Warum ETFs keine Altersvorsorge sind

Altersvorsorge Geldanlage Neues

und andere Fondssparpläne auch nicht

ETFs werden immer beliebter. Warum auch nicht? Man kann bissl Investmentsparen machen, ohne dass es was kostet.
Das ist toll. Oder? Man kann die Vorteile des Investmentsparens genießen, ohne was dafür zu bezahlen. Der Traum vieler Deutscher.

Wie Fondssparen funktioniert, hab ich ja schon hier erklärt, einfach nachlesen:

Was sind eigentlich ETFs?

ETFs sind Investmentfonds. Sogenannte Indexfonds. Das heißt ein ETF bildet einen sogenannten Index nach. Indizes sind der DAX, Dow Jones, usw usw. Kennst du sicher, oder?

Der Vorteil der ETFs wurde schon genannt. Die kosten keine Ausgabeaufschläge. Also keine Provisionen. Keine gierigen Vermittler, die sich die Taschen vollmachen. (Bitte die Ironie beachten.)

Die Nachteile?

Der ETF ist vollkommen vom Verlauf des Index abhängig, den er abbildet. ETFs können keine Titel austauschen, wenn die schlecht laufen oder es vermutet wird, dass der Kurs nachgeben wird. (Beispiel: Wirecard).

Vergleichst du ETFs mit gemanagten Fonds, wirst du in der Regel die weitaus bessere Performance (Kursentwicklung) bei den gemanagten Fonds finden. So ist zumindest meine Erfahrung.

Des weiteren kannst du bei ETFs nicht wirklich auf Beratung und Tipps von registrierten Vermittlern zurück greifen können. Diese wollen, wie jeder andere, für ihre Arbeit fair bezahlt werden. Aber darum geht es heute nicht.

Die Überschrift sagt ja deutlich, dass auch andere Fonds nicht zur Altersvorsorge geeignet sind.

Warum Direktinvestment auch in ETFs keine Altersvorsorge ist

Aber warum ist das so?

Dafür gibt es einen gewichtigen Grund:

Du weißt nicht, wie alt du wirst! Ganz einfach.

Beim Investment hast Du mit 67 (oder wann auch immer Du in Rente gehst) den Betrag X zur Verfügung.

Dieser wird weitaus höher sein als das, was du selbst eingezahlt hast. Aber jetzt stell dir folgende Frage:

Wie lange soll das Geld reichen? 10 Jahre? 20? 30? Vermehrt sich das Geld weiterhin oder hast du nen Auszahlplan? Was, wenn das Geld eben nicht reicht? Wenn du die monatliche Rente zu hoch angesetzt hast?

Wie kann man das Problem lösen?

Ganz einfach. Du überlässt das Thema „Langlebigkeit“ denen, die sich damit auskennen.
Den Lebensversicherern. Deren Job ist es, dein Geld so zu verwahren, dass du längstmöglich davon hast.

Du wirst eine lebenslange Rente haben. Das ist Fakt. Und selbst deine Hinterbliebenen werden eine Rente bekommen. Das Geld KANN nicht alle werden. Und genau das brauchst Du. Etwas, auf das Du dich zu 100% verlassen kannst.
Da fallen dann so Worte wie Rentengarantiezeit, Vererbbarkeit, lebenslange Rente.
Und die Gerüchte, dass du 200 Jahre alt werden musst, damit Du das Geld rausbekommst, was Du eingezahlt, sind totaler Unsinn und an den Haaren herbeigezogen.

Welche Form der Altersvorsorge für dich die Richtige ist, das weiß ich nicht. Das muss man im persönlichen Gespräch herausfinden. Das kannst du übrigens hier buchen:

Alexander Brünisholz (office365.com)

Du kannst dich ja auch gerne schonmal vorab hier über Altersvorsorge allgemein informieren:

Oder auch hier über Altersvorsorge für Fortgeschrittene

Hier kannst du Kontakt mit mir aufnehmen, wenn Du irgendwelche Fragen hast:

Die Kontaktdaten findest Du hier:

Kontakt – Alex erklaert Finanzen (alex-erklaert-finanzen.de)

Gerne freue ich mich über jedes Feedback von Dir.

Pass auf Dich auf und bleib gesund!

Dein Alex

Impressum: Impressum und Datenschutz: – Alex erklaert Finanzen (alex-erklaert-finanzen.de)

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