lerne selbst immer wieder Leistungen kennen, die neu dazu kommen, oder die nicht so bekannt sind.
Ich war früher selbst bei Internetversicherern, um Geld zu sparen.
Service und Bequemlichkeit kosten nun mal etwas Geld. Dafür hat jeder die Möglichkeit und das Recht, seinen Weg, den er geht, frei zu wählen.
Das ist vollkommen legitim.

Was Du da aber letztendlich machst, liegt einzig und allein in Deiner Hand.

Ich hoffe, ich konnte Dir einige Dinge aufzeigen und Dir helfen.

Damit endet die Reihe zur Vermögenssicherung.

Was nächste Woche kommt, lass Dich einfach überraschen!

Alles liebe und pass auf Dich auf!

Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

Einen Termin kannst du direkt unter termine.bruenisholz.com buchen

Hier kannst du Kontakt mit mir aufnehmen, wenn Du irgendwelche Fragen hast:

Kontakt – Alex erklaert Finanzen (alex-erklaert-finanzen.de)

Gerne freue ich mich über jedes Feedback von Dir.

Impressum: Impressum und Datenschutz: – Alex erklaert Finanzen (alex-erklaert-finanzen.de)

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Vermögenssicherung Teil 5 – Der Rechtsschutz

Warum Rechtsschutz? Wir leben in einer Zeit, in der, anstatt die Dinge persönlich und in einem Gespräch zu klären, oftmals gleich der Gang zum Rechtsanwalt und die Klage angestrebt wird.

Jedes Jahr gibt es

  • 330.000 neue Arbeitsrechtstreitigkeiten
  • 340.000 neue Fälle vor Sozialgerichten
  • 670.000 neue Streitigkeiten vor Strafgerichten
  • 4,5 Millionen Straftaten in Deutschland, davon 240.000 im Internet.

Da es sehr teuer sein kann, zu seinem Recht zu kommen, empfiehlt sich was? Genau, die Rechtsschutzversicherung!

Wie teuer fragst Du Dich?

Hier einige Beispiele:

  • Eine Kündigungsklage mit einem Streitwert von 6.000 € ==> 2.375 € Kosten
  • Nach einem Verkehrsunfall geht es um Schmerzensgeld, Gewinnausfall und Schadensersatz. Der Streitwert beträgt knapp 8.000 € ==> 3.000 € Kosten
  • Dein Vermieter kündigt Dir wegen Eigenbedarf. Du wehrst Dich. Der Streitwert ist 11.000 € (Eine Jahresmiete) ==> knapp 4.000 € Kosten.

Du bist wie viele andere sehr oft im Internet unterwegs.
Du wirst Opfer eines Datendiebstahls.

Was macht da Sinn? Genau, die Rechtschutzversicherung.

Ich könnte ewig so weiter machen. Das wäre aber wenig zielführend und auch echt langweilig irgendwann.

Stattdessen gehe ich wie immer vor, ich erkläre, wofür die Rechtsschutz da ist, wofür sie da sein kann, ob es Sinn macht, welche Bausteine es gibt, usw.

Starten wir mit den Bausteinen:

  1. Privat-Rechtsschutz
  2. Berufsrechtsschutz
  3. Verkehrsrechtsschutz
  4. Wohnungsrechtsschutz
  5. Internet-Rechtsschutz

Privat-Rechtsschutz

Was gehört denn da so dazu?

  • Der Klassiker: Baustelle neben dem Hotel im Urlaub. Hab ich Anspruch auf Schadensersatz?
  • Das Finanzamt streicht mir Ausgaben, die ich abgesetzt habe. Was jetzt?
  • Der Handyanbieter schickt mir eine fehlerhafte Rechnung
  • Der Streit mit dem Nachbarn
  • Angeblich hab ich was geklaut. Was tun?
  • Hier ein Tipp: Es gibt Anbieter, die eine telefonische Rechtsberatung anbieten, ohne dass eine eventuelle Selbstbeteiligung zum Tragen kommt.

Arbeits-Rechtsschutz

Wie der Name schon sagt, geht es hier um alles rund um den Job.

  • Eine betriebsbedingte Kündigung steht an. Was kannst Du tun!?
  • Das Zeugnis des alten Arbeitgebers ist nicht annähernd so, wie Du es verdient hast, bzw. wie es sein sollte.
  • Arbeitszeiten sind nicht klar geregelt und Du bekommst eine Abmahnung. Ist das korrekt?
  • Die Besonderheit im Arbeits-Rechtsschutz ist, dass beide Parteien (Kläger UND Beklagte) ihre Kosten in der ersten Instanz selbst tragen müssen. Ansonsten trägt der, der den Prozess verliert ja alle Kosten.

Verkehrs-Rechtsschutz

  • Das ist wohl der bekannteste Abschnitt, denn fast jeder fährt Auto und fast jeder hatte schon mal einen Unfall, bei dem die Schuldfrage nicht ganz klar war. Dann gehts meistens ja vor Gericht und das kann teuer werden.
  • Oder Du hast ein Protokoll bekommen und bist Dir nicht sicher, ob zu Recht. Die Rechtsschutzversicherung hilft Dir weiter.
  • Du verkaufst Dein Auto privat und der Käufer behauptet, dass es Mängel am Auto gibt, die Du angeblich verschwiegen hast.
  • Die Werkstatt hat nicht ordentlich gearbeitet und es gibt Probleme.
  • All diese Punkte sind Fälle für den Verkehrs-Rechtsschutz.

Wohnungsrechtsschutz

Auch im Wohnbereich gibt es immer mehr Klagen.

  • Eine Mieterhöhung ist nicht nachvollziehbar
  • Die Nachbarn lärmen dauerhaft
  • Bei einer Kündigung wegen Eigenbedarf bestehen Zweifel
  • Die Nebenkostenabrechnung stimmt nicht und Du willst dagegen klage

Wichtig: Die Eigenschaft als VERMIETER ist in diesem Baustein NICHT enthalten und muss separat versichert werden!

Internet – Rechtsschutz

Viele Versicherer bieten mittlerweile auch den Baustein „Internet-Rechtsschutz“ an, da doch viele Bestandteile des täglichen Lebens mittlerweile online stattfinden.

Darunter fallen Dinge wie

  • Identitätsmissbrauch
  • Bilder von Dir oder Deinen Kindern stehen ungerechtfertig im Netz
  • Der Einkauf bei eBay ist nicht glatt gegangen
  • Mobbing in sozialen Netzwerken
Photo by Pixabay on Pexels.com


Außer diesen klassischen Bausteinen, aus denen jede Rechtsschutzversicherung besteht, bieten manche Versicherer noch tolle Zusatzleistungen inklusive an.

Zusatzleistungen

Jeder Mensche sollte eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung haben. Wenn Du die beim Notar erstellen und beurkunden lassen willst, kostet das locker im mittleren dreistelligen Bereich. Bei der richtigen Gesellschaft hast Du das durch eine Kooperation inklusive.

Du schließt Verträge ab. Mietvertrag, Kaufvertrag, etc etc. Manchmal fühlst Du Dich unsicher, ob das alles so richtig ist oder ob das nen Haken hat.
Wäre doch toll, wenn Du das kostenlos prüfen lassen könntest.
Kannst Du! Wenn Du den richtigen Versicherer hast. Sprich mit Deinem Berater!

Dein Flieger ist verspätet. Also so richtig. Mehrere Stunden oder Tage.
Was jetzt? Auch hier hilft Dir der passende Versicherer durch eine Kooperation mit anderen Dienstleistern weiter. Alles inklusive!

Wichtig ist aber auch, darüber aufzuklären, dass nicht alles versichert werden kann, da die Prämien für die Rechtsschutzversicherung dann nicht mehr bezahlbar wären.

So sind zum Beispiel ausgeschlossen:

  • Baurecht
  • Scheidungen
  • Vorsätzliche Straftaten
  • Kapitalanlagen
  • Rechtsschutzfälle, die vor dem Vertragsbeginn der Versicherung liegen
  • Urheberrecht

Bei der Rechtsschutz versicherung besteht wie eigentlich bei fast allen Sparten der Vermögenssicherung die Möglichkeit, eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren. HIER macht diese Selbstbeteiligung normalerweise auch Sinn, da sie die Prämien spürbar senkt.
Die Selbstbeteiligung liegt in der Regel bei 150 oder 300 €. Welche für Dich besser passt, klärst Du bitte mit Deinem Berater!

Welche Bausteine und Zusatzleistungen für Dich persönlich machen, das findest Du am besten im persönlichen Gespräch mit Deinem Berater heraus.
Frag ihn auch aktiv nach den Zusatzdienstleistungen, die Du für interessant befindest.

Du siehst, eine Rechtsschutzversicherung ist mittlerweile so viel mehr als die reine Kostendeckung für einen Anwalt bzw. Prozess. Es ist eine lebensbegleitende Police, die Dir vieles ermöglicht bzw. vereinfacht.

Vor allem dazu, Dir zu Deinem Recht verhelfen, auch wenn Du nicht so vermögend bist.

Ich freue mich auf Dein Feedback und wünsche Dir alles Gute.

Bleib gesund!

Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

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Vermögenssicherung Teil 4 – Wohngebäudeversicherung

Die größte Investition, die Menschen normalerweise in ihrem Leben tätigen, sind die eigenen 4 Wände, bevorzugt das eigene Ein- oder Zweifamilienhaus. Dafür braucht man eine Wohngebäudeversicherung.

Wie Du das vernünftig absicherst, was wichtig ist, was evtl. weniger wichtig ist, darum geht es heute in diesem Artikel.

Aber wie erwähnt, es wird nur um Ein- und Zweifamilienhäuser gehen, alles was größer ist, ist ein Sonderfall, der ganz individuell tarifiert und betrachtet werden muss.

Vieles ist ähnlich wie bei der Hausratversicherung, über die wir vor kurzem gesprochen haben. Du wirst hier einiges wieder erkennen.

Ich fange, wie bei der Hausratversicherung, damit an, was beide unterscheidet. Oftmals bist Du Dir unsicher, ist das jetzt Hausrat oder Wohngebäude?!

Die fachlich korrekte Definition lautet:
Alles, was fest mit dem Mauerwerk verbunden ist, zählt zur Wohngebäudeversicherung. Der Rest ist Hausrat
Die Küche muss eine speziell für diese Wohneinheit abgemessene und zugeschnittene Einbauküche sein, damit sie unter die WGV fällt, ansonsten ist die Küche Hausrat.
Bei Satellitenanlagen ist es so: Hat das Haus nur eine Satellitenanlage (Schüssel), so zählt die zur WGV. Hat das Haus mehrere, so zählt sie zur jeweiligen Hausratversicherung.

Also, analog zur Faustformel bei der Hausrat:

Was beim Umzug da bleibt, ist Wohngebäude.
Alles, was NICHT runterfällt, wenn Du das Haus umdrehst, ist Wohngebäude.

Tarifiert wird die Wohngebäudeversicherung über zwei Arten.

  1. Die bewährte aber veraltete Methode, in der man den Wert 1914 bestimmt
    Warum 1914? Deswegen!
    Der Wert 1914 wird mit dem gleitenden Neuwertfaktor multipliziert, daraus ergibt sich dann die Versicherungssumme.
    Solltest Du einen Versicherer haben, der nach dem Wert 1914 arbeitet, kontrolliert diesen gemeinsam mit Deinem Berater.
    Der Wert 1914 muss sehr akribisch ermittelt werden, schnell besteht eine Unterversicherung, was sich zur Katastrophe entwickeln kann.
    Daher bevorzuge ich eindeutig die zweite Variante:
  2. Das Wohnflächenmodell mit unbegrenzter Deckung.
    Hier muss lediglich die korrekte Wohnfläche angegeben werden, analog zur Hausrat.
    Wenn Du das getan hast, bist Du absolut auf der sicheren Seite, was Unterversicherung angeht.
    Jeder Versicherungsfall wird in der vollen Höhe bezahlt.

Welches Modell gefällt Dir denn besser? Schreib’s mir mal!

Welche Schäden versichert die Wohngebäudeversicherung eigentlich?

  1. Feuer
  2. Leitungswasser
  3. Sturm/Hagel
  4. Gegen Mehrbeitrag und wenn möglich: Elementarschäden

Zu den Feuerschäden zählen:

  • Brand
  • Explosionen
  • Implosionen
  • Verpuffung
  • Blitzschlag
  • Überschallknall
  • Anprall eines Luftfahrzeugs (Flugzeug landet auf Deinem Haus)

    Nicht versichert ist in der Regel
  • Sengschäden (gibt aber Versicherer, die das inkludieren)
  • Kurzschluss- und Überspannungsschäden durch Blitze außerhalb versicherter Sachen

Was gilt als Leitungswasser?

Wasser, das nicht bestimmungsgemäß ausgetreten ist

  • aus Zu- / Ableitungsrohren der Wasserversorgung oder damit verbunden Schläuchen
  • Anlagen der Warmwasser- oder Dampfheizung
  • Sprinkleranlagen
  • Klima- Wärmepumpen- oder Solarheizungsanlagen

Nicht versichert sind in der Regel Wasseraustritte aus Armaturen.
Das ist schade, da dies relativ häufige Schäden sind.

Ebenso nicht versichert sind Schäden, die aus dem Grundwasser oder Hochwasser entstehen. Dafür gibt es die Möglichkeit, sich gegen Mehrbeitrag gegen Elementarschäden zu versichern.
Darauf geh ich später noch etwas näher ein.

Es gibt Versicherer, die die mitversichern, aber sehr wenige. Bitte sprich unbedingt mit Deinem Berater.

Generell ist die Wohngebäude eine der komplexesten Policen. Mach hier bitte nichts ohne kompetenten Berater. Die Gefahr, etwas zu vergessen, weil Du es als Laie nicht weißt, ist so so groß.
Du würdest es unendlich bereuen, wenn Du den entscheidenen Baustein vergisst, weil Du denkst, hm, ist ja eh mitversichert. Lass Dich bitte bitte beraten!

Der dritte große Abschnitt in der Wohngebäudeversicherung die Absicherung gegen Sturm / Hagel

Für einen Leistungsfall im Bereich Sturm muss mindestens Windstärke 8 vorliegen. Ob dies der Fall war, erfährst Du total einfach bei den Wetterstationen bzw. im Internet. Windstärke 8 hat man übrigens ab 63 km/h Windgeschwindigkeit.

Für die Zerstörung bzw. Beschädigung der versicherten Sachen besteht dann Versicherungsschutz, wenn der Sturm bzw. der Hagel die Sachen unmittelbar zerstört hat, wenn es Folgen des Sturms waren oder wenn der Sturm Gegenstände auf Deine Sachen wirft.

Bei der WGV gibt es standardmäßig keinen Schutz gegen Elementarschäden. Diesen musst Du, wie bereits erwähnt, selbst dazubuchen.

Lohnt sich das?

Elementarschäden sind

  • Hochwasser
  • Grundwasserschäden
  • Erdrutsch
  • Lawinen bzw. Dachlawinen
  • Schneedruck
  • Rückstau
  • Vulkanausbruch

Ich zeige Dir nochmal ein Bild, das Du schon kennst.

Der Schaden, der hierdurch verursacht wurde, ist nur durch die Elementarversicherung versichert.

Und ja, sie lohnt sich, da es um zigtausende Euros gehen kann.
– Keller trockenlegen
– Mauerwerk trocknen
– Schimmel beseitigen
– evtl. ist Dein Haus unbewohnbar und Du musst temporär umziehen.

Ja, die Elementarversicherung ist wichtig und lohnt sich. Nicht umsonst wollte die Bundesregierung sie obligatorisch machen. Was ich sehr befürworten würde.

Spar bitte nicht am falschen Ende!

Die Leistungen in einer Wohngebäudeversicherung sind mannigfaltig.

So zählen dazu:

  • Aufräumungs- und Abbruchkosten für das Gebäude und dazugehörige Dinge auf Deinem Grundstück
  • Feuerlöschkosten
  • Mietausfall wird kompensiert
  • Wenn Du im Hotel leben muss, während Dein Haus wieder aufgebaut wird, so wird das bezahlt
  • Wenn die Kosten aufgrund behördlicher Auflagen höher sind, werden diese bezahlt
  • Instandsetzung natürlich

Wie bereits in einigen Sparten erwähnt, so solltest Du dringend darauf achten, dass Dein Versicherer keine Kürzungen wegen grober Fahrlässigkeit vornimmt. Ob dies der Fall ist, erfährst Du von deinem Berater oder in den Versicherungsbedingungen. Das ist wichtig. Wirklich wichtig!

Viele günstige Tarife verzichten nämlich nicht auf die Kürzung bei grober Fahrlässigkeit.

Generell ist die Wohngebäudeversicherung eine der Policen, bei denen Du nicht in erster Linie auf den Preis gucken solltest. Natürlich musst Du Dich nicht unnötig teuer versichern, aber Deine Immobilie ist in der Regel die größte Investition, die Du im Leben tätigen wirst.

Nochmals die Aufforderung an Dich: Spare nicht am falschen Ende!

In der WGV kann es übrigens durchaus Sinn, eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren, da es hier darum geht, existenziell bedrohliche Schäden abzusichern, die mehrere Hunderttausend Euro betragen können.

Dies muss dann aber auch spürbar die Prämie reduzieren, ansonsten kannst Du es sein lassen. Dein Berater wird Dir das passende Angebot aufzeigen.

Ich denke, Du hast gemerkt, dass diese Police wirklich sehr komplex ist und hoffe, ich konnte Dir einige Ratschläge und Tipps geben, die Dir noch nicht bekannt bzw. nicht so bewusst waren.

Auch stehe ich Dir natürlich gerne für Fragen und Beratungen zur Verfügung.

Meine Kontaktdaten findest Du am Ende dieses Artikels.

Pass auf Dich auf, bleib gesund und schütze Dich, Deine Familie und Dein Hab und Gut.

Alles liebe,

Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

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Vermögenssicherung Teil 3 – Unfall Versicherung

Jeder kennt sie, fast jeder hat sie. Die Unfall versicherung.

Sie hat lange Tradition, es gibt sie in vielen verschiedenen Varianten. Mit Sicherheit hat jede auf die eine oder andere Art ihre Daseinsberechtigung.

Welche Varianten gibt es da denn?

Zum einen, zur groben Unterteilung, gibt es die gesetzliche Unfallversicherung und die Private.

Die Beiträge für die gesetzliche zahlt Dein Arbeitgeber an die Berufsgenossenschaft und daher schützt Dich diese gesetzliche Unfallversicherung nur während der Arbeitszeit und auf dem direkten Weg zur Arbeit und wieder nach Hause.
Direkter Weg bedeutet in diesem Fall auch wirklich nur der direkte Weg.
Sofern Du unterwegs noch einen Abstecher irgendwo hin machst, hast Du
KEINEN Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung.

Die private Unfall Versicherung schützt Dich vor den finanziellen Folgen eines Unfalls des täglichen Lebens, und das weltweit 24 Stunden am Tag.

Zur Erleichterung für Dich hier nochmal eine kleine Grafik, die Dir aufzeigt, wo die gesetzliche UV und wo die private UV greift:

Was ist überhaupt ein Unfall? Wie ist der definiert?

Als Eselsbrücke gibt es die PAUKE-Regel. Und so sieht die aus:

Ein Unfall ist ein…
Plötzlich
von Außen
unfreiwillig
auf den Körper wirkendes
Ereignis

mit Gesundheitsschädigung.

Soviel mal zur Grundregelung.

Allerdings gibt es weitere Ereignisse, die als Unfall gelten.
Hier einige Beispiele:

  • bei manchen Versicherern Eigenbewegungsschäden (ist nicht standardmäßig versichert)
  • Ertrinken oder Ersticken im Wasser
  • Gesundheitsschädigung durch erfrieren
  • Unfreiwilliger Entzug von Flüssigkeit, Nahrungsmitteln oder Sauerstofff
  • wenn durch eine erhöhte Kraftanstrengung (Gewichtheben o. ä.) ein Gelenk verrenkt wird, Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden

Eine Unfallversicherung kann auch eigentlich jeder abschließen, da es keine Gesundheitsfragen gibt.

Die einzigen Ausnahmen sind Menschen, die in Pflegegrad 3 oder höher eingestuft wurden und Menschen, die zu alt sind. Das ist je nach Gesellschaft unterschiedlich.

Für Senioren ab 65 bzw. 70 (ist auch vom jeweiligen Versicherer abhängig), gibt es spezielle Tarife. Darauf gehe ich im späteren Verlauf noch ein.

Welche Leistungsarten kennt die Unfallversicherung eigentlich?

Es gibt

  • Die Invaliditätsleistung, das ist die Bekannteste
  • Ein fixes Schmerzensgeld für bestimmte Verletzungen (z.B. Knochenbruch oder Bänderriss)
  • Eine Sofortleistung, ohne dass die endgültige Invalidität feststeht
  • Ein Krankenhaustagegeld (nur durch Unfallursachen)
  • Eine Invaliditätsrente / Unfallrente
  • Bergungskosten
  • Kosmetische Operationen
  • Zahnersatz
  • Todesfall-Leistung

Gehen wir diese verschiedenen Leistungsarten kurz durch.
Wie immer gilt: Sprich mit einem Berater Deines Vertrauens darüber, der hilft Dir die Bestandteile zu finden, die für DICH wichtig sind.


Noch eine kleine Anmerkung: Bei vielen Leistungsbestandteilen oder Regelungen erläutere ich dies anhand der Regelungen des Versicherers, den ich vermittele. Dies kann bei anderen Versicherern anders sein. Grundlegendes ist überall gleich, aber Fristen, diverse Prozentsätze, etc. können von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich sein!

Also, here we go:

  1. Invaliditätsleistung
    Die bekommst Du, wenn Du aufgrund eines Unfalls dauerhaft körperlich beeinträchtigt bist als einmalige Leistung / Kapitalabfindung.
    Dauerhaft heißt (voraussichtlich) länger als 3 Jahre.
    Wie viel Du bekommst ist von mehreren Faktoren abhängig:
    a. Die Grundsumme
    b. Die Progression (Steigerung)
    c. Die Gliedertaxe (darin ist festgelegt, welcher Prozentsatz für welche Verletzung bzw. welches fehlende Körperteil angesetzt wird)

    Die Grundsumme legst Du gemeinsam mit Deinem Berater fest, danach richtet sich auch der Löwenanteil des Beitrags. Die Grundsumme ist u.a. von Deinem Gehalt abhängig, da die Versicherungsleistung ja Deinen Lebensstandard sichern soll.

    Ich berate in der Regel so, dass im schlimmsten Fall eine Summe von ca. 500.000 € zur Verfügung steht.

    Du denkst, das ist viel? Ja, das stimmt. Ist es zuviel? Nein auf gar keinen Fall!

    Weil, stell Dir vor Du sitzt im Rollstuhl. Du willst irgendwann wieder leben, Du musst Dein Haus behindertengerecht umbauen, Dein Auto, Du brauchst Geld für alles mögliche.

    Deswegen diese Summe! Macht Sinn, oder?

    Die Progression richtet sich danach, ob Du eher die hohen Invaliditätsgrade absichern willst oder die Mittleren. Sprich, willst Du richtig richtig viel Kohle im Ernstfall oder eher bei mittelschweren Situationen, d.h. wenn was passiert, was aber nicht allzu gravierend ist.
    Meinen Ansatz hast Du gerade eben mitbekommen!

    Nochmal: Sprich mit Deinem Berater!

    Warum gibt es sowas wie die Progression? Weil der Geldbedarf bei schweren Verletzungen doch höher ist als das, was ohne Progression gezahlt würde.
    Die Versicherungssumme wird bei einem Tarif ohne Progression natürlich höher gewählt als bei einem mit einer Progression von 1000%.
    Dein Berater hilft Dir, das für Dich passende Produkt und die richtigen Bausteine zu finden!

    Die Gliedertaxe bestimmt, welche Verletzung welchen „Wert“ hat.
    Ein gutes Beispiel ist die Empfehlung des GDV (Gesamtverband der Versicherungswirtschaft). Ich hab Dir das hier mal verlinkt. Wie gesagt, das kann jeder Versicherer im Detail anders handhaben.

    Es gibt noch einige Regeln bezüglich der Invaliditätsleistung:
    Die Invalidität muss innerhalb von 30 Monaten nach dem Unfall eingetreten sein.
    Sie muss ärztlich festgestellt sein.
    Sie muss beim Versicherer angemeldet sein.
    Alles innerhalb dieser 30 Monate (bei meinem Partner), bei anderen weiß ich es nicht genau. Bitte informiere dich darüber, das ist wichtig.
    Stirbt der Verunfallte innerhalb eines Jahres nach dem Unfall an den Unfallfolgen, so erfolgt keine Leistung aus diesem Bereich, sondern aus der Todesfallabsicherung.
  2. Ein fixes Schmerzensgeld.
    Das ist genau das was da steht: Für Verletzung X kriegst Du pauschal Y Euro. Fertig. Bei manchen Versicherern standardmäßig enthalten. Bei anderen musst Du es dazu buchen, wenn Du es willst.
  3. Die Sofortleistung
    Sie wird bei bestimmten Verletzungen gezahlt. Die Summe ist frei vereinbar und sollte so zwischen 5 und 15.000 € liegen.
  4. Das Krankenhaustagegeld
    Bekommst Du, wenn Du wegen einem Unfall im Krankenhaus liegst. Jeden Tag soviel Euro, wie Du versichert hast. Ob das Sinn macht? Nicht, wenn Du ein generelles Krankenhaustagegeld bei ner Krankenversicherung hast. Kostet dann nur unnötig Geld. Hast Du das nicht, kann das durchaus Sinn machen.
  5. Unfallrente
    Eine Unfallrente erhältst Du, wenn Du sie vereinbart hast und dein Grad der Invalidität über 50% liegt. Und Du erhältst sie solange, wie dieser Zustand anhält.
    Zu empfehlen ist sie meiner Meinung nach nur dann, wenn Du aus irgendwelchen Gründen keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommst und auch keine Grundfähigkeitspolice hast.
    Im Artikel über Berufsunfähigkeit haben wir ja gelernt, dass mit Abstand die meisten Renten wegen Krankheiten und kaum welche wegen Unfällen gezahlt werden.
    Dieser Baustein ist auch relativ teuer, da sollte man doppelt und dreifach überlegen, ob das wirklich sinnvoll ist.
  6. Bergungskosten
    Die Bergungskosten sind eigentlich in jeder Unfallversicherung standardmäßig drin. Nur die Höhe variiert. Dabei solltest Du darauf achten, dass sie wirklich hoch genug sind und den Ansprüchen der Zeit genügen. Die Top-Versicherer haben in diesem Bereich Summen von 50-75.000 € versichert.
  7. Kosmetische Operationen
    Die Folgen eines Unfall können oftmals auch Entstellungen sein, die keinem Menschen zugemutet werden sollten. Hierfür hat eigentlich jede Unfallversicherung kosmetische Operationen versichert.
    Auch hier sollte die Summe den modernen Methoden und Möglichkeiten angepasst sein und mindestens 30-50.000 € betragen.
  8. Zahnersatz
    Solltest Du bei einem Unfall einen Schaden an den Zähnen erleiden, was durchaus im Bereich des Möglichen ist. Ich habe selbst schon solche Schäden regulieren müssen, dann bist Du mit so ca. 10.000 € abgesichert. Zusätzlich zu dem, was eine gesetzliche Krankenkasse, oder eine private Zusatzversicherung zahlen würden.
  9. Die Todesfallabsicherung
    Sollte ein Unfallopfer innerhalb von 12 Monaten an den Folgen dieses Unfalls versterben, so greift die Todesfallabsicherung innerhalb der Unfallversicherung.
    Allerdings bleibt auch hier die Frage, ob dieser Schutz wirklich Sinn macht? Oder sichert man sich nicht doch besser mit einer Risiko-Lebensversicherung ab, die ALLE Todesarten abdeckt. Meiner Meinung nach ist man in diesem Bereich besser aufgehoben, es sei denn natürlich, der Gesundheitszustand lässt dies nicht zu. Dann sprich darüber mit Deinem Berater!

Es gibt bei der Unfallversicherung ein Konstrukt mit Namen „Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr“.
Bitte lass die Finger davon.
Das ist sowas wie eine Lebensversicherung, bei der auch Geld angespart wird, aber grottenschlecht verzinst wird. Da hab ich schon Prämien von 40-50 € im Monat gesehen. Bitte tu das nicht. Davon profitieren wirklich nur Vertreter und Versicherer. Wenn Du Geld sparen bzw. Dir etwas ansparen willst, dann mach das separat. Dazu kommt auch bald ein Artikel!

Ich möchte noch einige Worte zu den Senioren-Tarifen loswerden.

Der Abschluss einer „normalen“ Unfallversicherung mit Invaliditätssumme ist nur bis zu einem gewissen Alter möglich, dieses legt aber jeder Versicherer selbst fest.

Überschreitet man dieses Alter und will eine neue Unfallversicherung abschließen, so ist dieses nur im Seniorentarif möglich.
Dieser beinhaltet in der Regel KEINE Invaliditätssumme, sondern nur noch eine monatliche Unfallrente.
Dies liegt an der Kalkulation der Versicherer und der Tatsache, dass relativ viele alte Menschen Unfälle haben, durch die sie dauerhaft geschädigt bleiben.

Moralisch mag man das nicht so toll finden, was ich auch absolut verstehe, dennoch ist es so und deswegen spreche ich es hier auch an.

Soviel von meiner Seite aus heute zum Thema „Unfallversicherung“.

Ob Du eine brauchst, und wenn ja, was Du drin haben willst, besprich das bitte wie immer mit Deinem fairen Berater.

Solltest Du Wissen aus diesem Artikel verwenden wollen, bitte gerne, dafür schreibe ich es.

Vielleicht schreibst Du mir ja, ob Dein Berater auf alle Deine Wünsche eingehen konnte, ob Du was rauskitzeln musstest, oder auch gerne sonstige Erfahrungen.

Anfang nächster Woche geht die Reihe über Vermögenssicherung weiter, lass Dich überraschen!

Alles liebe und bis bald!

Dein

Alexander Brünisholz

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Vermögenssicherung Teil 2 – Hausrat und Glas

Teil 2, Hausrat Versicherung.

Vielen ist oft unklar, was zum Hausrat und was zum Wohngebäude gehört.

Einfache Faustformeln:
1. Was Du mit nimmst, wenn Du umziehst, das ist Dein Hausrat.
2. Stell Dir vor, Du drehst das Haus auf den Kopf. Was runterfallen könnte, das ist Hausrat.

Was ist bei der Hausratversicherung versichert?
Versichert sind Schäden am Hausrat, die aufgrund von Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel, Blitzeinschlag und Einbruchdiebstahl entstehen.

Das ist die Basisabsicherung, die jede Hausratpolice standardmäßig bietet.

In der Regel gibt es bei Hausratversicherungen Versicherungssummen, d.h. eine Summe, die maximal bezahlt wird. Diese richtet sich nach der Größe Deiner Wohnung bzw. der Wohnfläche beim Einfamilienhaus.
Diese kannst Du dir sogar recht einfach ausrechnen. Du nimmst Die m² Zahl der Wohnfläche und rechnest diese mal 650.
Beispiel: Du hast ne 70 qm Wohnung, dann hast Du 45.500 € Versicherungssumme.
Die meisten Versicherer verlangen diese Vorgehensweise, damit ein sogenannter Unterversicherungsverzicht vorliegt.

Was heißt denn das jetzt schon wieder? Ist auch ganz einfach.
Bei 650 € pro qm gilt Unterversicherungsverzicht als vereinbart (das ist gut, da Du dann Deinen gesamten Schaden bezahlt bekommst). Jetzt willst Du aber Geld sparen und sagst dem Berater, dass Deine Bude nur 50 qm hat.
Dann ergibt sich die Versicherungssumme von 32.500 €. Soweit so gut, Du sparst Geld, da die Prämie sich an der Versicherungssumme bzw. an der Wohnfläche bemisst.
Jetzt hast Du aber wirklich einen Schaden. Leitungswasser. Rohrbruch. Alles im Eimer. Mist. Der Schaden beträgt 25.000 €.
Du denkst: Puh, Glück gehabt, hab ja 32.500 versichert.
Leider ist das nicht so einfach. Bei so einem Schaden wird die Wohnung natürlich begutachtet. Dabei fällt auf, dass Deine Wohnung ja 70 qm groß ist. Und jetzt? Jetzt wird gekürzt. Du erhältst nur 50/70 des Schadens bezahlt. Weil Du ja nur 50/70 versichert hast. Blöd, oder? Deshalb, immer die Wahrheit sagen! Grad bei sowas.

Allerdings umgehen einige Versicherer diese Problem, in dem sie die Versicherungssumme unbegrenzt machen, wenn Du die Größe Deiner Wohnung korrekt angibst. (Wenn das jetzt 72 qm sind, und du gibst 70 an, alles im Grünen Bereich, das stört niemanden)

Zu dem oben erwähnten Basispaket kannst Du natürlich Leistungen dazubuchen. Unter anderem die so wichtige Elementargefahrenversicherung. Was die beinhaltet, fragst Du Dich?
Warum die wichtig ist?

Deswegen. Weiterhin versichert sind Lawinen, Erdbeben, Schneedruck und Vulkanausbrüche. Je nachdem wo Du lebst, sind die anderen Schadenereignisse mehr oder weniger wichtig. In meiner Heimat ist eigentlich wirklich nur der Starkregen bzw. die Überschwemmung wichtig.

Ja, das kostet mehr. Wieviel mehr? Je nachdem wo Du wohnst. Es gibt da sogenannte Gefahrenzonen.

Es gibt noch zahlreiche weitere Zusatzleistungen. so zB einen Haus- und Wohnungsschutzbrief. Das ist aber von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich. Auch hier gilt: Sprich mit Deinem Berater und lass Dir den für Dich passenden Versicherungsschutz zusammenstellen.

Wichtige Information an dieser Stelle: Die Hausrat Versicherung ersetzt im Gegensatz zur Haftpflicht den NEUwert!

Was ist wichtig bei der Hausrat Versicherung?

  • Selbstbehalt ja oder nein?
  • Grobe Fahrlässigkeit. Nicht jeder Versicherer verzichtet auf die Kürzung bei grober Fahrlässigkeit. Bitte achte darauf.
    Beispiel: Deine Waschmaschine läuft, Du gehst aus dem Haus. Du kommst zurück, die Maschine ist ausgelaufen, überall Wasser.
    Das ist grob fahrlässig. Manche Versicherer kürzen dann.
  • Unterversicherungsverzicht. Ganz wichtig. Am besten nimmst Du einen Tarif ohne Summenbegrenzung. Die kosten in etwa das gleiche wie die mit fixer Versicherungssumme.
  • Solltest Du Wertgegenstände wie richtig teuren Schmuck, Gold, Edelsteine, Kunstgegenstände etc. haben. Erstelle ein Verzeichnis, damit du im Fall des Verlustes, des Diebstahls, der Zerstörung etc nachweisen konntest, dass Du das wirklich hattest.
  • FOTOS FOTOS FOTOS. Vor allem im Schadensfall. ALLES dokumentieren, bevor repariert wird. Damit der Versicherer nachvollziehen kann, dass das wirklich von dem Ereignis betroffen war.
  • Fahrraddiebstahl. Achte darauf, wie teure Fahrräder versichert sind. Viele schließen die aus. Oder schließen die Nachtzeiten aus.
  • Such Dir einen Versicherer aus, der Dir eine Bestleistungsgarantie bietet. Was ist das? Bestleistungsgarantie besagt, dass falls Du einen Schaden hast, der bei Deinem aktuellen Versicherer nicht versichert wäre, es aber einen anderen am Markt gibt, der das bietet, trotzdem versichert bist. Geil, oder?
    Du brauchst Dir nie wieder Gedanken zu machen, ob auch wirklich alles, was versicherbar ist, versichert ist.

Besprich das alles mit Deinem Berater. Wenn Dir was fehlt, frag nach. Er ist auch nur ein Mensch.

Zum Abschluss für heute möchte ich noch einige Worte über die Haushaltsglasversicherung loswerden.

Photo by Lisa Fotios on Pexels.com

Viele denken: Wasn Blödsinn. Braucht kein Mensch. Unnötig.

Die Glasversicherung ist die einzige, die für Eigenschäden haftet!

Also wenn Du Deinen Glastisch kaputt machst, wenn das Cerranfeld an Deinem Herd kaputt geht, weil Dir ein Topf drauf fällt. Dann zahlt das Deine Glasversicherung. Und zwar auch keine andere.

Manche Versicherer zahlen Dir über die Glasversicherung sogar, wenn das Display Deines Smartphones kaputt ist. Spider-App. Kennst Du sicherlich.
Wenn nicht von Dir, dann von anderen.

Auch hier sollte die Mitversicherung von grob fahrlässig herbei geführten Schäden gewährleistet sein.

Die Glasversicherung ist nicht teuer, kann aber oftmals einen erheblichen Rabatt für die anderen Versicherungen bringen. Frag auch hier Deinen Berater.

Letztendlich gibt es nur einen einzigen Menschen, der entscheidet, ob Du diese Versicherung brauchst oder nicht. Und das bist DU!

Hab ne schöne Woche, genieß das tolle Wetter und bleib gesund.

Alles liebe!
Dein

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

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Vermögenssicherung – Haftpflichtversicherung

Ihr habt letzte Woche abgestimmt und das Ergebnis war, dass Ihr das Thema „Sachversicherungen“ behandelt haben wollt.

Euer Wunsch ist mir Befehl. Da das alles aber viel zu viel für einen einzelnen Artikel ist, habe ich folgendes beschlossen:

Es wird eine Reihe von Artikeln zu dem Thema erscheinen. Zwei pro Woche.

Daher starte ich heute die Reihe „Vermögenssicherung“

Was bedeutet das überhaupt? Die meisten werden jetzt sagen „Ich hab doch gar kein Vermögen.“
Frage: Soll das auf ewig so bleiben? Darum geht es heute aber nicht. Das wird an anderer Stelle besprochen.

Sicherlich hast Du ein Vermögen. Jeder hat ein Vermögen. Nur die Größe ist unterschiedlich.

Du hast Dein Bargeld, Dein Kontoguthaben, eventuell Sparbücher, Deine Wohnungseinrichtung, Deine Immobilie, Dein Auto, Deinen Schmuck, einfach alles, was Dir gehört.

Und um all diese Dinge soll es heute hier gehen.

Kurz gesagt, um die klassischen „Sach-Versicherungen“.

Dazu gehören:

  • Privathaftpflicht
  • Tierhalterhaftpflicht
  • Hausratversicherung
  • Haushaltsglasversicherung
  • Unfallversicherung
  • Wohngebäudeversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
  • Reiseversicherung

Auf die Firmenversicherungen werde ich in dieser Reihe nicht eingehen, dafür wird es eine eigene geben.

Ich werde Dir zeigen, was bei diesen Versicherungen wichtig ist, was man machen KANN, aber auch was man vernachlässigen kann.
Oftmals entscheidet auch die individuelle Situation, was man abschließt und wie.

Lasset die Spiele beginnen.

Ich starte mit der wohl wichtigsten privat abschließbaren Versicherung, der (Privaten) Haftpflicht.

Warum braucht man sowas? Weil das BGB folgendes aussagt:

§ 823 Schadensersatzpflicht
(1) Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.

Auf Deutsch: Wenn Du jemandem was kaputt machst, musst Du es bezahlen. Und zu kaputt machen zählt auch die Gesundheit bzw. körperliche Unversehrtheit.
Das kann richtig teuer werden. Das kann in die Hunderttausende oder Millionen gehen.
Denn: Du haftest in der Höhe UNBEGRENZT! Mit Deinem gesamten Vermögen. Auch dem, das Du erst später im Leben erwirbst.
Von daher ist die Deckungssumme wichtig. Mittlerweile haben Spitzentarife 50-100 Millionen € Deckungssumme.

Willst Du eine Selbstbeteiligung (SB) im Tarif? Selbstbeteiligungen machen die Tarife günstiger. Aber macht bei einer Haftpflicht eine SB Sinn?
Nach meiner Erfahrung liegen die meisten Schäden unter 300 Euro, viele sogar unter 150.
Ich persönlich mache in die privaten Haftpflichtversicherungen nie Selbstbeteiligungen, einfach weil es keinen Sinn macht.

Viele wollen eine Haftpflicht wegen der Kinder abschließen.
Wenn Du Dir aber §828 BGB anschaust, ist das der falsche Ansatz.
Da steht nämlich folgendes:

§ 828 Minderjährige

(1) Wer nicht das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist für einen Schaden, den er einem anderen zufügt, nicht verantwortlich.
(2) Wer das siebente, aber nicht das zehnte Lebensjahr vollendet hat, ist für den Schaden, den er bei einem Unfall mit einem Kraftfahrzeug, einer Schienenbahn oder einer Schwebebahn einem anderen zufügt, nicht verantwortlich. Dies gilt nicht, wenn er die Verletzung vorsätzlich herbeigeführt hat.
(3) Wer das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist, sofern seine Verantwortlichkeit nicht nach Absatz 1 oder 2 ausgeschlossen ist, für den Schaden, den er einem anderen zufügt, nicht verantwortlich, wenn er bei der Begehung der schädigenden Handlung nicht die zur Erkenntnis der Verantwortlichkeit erforderliche Einsicht hat.

Dazu kommt, dass Du Deine Aufsichtspflicht als Elternteil vernachlässigt haben musst, damit Du bzw. Dein Kind haftbar gemacht werden können.
Das ist sehr wichtig zu wissen und ist in §832 BGB geregelt.

Oftmals höre ich Geschimpfe, das die Versicherung ja nicht zahlt, was soll das denn, sind die verrückt, usw.

Dazu gibts nen ganz einfachen Merksatz:
Wenn Du haftbar für den Schaden bist, dann zahlt es Deine Versicherung.
Wenn Deine Versicherung nicht zahlt, dann bist Du nicht haftbar zu machen und brauchst es auch nicht selbst zu zahlen.

Ganz ganz ganz wichtiger Satz. Vergiss den niemals.

Die Haftpflichtversicherung kann als eine Art „passive Rechtsschutzversicherung“ gesehen werden, da sie die Ansprüche des „Gegners“ prüft und im Schuldfall begleicht. Das kann bis vor Gericht gehen, wo dann endgültig über Schuld oder Nichtschuld entschieden wird. Die Kosten trägt die Versicherung.

Eine weitere wichtige Anmerkung: Die Haftpflichtversicherung ersetzt keine Eigenschäden. Ich wiederhole: Keine Eigenschäden. Das werd ich immer gefragt: Du, ich hab mir die Brille kaputt gemacht, Du, ich hab mir das kaputt gemacht.
Die Haftpflichtversicherung zahlt KEINE Eigenschäden. Denn dann wären die Prämien kaum zu bezahlen und außerdem gibt es keine rechtliche Grundlage dafür.

Es gibt aber sehr wohl Gesellschaften, die das gegen Mehrprämie und mit einer gewissen Selbstbeteiligung anbieten. Frag mich gerne.

Apropos Prämien. Eine Private Haftpflichtversicherung ist nicht sehr teuer und kostet zwischen 80 und 150 € pro Jahr. Je nachdem, was eventuell noch an Zusatzleistungen drin ist.

Die Erstattung richtet sich übrigens nach dem ZEITwert. Nicht nach dem Neuwert. Es gibt Gesellschaften, da kannst Du die Neuwerterstattung kostenpflichtig dazu buchen.

Du bist übrigens nicht nur für die Schäden haftbar, die Du dritten als Privatperson zufügst.

Als Tierhalter ist der §833 BGB für Dich wichtig. Wichtig ist dieser Paragraph insbesondere für Hunde und Pferde.
Daher gibt es für diese beiden Tierarten spezielle Tarif in der Haftpflichtversicherung.

Alle weitere Haftungen kannst Du Dir hier anschauen:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/BJNR001950896.html#BJNR001950896BJNG007602377

Achte auch darauf, dass Du den richtigen Tarif abgeschlossen hast. Viele starten ja mit einem Single-Tarif und ändern den nie, wenn sie zusammen ziehen oder heiraten. Solltest Du einen Single-Tarif haben und Dein(e) Partner(in) verursacht den Schaden, dann ist das nicht so toll.

Ab wann brauchst Du eine eigene Haftpflichtversicherung?
Normalerweise bist Du bis zum Ende Deiner ersten Ausbildung, egal ob berufliche Ausbildung oder Studium, bei Deinen Eltern im Familientarif mitversichert.
Also, sobald du ausgelernt oder das Studium abgeschlossen hast, brauchst Du Deine eigene.
Wie immer gibt’s auch hier Ausnahmen. Aber: keine Werbung 🙂

Ein fairer Berater Deines Vertrauens wird Dich sicherlich gerne über für Dich relevante Paragraphen informieren und Dir helfen, den für Dich passenden Versicherungsschutz zusammen zu stellen.

Such Dir einen Versicherer aus, der Dir eine Bestleistungsgarantie bietet. Was ist das? Bestleistungsgarantie besagt, dass falls Du einen Schaden hast, der bei Deinem aktuellen Versicherer nicht versichert wäre, es aber einen anderen am Markt gibt, der das bietet, trotzdem versichert bist. Geil, oder?
Du brauchst Dir nie wieder Gedanken zu machen, ob auch wirklich alles, was versicherbar ist, versichert ist.

Was Dein Versicherer ebenfalls abdedcken sollte, sind die sogenannten Gefälligkeitsschäden. Das heißt, wenn Du z.B. beim Umzug jemandem was kaputt machst, bist Du dafür haftbar. Nur übernimmt das nicht jede Versicherung. Lies das bitte in den Bedingungen nach oder lass Dich beraten. Kostet dann vielleicht ein bisschen mehr, aber das sollte Dir eine Freundschaft wert sein!

Ich hoffe, ich konnte Dir wieder einige Einblicke in die Welt der Versicherungen und Finanzen geben.

Den nächsten Artikel kann ich schon ankündigen, der wird sich um das Thema Hausrat und Haushaltsglas drehen.

Bis dahin!
Bleib gesund, pass auf Dich auf!


Dein

Alexander Brünisholz

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Alles über Rente und Altersvorsorge

Vorneweg sei folgendes gesagt:
Rente ist Synonym für Pension, Alterssicherung der Landwirte, Leistungen aus den Versorgungswerken und Rentenversicherungen.

Das Leben kann man in drei Phasen unterteilen:

  1. Kindheit und Jugend in der Schule, Kindergarten, Hochschule etc. Diese Phase dauert von Geburt bis zum Ende der Schulzeit bzw. des Studiums
  2. Das Erwerbsleben. Dauer. Von Ende der Schulzeit / Studium bis zum Erreichen des Rentenalters, wenn nichts dazwischen kommt. Das könnte Krankheit, Tod oder Kräfteverfall sein.
  3. Der Ruhestand. Die Rente. Das wohlverdiente Nichtstun nach jahrelanger Arbeit.

Hier wollen wir uns ausschließlich mit der letzten Phase beschäftigen und wie das Leben in dieser Phase finanziert wird.

System der Alterssicherung in Deutschland

Das System der Alterssicherung besteht in Deutschland aus drei Schichten.

Die erste Schicht

Die bedeutendste und grundlegendste Schicht ist die erste Schicht, in der die gesetzliche Rente, die Versorgungswerke, die Beamtenpensionen und aus dem privaten Bereich die kapitalgedeckten Rentenversicherungen ohne Kapitalwahlrecht (klingt kompliziert, ist es aber gar nicht).

Die bekannteste und wichtigste Säule ist hier die gesetzliche Rentenversicherung, die über die „Deutsche Rentenversicherung“ verwaltet wird.

Die gesetzliche Rente (GRV)

Die GRV ist umlagefinanziert. Das heißt, die Beiträge, die Du jeden Monat zahlst, werden im gleichen Monat an die Rentner*innen ausgezahlt. Viele denken ja, dass ihre Beiträge quasi auf einem Konto angespart werden. Dem ist nicht so!

Was Du ansparst, sind Entgeltpunkte.
Ein Entgeltpunkt ist momentan 33,05 € wert.
Einen Entgeltpunkt erhältst Du, wenn Du im Jahr genau das Brutto verdienst, was der Bezugsgröße entspricht.
Auch einen Entgeltpunkt bekommst Du als Elternteil für Kindererziehungszeiten. Das find ich toll und fair von unserem Staat.

Du wirst für bis zu 3 Jahre so gestellt, als ob Du gemäß der Bezugsgröße verdient hast! Wer von beiden Elternteilen wie viel bekommt, ist individuell zu betrachten.

Die Bezugsgröße liegt 2020 bei genau 38.220 €.
Alles, was Du mehr oder weniger verdienst, wird entsprechend umgerechnet.
Verdienst Du beispielsweise genau 30.000 € Brutto dieses Jahr, so erhältst Du dafür 30.000 / 38.220 = 0,7849 Entgeltpunkte.
Gar nicht so schwer, oder?

So könntest Du Dir theoretisch Deine Rente ausrechnen, wenn Du jedes Jahr mitschreibst. Muss aber nicht sein, dafür gibt’s die regelmäßigen Renteninformationen, die Du ab dem 27. Lebensjahr bekommst!

Der „Eckrentner“

Übrigens kommt auch aus diesem Bereich der Begriff „Eckrentner„, den Du sicher schon mal gehört hast.
Der Fachbegriff dafür ist die „Standardrente„.
Der Eckrentner hat 45 Jahre lang jedes Jahr gearbeitet und jedes Jahr genau gemäß der Bezugsgröße verdient.

Spoiler-Alarm: Den Eckrentner gibt es nicht in der Realität.
Wenn der Eckrentner jetzt in Rente ginge, also in 2020, so bekäme er eine Rente von 1.441 € BRUTTO.
Davon sind noch Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Steuern abzuziehen, so dass in etwa 1.250 € Rente übrig bleiben.
Bitte führe Dir das vor Augen:
Du hattest in den letzten 20 Jahren ein Brutto von mindestens 2.500 € bzw. knapp 5.000 DM und bekommst jetzt eine Rente von 1.441 € Brutto.

Denkst Du, dass Du davon dann gut leben kannst?
Insbesondere, wenn Du vorher, sagen wir, 3.000 € Brutto hattest?

Dann fehlen Dir jeden Monat mal so rund 1.000 €.
Kannst Du dann so weiterleben wie bisher? Klar, es fallen Kostenpunkte weg, wie Weg zur Arbeit, Kleider für die Arbeit, etc.
Aber trotzdem. 1.000 € weniger zur Verfügung. JEDEN MONAT!

Wenn Du denkst, boah, das wird eng. Oder puh, reicht niemals.
Sprich mit einem fairen Berater Deines Vertrauens, es gibt da viele verschiedene Möglichkeiten, diese Probleme zu lösen.

Die Basis-Rente

Weiterhin zur ersten Schicht gehört aus der privaten Versicherungswirtschaft die sogenannte „Basis-Rente“ oder „Rürup-Rente“.

Diese wurde im Rahmen der Rentenreform für 2005 eingeführt, da hier das komplette Besteuerungssystem der Alterssicherung geändert wurde.

Wenn das genauer interessiert, den verweise ich auf das Bundesfinanzministerium, das hat da eine tolle Broschüre zum Download. Bitte hier klicken.

Die Basis-Rente funktioniert analog der gesetzlichen Rente, allerdings kapitalgedeckt und nicht umlagefinanziert, denn hier sparst Du wirklich auf DEIN Konto.

Diese Form der Altersvorsorge ist durch Steuervorteile staatlich gefördert.
Sie ist auch die einzig geförderte Altersvorsorge für Selbstständige.

Theoretisch kannst Du diesen Vertrag so aufbauen, dass er am Ende komplett aus Steuerersparnissen der GRV und Basisrente finanziert ist.

Frag einfach einen Berater Deines Vertrauens.

„Steuerfinanzierte“ Rente

Vielleicht denkst Du jetzt, äh, hab ich was verpasst? Steuern sparen aus der gesetzlichen Rentenversicherung? Ja, das geht.
Wenn Du Deine Steuererklärung machst, kannst Du Deine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geltend machen und erhältst einen Teil zurückerstattet.

Momentan sind es 90% der Beiträge, die Du ansetzen kannst. Dieser Satz steigt bis 2025 jährlich um 2 % auf 100%.
Das gleiche gilt für die Basis-Rente.

Aber wir haben gelernt: Wo der Staat gibt, da nimmt er auch irgendwo wieder was.
In diesem Fall geschieht dies über die nachgelagerte Besteuerung.
Was heißt das konkret?
Deine Rente, die Du dann mit 67 bekommst ist steuerpflichtig.
Allerdings wird Dein Steuersatz als Rentner weitaus geringer sein als jetzt im Erwerbsleben. (Denk an Dein Bruttoeinkommen jetzt und später als Rentner).

Klingt ja aber soweit ganz vernünftig diese Basis-Rente. Wo ist der Haken?
Also außer der Steuer.

Wie die gesetzliche Rente, so ist auch die Basis-Rente nicht kapitalisierbar, heißt es kann ausschließlich eine Rente ausgezahlt werden, keine Kapitalabfindung.
Bei Tod des Versicherungsnehmers können Hinterbliebene, die entweder Witwenrenten- oder Waisenrentenberechtigt sind ebenfalls eine Hinterbliebenrente erhalten.

Damit ist die erste Schicht der Alterssicherung in Deutschland behandelt.

Wie bereits erwähnt, werden die Versorgungswerke und das Pensionssystem wann anders separat besprochen.

Die zweite Schicht der Alterssicherung

beinhaltet die betriebliche Altersversorgung und die Rentenversicherung nach dem Altersvermögensgesetz. Die sogenannte Förderrente, oder auch im Volksmund Riester-Rente genannt.

Ich lese förmlich schon den Aufschrei vor mir:
Riester, lohnt sich nicht, nur für den Versicherer, totaler Blödsinn, usw.
Ich werde Euch in diesem Artikel das Gegenteil beweisen.
Es folgt zum Thema Riester demnächst auch noch ein eigener, ausführlicher Artikel.

Betriebliche Altersversorgung (bAV, Betriebs-rente)

Die betriebliche Altersversorgung läuft, wie der Name schon sagt, über Deinen Betrieb.
Da gibt es verschiedene Möglichkeiten der Durchführung. Die Durchführung und den Anbieter darf Dein Chef bestimmen. Oder der Tarifvertrag.
Es würde jetzt absolut den Rahmen sprengen, detailliert über die bAV zu schreiben, auch das folgt in einem separaten Artikel.
Nur soviel sei gesagt: Sie wird massiv staatlich gefördert, soll evtl. auch irgendwann mal obligatorisch werden, bzw. Du musst Ihr aktiv widersprechen, um keine Betriebsrente zu bekommen.
Die Förderung sieht wie folgt aus:
Die Beiträge zur bAV werden aus dem Bruttoeinkommen gezahlt und sind somit steuer- und sozialabgabenfrei.
Dafür ist die Rente, die Du aus diesem Vertrag bekommst, steuer- und sozialversicherungspflichtig.
Lass Dich hierzu bitte fair und ausführlich beraten. Ob von mir oder einem Kollegen, das obliegt Deiner Entscheidung. Solltest Du mich als Berater auswählen, so findest Du die Kontaktdaten weiter unten. Ich würde mich sehr freuen.

Teil 2 der zweiten Schicht. Die Riester-Rente

Riester funktioniert grob wie folgt:
Du zahlst Deinen Anteil, der Staat gibt nen Teil dazu.

Wie funktioniert Riester?

Insgesamt müssen inklusive der Zulagen 4% Deines Jahresbruttos in diesen Vertrag fließen, damit Du die volle Zulage erhältst. Klingt kompliziert. Ist es aber gar nicht.
Kurzes Beispiel:
Du hast keine Kinder.
Du verdienst 30.000 € Brutto im Jahr.
Die Grundzulage für Dich alleine beträgt 175€ im Jahr.
4% Deines Bruttos sind 1.200 € im Jahr.
Die müssen in den Vertrag. Jetzt ziehst Du die 175 € ab.
Bleiben 1.025 €.
Also. Du zahlst 1.025 € und Du bekommst 175 obendrauf.
Quasi als Rendite. Jedes Jahr. Das sind jedes Jahr 17%!

17%! Wo hast Du so eine „Rendite“?

Wie müsstest Du Dein Geld anlegen, um aus 1.025 in einem Jahr garantiert(!!) 1.200 zu machen?

Ist Riester wirklich ein Minusgeschäft? Riester lohnt sich also nicht?

Hm. Da hab ich jetzt auch noch keine Steuerrückerstattung mit einberechnet, die in diesem Fall so zwischen 200 und 300 € pro Jahr liegen dürfte.

Noch kurz einige Fakten zur Riester-Rente:

Der Maximalbeitrag beträgt inklusive Zulagen pro Person 2.100 € im Jahr, der Minimalbeitrag (Sockelbeitrag) 60 € im Jahr. (ohne Zulagen gerechnet)

Zulagen

Pro Erwachsenem gibts 175 € Grundzulage.
Für Kinder, die vor 2008 geboren wurden, gibt es 185 € Zulage, für die ab 2008 geboren wurden, sogar 300 € im Jahr.
Es ist durchaus möglich, dass Du von den 1.200 €, die in den Vertrag müssten, sogar nur 425 selbst zahlen müsstest.
Das wäre der Fall, wenn du 2 Kids hast, die ab 2008 geboren sind.
Und nochmal die Frage… Riester lohnt sich nicht?
Bild Dir jetzt bitte nochmal Deine eigene Meinung aufgrund dieser Fakten.

Am Ende der Laufzeit, in der Regel mit 67, kannst Du Dir entweder das ganze Kapital verrenten lassen, oder Du lässt Dir 30% des Guthabens auf einmal auszahlen und aus dem Rest eine lebenslange Rente bilden.

Die Riester-Rente kannst Du auch kündigen und Dir das Guthaben auf einmal auszahlen lassen. Dann werden aber sämtliche Zulagen und Steuervorteile von Deinem Rückkaufswert abgezogen. Die Zinsen oder Gewinne auf Deine Beiträge und die Zulagen gehören aber Dir.
Macht in der Regel aber absolut keinen Sinn!

Ja, die Riester-Rente ist steuerpflichtig. Aber die Steuerlast ist absolut überschaubar und außerdem bei DEN massiven Förderungen kein großes Problem, oder?

Was passiert, wenn Du stirbst?

Da gibts zwei Szenarien:
1. Du stirbst während der Ansparphase.
Dann passiert folgendes: Solltest Du verheiratet sein, kann Dein Ehepartner Dein komplettes Guthaben förderunschädlich (Zulagen und Steuerersparnis bleiben bestehen) in seinen Vertrag übertragen lassen. Bist Du nicht verheiratet, kannst Du Dein Guthaben abzüglich Zulagen und Steuerersparnis vererben an wen Du willst. Aber auch in diesem Fall darfst Du die Zinsen und Gewinne auf die Zulagen behalten!

2. Du stirbst während der Rentenbezugsphase
Dann gilt folgendes: Dein Ehepartner (!) kann sich das restliche Guthaben Deines Vertrages auf seinen übertragen lassen. Dies geschieht wie vorher auch förderunschädlich.
Alternativ gibt es noch die Rentengarantiezeit. Was ist das?

„Verstirbt die versicherte Person während der Rentengarantiezeit, erhalten die Hinterbliebenen eine Zeitrente bis zum Ende des bei Vertragsbeginn vereinbarten Zeitraums.“

Wie lange diese Rentengarantiezeit dauert, ist von Deinem Willen und der Möglichkeit des Anbieters abhängig. Darüber sollte man im persönlichen Gespräch reden. Aber generell bin ich ein Freund davon, diese solange wie möglich zu vereinbaren.

Anbieter und Rentengarantiezeit

Was ist noch wichtig? Die Wahl des Anbieters, wie das Beispiel Rentengarantiezeit zeigt. Denn nicht jeder Anbieter bietet da 33-35 Jahre an.
Genau genommen sogar nur ganz wenige bis ein einziger.

Das zeigt sich weiterhin daran, dass viele Versicherer oder Anbieter mittlerweile gar keine Riester-Renten mehr anbieten, weil sie den Garantieversprechen nicht mehr nachkommen können.
Es gibt Lebensversicherer, die sogar richtig Probleme haben, weil sie sich verkalkuliert haben bzw. eine falsche Strategie gewählt haben.

Ich kenne da einen Anbieter, bei dem das nicht der Fall ist und nicht der Fall sein wird. Mehr darüber in einem eventuellen persönlichen Gespräch.

Soviel heute zur zweiten Schicht, kommen wir zur dritten.

Die dritte Schicht der Alterssicherung

Zur dritten Schicht gehört das, was Ihr von früher als Lebens- und Rentenversicherung kennt.

Diese Produkte werden in der Ansparphase nicht steuerlich oder durch Zulagen gefördert.

Die nachgelagerte Besteuerung gilt aber auch hier.
Der Unterschied zu den anderen beiden Schichten liegt hier aber darin, dass bei Verträgen, deren Auszahlungen nicht vor dem 62. Lebensjahr liegen und die mindestens 12 Jahre gelaufen sind, die Gewinne nur zur Hälfte steuerpflichtig sind, wenn eine Kapitalauszahlung erfolgt (alles auf einmal).
Wenn Ihr Euch eine Rente auszahlen lasst, dann kommt der sogenannte Ertragsanteil zum Tragen. Dieser ist von Eurem Alter abhängig.

Solltest Du zum Beispiel 67 Jahre alt sein, so ist Dein Ertragsanteil 17%.
Und diese 17% Deiner Rente aus einem Vertrag der dritten Schicht sind steuerpflichtig.
Kurzes Beispiel: Deine Rente aus diesem Vertrag wären 300,- €.
17% davon sind 51€.
Diese 51 € erhöhen Dein zu versteuerndes Einkommen. Bedeutet aber auch, dass 249 € steuerfrei sind. (Was ja auch Sinn macht, da die Summe mit bereits versteuertem Geld finanziert wurde).

Diese Verträge wirken zwar erstmal „einfacher“ als die geförderten, aber dennoch solltest Du Dich auch hier beraten lassen.

Es gibt soviel was dabei beachtet werden kann und muss.
So stellt sich die Frage, ob Du Zusatzversicherungen möchtest, z.B. eine Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit. Wie lange der Vertrag laufen soll?
Wie Dein Geld investiert werden soll? Verzinslich? Fondsgebunden? Eine Mischung? Oder sogar in physisches Gold?
Hättest Du denn gerne mal physisches Gold in Besitz?
Auch das ist möglich.

Berater

Sprich bitte mit Deinem Berater. Wenn Du noch keinen Berater hast, dann such Dir einen.

Achte auf seine Bewertungen, arbeitet er fair?
Denkt er an sich oder an Dich?
Kann er Dir eventuell auch in anderen Bereichen helfen, oder nur im Bereich Rente? Kennt er alle Förderungen usw. usw.

Ich hoffe, Dir viele sinnvolle Informationen über das Thema Rente und Altersvorsorge gegeben zu haben!

Solltest Du noch Fragen haben, Dir etwas unklar sein oder möchtest Du beraten werden:

Schreib mir, ruf mich an, etc.

Auch wenn Dich ein Thema besonders interessiert, das hier noch fehlt.

Ich freu mich über jedes Feedback.

Hab eine tolle Woche, bleib gesund und pass auf Dich auf!

Alles liebe!

Dein

Alex

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3 thoughts on “Alles über Rente und Altersvorsorge

  1. Toll geschrieben! Die Menschen müssen wachgerüttelt werden. Ansonsten stehen in 20-30 Jahren wirklich sehr viele Renter mit Hartz IV da, weil die gesetzliche Rentenversicherung nicht mehr für mehr reicht. Da hast du dein ganzen Leben lang geschuftet und bist auf Hartz IV angewiesen.

    Es darf nicht sein, dass ein neues, aktuelles Smartphone (oder andere Statussymbole) wichtiger ist (sind) als die 30 Jahre, die wir mit der Rente auskommen müssen. Leute, wacht auf, mit 50 könnt ihr nicht mehr viel reißen!

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Berufsunfähigkeit – Mythen und Wahrheit

Was ist eigentlich Berufsunfähigkeit?
Und was Erwerbsunfähigkeit?
Arbeitsunfähigkeit?

Puh.. Ist das alles das gleiche?

Wenn ich schon so frage, dann wahrscheinlich nicht.

Lass uns das mal wieder aufdröseln.
Übrigens, die Dienstunfähigkeit für Beamte lasse ich heute weg, zu dem Beamten-Thema wird es einen eigenen Blogpost geben.

Arbeitsunfähigkeit

ist einfach die Tatsache, dass Du aus gesundheitlichen Gründen momentan nicht arbeitsfähig bist. Krankenschein! Kennst Du bestimmt. Hatte eigentlich jeder schon mal. Ist ja auch nicht schlimm oder existenzbedrohend. Erstmal.
6 Wochen lang bekommst Du Deine ganz normale Lohnfortzahlung von Deinem Arbeitgeber.
6 Wochen ist schon ne ganze Menge. Und die 6-Wochen-Frist gilt auch nur für eine einzelne Krankheit / Diagnose.
Was passiert nach diesen 6 Wochen?

Krankengeld

Da gibt es dann das sogenannte Krankengeld. Das bekommst Du von Deiner Krankenkasse. Aber nur auf Antrag.
Den bekommst Du aber automatisch zugeschickt, da Dein Arbeitgeber deine Krankenkasse darüber informiert, dass Du bald krankengeldberechtigt bist,
Allerdings entspricht die Höhe des Krankengeldes nicht Deinem Netto-Einkommen. Es sind so ca. 70-75% davon.

Bitte stell Dir jetzt mal kurz die Frage, ob Du damit alle Deine Kosten decken könntest und ob Du damit LEBEN könntest. LEBEN, nicht existieren.

Wenn nein, kontaktier bitte mich oder einen fairen Berater Deines Vertrauens. Dafür gibt’s Lösungen.

Das Krankengeld wird maximal 78 Wochen gezahlt. Solltest Du nach diesen 78 Wochen nicht wieder gesund sein, was dann?

Was passiert nach diesen 78 Wochen?

Dann wirst Du „ausgesteuert“ und hast folgende Möglichkeiten:

Möglichkeit 1: Du beantragst Arbeitslosengeld I. Dann musst Du Dich aber wieder dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen.
Das geht nicht? Auch nicht „im Rahmen Deiner Möglichkeiten“?

Dann musst Du Grundsicherung bzw. Arbeitslosengeld II beantragen, im Volksmund auch Hartz IV genannt.

Quelle: https://www.sovd-sh.de/2018/06/21/krankengeld-laeuft-aus-wie-verhalte-ich-mich-richtig/

Bitte denke daran, diese Leistungen rechtzeitig zu beantragen. Die Prüfung dieser Anträge kann Wochen dauern! Also am besten 6 Wochen vor Ende der Frist schauen, was für Dich möglich ist bzw. was Du zu tun hast.

Erwerbsminderung

Alternativ kannst und solltest Du prüfen, ob Du dauerhaft „erwerbsgemindert“ bist und Anspruch auf eine Rente wegen Erwerbsminderung hast.

Diese würdest Du von der GRV erhalten. Welche Bedingungen müssen dafür erfüllt sein?

Bedingungen für Erwerbsminderungsrente

Guck mal hier, da steht ganz genau:

https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbvi/43.html

Ich erläutere das mal in einfacheren Worten.

  • Du musst in den letzten 5 Jahren 36 Monate lang Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben.
  • Die Wartezeit von 5 Jahren muss erfüllt sein, heißt Du musst 5 Jahre lang in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert gewesen sein.
  • Du bist teilweise erwerbsgemindert, wenn Du „wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande bist, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens sechs Stunden täglich erwerbstätig zu sein.“
  • Du bist voll erwerbsgemindert, wenn Du „wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande bist, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig zu sein.“

Das ganze wird natürlich durch Amtsärzte und Gutachter geprüft und diese Verfahren können sich gewaltig in die Länge ziehen. In dieser Zeit hast Du natürlich keine Einkünfte, außer evtl. ALG 1 oder 2.
Deswegen wiederum die eindringliche Bitte an Dich: Beantrage es rechtzeitig!

Ich möchte aber nochmal auf die exakte Formulierung der Bedingungen für die Rente wegen Erwerbsminderung eingehen. Und da insbesondere auf die Passage „außerstande unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens 3 bzw. 6 Stunden erwerbstätig zu sein.“

Das sind sehr hohe Hürden, die Du bewältigen musst, bzw. Du musst wirklich sehr krank sein, um diese Rente zu bekommen.

Natürlich ist es gut, dass es etwas sowas überhaupt gibt. Viele Staaten haben dieses Auffangnetz gar nicht.

Wenn ich mir dagegen die Durchschnittshöhe der Rente wegen Erwerbsminderung anschaue, frage ich mich, wie man davon leben soll. Von würdevoll möchte ich gar nicht sprechen.

Höhe der Rente wegen Erwerbsminderung

Die durchschnittliche Höhe der Rente wegen voller Erwerbsminderung beträgt zwischen 700 und 800 € monatlich. Die Grenze für Hinzuverdienste sind 6.300 € im Jahr, was einem 450 € Job entspricht.
Das macht ja aber auch Sinn, da Du ja aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten gehen kannst. Und zwar nicht nur in Deinem zuletzt ausgeübten Beruf. In jedem Beruf.

Sprachlos? Ja, das war ich auch, als ich das gelesen habe.

Die Renten wegen teilweiser Erwerbsminderung sind dementsprechen halb so hoch. Allerdings gibt es hier auch eine höhere Möglichkeit des Dazuverdienstes.
Die maximal erlaubte Höhe liegt momentan bei mindestens 15.130 € im Jahr.

Quelle: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/erwerbsminderungsrente-wer-sie-bekommt/150/27254/216120

Warum wird eigentlich jemand „erwerbsunfähig“?

Ich hab das mal aus erster Quelle, der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Psychische Erkrankungen. 42,7% Das ist fast die Hälfte!

Fast die Hälfte aller Fälle von Erwerbsminderung sind wegen der Psyche!

Wieviele werden eigentlich erwerbsgemindert?

Zwischen 170.000 und 200.000 Menschen jedes Jahr.

Am 1. Juli 2019 waren es genau 1 766 636 Menschen, die eine Rente wegen Erwerbsminderung bezogen.
Mittlerweile dürften wir bei knapp 2 Millionen liegen.

Das sind die, die Leistungen tatsächlich bekommen, da die Anträge bewilligt wurden.

Allerdings werden ca. 40% aller Anträge abgelehnt. Das bedeutet, die tatsächliche Anzahl derer, die aus gesundheitlichen Gründen nimmer arbeiten können, liegt weitaus höher.

Ganz genau kann man das natürlich nicht sagen, da manche Versicherten mehrere Anträge stellen müssen, bis sie endlich Leistungen bekommen.
Wichtig zu erwähnen ist, dass viele Antragsteller statt einer Rente eine Reha zugestanden wird. Diese sollte zwingend angetreten werden, da Du ja verpflichtet bist, alles Dir mögliche zu tun, was Einer Gesundung hilft.

Laut dieser Quelle waren es 2018 sogar 49%, die abgelehnt wurden. Insgesamt wurden 2018 342.200 Anträge gestellt.

Die Rente wegen Erwerbsminderung wird übrigens solange gezahlt, bis Du in Altersrente gehen kannst.
Die, bedingt durch Deine Erwerbsminderung natürlich weitaus niedriger ausfällt als geplant.

Also, rekapitulieren wir einmal.
Krankengeld haben wir drüber gesprochen.
Rente wegen Erwerbsminderung vom Staat haben wir besprochen.

Berufsunfähigkeit

Was bleibt? Die (private) Berufsunfähigkeit Versicherung.

Mythen, Halbwahrheiten, Unwahrheiten, Vermutungen.

Damit möchte ich an dieser Stelle einmal aufräumen.

„Ich arbeite im Büro, mir kann ja nichts passieren, ich sitze ja die ganze Zeit am Schreibtisch.“

Fehler. Böööööser Fehler.
Denk an die Tabelle von vorhin. Was waren da häufigsten Ursachen?
Ich zeig Dir mal noch ne andere Grafik, bezogen auf Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Die häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit

30 % aller BU-Leistungen fließen aufgrund psychischer und nervlicher Erkrankungen, nochmal knapp 21% wegen Erkrankungen des SKelett- und Bewegungsapparates (Bandscheiben, Rücken, usw.).
Und das hat man meistens wo? Im Büro! Am Schreibtisch! Auf dem Bürosessel.

Berufsunfähigkeit? Ich doch nicht. Und wenn, dann doch erst im Alter. Und außerdem, wenn dann kommt der Staat für mich auf

Richtig ist, dass mit steigendem Alter das Risiko höher wird.
Aber nur im Alter?
Schau mal hier die Statistik:

Quelle: Deutsche Rentenversicherung Bund 2017, Rentenzugang 2016

Jeder vierte scheidet unfreiwillig frühzeitig aus dem Erwerbsleben.

Die Folgen und Konsequenzen daraus sind mannigfaltig und alles andere als schön und angenehm.
Dann ist nichts mehr mit Urlaub, Dauerkarte fürs Stadion, Urlaub, Festivals, etc. etc.
Du erinnerst Dich an die durchschnittliche EM-Rente? Wenn nein, nochmal kurz zur Erinnerung: etwa 800 €. Im Durchschnitt. Hängt von Deinem Bruttogehalt ab!
Willst Du das wirklich? Ich kann’s mir nicht vorstellen!

Die Versicherer zahlen doch eh nicht, die reden sich da immer raus.

Die Versicherer zahlen dann, wenn Du

  • Bedingungsgemäß berufsunfähig bist
  • Deine Beiträge bezahlt hast
  • Du bei der Gesundheitsprüfung die Wahrheit gesagt hast und nichts verheimlicht oder verharmlost hast.

Wenn diese drei Bedingungen erfüllt sind, dann zahlt der seriöse Versicherer die Berufsunfähigkeitsrente.

Und genau deswegen ist es wichtig, dass Du Dir den Versicherer sehr gut aussuchst, bei dem Du diese so so wichtige Versicherung abschließt!

Wie finde ich den richtigen Versicherer für Berufsunfähigkeit?

  • die Finanzkraft, damit sichergestellt ist, dass Du Dein Geld auch bekommst und dass der Versicherer nicht pleite geht
  • das Bedingungswerk. So ist z.B. der Ausschluss der abstrakten Verweisbarkeit wichtig. Heißt, der Versicherer kann Dich nicht abstrakt auf nen anderen Job verweisen und die Rente verweigern.
    Normal hingegen ist die konkrete Verweisbarkeit, das heißt, wenn Du konkret einen Beruf ausübst, der Dir so ziemlich das gleiche Gehalt einbringt und der dem Ansehen nach Deinem alten Job gleichgestellt ist, dann kann und wird der Versicherer die Zahlung verweigern. Macht ja aber auch Sinn, Du brauchst sie ja nicht. Stimmt’s?

Definitionen Berufsunfähigkeit

  • Wie ist die Berufsunfähigkeit definiert? Ganz wichtig, da gibt es oftmals große Unterschiede.
    Die Standarddefinition (https://dejure.org/gesetze/VVG/172.html) lautet:

  • „Berufsunfähig ist, wer seinen zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, infolge von Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausüben kann“
    Auf Dauer bedeutet normalerweise 6 Monate lang. Das ist die „Wartezeit“, die Du berufsunfähig sein musst. Diese Dauer kann variieren. Bitte achte im Bedingungswerk darauf, dass da nichts anderes steht.
    Gute Versicherer konkretisieren diese Definition auf folgendes:

    „Eine Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherte infolge Krankheit oder Unfall seinen zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben kann. Nach einem Zeitraum von mindestens sechs Monaten kann von einer dauerhaften Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden.“

Tipps für die BU-Versicherung

  • Die Gesundheitsfragen müssen fair und kundenfreundlich formuliert sein. Keine Fußangeln und Fallstricke!
    Beantworte bitte alle Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß.
    Eine Lüge kommt immer raus. Dann ist der Ärger für alle groß und vor allem Du bist frustriert, weil Du unnötig die Beiträge gezahlt hast und keine Leistungen bekommst. (Der Versicherer sieht das als arglistige Täuschung und ficht den Vertrag an.)
  • Gute Inspirationen und Quellen für solide Versicherer und deren Tarife sind die Ratings von Morgen und Morgen
  • Dein Berater sollte fair sein und an Dich und nicht an sich denken.
  • Wie lange kannst Du Dich versichern? Bis 55? 60? 67?
  • Wie stabil sind die Beiträge? Kann der Tarifbeitrag geändert werden?
  • Der Preis ist auch nicht unwichtig, aber sollte auf gar keinen Fall das wichtigste Entscheidungskriterium für den Abschluss sein!
  • Wie ist die Leistungsquote? Kommt es oft zu Ablehnungen oder Gerichtsverfahren über die Leistungen?

Weitere Tipps zur Berufsunfähigkeit

Der Abschluss einer Versicherung gegen Berufsunfähigkeit ist nichts, was man hoppla hopp bzw. zwischen Tür und Angel entscheiden sollte.
Diese Entscheidung triffst Du normalerweise EINMAL im Leben.
Du heiratest ja normalerweise auch nicht den erstbesten Menschen, der Dir die wenigsten Kosten verursacht und den Du eigentlich „ganz nett findest“, obwohl Du ihn nur aus dem Internet kennst.

Gerade bei diesem Produkt ist die Beratung durch einen FAIREN Berater Deines Vertrauens in meinen Augen unabdingbar.
Wäre ich kein Experte auf diesem Gebiet, würde ich es mir nicht zutrauen, die passende Rentenhöhe, den richtigen Tarif, die richtige Laufzeit (okay, die schon) für mich auszuwählen.

Wenn Du Fragen zu diesem unglaublich komplexen und faszinierenden Gebiet „Absicherung der Arbeitskraft“ hast, bitte kontaktiere mich oder den Berater Deines Vertrauens.

An dieser Stelle möchte ich noch auf einen sehr wichtigen Punkt eingehen.

Du hast mehrfach gesehen, dass die Psyche und die Nerven die häufigste Ursache für Erwerbsminderung und Berufsunfähigkeit sind

Von daher nimmt die Frage nach Untersuchung und Behandlung der Psyche eine exponierte Stellung ein.
Solltest Du in den letzten 5 Jahren an einer psychischen Krankheit leiden oder gelitten haben, ist der Abschluss dieser Versicherung in der Regel nicht möglich. Es gibt aber auch da Ausnahmesituationen, Dein Berater weiß normalerweise Bescheid. Sprich das bitte offensiv an, das ist wichtig!

Aber es gibt gute und sinnvolle Alternativen, über die Dein Berater Dich ebenfalls gerne informiert.

Ich denke und hoffe, Du hast gesehen, wie wichtig die einzelnen Komponenten und Zusammenhänge sind.

Ich weiß, es ist viel, ich weiß, es ist teilweise kompliziert und eventuell auch öde.

Gelddruckmaschine

Aber es ist wichtig. Es geht um Deine Gelddruckmaschine.

Denn, solange Du keine Gelddruckmaschine im Keller oder so stehen hast, ist Deine Arbeitskraft Deine Gelddruckmaschine. Und was würdest Du besser versichern und umsorgen als Deine Gelddruckmaschine?

Zum Abschluss mach mal folgendes:
Nimm Dein Netto-Einkommen, multipliziere das mit 12.
Diese Zahl multiplizierst Du mit der Anzahl der Jahre, die es noch dauert, bis du 67 wirst.
Hast Du’s?
Das ist der Wert Deiner Arbeitskraft, Deiner Gelddruckmaschine.

Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit sind zu teuer?

Ich höre und lese auch oft, dass Berufsunfähigkeitsversicherungen zu teuer sind.
Dazu folgendes Beispiel: Du zahlst im Monat zwischen 20 und 100 € für Deine Autoversicherung, Vollkasko eventuell. Was hat Dein Auto gekostet?

Die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit bewegt sich preislich auf etwa dem gleichen Niveau (ist von vielen Variablen abhängig).
Deine Arbeitskraft bzw. Deine Gelddruckmaschine sollte Dir doch mindestens soviel wert sein wie Dein Auto.
Was passiert, wenn diese Maschine ausfällt, hast Du ja gelesen.
Nochmals die Frage: Möchtest Du das wirklich?


Ich wünsche Dir alles gute, pass auf Dich auf und bleib gesund!


Dein

Alexander Brünisholz

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Pass auf Dich auf und bleib gesund!

Dein Alex

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Pflege

Die Menschen werden im Durchschnitt immer älter, das ist allgemein bekannt. Das ist einerseits großartig, da wir dadurch länger leben und auch mehr vom Leben haben.
Die andere Seite der Medaille, und jede Medaille hat zwei Seiten, ist, dass wir Krankheiten bekommen und Leiden erleben, die es früher gar nicht gab bzw. man gar nicht kannte. Daher kommen die vielen vielen Menschen, die in Pflege sind.

Als Beispiel sei hierfür Demenz bzw. Alzheimer genannt.
Auch der extreme Kräfteverfall, den man heute leider so oft miterleben muss, ist eine Folge der Langlebigkeit.

Die Lage der Pflege

Meiner Ansicht nach ist das Allerwichtigste, dass die zu pflegenden Menschen immer noch ein würdiges Leben führen können. Dies kostet aber, wie so oft, nicht gerade wenig Geld.

Dazu gehört natürlich auch, dass die Pflegekräfte ordentlich und angemessen bezahlt werden, vernünftige Arbeitszeiten haben und dass genug Personal zur Verfügung steht.

Da dies irgendwann immer mehr zunahm, beschloss die Bundesregierung im Jahre 1994, dass zum 1.1.1995 die soziale Pflegeversicherung (SPV) eingeführt wird.
Die SPV geht einher mit der Krankenversicherung, sodass beide Versicherungen immer bei der gleichen Kasse sind.

Die Pflegeversicherung ist in Deutschland eine Pflichtversicherung, was ihre Bedeutung hervorhebt!

Ein Pflegefall kann den finanziellen Ruin bedeuten, wenn nicht ausreichend Geld dafür vorhanden ist.

Einen großen Teil dieser Kosten sichert die SPV ab, allerdings bei weitem nicht alles.
Auf die Details gehe ich im späteren Verlauf ein.

Die Leistungen der Pflegeversicherung sind weit gefächert, ebenso die möglichen Arten der Pflege.

Pflegearten

Es gibt die stationäre Pflege. Diese unterteilt sich in vollstationäre Pflege und teilstationäre.
Vollstationär ist denke ich selbsterklärend.
Teilstationär bedeutet, die zu pflegenden Personen sind tagsüber oder nachts in Pflegeeinrichtungen, damit die Angehörigen entlastet werden und ihrer Arbeit nachgehen können.
Der dritte größere Bereich bei der stationären Pflege ist die Kurzzeitpflege in einer Einrichtung. Diese ist allerdings im Gegensatz zur vollstationären Pflege zeitlich begrenzt vorgesehen.

Ambulante Pflege

Der zweite große Block ist die ambulante Pflege, auch häusliche Pflege genannt.
Hier gibt es zu viele Möglichkeiten, um auf alle einzugehen.
Ein wichtiger Punkt ist hier jedoch die Verhinderungspflege, die vielen zusteht, ohne dass sie das wissen.
Details findest Du hier.

Die Leistungen unterscheiden sich in der Regel nach Geldleistungen und Sachleistungen.

Was Dir wann zusteht, ist im SGB XI erläutert.

Wie sollte man eigentlich vorgehen, um für den Fall der Fälle alles einigermaßen im Griff zu haben, zumindest finanziell?

Dazu schauen wir uns erst mal an, wie die Zahlen und Daten zu dem Thema sind.

Insgesamt waren zum 31.12.2018 etwa 4 Millionen Menschen in Deutschland Empfänger von Pflegeleistungen der gesetzlichen und privaten Pflegepflichtversicherung!

Davon knapp 830.000 stationär und demzufolge etwa 3,11 Millionen ambulant..

Damit Du eine Visualisierung der Verhältnisse hast, habe ich Dir hier ein kleines Diagramm eingefügt:


(Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Statistiken/Pflegeversicherung/Zahlen_und_Fakten/Zahlen_und_Fakten_der_SPV_17.Februar_2020_barr.pdf)

Kosten der Pflege

Dachte man früher allgemein, dass die meisten im Pflegeheim gepflegt werden, so beweisen diese Zahlen das Gegenteil.

Allerdings solltest Du für den Ernstfall gewappnet sein. Das heißt, dass Deine Planungen so aussehen, als ob der worst case eintreten wird.

Wie schaut der eigentlich aus? Betrachten wir mal die Zahlen.

Kosten vollstationäre Pflege

Die vollstationäre Pflege bei uns hier in Zweibrücken kostet je nach Pflegegrad zwischen 2.700 und 4.400 € monatlich.
Quelle: https://pflegefinder.bkk-dachverband.de/suche/suchergebnis.php?searchdata%5Bname%5D=&searchdata%5Bplzort%5D=66482&searchdata%5Bmaxdistance%5D=10&searchdata%5Bpflegeart_spez%5D=pa_vollstationaere_pflege

War Dir das in diesem Ausmaß bewusst?

Jetzt gehen wir wirklich vom schlimmsten Fall aus und denken an Pflegegrad V:
4.400 € jeden Monat nur für die Pflege. Wie finanzierst Du das?

Okay, in dem Fall kommen 2.000 € von der gesetzlichen Pflegeversicherung.
Dann gehen wir mal von einer gesetzlichen Rente des/der zu pflegenden von 1.200 € aus, was durchaus realistisch ist, wenn das Durchschnittsbrutto des zu pflegenden in etwa bei 3.000 € jeden Monat lag.

Bleibt ein Rest von 1.200 €, der jeden Monat zu zahlen ist.
JEDEN Monat! Und das nur für die Pflege. Kleidung und andere eventuell benötigte Anschaffungen nicht mitgerechnet! Laufende Kosten für die Immobilie gibt es auch immer noch.

Das heißt pro Jahr 14.400 €, ich betone es nochmals, nur für die Pflege!

Spätestens jetzt weißt Du, warum da so oft die Immobilie des zu Pflegenden verkauft werden muss, damit die Pflege bezahlt werden kann.

Die durchschnittliche Pflegedauer bei einem älteren Menschen liegt zwischen 4,5 und 6 Jahren.

Das heißt wir reden hier von einer Gesamtsumme von mindestens 72.000 €!
Das Thema Pflege kann also eine gesamte Lebenssparleistung vernichten bzw. auffressen. Möchtest Du das wirklich?
Oder möchtest Du Dein Vermögen inkl. Immobilie nicht lieber doch Deinen Kindern vererben?
Oder eine andere Betrachtungsweise: Möchtest Du, dass das mit Deinem Elternhaus bzw. dem Vermögen Deiner Eltern passiert?

In diesem Bereich wirst Du auch keinesfalls falsch sparen wollen, da Du Dir selbst oder Deinen Angehörigen ein würdevolles Leben ermöglichen willst.

Bei niedrigeren Pflegegraden ist es in finanzieller Hinsicht nicht anders.
Der Eigenanteil bleibt gleich, die Kosten sind niedriger, aber natürlich auch die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung.
Quelle: https://pflegefinder.bkk-dachverband.de/suche/suchergebnis.php?searchdata%5Bname%5D=&searchdata%5Bplzort%5D=66482&searchdata%5Bmaxdistance%5D=10&searchdata%5Bpflegeart_spez%5D=pa_vollstationaere_pflege

Solltest Du hier nach einer Lösung suchen, ein Berater Deines Vertrauens unterstützt Dich mit Sicherheit gerne dabei!

Ambulante Pflege

Das Thema ambulante Pflege sieht etwas anders aus, wenn auch nicht viel.

Auch hier können leicht Kosten von 3.000 € monatlich entstehen!
Quelle: https://www.seniorplace.de/pflegekostenrechner.php, eigene Berechnungen dort.

Bei der ambulanten Pflege leistet die gesetzliche Pflegeversicherung 1.550 € in Pflegegrad V, es verbleiben also noch ca. 1.500 € an Kosten.

Gehen wir auch hier von einer monatlichen Altersrente von 1.200 € aus, bleiben monatlich 250-300 € Kosten, die selbst zu tragen sind.

Das ist immerhin kein Vergleich zu den Kosten einer vollstationären Pflege. Dennoch musst Du hier an die weiter zu tragenden Nebenkosten der Wohnung, Bekleidung, Lebensmittel, etc. denken. Damit kommst Du auch hier auf bestimmt 1.000 € monatliche Ausgaben.

Was kann man hier nun tun?

Möglichkeiten der Absicherung

Nun, es gibt auch private Pflegeversicherungen, mit denen man die zu tragenden Kosten absichern kann.

Hier gibt es sogar die Möglichkeit, ohne Gesundheitsfragen etwas abzusichern. Bei diesen sogenannten „Pflege-Bahr“-Tarifen gibt es auch einen monatlichen Zuschuss vom Staat in Höhe von 5,- €.
Der Nachteil dieser Tarife liegt in der Wartezeit von 5 Jahren, aber ansonsten ist das eine sehr solide Grundlage.

Gerade bereits vorerkrankte Menschen können sich so eine gute Vorsorge sichern. Du kannst diesen Tarif bis zur maximalen Leistung der Pflegekasse abschließen.

Diesen Pflege-Bahr kann man mit einer Pflegerentenversicherung ergänzen.

Hier versicherst Du garantierte Pflegerenten, die Du dynamisch gestalten kannst. Diese werden von Lebensversicherern angeboten.

Vorteil: Im Leistungsfall ist die Versicherung beitragsfrei und die Beiträge sind im großen und ganzen stabil (die Dynamik natürlich ausgenommen).
Die Tarife können hier individuell gestaltet werden, was Beitragszahlungsdauer, Beitragsrückgewähr, Versicherungsdauer und eine eventuelle Leistungsdynamik angeht.

Alternativ steht Dir ein Pflegetaggeld offen, diese werden von Krankenversicherungen angeboten. Diese Tarife sind in der Regel kostengünstiger als die Pflegerenten, müssen jedoch im Leistungsfall weitergezahlt werden und es besteht keine Möglichkeit, die Beiträge zurückzuerhalten, auch nicht im Todesfall.

Pflegerenten und Pflegetagegelder haben beide ihre Berechtigung, eins ist nicht schlechter als das andere, es kommt eben auf die individuellen Vorlieben eines jeden an!

Ich weiß, der Markt und die Möglichkeiten hier sind sehr vielfältig und man verliert da schnell den Durchblick.

Was für Dich da jetzt das richtige ist, das kann niemand außer Dir selbst beantworten. Was ich Dir jedoch beantworten kann, ist, dass Du Dir über das Thema Pflege Gedanken machen solltest, da es Dich höchstwahrscheinlich irgendwann selbst betreffen wird. Entweder Dich persönlich oder Deine Eltern, Deine Großeltern, Dein(e) Partner(in), die Eltern Deines Partner, etc.

Such Dir einen Berater Deines Vertrauens und sprich mit ihm darüber.
Schau, dass Du fair beraten wirst und dass DEINE Wünsche, Ziele, Vorgaben und Möglichkeiten im Mittelpunkt stehen. Und nicht die des Beraters.

Solltest Du Dich mit Deinen Fragen an mich wenden wollen, so stehe ich Dir unter den unten angebenen Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung.

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Gerne freue ich mich über jedes Feedback von Dir.

Pass auf Dich auf und bleib gesund!

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Kranken Zusatzversicherung

Trotz Krankenkasse privat versichert

In den letzten 12 Monaten haben wir gemerkt, was das wichtigste ist, das wir haben – unsere Gesundheit. Deswegen brauchst Du eine private Zusatzversicherung.

Und wir haben gemerkt, dass unser Gesundheitssystem funktioniert. Auch wenn es, insbesondere was die gesetzliche Krankenversicherung angeht, natürlich ausbaufähig und nicht optimal ist. Aber es ist gut und es funktioniert – besser als die meisten anderen Gesundheitssysteme auf der Welt.

Dies kommt unter anderem durch die beiden Säulen unseres Systems:

Die gesetzliche und die private Krankenversicherung.

In der gesetzlichen ist es nun mal so, dass vieles, zu vieles, kaputt gespart wurde.

Viele Krankenhäuser mussten schließen, weil sie nicht mehr rentabel waren.

Bei den Krankenkassen wurden immer mehr Leistungen gestrichen und die Budgets der Ärzte für die Patienten wurden immer kleiner.

Dieser Weg ist wohl auch noch nicht zu Ende, im Laufe der Zeit werden noch mehr und mehr Leistungen bei den Kassen gestrichen werden, wenn die Beitragssätze stabil bleiben sollen.

Dies ist natürlich auch dem Umstand geschuldet, dass sich die Medizin immer weiterentwickelt, immer besser wird und demzufolge natürlich auch teurer.

Ein weiterer Malus der gesetzlichen Krankenversicherung ist, dass die Vorgaben für die gesetzliche Krankenversicherung im SGB V §2 folgendes wortwörtlich sagt:

Vorgaben der gesetzlichen Krankenversicherung

(4) Krankenkassen, Leistungserbringer und Versicherte haben darauf zu achten, daß die Leistungen wirksam und wirtschaftlich erbracht und nur im notwendigen Umfang in Anspruch genommen werden.

Aus <https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/2.html>

Noch viel extremer ist es aber im §12 des SGB V formuliert, dem sogenannten Wirtschaftlichkeitsgebot:

§ 12 SGB V Wirtschaftlichkeitsgebot

(1) Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen.

Aus <https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/12.html>

Bitte lies es Dir nochmal durch und denk drüber nach, was das genau bedeutet.

Wirtschaftlichkeitsgebot aufgedröselt

Ich drösel das aber auch gerne mal auf:

Es ist darauf zu achten, dass die Leistungen wirksam (logisch, Medikamente, Therapien etc. müssen wirken und helfen) und wirtschaftlich erbracht werden. Wirtschaftlich?!

Das heißt so irgendwie, dass die zweitwichtigste Eigenschaft Wirtschaftlichkeit ist.

Überspitzt: Ja, wir machen Dich gesund. Aber das darf nicht zu viel kosten.

Und meiner Meinung nach krankt genau hier unser Gesundheitssystem. Genau an diesem Punkt.

Aber, geht ja noch weiter:

Die Leistungen dürfen nur „im notwendigen Umfang in Anspruch genommen werden“.

Das lassen wir jetzt mal sacken. Im notwendigen Umfang…

In diesem Fall kann man auch wieder überspitzt sagen: Du darfst überleben und gesund werden. ABER ja nicht mehr.

„Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen.

Neudeutsch: WTF?

Ja. Toll, oder? Da denkt man an alles, aber an nichts Schönes.

Siehst Du das genauso? Oder anders? Schreib mir gerne mal Deine Meinung dazu, am besten per Email. Die Adresse findest du unten!

Aber nichtsdestotrotz ist das deutsche Gesundheitssystem eines der besten und leistungsstärksten der Welt.

Dies kommt wohl auch durch den zweiten Teil.

Die private Krankenversicherung

Funktionsweise private Krankenversicherung

Bei den Privaten ist es grundsätzlich so, dass Du Dir einen bestimmten Versicherungsschutz kaufst.

Der wird dann in einem Vertrag festgehalten.

Daher kann er nicht einseitig geändert, insbesondere nicht reduziert werden, allerdings kann die Prämie aus den gleichen Gründen wie bei der Gesetzlichen (steigende Kosten in der Medizin, Weiterentwicklung, usw.) steigen. 

Daher kommen die Beitragsanpassungen, insbesondere in der privaten Vollversicherung. Bei der Zusatzversicherung sind die eher seltener.

Private Vollversicherung

Die private Vollversicherung kommt  für ca. 10% der Deutschen in Frage, da sie nur Beamten, Selbständigen und solchen Arbeitnehmern zugänglich ist, die über der Jahresarbeitsentgeltsgrenze (JAE) verdienen.

Diese liegt im Jahr 2020 bei 64.350 € Bruttogehalt pro Jahr, umgerechnet etwa 5.362,50 € monatlich Brutto.

Die anderen 90% sind in der gesetzlichen Krankenversicherung und damit in einer der 105 Krankenkassen versichert.

Ich stelle mir die Frage: Warum müssen wir in Deutschland 105 Krankenkassen haben?

Reichen nicht auch weniger? DAS würde Kosten einsparen, und zwar nicht zu wenige.

In der Schweiz gibt es zum Beispiel insgesamt 57 zugelassene Krankenversicherer, da sind die privaten Versicherungsunternehmen aber bereits mitgezählt.

Wie stehst Du zu diesem Thema? Reichen weniger Kassen?

Gerne diskutieren wir dieses Thema mal bei Facebook oder Insta und Co.

Warum gibt es überhaupt diese zwei Säulen der Krankenversicherung?

Ist doch unnötig… Und unfair ist es auch, weil Privatpatienten schneller an die Reihe kommen, bessere Medikamente bekommen, usw.!

Braucht kein Mensch! Total blöd!

Ist es das wirklich? Ich sage nein, es ist nicht blöd.

Ja, es ist „unfair“, ja, es ist ärgerlich für die sogenannten „Kassenpatienten“.

Aber es hat auch gute Gründe, dass es die private Krankenversicherung gibt.

Vor allem finanzielle. Für die Ärzte und Krankenhäuser.

Private Versicherer zahlen Ärzten und Krankenhäusern weitaus höhere Honorare als die Krankenkassen, was im Wirtschaftlichkeitsgebot der Kassen begründet liegt.

Deswegen kommen Privatpatienten beim Arzt auch schneller dran. Ohne Privatpatienten könnten Arztpraxen nicht mehr überleben.

Das ist ja auch keine Alternative, oder?

Die Wirtschaftlichkeit im privaten Bereich besteht darin, dass es die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) gibt.

Diese besagt folgendes:

(2) Vergütungen darf der Arzt nur für Leistungen berechnen, die nach den Regeln der ärztlichen Kunst für eine medizinisch notwendige ärztliche Versorgung erforderlich sind. Leistungen, die über das Maß einer medizinisch notwendigen ärztlichen Versorgung hinausgehen, darf er nur berechnen, wenn sie auf Verlangen des Zahlungspflichtigen erbracht worden sind.

Aus <http://www.gesetze-im-internet.de/go__1982/__1.html>

Liest sich doch schon ganz anders, oder?

Da steht nix von einem Verbot bei Unwirtschaftlichkeit. Es bedeutet, dass der Arzt dass tun darf und muss, was er kann.

Zusammenfassender Vergleich:

Bei der Gesetzlichen kann der Arzt nur machen, was er darf.

Bei der Privaten darf der Arzt alles machen, was er kann.

Nun… Wie würdest Du gern im Krankheitsfall behandelt werden?

Schreib mir dazu gern mal deine Antwort!

Jetzt kann man natürlich sagen: „Schade, dass ich gesetzlich versichert bin, ich würde auch gern Privatpatient sein.“

Privatpatient trotz Krankenkasse

Geht aber nicht, weil Du ein Angestellter bist, der nicht über der Jahresentgeltgrenze verdient. Stimmts?

Stimmt nur teilweise, denn fast jeder kann auch Privatpatient werden. Zumindest in einigen Bereichen.

Wie? Das fragst Du Dich jetzt vielleicht!?

Ich erläutere Dir das gerne:

Du hast mit Sicherheit schon von den privaten Kranken ZUSATZversicherungen gehört.

Diese stehen prinzipiell jedem offen, der gesetzlich versichert ist und die Gesundheitsprüfung besteht.

Denn das ist die Eintrittskarte für die private Krankenversicherung im Allgemeinen. Sei es Voll- oder Zusatzversicherung.

Warum ist das so?

Die Versicherer tragen eine Verantwortung für die Versichertengemeinschaft, deswegen müssen sie die Risiken begrenzen.

Du kennst sicher den Spruch, dass man ein brennendes Haus nicht mehr versichern kann? Genau so ist es hier.

Und da private Versicherungen Wirtschaftsunternehmen sind, müssen die auch auf das Geld achten.

Deswegen gibt es keinen Zwang, jeden aufzunehmen bzw. nicht mit jedem, der möchte, einen Vertrag schließen.

Was kannst Du jetzt tun? Du kannst Dich so früh wie möglich um Deine Versicherung kümmern, wenn Du denn eine willst.

Je jünger Du bist, desto gesünder bist Du in der Regel und desto günstiger ist die Zusatzversicherung für Dich.

Denn: Je älter Du beim Eintritt, desto höher ist der Beitrag. (Logisch, da das Risiko von Erkrankungen im höheren Alter ebenfalls steigt).

Sobald Du aber einmal versichert bist, bleibt der normalerweise ungefähr gleich. Kleine Schwankungen nach oben und nach unten sind da aber durchaus mal möglich. Davon ausgenommen sind die zwei altersbedingten Erhöhungen mit 15 und 21, die aber durchaus moderat sind!

Dies gilt nur bei der Kalkulation nach Art der Lebensversicherung. Es gibt auch die Kalkulation nach Art der Schadensversicherung. Den Unterschied erläutere ich hier: Zahnzusatzversicherungen

Und mein Kollege Tim Wolff hat ein tolles Video dazu gemacht:

Verschiedene Arten der Zusatzversicherung

Der Umfang der Gesundheitsprüfung richtet sich nach den versicherten Leistungen der jeweiligen Kranken zusatzversicherung.

Da gibt es so einige verschiedene:

  • Krankentagegeld als Lohnfortzahlung nach 6 Wochen
  • Krankenhaustagegeld
  • Zahnzusatztarif
  • Auslandsreisekrankenversicherung
  • Ambulante Zusatzversicherung
  • Stationäre Zusatzversicherung
  • Zusatzversicherungen für Sehhilfen
  • Spezielle Tarife für Kinder und Eltern

Du siehst, Du kannst Dich mit Hilfe von Zusatzversicherungen annähernd so gut stellen wie jemand, der privat vollversichert ist.

Was da halt der Nachteil ist, ist, dass alles Geld kostet.

Du solltest Dich FAIR beraten lassen, was da das richtige für Dich, Deine Situation und auch Deinen Geldbeutel ist.

  • Im stationären Tarif hast Du die absolut freie Arzt- und Krankenhauswahl. Das heißt, bei üblen Diagnosen kannst Du Dich von absoluten Spezialisten behandeln lassen, die dem Kassenpatienten leider nicht zugänglich sind.
  • Medikamente, die der Kassenpatient nicht bekommt, weil die zu teuer sind, da sie noch nicht lange genug auf dem Markt sind.
  • Zuschüsse zu Deinen Sehhilfen, egal ob Brille oder Kontaktlinse.
  • Du schließt Deine Lücke des Krankengeldes, wenn du länger als 6 Wochen krank sein solltest.
  • Rooming In – Du kannst mit Deinem Kind ins Krankenhaus Deiner Wahl, bis es 17 Jahre alt ist.
  • Du kannst die eventuelle Zahnspange Deines Kindes versichern.
  • In einer speziellen Konstellation unter Bedingungen ist es möglich, dass du 100% Deines Zahnersatzes erstattet bekommst, auch wenn es über die Regelversorgung hinaus geht.

Es gibt Versicherungen, die man relativ problemlos ohne richtige Beratung im Internet abschließen kann. So z.B. Privathaftpflicht, KFZ-Versicherung. Bei dem Thema Krankenversicherung gibt es allerdings viel zu beachten. Es hat so viele Möglichkeiten. Deshalb solltest Du Dich an einen Berater Deines Vertrauens wenden.

Was für mich ein unschlagbares Argument in diesem Bereich ist, ist die Gesundheitsgarantie der Generali Krankenversicherung.

Die Gesundheitsgarantie, das VIP Ticket

Das heißt, Du unterziehst Dich EINMAL der vollen Gesundheitsprüfung und hast künftig das Recht, Dir alle zwei Jahre ohne erneute Gesundheitsprüfung einen höherwertigen Versicherungsschutz zu sichern.

Dies kann im Optimalfall so aussehen, dass Du Dein Kind kurz nach der Geburt im Stationären Zusatztarif für ca. 7 € im Monat absicherst und durch die Gesundheitsgarantie kann Dein Kind im späteren Leben sich ohne Gesundheitsprüfung privat voll versichern. (Sofern es die Bedingungen dafür erfüllt.)

Was kannst Du Dir für Dein Kind mehr wünschen?

Aber nicht nur für Kinder ist das interessant. Junge und junggebliebene Erwachsene können ebenfalls klein anfangen und sich im Lauf der Zeit mit steigendem Einkommen auch hochwertigeren Versicherungsschutz gönnen.

Dies gilt auch für Leistungen, die es noch nicht gibt. Das heißt, wenn die gesetzliche Krankenkasse Leistungen streicht, die private diese aufnimmt, hast Du ebenfalls das Recht, diese Lücken ohne Gesundheitsprüfung zu schließen.

Solltest Du noch weitere Fragen zum Thema Krankenversicherung haben, zögere bitte nicht, mich zu kontaktieren.

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Privatkredit – Teufelszeug oder gute Lösung?

Der Privatkredit oder Konsumkredit. Teufelszeug oder Lösung für viele Sorgen?

Dazu möchte ich Euch heute einige Anregungen und Hilfestellungen geben.

Diese Frage ist wie so viele im Finanzbereich nicht pauschal zu klären.

Wie so oft lautet die „richtige“ Antwort: „Es kommt drauf an“.

Worauf kommt es denn an?

Auf Deine persönliche, aktuelle Situation natürlich.

Denn jeder Mensch ist anders, es gibt keine Standardlösungen für finanzielle Fragen.

Wo stehst Du in Deinem Leben? Wie ist Dein Einkommen? Wofür Benötigst Du den Kredit? Hast Du Rücklagen?

Lass uns das mal etwas aufdröseln:

Fangen wir mal, was ist eigentlich ein Privatkredit?

Privatkredite sind Kredite, die im Gegensatz zu Immobilienkrediten nicht durch Grundbucheinträge und ähnliches besichert sind.

Sie werden in der Regel zum Konsum eingesetzt.

Das kann ein Auto sein, eine Küche, ein Urlaub, ein Umzug etc. etc.

Oder, das vergessen aber viele bzw. denken einfach nicht dran: Die Ablösung des Dispokredites.

Ein Dispokredit ist die geduldete Überziehung des Kontos. Die ist teuer. Sprich, man zahlt unglaublich viele Zinsen dafür.

Warum ist das eigentlich so? Weil der Dispokredit täglich ablösbar ist und, wenn einmal genehmigt, immer wieder abrufbar ist. Diese Möglichkeit lassen Banken sich sehr gut bezahlen. 

Somit kannst Du mit einem Privatkredit aus der „Dispo-Falle“ kommen!

Wie Du dauerhaft diesem sehr teuren Problem entgehen kannst, erzähle ich Dir gerne in einem persönlichen Gespräch und in einem späteren Artikel.

Aber zurück zum Privatkredit.

Was sind die Unterschiede vom Privatkredit zum Immobilienkredit?

So unter anderem die Zinsen, die in der Regel zwischen 3 und 7 Prozent liegen, während ein Immobilienkredit mit einem Zinssatz zwischen 0,8 und 2,5% zu Buche schlägt. Die Höhe der Zinsen ist von vielen Faktoren abhängig. Das würde hier den Rahmen sprengen und wird in einem anderen Artikel genauer besprochen.

Der vorhin erwähnte Dispokredit hat normalerweise einen Zinssatz von 9-15%!

Du erkennst also die Unterschiede und merkst, warum ein Privatkredit durchaus Sinn machen kann.

Das verrückte an der Sache ist ja, dass der Lieblingskunde der Banken und Sparkassen so aussieht:

Das Konto ist mit 1.000 € im Minus, aber es wird fleißig auf das mit lächerlich geringen 0,01% verzinste Sparbuch gespart, auf dem stolze 3.000 € liegen.

Wenn Du jetzt an die vorhin erwähnten Zinsen denkst und Dir anschaust, was Du an Zinsen bekommst, dann hast du einen kleinen Teil von meinem Finanzcoaching verstanden und bekommen.

Zum Finanzcoaching kommen wir aber ebenfalls in einem anderen Artikel.

Hier wäre ein Privatkredit zum Beispiel absolut unnötig, sofern keine größere Anschaffung ansteht.

Kommen wir zu Laufzeit, Zinsen, Kosten, usw. eines Privatkredites.

Die Laufzeit kann zwischen 6 Monaten und normalerweise 10 Jahren betragen.

Abhängig ist die Laufzeit auch von Deinem Einkommen und der Höhe des Kredites.

So macht es z.B. keinen Sinn, einen Kredit von 20.000 € in 12 Monaten zurückzahlen zu wollen, wenn man 2.000 Euro netto verdient. Das würde auch keine Bank genehmigen. Und das zu Recht!

Die Zinsen betragen, wie bereits erwähnt, in etwa zwischen 2,5 und 7%.

Da denken viele, warum so hoch? Immobilienkredite sind doch viel günstiger?!

Das kommt u.a. durch die kürzere Laufzeit, die geringere Kreditsumme (normal maximal 75.000 €, eher weniger) und die andere/geringere Besicherung des Kredites.

Bei der Baufinanzierung dient die Immobilie ja als Sicherung für den Kredit, sprich, wenn der nicht mehr bedient werden kann, zieht die Bank das Haus zur Verwertung ein und lässt es versteigern bzw. versucht es selbst zu verkaufen.

Im Gegensatz dazu hast Du beim Privatkredit normalerweise nur Dein Einkommen als Sicherung. Deswegen ist der Preis für den Kredit (Zinsen) höher.

Kosten eines Privatkredites

Kosten. Natürlich fallen auch bei einem Kredit Kosten an. So unter anderem die Provision des Vermittlers, die Kontoführungsgebühr, Bearbeitungsgebühren, usw.

Diese werden Dir explizit ausgewiesen, damit Du weißt, was Dich der Kredit kostet. Darüber bekommst Du aber keine separate Rechnung, sondern die Kosten werden über die Laufzeit verteilt in Deine monatlichen Raten eingerechnet. Wenn Du Dich jetzt über Provision ärgern solltest, bedenke bitte, dass der Berater/Vermittler Dir hilft, den für Dich passenden Kredit zu finden, ihn zu beantragen, usw. Viele, die selbst Kredite aus dem Internet suchen oder ähnliches, kennen die Tücken und Fallstricke nicht. Und selbst da bekommen die so hochgelobten Vergleichsportale Provisionen. Sagen sie nur nicht so deutlich wie ich.

Die Darlehenszinsen und die Kosten ergeben dann zusammen übrigens den sogenannten „Effektiven Jahreszins“. Privatkredite können aber auch in die „Schuldenfalle“ führen.

Privatkredit als Schuldenfalle

Dies ist dann der Fall, wenn vieles im Leben auf „Pump“ gekauft wird.

Die Null Prozent Finanzierung im Elektromarkt!

Die Reise, die man abstottern kann.

Der Ratenkauf im Internet.

Alles das sind Privatkredite. Und es ist Deiner Bonität nicht gerade förderlich, wenn Du zu viele davon hast.

Dies kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass Du

a) keinen Überblick mehr hast und

B) keinen Kredit mehr bekommst, wenn Du mal wirklich einen brauchst.

Hab ich beides in meiner beruflichen Laufbahn schon erlebt. Und beides ist wirklich schade.

Zusammenfassung

Um dem entgegen zu wirken, wurde die „Formel des finanziellen Glücks“ entwickelt.

Darüber werde ich an dieser Stelle in naher Zukunft etwas erzählen. Oder Du sprichst mich einfach mal darauf an. Die Kontaktmöglichkeiten findest Du weiter unten Übrigens haben 30% aller Deutschen einen oder mehrere Privatkredite.

Viele sind zu teuer, andere blicken nimmer durch.

Du bekommst in der Regel alle 2 Jahre ein neues, moderneres Handy.

Und auch Deine Finanzprodukte haben das Anrecht darauf, aktualisiert und modernisiert zu werden. Geht aber irgendwie fast nie jemand an!

Die Hilfe des Finanzcoaches kann richtig viel Geld wert sein, ohne dass Du extra etwas dafür bezahlen musst! Richtig eingesetzt, kann so ein Privatkredit großen Nutzen bringen. Ein falscher Kredit zum falschen Zeitpunkt hingegen, kann Dich finanziell auf lange Frist hemmen und Dir wertvolle Liquidität, die Du besser für Deine Altersvorsorge oder Vermögensaufbau nutzen könntest rauben!

Nutz die Chance, dich fair beraten zu lassen.

Das geht total einfach, schnell und auch online über Zoom, Teams oder ähnliches.

Denn auch, wenn momentan die Corona-Krise etwas am abklingen ist, so ist sie dennoch noch nicht vorbei.

Ich hoffe, ich konnte Dir einen ersten Einblick in dieses Thema geben.

Solltest Du weitere Informationen benötigen oder Fragen haben, kannst Du mich gerne kontaktieren.

Ich freue mich darauf von Dir zu hören. Bleib bitte alle gesund!

Alexander Brünisholz

FAIRmögensberater mit Herz und Verstand

Schulacker 8

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